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SAT over IP
#1
Hallo, liebe Radio und TV-Experten,
Dieses Thema passt in diese Rubrik, da es sich um eine Verteilproblematik handelt. Durch Immobilienerwerb und Wunsch, weiterhin über SAT TV und Radio zu empfangen (Astra und Hotbird über Monoblock mit 4 Ausgängen) stellt sich jetzt die Frage an alle HF- bzw IT-Experten;
Das Nebengelass ist 50m weit weg, wo die Schüssel montiert ist, zwei Tln sollen versorgt werden.
Ein LAN-Kabel ist bereits vorhanden und versorgt jetzt schon eine Webcam, verantwortet Inhausetelefonie über IP und einige Smarthomefunktionen.
Nun zu meiner Frage; würde das LAN-Kabel zusätzlich auch die zwei SAT-Streams verdauen, oder ist es besser, auf SAT oder IP zu verzichten und zwei zusätzliche 50m Koaxialkabel zu verlegen
Viele Grüsse, Micha

Ich wohne am deutschen Elbkilometer 358 westelbisch ... und genieße die Natur ... die Röhrentechnik zeigt, dass sich der Strom nur von Minus nach Plus bewegt ... und damit die echte technische Stromrichtung erkennbar macht ... alle Halbleitersymbolpfeile sind Unfug ... der Praktiker ist trotzdem erhaben darüber ...



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#2
Hallo

Also wenn ich ein Nebengelass mit Sat-Empfang versorgen wollte, dann würde ich eine dort, (wenn möglich) eine zweite Satellitenschüssel mit mehrfach LNB anbringen.
Gruß Helmut
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#3
Ob SAT>IP mit der IP-Telefonie über nur ein einziges LAN-Kabel (noch) gut funktioniert, müsste man testen. Beides, SAT>IP und IP-Telefonie erfordern priorisieren Datenstreams, damit es nicht zum „Stottern“ kommt.

Wenn man Koaxkabel für den Sat-Empfang verlegen kann, sollte man es auch machen. Dabei müssen es nichtmal zwei Koaxkabel sein, wenn man ein Unicable-System verwendet. Da kann man über ein einziges Koaxkabel bis zu 24(32) Sat-Tuner gleichzeitig mit einem eigenen Sat-Signal versorgen.

Gesundes neues Jahr

(Reflex-)Kalle
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#4
Vielen Dank für die Hinweise, vielleicht halte ich mir beide Optionen offen, da noch ein Abwasserrohr verlegt werden muss. Ich will aus dem Grund mit nur einer Empfangsanlage arbeiten, da die baulichen Vorraussetzungen am Nebengelass absolut ideal sind, insbesonders Installation in 2m Höhe an einer Südostwand mit freier Sicht in den eigenen Garten, dazu noch ein leichter Dachüberhang, was die Sache blitzschutzmässig entschärft
Viele Grüsse, Micha

Ich wohne am deutschen Elbkilometer 358 westelbisch ... und genieße die Natur ... die Röhrentechnik zeigt, dass sich der Strom nur von Minus nach Plus bewegt ... und damit die echte technische Stromrichtung erkennbar macht ... alle Halbleitersymbolpfeile sind Unfug ... der Praktiker ist trotzdem erhaben darüber ...



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#5
Ich machs klassisch über SAT-ZF und Koaxialkabel.
Das andere ist mir zu nerdisch
Viele Grüsse, Micha

Ich wohne am deutschen Elbkilometer 358 westelbisch ... und genieße die Natur ... die Röhrentechnik zeigt, dass sich der Strom nur von Minus nach Plus bewegt ... und damit die echte technische Stromrichtung erkennbar macht ... alle Halbleitersymbolpfeile sind Unfug ... der Praktiker ist trotzdem erhaben darüber ...



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#6
Hallo Micha,

wenn du SAT-Messtechnik und Mulischalter brauchst einfach melden.

VG Dieter der Antennenmann
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann mann noch schönes bauen. J.-W.-Goehte
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#7
Vielen Dank, Dieter,
auf der klassischen SAT-Technik laufe ich schon seit Jahren.
IP war nur so eine Idee, welche ich jedoch verworfen habe.
Möglicherweise werde ich, wenn diverse andere Arbeiten am Haus erledigt sind, mich mit dem Empfang von OSKAR 100 beschäftigen, dann kommt jedoch ein Downconverter zum Einsatz für mein Selbstbau-SDR, ist also vage Zukunftsmusik
Viele Grüsse, Micha

Ich wohne am deutschen Elbkilometer 358 westelbisch ... und genieße die Natur ... die Röhrentechnik zeigt, dass sich der Strom nur von Minus nach Plus bewegt ... und damit die echte technische Stromrichtung erkennbar macht ... alle Halbleitersymbolpfeile sind Unfug ... der Praktiker ist trotzdem erhaben darüber ...



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#8
(21.01.2021, 22:49)hardware.bas schrieb: Ich machs klassisch über SAT-ZF und Koaxialkabel.
Das andere ist mir zu nerdisch

Vernünftige Entscheidung, wenn es mit vertretbarem Aufwand so realisierbar ist, wobei Unicable stark im Kommen ist. Wenn man erstmal einen Sat-Receiver mit FBC (FullBandCapture) Twintuner wie z.B. einen Vu+ Uno 4K SE hat, kann man dann bis zu 8 beliebige Programme (eigentlich alle Programme von bis zu 8 beliebigen Transpondern) gleichzeitig empfangen, obwohl man nur eine einzige Sat-Leitung dafür braucht.

Gruß

(Reflex-)Kalle
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#9
Ich hatte vor ca 20 Jahren bei meinem damaligen Wohnsitz richtig Aufwand getrieben. Offsetspiegel 120cm, Multifeedschiene mit 2 LNBs, modularer Switch und ca 1 Dutzend Teilnehmer.
Jetzt brauch ich höchstens 3 Teilnehmer und beabsichtige deshalb, einen 80er-Spiegel mit passendem Monoblock für 4 Abgänge zu installieren. Die LNB-Qualität ist ja besser geworden, daher reicht die Spiegelgrösse und ich nutze die Ersparnisse daher für gutes Koaxialkabel und, falls notwendig, für 2 Inlineverstärker.
Das mit OSKAR100 wird ein extra Projekt.
Eine Frage hätte ich jedoch noch in die Runde;
Meinem Nachbarn möchte ich für seinen benachbarten Wintergarten einen Anschluss spendieren.
Gibt es da Systeme, Potentialunterschiede im Koaxialkabel zum Nachbarn abzuleiten?
Ich hatte früher schon Effekte festgestellt, dass ohne so etwas ein wenig Spannung zwischen beiden Koaxmanteln vorhanden war ...
Viele Grüsse, Micha

Ich wohne am deutschen Elbkilometer 358 westelbisch ... und genieße die Natur ... die Röhrentechnik zeigt, dass sich der Strom nur von Minus nach Plus bewegt ... und damit die echte technische Stromrichtung erkennbar macht ... alle Halbleitersymbolpfeile sind Unfug ... der Praktiker ist trotzdem erhaben darüber ...



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#10
Hallo Micha,

für BK bis 1000 MHz habe ich welche und hätte dir einen geschenkt.

Für SAT:https://www.ebay.de/itm/Kapazitives-Tren...3191994189

Wenn du beim Nachbarn den SAT-Receiver+TV mit Euro Stecker betreibst müsste keine Brummschleife entstehen. Sobald du beim Nachbarn ein Gerät mit der Schutzklasse 1 also mit dem Schutzleiter über die Chinch/Scart-Masse verbindest hast du deine Brummschleife.

VG Dieter
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann mann noch schönes bauen. J.-W.-Goehte
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#11
Vielen Dank, Dieter,
Dann müsste das ohne funktionieren, da der Nachbar ein Gerät mit Eurostecker betreiben wird
Viele Grüsse, Micha

Ich wohne am deutschen Elbkilometer 358 westelbisch ... und genieße die Natur ... die Röhrentechnik zeigt, dass sich der Strom nur von Minus nach Plus bewegt ... und damit die echte technische Stromrichtung erkennbar macht ... alle Halbleitersymbolpfeile sind Unfug ... der Praktiker ist trotzdem erhaben darüber ...



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#12
Kapazitiven Trennglieder zwischen Sat-Tuner und LNB funktioniert nicht, da bei Sat die LNB-(Steuer-)Spannung über Koaxkabel mitubertragen werden muss. Damit wird nicht nur der LNB mit Strom versorgt, auch die Satelliten-Empfangsebene umgeschaltet.
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