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Arduino Würfel-Uhrenradio
#1
ich habe noch keinen brauchbaren Namen für das Radio gefunden.

Es entstand als ich mit der ersten Platine der letzten Lieferung experimentieren wollte. Dann fiel mir dieses wunderschöne Bambusgehäuse irgendwo aus dem Gartenzubehör in die Hände (Hersteller ist die Firma Ovibell), und meine Druckteile fertigte ich dann passend zu dem Gehäuse. Dann kam ich auf die Idee mit der Uhr und adaptierte einen RTC-Baustein dazu. Wenn wieder eine Platinenrevision ansteht wird eine RTC gleich integriert sein. So belege ich mit der Uhr halt einen Display-Steckplatz. Auf den Bildern noch auf der 5V-Seite, mittlerweile aber auf der 3V3-Seite. Als Display habe ich ein 3,5"-Nextion gewählt. Vorläufig noch mit der Roland-Brandt Skalensimulation, ich bzw. wir arbeiten aber an einem anderen digitalen outfit. Die software ist ein komplett neues Produkt und wird von Norbert (norbert_w) entwickelt. Sie wird noch separat vorgestellt.

page0 mit der Skalensimulation:

   

   

page1 mit der Uhrzeit:

   

   

Grundbestückung der Platine:

   

Das Innenchassis entsteht:

   

   

   

Ich arbeite neuerdings mit Einpressmuttern, die ich ins Plastik einschmelze:

   

   

   

   

   

   

   

   

Einbau der RTC:

   

   

   
Gruß,
Jupp
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#2
Ihr macht Sachen - schick!
Gruß,
Uli
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#3
Hallo, Jupp
Ja, das ist sehr interessant -hat auch stereo. Und deinen berühmten Zeiger.
Gruß!
Ivan
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#4
Schöne Arbeit und und ansprechend präsentiert.
Danke für's zeigen.

Gruß
Wilhelm
Niemandes Herr, Niemandes Knecht,
so ist es gut, so ist es recht

von Fallersleben
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#5
Mit den Buchsen ist das eine schöne Sache, alternativ kannst du auch seitlich eine passende Kammer einkonstruieren und eine Mutter einschieben. Das ist dann meist noch zugfester. Welchen Grund hat die seitliche Verschiebung des Uhrmoduls?

Gruß Frank
sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit
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#6
(09.07.2020, 17:50)Tubefan schrieb: Mit den Buchsen ist das eine schöne Sache, alternativ kannst du auch seitlich eine passende Kammer einkonstruieren und eine Mutter einschieben. Das ist dann meist noch zugfester. Welchen Grund hat die seitliche Verschiebung des Uhrmoduls?

Gruß Frank

Die Einpressmuttern nehmen weniger Platz weg und durch die Zacken sitzen sie bombenfest.

Die unsymmetrische Blende ist der Bauform des Display's geschuldet. So würde es ohne Blende aussehen:

   

Grade hier beim Displayrahmen sieht man bei mir überhaupt nichts von der Verschraubung.

Ich habe das Display auf dem Kopf stehend montiert. So ist der SD-Kartenslot besser zugänglich nach Lösen der Frontschrauben.
Gruß,
Jupp
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#7
@tubefan
Welchen Grund hat die seitliche Verschiebung des Uhrmoduls?

Das Radio-Modul (Si4703) hat eine andere Anschlußbelegung für die Spannungsversorgung
und den i2c-Bus als das Uhrenmodul (DS3231).
Aus diesem Grund müssen die Leitungen rangiert werden.
Grüße aus Wassenberg,
Norbert.
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#8
Hallo Jupp.
Das Teil sieht toll aus!
Wenn die Knöpfe oben wären, könnte man es als Backofen bezeichnen Big Grin
Aber ganz im Ernst, mir gefällt der Würfel!
Smiley47
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#9
(09.07.2020, 22:09)norbert_w schrieb: Das Radio-Modul (Si4703) hat eine andere Anschlußbelegung für die Spannungsversorgung
und den i2c-Bus als das Uhrenmodul (DS3231).
Aus diesem Grund müssen die Leitungen rangiert werden.

Ah, ok. Das Uhrmodul hat auch wohl 2 Weckzeiten integriert. Damit lässt sich vielleicht das Radio
passend starten, quasi als Radiowecker. Schönes Projekt.
sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit
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#10
Hi Jupp,

gefällt mir, auch wenn das aufdringliche Rot nicht so meine Farbe ist.

Drückst du nachträglich die Einpressmuttern mit einem heißen Lötkolben in vorgefertigte oder vorgebohrte Löcher?

Gruß

(Reflex-)Kalle
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#11
(10.07.2020, 10:40)Reflex-Kalle schrieb: Hi Jupp,

gefällt mir, auch wenn das aufdringliche Rot nicht so meine Farbe ist.

Drückst du nachträglich die Einpressmuttern mit einem heißen Lötkolben in vorgefertigte oder vorgebohrte Löcher?

Gruß

(Reflex-)Kalle

Nachträglich bohren ist ungünstig weil die Fülldichte nur 20 bis 40% beträgt. Die Mutter hätte keinen Halt. Also sind die Bohrungen mit etwas engerem Querschnitt schon in der Konstruktion berücksicht und haben dann starke Seitenwände. Ich drehe eine Schraube in die Mutter und greife diese mit der Spitzzange. Dann erhitze ich die Schraube mit dem Lötkolben und drücke sie in die Bohrung.
Gruß,
Jupp
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#12
Ja, die Farben sind immer Jupp sein Steckenpferd :-). Man kann die gedruckten Teile auch gut lackieren.
Ich habe recht gute Erfahrung mit Presto Spritzspachtel gemacht. Anschleifen, ein paar Schichten Spritzspachtel
mit Zwischenschliff und dann hat man ein recht gute, glatte, lackierfähige Oberfläche. Der Spachtel trocknet sehr schnell und ist
leicht schleifbar, die Trockenzeiten überwiegen hierbei. ABS ist als Druckfilament zu bevorzugen.

Gruß Frank


   
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#13
(10.07.2020, 10:56)saarfranzose schrieb: Nachträglich bohren ist ungünstig weil die Fülldichte nur 20 bis 40% beträgt. Die Mutter hätte keinen Halt. Also sind die Bohrungen mit etwas engerem Querschnitt schon in der Konstruktion berücksicht und haben dann starke Seitenwände. Ich drehe eine Schraube in die Mutter und greife diese mit der Spitzzange. Dann erhitze ich die Schraube mit dem Lötkolben und drücke sie in die Bohrung.

Danke für die Erklärung. Hab ja mit Teilen aus 3D-Druckern noch keine eigene Erfahrung.

Gruß

(Reflex-)Kalle
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#14
ABS benutze ich nicht so gerne wegen dem niedrigen Schmelzpunk. Beim Treffen im Siegerland Sonne konnte man live zusehen wie einige meiner Exponate sich in der orallen Sonne verformten :-)

Ich hatte mir ein Füllerspray gekauft, das hat nicht mehr gefüllt als ein einfacher Haftgrund. Den Spritzspachtel werde ich auch mal testen. Aber nicht an diesem Uhrenradio. An dem hatte ich die Farbe ganz bewusst gewählt. Ist halt Geschmacksache. Danke für den Hinweis, Frank.
Gruß,
Jupp
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#15
Hmm, die Verformung durch Wärme hatte ich gerade bei PLA. ABS ist da eigentlich ziemlich unempfindlich.
Viele Gehäuse mit optischem Anspruch werden aus ABS gespritzt, wie auch z.b Legosteine.

Vielleicht mal einen anderen Hersteller testen.
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#16
du hast recht. Ich hab grad in der Hektik die Begriffe verwechselt.
Gruß,
Jupp
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#17
auch hier gibt es aktualisierte Bilder. Norbert hat dem Display meine 70er-Jahre-Solid-State-Simulation beigebracht. Man beachte den kleinen Zeiger rechts für die Lautstärke!

Mir war der Klang der kleinen AD828-Endstufe zu dünn, die Lautsprecher können mehr. Zm Einbau eines TEA2025B-Modules habe ich ein neues Bodenteil gedruckt.

   

   

   

   

   

   
Gruß,
Jupp
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#18
Hach, süß sieht das kleine Kästchen aus - hat was von einem alten Röhrenfernseher Smile
Smiley47
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#19
Hallo Jupp,

sendet der Arduino nun noch pausenlos die Zeichenbefehle oder habe Ihr die Zeichenroutinen direkt ins Display gelegt und lasst den Arduino nur noch mit der aktuellen Senderposition (Frequenz) antworten wenn das Display danach fragt?

Holt sich der Arduino die Uhrzeit automatisch aus dem UKW-Signal und stellt dann danach die RTC?

Ich habe von dem SiLabs Radio IC noch welche die auch AM (MW,KW) und DAB+ können. Vielleicht könnte man da einen Adapter für dein Board erstellen und wir hätten somit einen Forenbausatz für ein Uhrenradio. Ich denke doch das Radio würden einige Nutzer im Forum im Zusammenspiel mit einem kleinen uC-Programmierausflug auch gern nachbauen?

Gruß
Bernhard
Ansprechpartner für Umbau oder Modernisierung von Röhrenradios mittels SDR,DAB+,Internetradio,Firmwareentwicklung. 
Unser Open-Source Softwarebaukasten für Internetradios gibt es auf der Github-Seite! Projekt: BM45/iRadio (Google "github BM45/iRadio")
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#20
Hallo zusammen,
der Würfel gefällt mir auch. Ebenso finde ich es gut, daß Jupp noch die Endstufe den Lautsprechern angepasst hat. Auch die Anzeige ist der Hammer. Den Vorschlag von Bernhard finde ich gar nicht so schlecht. Das könnte schon einen Hype auslösen. Würde mich drüber freuen.
LG aus Schwerin, Holger
Smiley47
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