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EAG Kurt Ehrlich "Sonni"
#1
Hallo,
da ich Euch den Kurt Ehrlich "Billi" schon vorgestellt habe, möchte ich heute seinen großen Bruder "Sonni" vorstellen..

Hersteller: EAG Kurt Ehrlich Pirna-Copitz (Ostd.)
Modell: Sonni
Typ: Koffergerät mit Einfachplattenspieler + Einbauverstärker und Einbaulautsprecher
Baujahr: 1961 / 1962
Tonabnehmer: Kristallsystem KSMU 0263 mit nebeneinander liegender Doppelnadel für "N" u. "M"
Laufgeschwindigkeiten: 16/33/45/78 UpM mit Tasten wählbar
Antrieb: Treibrad 
Stromversorgung: Wechselstrom 220V/125V
Röhren: 1 ECL82
Verstärker: Monoverstärker (2 Watt) und Dynamischer LS 
Kofferabmessungen: ca. 35 x 18 x 31 cm
Gewicht: ca. 7,5 KG
Gehäusematerial: Holz / Stoff / Plastic / Segeltuch über div. Material

Äußerlich ist der Koffer leider nicht mehr so schön.
Habt ihr Tipps für mich, wie ich  ihn wieder auffrischen kann?
   
Im Deckel ist der Lautsprecher und die Lautstärke - , Klang - Einstellung.
Die schwarze Gummi - Plattentellerauflage hat abgefärbt.
   
Tasten für die Umschaltung der Geschwindigkeit.
   
   
      
Der Verstärker bekam neue Kondensatoren, der Motor neues Öl und das defekte System
wurde durch ein KS 22 ersetzt. Jetzt läuft der alte Plattenspieler wieder.
   

Viele Grüße aus Peine

Detlef
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#2
Hallo Detlef, ein schönes Teil! Bei dem Koffer handelt es sich um Kunstleder? Wenn es schwarz wäre, hätte ich gesagt mit Schuhcreme aber in dem Grünton? Es gibt für Kunstleder Reparatursets. Aber den Farbton zu treffen dürfte schwierig werden.
Gruß aus Bremen

Enno
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#3
Die äußere Bespannung ist wohl ähnlich der Smaragd-Tonbandgeräte.
Bin auch gespannt, ob jemand dafür eine Lösung zur Farbgebung hat.
Immer guten Empfang und viele Grüße - Uwe
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#4
Sehr hübsch. Überzeugend ist der Drucktastenwähler für die Geschwindigkeit. Funktioniert dieser Wähler so gut wie er aussieht?
Das Laufwerk muss ja irrsinnige Stückzahlen erreicht haben, solange wie es das gab.
Witzig finde ich den Verstärker der nicht im Koffer untergebracht ist sondern am Spielerchassis montiert ist. Das sorgt wenigstens für einen gleichmäßige Erwärmung der drehenden LP (und eine ungleichmäßige der stehenden aufliegenden LP).

Der grüne Bezug dürfte, vermute ich mal, gleicher Art sein wie der im Westen übliche: Textil mit Kunststoffauflage, prinzipiell ähnlich wie Gewebe-Klebeband. Bei RM steht offenbar Segeltuch, naja.

VG Stefan
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#5
Hallo,

der Bezug ist ein Lackgewebe und wurde bei vielen Geräten der Zeit benutzt - gab es auch auf Papierbasis und auch in vielen Farben.

Die originale Plattentellerauflage ist chremweiß. Diese ist bei Meinem zu einer plastischen Masse geworden - klebt aber nicht ist aber auch nicht mehr gummiartig.

Ansonsten funktionierte Meiner nach Wechsel von paar Cs und Beseitigung eines Wackelkontaktes sofort wieder.

Viele Grüße
Bernd
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#6
Hallo,
den Sonni gab es in unterschiedlichen Ausführungen.
Bei meinem hat der Tonarm einen Umschalter für "M" u. "N"  den ich in der Mittelstellung festgelegt habe,
da ich statt des Originalsystem KSMU 0263 ein KS 22 eingebaut habe.
Es gab auch den Sonni original mit  Stereo - System. 
   
Auch gab es weiße und schwarze Plattentellerauflagen, wie es auch weiße und schwarze Treibräder gab.
( Wie bei meinen " Domo" von dem ich noch berichten werde )
Der Drucktastenwähler funktioniert einwandfrei ( Die 0 schaltet den Hauptschalter )
Die Beschichtung des Gehäuses ist ein Textilgewebe mit Lackbeschichtung.

Viele Grüße aus Peine

Detlef
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#7
Hallo Detlef,

mir ist nur die Weiße bekannt - mußte ja wohl auch farblich zum Chassis passen.
Aber da die Auflage bei längerer senkrechter Lagerung sich zum Ei mit Langloch verwandelte, mußt man wohl auf eine neuere Schwarze zurückgreifen - ebenso beim Treibrad. Der weiße Gummi war nicht so richtig gelungen.
Ich hatte schonmal die Idee, die Auflage abzuformen und mit Silikon nachzugießen - ist aber bisher beim Wollen geblieben.

Viele Grüße
Bernd
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#8
Irgendjemand hier im Forum hat mal Tellermatten nachgegossen, und die waren hervorragend gelungen, ich hatte mal eine in der Hand. Wer war denn das noch?

Zum Sonni: Null schaltet den Hauptschalter? Also "Verstärker aus"? Und das Laufwerk schaltet man durch das übliche nach-rechts-schwenken des Tonarms ein oder wie ist das?

VG Stefan
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#9
Moin,
das hat Achim bei der Komplettrestaurierung vom Tefifon gemacht. Ein Künstler der Restaurierung. Smiley20
LG aus Schwerin, Holger
Smiley47
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#10
Nun das Abformen und Nachgießen ist keine Hexerei, aber etwas Übung braucht es schon.
Nur das Material ist nicht gerade billig ....... und bei großen Objekten ......

Auf YouTube gab es einen Beitrag mit normalem Baumarktsilikon. Für die paar Euros kann man schon mal experimentieren.

Viele Grüße
Bernd
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#11
Hallo,

der Hauptschalter (Null) schaltet das komplette Gerät aus.
Das Gerät wird mit eine der anderen Tasten eingeschaltet und der Motor
durch das übliche nach-rechts-schwenken des Tonarms.

Viele Grüße aus Peine

Detlef
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#12
@ Detlef: Aha alles klar, verstanden.

@ Holger und Bernd: Nee, das meine ich. Das waren damals Dual-Tellermatten, die waren original beigefarben und vom Original fast nicht zu unterscheiden

VG Stefan
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#13
(22.07.2020, 07:20)Klarzeichner schrieb: @ Holger und Bernd: Nee, das meine ich. Das waren damals Dual-Tellermatten, die waren original beigefarben und vom Original fast nicht zu unterscheiden.

Das war über Vermittlung von Enno über ein Mitglied aus, glaube dem DRF. Da hatte Enno hier eine Sammelbestellung aufgenommen und an eine dritte Person übermittelt.
~~~Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)~~~
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#14
Die Tellermattten hatte uns Achim damals nachgefertigt. Er war zur damaligen Zeit noch nicht bei uns Mitglied. :-)
Gruß aus Bremen

Enno
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#15
Hey,

also was ich als ersten sagen muss ist wunderschöner Plattenspieler und tolle Bilder.
Weiß zufällig jemand ob man solche Modelle noch wo kaufen kann?

Liebe Grüße
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#16
(08.09.2020, 10:48)GastBlogger12 schrieb: Weiß zufällig jemand ob man solche Modelle noch wo kaufen kann?

Na, im "Online Kaufhaus für Sammler" = ebay. Da gibt es solche Modelle immer wieder.
~~~Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)~~~
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