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Oszilloskop EO1/77U
#1
Hier mal kurz ein paar Bilder von meinem Oszilloskop EO1/77U.
Dieser wurde vermutlich 1963  hergestellt.

Michael hat den ja auch schon vorgestellt.
leider bisher keine Funktion, außer das die Röhren " glühen "
Spannungen sind zwar da aber nicht richtig. Die Hochspannung ist zu niedrig, da fehlen
ca. 300 volt gesamt. Eine Stabiröhre ist auch defekt. Die Bildröhre scheint aber in Ordnung zu sein, da ein
grüner leuchtpunkt kurz zu sehen ist, der nach oben abwandert.
beim Einschalten geht die Stromaufnahme bis 500 mA un der Trafo brummt etwas. Aber dann hört er auf zu brummen und der Strom sinkt bis ca. 300 mA. Zwei glimmröhren glimmen am Anfang, eine davon geht aber dann wieder langsam aus.
Die Netz Elkos sind in Ordnung, Die 20 mikro Kondensatoren waren defekt, wurden also ausgetauscht.

   

   

   

   

   

Und hier noch der Schaltplan dazu.

   


Angehängte Dateien Thumbnail(s)
   
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#2
Ein kleines Stück weiter bin ich gekommen.
Habe nach den drei Kondensatoren im Netzteil gesucht und auch gefunden.

   

Dabei stellte sich heraus, das ein Draht nicht mehr angelötet war.


.jpg   Kondensator.jpg (Größe: 104,13 KB / Downloads: 140)

Trotzdem bleibt das Problem das der Leuchtpunk kurz erscheint und dann wieder wegzieht und dabei dunkler wird.
Die Glimmstabis, zwei, gehen auch langsam aus. Einer ist ja kaputt, da muss ich erst warten bis ich neue bekomme. habe da mal einen Verkäufer in E-Bay angeschrieben.
Die Hochspannung fällt dabei bis auf 420 Volt runter. Und die 250 bzw. 260 Volt am Netzteil gehen auf 140 Volt.
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#3
(17.11.2020, 12:59)Morningstar schrieb: Die Glimmstabis ... da muss ich erst warten bis ich neue bekomme...

Hallo Frank,

wie ich auch schon in Deiner Such-Anzeige schrieb: ich habe jede Menge StR 150/30 und StR 150/60 da. Gegebenenfalls tauscht einer mit mir gegen einen StR 100/60, den Du brauchst.
Oder wir müssten mal überlegen, falls genügend Zündspannung da ist, mit einem StR 150/60 die überschüssigen 50 Volt zu verkokeln (Spannungsteiler). Die Frage ist, ob man sich dann hinsichtlich des Strombedarfs nicht 'nen Heizofen einbaut oder ob das einfach machbar ist.

Wenn bei Deinem Oszi die Glimmer ausgehen und die Betriebsspannungen nicht nur der 100V-Schienen sinken, stellt sich die Frage, ob da irgendwo durch thermische Drift / Schluß oder einen defekten C die Betriebsspannungen zusammenbrechen.

Gruß Michael
Penthode?
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#4
habe mal etwas weiter gesucht. Wenn ich die ECC85 über den Verzögerungsleitungen herausnehme, dann
sehe ich auch einen Strich mittig auf dem Schirm, der Teilweise auch waagerecht einstellbar ist. Das wäre dann die X -Achse. Auch langsam oder schnell lässt sich der Strich einstellen. Sobald ich eine ECC85 reinstecke, wandert der Leuchtpunk zum Rand weg und bleibt verschwunden.
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#5
Die güldenen Papier-Cs haben alle Feuchtigkeit gezogen - sollte man wechseln, da sie die Arbeitspunkte verschieben.

Viele Grüße
Bernd
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#6
Ja richtig, einige habe ich ja schon gewechselt. Der Rest kommt auch noch dran.
Das kann aber nicht die Ursache sein, das die Spannung so weit nach unten gezogen wird.
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#7
Moin Frank,

hast Du die Kondensatoren 3a, 3b, 4a und 4b schon geprüft? Sollte keine Stabiröhre aufzutreiben sein, oder zu teuer, könnte man ja auch an der Fassung Zehnerdioden als Ersatz verdrahten.
Fällt nicht großartig auf, den defekten Stabi könnte man ja in der Fassung belassen, rein für die Optik.

Beste Grüße
Peter
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#8
Nee, das ist ein Problem. das sind die 4 riesigen Blockkondensatoren an die man nicht rankommt !
Der Trafo hat eine Nennspannung von 186 Volt Primärseitig. Gemessen habe ich aber nur 140 Volt.
Da muss ich mal sehen wie ich das anstelle. dazu muss das ganze gerät zerlegt werden.
Zumal ich ja nicht weis wie diese Geschalten wurden.
Laut Schaltplan ist es auch nicht ersichtlich.
Die Heizspannung liegt auch nur bei 5 Volt, Das glühen der Heizfäden kam mir schon so dunkel vor.

   
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#9
Richtig, leider gibt der Schaltplan da nicht wirklich etwas brauchbares her. Aber da scheint was im Argen zu liegen, insofern wirst Du wohl leider nicht drum herum kommen.
Kann man auf dem Foto schlecht erkennen, die Schraube rechts, direkt über dem oberen Kondensatorblock hält nicht zufällig den Haltebügel?

Beste Grüße
Peter

Ach Ja, fast vergessen, die anderen Stabilisatorröhren können noch absolut OK sein. Die Zündspannung liegt um die ca. 140 Volt, insofern können die in diesem Fall schon dunkel werden.
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#10
Den Bügel habe ich abbekommen. So wie es aussieht sind die 8 Mikro parallel geschalten.
Der obere ist abgerissen. Wenn ich den an den anderen drücke steigt die Stomaufnahme von 350 mA auf fast 1 Ampere. Gann das so richtig sein?. Klar, da sind viele Röhren drin.
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#11
Nun habe ich einfach unten ein Loch eingeschnitten, sodass ich mit dem Lötkolben bis zu den Lötungen reiche. Alle Elkos ausgebaut und gemessen. Natürlich, war nicht anders zu erwarten, alles im besten Soll bei diesen Dingern. Da die paarweise parallel geschalten sind dürften es dann eigentlich 4 Mikro sein.
Anschließend alles wieder schön eingebaut und verlötet, nun aber richtig. Smile Wie der Oszi überhaupt funktionieren konnte.

   

Gesamt Stromaufnahme liegt jetzt bei 900 mA.
Nun mal den ersten Test gemacht, trotz defekter Stabiröhre.
Das Bild schwingt ein wenig aber ist sehr gut zu sehen.

   

Jetzt noch irgendwann die andere Goldbomben wechseln und einen Stabi rein, dann sollte es das gewesen sein.
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#12
(17.11.2020, 12:59)Morningstar    Schöner alter RFT  Zossen ! Ich habe auch einen alten Philips hier rumstehen das PM 3210 Oszilloskop Will auch keiner mehr haben .Im täglichen Gebrauch habe ich noch das Unit   UTD 2042 C Skop schrieb: Ein kleines Stück weiter bin ich gekommen.
Habe nach den drei Kondensatoren im Netzteil gesucht und auch gefunden.



Dabei stellte sich heraus, das ein Draht nicht mehr angelötet war.



Trotzdem bleibt das Problem das der Leuchtpunk kurz erscheint und dann wieder wegzieht und dabei dunkler wird.
Die Glimmstabis, zwei, gehen auch langsam aus. Einer ist ja kaputt, da muss ich erst warten bis ich neue bekomme. habe da mal einen Verkäufer in E-Bay angeschrieben.
Die Hochspannung fällt dabei bis auf 420 Volt runter. Und die 250 bzw. 260 Volt am Netzteil gehen auf 140 Volt.
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#13
(17.11.2020, 12:59)Morningstar    Schöner alter RFT  Zossen ! Ich habe auch einen alten Philips hier rumstehen das PM 3210 Oszilloskop Will auch keiner mehr haben .Im täglichen Gebrauch habe ich noch das Unit   UTD 2042 C Skop . Sieht man heute fast nicht mehr das Kabel gebunden sind alles schön Korrekt gemacht . So schlecht wart Ihr in der alten DDR ja gar nicht .Ich habe Trenn Trafo von RFT der gut ist aber im Aufbau sehr Gewöhnung Bedürftig .Der wäre in der BRD nie durch die EDV Prüfung gegangen . Aber von der Funktion sehr gut schrieb: Ein kleines Stück weiter bin ich gekommen.
Habe nach den drei Kondensatoren im Netzteil gesucht und auch gefunden.



Dabei stellte sich heraus, das ein Draht nicht mehr angelötet war.



Trotzdem bleibt das Problem das der Leuchtpunk kurz erscheint und dann wieder wegzieht und dabei dunkler wird.
Die Glimmstabis, zwei, gehen auch langsam aus. Einer ist ja kaputt, da muss ich erst warten bis ich neue bekomme. habe da mal einen Verkäufer in E-Bay angeschrieben.
Die Hochspannung fällt dabei bis auf 420 Volt runter. Und die 250 bzw. 260 Volt am Netzteil gehen auf 140 Volt.
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#14
Moin Frank,

na das sieht doch richtig gut aus. Die Stromaufnahme ist geradezu perfekt, soll ist 200VA.

Beste Grüße
Peter
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