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Experiment - Kurzwelle hören -
#41
Hallo Wolfhard,

Wenn Du Lust zum experimentieren hast dann pole die Diode mal um un einmal überbrückst Du sie. Und dann vergleichemal die Empfangsergebnisse. Aber immer mit dem Hörer am Kollektor zur Batterie.

Viele Grüße
Bernd
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#42
Hallo Bernd  und Forumer,

deine empfohlenen Tests hatte ich schon vor der Einstellung meines ersten Berichtes gemacht. Es zeigte sich, dass die Diode OA625 entsprechend der Polung im Schaltbild betrieben werden sollte. In nur Dioden-Detektorschaltung wie im Schaltbild auch gezeigt, war die Polung der Diode egal. Ich hatte auch die Schottky-Diode BAT45, siehe Bild, in der Schaltung. Mit dem Ergebnis, Funktion nur entsprechend der gezeigten Polung. Subjektiv hatte ich den Eindruck, dass mit dieser Diode etwas mehr Selektivität  zu erreichen war. Ich hatte mich aufgrund des Transistors OC811 für die RFT-Diode OA625 entschieden.


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Mit freundlichem Gruß,  Wolfhard
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#43
- NF-Verstärkung mit BC309 -

Für einen möglichen Nachbau habe ich im Handel erhältliche Halbleiter gewählt. Der NF-Transistor sollte ein hfe von 400 bis 500 haben. Es wurden zusätzlich C und R erforderlich. Einen Kopfhörer-Anschluss hinter der Diode hielt ich nicht für erforderlich. Die Schaltung ist auch mit Ub 1,5V betriebsbereit. Abends steigen die Signale erheblich an. Am Wochenende tobte wieder ein Amateur-Contest. Am späten Abend waren die Telegrafie-Signale hörbar. Eine teilweise Demodulation war aufgrund der bescheidenen Trennschärfe meiner Schaltung sowie der Vielzahl der gleichzeitig sendenden Stationen möglich.


.png   6.png (Größe: 6,01 KB / Downloads: 548)

Mit freundlichem Gruß,  Wolfhard
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#44
Hallo Wolfhard,

so in etwa hab ichs mit einem der  früheren Vorschläge gemeint. Ich würde fast meinen, daß die letzte Version jetzt besser als die anderen funktioniert. Jetzt könnte man noch einen HF-Verstärker(transistor) mit richtiger Arbeitspunkteinstellung zwischen Schwingkreis und Diodendemodulator schalten... aber erstmal könnte es dann passieren, daß sehr viele Störungen auch rel. hoch verstärkt werden und dann würde ja das etwas von Deinem "Minimalismusanspruch" wegdriften...

Wenn so funktioniert, isses prima !

Gruß Ingo

...achso, Schottkydioden sind bei kleinen HF-Spannungen nicht die erste Wahl, da hattest Du mich erst drauf gebracht mit dem früheren Diodenvergleich, dann hab ich mal recherchiert und bin auf das Sperrstromproblem bei Schottkys gestoßten... Kein Wunder, daß sie am Ende eines ZF-Amps mit einigen V HF-Spannung sehr gut gehen und beim Detektor (im Sinn von direkt an den ersten HF-Kreis angekoppelt... am Ende eines ZF-Verstärkers kann man auch von Detektor sprechen...) nicht.
Insofern würde ich bei meinen Basteleien auch nur noch Ge-Dioden dafür nehmen, wenn es sich um einen Detektor am ersten Kreis handelt...
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#45
Hallo Leute, die Schaltung nach # 43 ist für mich ein Detektor, der richtet die Hf-Spannung gleich.
An den 4,7 nF steht das entstandene Nf-Signal, sofern es aus einer AM-Modulation stammt. Das wird durch den Transistor verstärkt.
CW kann man damit nicht aufnehmen, hört es eventuell klackern.
SSB kann man mit der Diode gleichrichten aber damit kein verwertbares Nutzsignal erzeugen. Das ginge mit einer Rückkopplung. Die fehlt hier.
Und bei der gewählten Kapazität ist das so eine Sache mit der Feinabstimmung.
Sicher ist in Ballungsräumen mit mehr Stationen zu rechnen als da wo nur Landschaft ist.
Da lohnt sich schon so ein Experiment. Selbst an meinem Standort in Deutschland ist da mit einem einfachen Empfänger nicht viel auszurichten. Und hier am Sommerstandort schon garnicht.
Gruß Manfred
Wozu Fortschritt, wenn früher doch alles besser war?
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#46
- weiter machen -

nachdem ich für die Schaltung mit dem BC309 einen passenden Transistor zur Demodulation bekommen habe, erfolgte sofort der Austausch der Diode. Für den nötigen Source-Widerstand wurde ein Regler eingebracht und auf bestes Hörergebnis eingestellt. Mit Spannung wurde das Ergebnis erwartet. Ergebnis: Eine etwas bessere Sendertrennung und erheblicher Anstieg der Lautstärke. Um auf einen Lautstärke-Regler zu verzichten, wurde am Antenneneingang wieder der bewehrte Drehkondensator eingefügt.  

             
.png   7.png (Größe: 7,32 KB / Downloads: 479)                                                                                
                                                                                                                                                             
Mit freundlichem Gruß,  Wolfhard
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#47
Hallo Wolfhard,
wie geht's denn weiter. Ich bin schon richtig gespannt. Es gribbelt mir in den Fingern, aber leider muß ich erst meine Bastelbude ausräumen, bevor ich mich daran mache
und mitbastele. Langdrahtantenne hängt schon.
Gruß
Alfred der Hesse
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#48
Nun da sich der Wolfhard nicht mehr gemeldet hat habe ich die Beiträge die nicht zu Thema gehören unsichtbar geschaltet. Es wir nie etwas gelöscht da man nie weiß ob es noch benötigt wird.
Jetzt ist es Sache der Mitglieder ob es hier weitergeht oder nicht
Gruß Richard

Liebe Freiheit Menschlichkeit "und wir werden viele sein."
Es gibt nur eine Rasse die Menschen und was als Rassismus im Medialen Sprachgebrauch bezeichnet wird ist die schändliche Diskriminierung einzelner Menschen.










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