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EMUD Rekord 61 AÜ Problem
#1
Hallo liebe Mitglieder,

ich heiße Ralf und komme aus dem Schwabenland nähergesagt Laupheim.
Ich bastel abundan an Röhrenradios und meine Freundin hat mittlerweile einen "Splean" zum
restaurieren der entsprechenden Gehäuse entwickelt : ).

Ich habe ein EMUD Rekord 61 mit folgendem Problem:

Wenn Ich das Radio anschalte brennt mir der Widerstand R40 am AÜ durch.
Der alte war schon durchgebrannt,deshalb habe ich dei umliegenden Kondensatoren samt Widerständen getauscht(richtige Werte).

Nun ist es dasselbe.Ich schalte den Radio an und er brummt und stört un der Widerstand fängt zu schmoren an.
Das Phänomen an der Sache ist: Trenne ich den Widerstand R40 zum AÜ und mache das Radio nun an ,dann läuft er ganz mormal auf AM und FM.
Die Lautstärke ist normal regelbar sowie die Tiefen und Höhen auch.

Kann Mir das mal jemand erklären??
Schaltpaln hänge Ich an.

lg und ein schönes WE Euch !!
Ralf
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#2
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#3
Hallo Ralfi.

Den von Dir eingestellten Schaltplan bekomme ich nicht vergrößert. Daher hier für alle Mitlesenden der link zum Schaltplan dieses Geräts; damit lässt sich alles vergrößern:
https://nvhrbiblio.nl/schema/Emud_61.pdf

Nun zu Deinem Problem.

Ralfi schrieb:Wenn Ich das Radio anschalte brennt mir der Widerstand R40 am AÜ durch.
Der alte war schon durchgebrannt,deshalb habe ich dei umliegenden Kondensatoren samt Widerständen getauscht(richtige Werte).

Nun ist es dasselbe.Ich schalte den Radio an und er brummt und stört un der Widerstand fängt zu schmoren an.

Nenne uns anhand der Schaltplanbezeichnungen doch bitte die Kondensatoren, die Du schon gewechselt hast (also z.B. "C64, C65...").


Gruß
k.
_____________
Gruß
klaus

"Nutze das Fachwissen von Experten, aber bedenke stets: Die Technikgeschichte ist voll von Experten und Ihren Irrtümern."

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#4
Hallo Klaus,
vielen Dank für deine Mithilfe.
Ich werde das nächste mal auch einen Link reinsetzen : )

Ich habe  alle Problemkondensatoren gewechselt an dem Radi.
Im Bereich des AU wurde der C64,C65,C66,C58 und C57 getauscht.

lg
Ralf
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#5
Spannung an beiden Seiten von R40 messen, gibt Aufschluss, was da nicht stimmt. Normalerweise wird R40 als Gegenkopplungs-Widerstand nicht hochbelastet. Wo soll dafür die Spannung denn herkommen? Könnte eigentlich nur ein Kurzschluss der Gegenkopplungswicklung im oder am AÜ sein.

Gruß

(Reflex-)Kalle
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#6
Hallo Kalle,
Die messungen waren zwischen AÜ und R30 238 Volt,
nach R39 168 Volt und nach R40  12 Volt.

lg Ralf

sorry das war R 39
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#7
Guten Morgen,

wenn an der Wicklung hohe Gleichspannung steht, wird im Inneren des Übertragers ein Schluß zwischen der Anoden- und der Gegenkopplungswicklung vorliegen, Kalle hatte ja bereits richtig vermutet, daß da kaum hohe Spannungen sind, die einen 5k-Widerstand abrauchen lassen. Der R39 bekommt dabei auch was ab, allerdings nur ca. 1/4 der Zerstörungsleistung... [edit: korrigiere, "1/2 der Zerstörungsleistung", der Kaffee hatte noch nicht gewirkt ^^, Pv~R, Pv ~ I² und U² ^^]

Der Gleichspannungs-Schluß müßte nochmal in alle Richtungen abgeklärt werden, manchmal ist im praktischen Aufbau noch eine Kurzschlußmöglichkeit, die man nicht durch Ferndiagnose herausbekommt.

Wenn der AÜ tatsätzlich einen Inneren Schluß hat, würde ich versuchen, die Lautsprecherwicklung für die Gegenkopplung heranzuziehen, wie es in den meisten anderen Schaltungen auch gemacht wird. Das würde aber bedeuten, daß dieses Netzwerk neu aufgebaut werden müßte, weil die Gegenkopplungswicklung beidseitig beschaltet ist mit Unterbrechungsmöglichkeit... zu viel AUfwand, ansonsten einfach die Netzwerkerei dort totlegen und ggf. ein kleines Netzwerk am Lautstärkeregler einbauen, wenn die Höhen zusehr hervortreten (z.B. ...).

(so richtig versteh ich das nicht, einerseits "Entbrummer-Sparschaltung", andererseits für die Gegenkopplung ne extra Wicklung... gut, bei der Schaltung muß es sein, es geht doch aber auch einfacher... eingebaute Exklusivität des Übertragers ? Einen neuen gibts nur vom freundlichen Vertragshändler ?)

Gruß Ingo
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#8
Hallo Ingo,
danke für die Info !!

Ist das normal wenn ich den R39 vom AÜ trenne,das das Radio normal funktioniert???
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#9
Zitat:Ist das normal wenn ich den R39 vom AÜ trenne,das das Radio normal funktioniert???

ja, das ist normal, dann wirkt nur das Gegenkopplungsnetzwerk zur Klang"reglung" nicht, das wär auch bei fehlerfreiem Übertrager so. Du hast damit den Fehler eliminiert, also den Fehlerstromkreis aufgetrennt, die hohe Fehlerspannung steht ja trotzdem noch an, nur ist der Fehlerstromweg unterbrochen.

Aus Interesse würde ich abklären, ob der Fehler wirklich in den "Untiefen" der Wicklung oder nicht doch woanders zu suchen ist, vermutlich wurde bei der Isolation zwischen den Wicklungen ein wenig gespart, da es keine sicherheitsrelevante Isolierung ist. ... wobei der Vorwurf "Sparen" nicht immer gerechtfertigt ist, natürlich kann jede Isolation mal versagen, ggf durch Vorschädigung...Überspannungsspitzen etc.

Gruß Ingo
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#10
Ok und wie geh ich da am besten vor mit der Wicklungsprüfung??
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#11
..ich würde erst R39 trennen um zu sehen was passiert.
Gruß,
Ivan
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#12
Zitat:Ok und wie geh ich da am besten vor mit der Wicklungsprüfung??

Keine wirkliche Wicklungsprüfung, sorgfältige Inspektion der Umgebung ohne Ausbau (ggf. aufwendig), beide Anschlüsse zur Hilfwicklung im Zweifelsfall mal von der Schaltung trennen (eindeutig von der Schaltung abgetrennt!), wenn dann Gleichspannung 250V ansteht, ist der Nachweis erbracht, daß der Schluß da ist. Dann würde ich es einfach so belassen (Hilfswicklung bleibt unbeschaltet, Hinweis im Gerät hinterlegen...), oder wie gesagt ein kleines R-C-Netzwerk an den Lautstärkesteller löten, je nachdem, welcher Frequenzbereich stört.

Vielleicht bekommst Du mal einen passenden Ersatzübertrager...Schlachtgerät, wenn die Originalität wichtig ist, manchmal sind die Übertrager in mehreren Gerätetypen zu finden.


Gruß Ingo
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#13
Hallo,
mir kommt das spanisch vor. Wenn die Schalter A, B, C richtig funktionieren, sollte das Verhalten ja fast gleich sein. Nur wenn C65 einen Schluss hat, kann es einen Unterschied machen, voraussgesetzt dass C etwas mit AM/FM Umschaltung zu tun hat. Oder könnte es sein, dass es eher eine Verschaltung am AÜ oder Kurzschluss in dem Tastenaggregat ist?

my 2 Ct.s

Gruß,
Peter
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#14
Zitat:dass es eher eine Verschaltung oder Kurzschluss in dem Tastenaggregat ist?

Ja, sowas könnte es auch sein ! Deshalb die Empfehlung, ruhig mal beide Anschlüsse vom Übertrager zu trennen. Ich hatte da auch schon komische Sachen wie "KANN DOCH NICHT SEIN", war dann aber doch...

Ansonsten ist der Fehler (Abrauchen des 4k7-Widerstands) nur mit hoher Gleichspannung möglich, die durch fehlerhafte Isolation auf die Hilfwicklung gelangt.

Gruß Ingo
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#15
Hallo,

Das Entfernen der Gegenkopplung führt im Normalfall allenfalls zu einem deutlich lauter spielenden Radio, bei dem die natürliche Charakteristik des/der Lautsprecher hörbar wird.

Gruß,
Peter
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#16
Zitat:Das Entfernen der Gegenkopplung führt im Normalfall allenfalls zu einem deutlich lauter spielenden Radio, bei dem die natürliche Charakteristik des/der Lautsprecher hörbar wird.

Ja, das ist ein guter Punkt, das kann gutgehen, aber auch zu Schwingneigung führen, vielleicht sollte ein kleines Netzwerk vom Lautsprecher zur dem originalen GK-Punkt führen, in der Hoffnung, daß die Phasenlage stimmt, ansonsten wird man es schon hören (Motorboating). Dann gehts natürlich nicht...

Noch ne Idee wäre, die hohe Fehler-Gleichspannung mit einem geeigneten Kondensator (0,47µ, 400V oder besser Elko 50µF/350V ) von der Gegenkopplung zu trennen, wechselstrommäßig könnte es dann trotzdem funktionieren. Ist natürlich nicht die feine englische, aber könnte gehen.

Gruß Ingo
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#17
Hallo,
bei Betätigung der "Sprache"-Taste wird die eine Seite der GK-Wicklung direkt auf Masse geschaltet... was (beim vermuteten Wicklungsschluß) zu Erwärmung der Wicklung führt.
Womöglich ist die Wicklung schon unterbrochen. Also erstmal den Trafo vermessen, ob Unterbrechung, Schluß, etc.

Viele Grüße, Michael
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#18
(06.12.2020, 12:13)navi schrieb: ..ich würde erst R39 trennen um zu sehen was passiert.

Hallo Ivan, ich habe ihn anfangs schon getrennt und es hat funktioniert.
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#19
Ok also ums richtig zu verstehen trenne ich die Verbindung vom R 39 zum AÜ und die Verbindung beim C 64 und messe die Anschlüsse bei laufendem Radio oder??

Wenn ja habe ich beim R 39  271 Volt anstehhen und bei Ausgang zum C64 9 Volt !!
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#20
Hallo Ralfi,

Kannst du mal ein Foto vom AÜ so wie er beschaltet ist, machen? Wenn da an einer falschen Stelle eine Brücke ist, kann das auch passieren. Ansonsten wird es mit der Ferndiagnose schwierig.

Gruß,
Peter
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