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Wolle's Webradio mit dem ESP32
#1
Hallo die Runde,

nachdem ich das Edzelf Webradio mit Jupps Platine ganz gut hinbekommen habe bin ich noch auf eine modifizierte und
erweiterte Variante gestoßen. Nach etwas lesen und probieren lief alles gut. Als Display wird hier ein 2.8 Touch 9341 TFT verwendet,
gibt's deutlich unter 10€. Eine SD Karte ist zwingend notwendig um diverse Parameter, Mp3's oder Sendersymbole abzulegen.

Der Code ist hier zu finden https://github.com/schreibfaul1/ESP32-MiniWebRadio
Anleitung und Verdrahtung liegt im Infoordner. Insgesamt eine stimmige Lösung wie ich finde.
Bedienung nur über das Touchdisplay, Tasten oder Encoder sind nicht vorgesehen. Optional kann noch eine
Fernbedienung benutzt werden.


     

nach kurzem Antippen erscheinen die Menüsymbole

   

Wecker und Einschlaftimer fehlen auch nicht

         

Die wichtigsten Einstellungen sind über den Browser erreichbar

   

Gruß Frank
sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit
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#2
Hallo Frank,
das ist eine echte Alternative zum Edzelf Webradio, die ich nur empfehlen kann.
Die Edzelf Software bildet mit all ihren Anschlußmöglichkeiten (LC-Display, TFT-Display,
Encoder usw.) zwar eine Art Standard, wirkt aber doch recht überladen.
Wer also ein Webradio "nur" mit Touch-Display (und Web-Interface) bedienen möchte,
der ist mit Wolles Software gut beraten.
Grüße aus Wassenberg,
Norbert.
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#3
So, passend zur Gartenzeit ist mein Streamingradio für die Gartenlaube fertig. Sieht ein wenig eigenwillig aus aber klanglich sehr gut mit ausreichend Bumm's.
Als Bedienelemente gibt's nur den Ein/Ausschalter auf der Rückseite, alles andere über Touch oder die Webseite. Per Fernbedienung soll sich auch alles steuern lassen, habe das aber nicht hinbekommen.

Die Einzelteile aus dem CAD. Die Frontblende ist doppelt damit die Schrauben verdeckt sind. Netzteilplatine und die Trägerplatine für den ESP und den MP3 Decoder sind in die Nuten der Grundplatte seitlich eingeschoben. Die beiden Seitendeckel werden über die Verbindungsstange gehalten und alles andere ist dadurch fixiert.

   

die Gehäuseteile stammen alles aus dem 3D Drucker. Füllern und lackieren habe ich mir gespart, für draußen reichts auch so. Die Verdrahtung sieht etwas wüst aus
hat aber Vorteile bei Demontage. Passt alles so gerade in das Gehäuse. Anfangs hatte ich fiese Störgeräusche obwohl ich auch die Masse über einen Elko getrennt habe. Irgendwie kam ich da nicht weiter.
Ich fand dann einen kleinen DC-DC Wandler mit galvanischer Trennung
.pdf   B0503S-1W-MORNSUN.pdf (Größe: 143,54 KB / Downloads: 4) gibts in der Bucht für ein paar Euro. Liefert 5V 200mA, genug für den ESP und das Display. Das kleine Netzteil liefert ca. 1A, die Lade/Betriebsspannung für den Lautsprecher musste mit einem Widerstand etwas begrenzt werden sonst blieb nicht mehr genug für den ESP über. Die Störgeräusche sind damit Geschichte.


                   


Ein tippen auf den unteren Bildbereich lassen Lautstärke und Senderwahl erscheinen. Die Streamingurl's, Senderlogos und ggf. MP3's werden auf einer SD Karte gespeichert, bei mir von unten zugänglich. Die Logos kann man selbst erstellen müssen genau 96x96 Pixel und exakt die gleiche Bezeichnung wie der Sender haben.

       


Das Webmenü ist schon einigermaßen komfortabel, sogar eine Datenbank mit tausenden Radiosender ist hinterlegt. Hier der Link dazu https://www.radio-browser.info/#!/

           


Vielleicht baut es mal jemand nach.

Gruß Frank
sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit
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#4
Das gefällt mir wirklich sehr gut. Vor allem der JBL ist sicher eine klangliche Bereicherung.
Liebe Grüße,
der Jens wars gewesen...

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Die Wege der Elektronen sind unergründlich.
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#5
Klasse gemacht! Thumbs_up
Gruß!
Ivan
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#6
Hallo Frank,
mir gefällt das "schraubenlose" Design Deines Webradios.
Da steckt schon eine Menge Know-How drin!
Grüße aus Wassenberg,
Norbert.
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#7
Das Gehäuse hat mir in diesem Fall die meiste Arbeit gemacht. Die JBL Rolle lag hier rum, fehlte nur noch ein passendes Gehäuse. Ich habe es zwar geschafft die Rolle unbeschädigt zu öffnen wollte da aber weder elektrisch noch mechanisch was verändern. Wichtig ist das alle Teile auch druckbar bleiben ohne große Überhänge. Da hier nahezu keine Programmierleistung nötig ist sollte das für viele machbar sein. Die paar Kabel sollten kein Problem sein und als Verstärker lässt sich alles verwenden. Für wenige Einzelstücke reicht eine Lochrasterplatine als Bauteilträger. Die Firmware baut ja auf Edself auf nur mit Touch statt Drehencoder.
sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit
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#8
das ist quasi die Veredelung der JBL-Box. Die Bildschirmausgabe finde ich klasse, die Idee und die Druckarbeiten spitzenklasse!

Die Störgeräusche begleiten uns bei all solchen Bauten und es ist immer wieder ein Kampf. Ein DC/DC-Wandler ist ein Ansatz den ich selbst noch nicht getestet habe. Meist bekomme ich es mit NF-Übertrager und/oder getrennten Netzteilen in den Griff. Der Tonausgang des VS1053 erfordert besondere Massnahmen auf die wir ja an anderer Stelle schon eingegangen sind.
Gruß,
Jupp
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"Normal" ist auch nur eine Einstellung auf der Waschmaschine
(Whoopi Goldberg)
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