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SABA 311 WL, eine Langzeitbaustelle
#1
Hallo in die Runde.

Ich habe mal wieder eine meine Langzeitbaustellen hervorgekramt, einen SABA 311 WL, der schon ungezählte Jahre in meinem Besitz ist:

   

   

   

Dieser Radiotyp ist ja kein Unbekannter, unser Radiofreund Andreas P. hatte zum Modell hier einen sehr schönen Restaurierungsbericht verfasst:
https://radio-bastler.de/forum/showthread.php?tid=3503

Vom Bastelbuben stammt der Scan der Bedienungsanleitung:
https://www.radio-bastler.de/forum/showt...p?tid=9927


Ich verzichte daher auf eine Modellvorstellung und komme direkt zu dem hier vor uns stehenden Gerät. Ich habe, wie ich an anderer Stelle schon schrieb, ja nunmehr beruflich bedingt mehr Zeit als früher, so dass ich mich immer mal wieder einem Gerät ausführlicher widmen kann, als dies in der Vergangenheit möglich war. Ursprünglich stand ja ein TEFAG Tefadyn 308 W auf dem Plan, wie ich an anderer Stelle hier im Forum berichtete, der SABA hat sich aus aktuellem Anlass aber vorgedrängelt. Dazu unten mehr.

Den 311 WL hatte ich in optisch gutem Zustand auf einer Sammlerbörse erworben. Den 310 WL und den 31 WL besaß ich schon, und so wurde dieses Radio ein weiterer Baustein in dieser Baureihe, bei der mich stets die Gestaltung der Lautsprecherabdeckung fasziniert hat.

In technischer Hinsciht war das Radio aber eher eine Bastelbude, an der sich schon etliche Reparateure versucht hatten. Baujahrtypisch hatte bereits in früheren Zeiten die Zinkpest zugeschlagen. Im einzelnen:

Der große Plattendrehko war ihr vollends zum Opfer gefallen, er war beim Erwerb noch nicht einmal mehr fragmentarisch vorhanden, sondern sehr "windig" durch einen kleinen 50er Jahre AM Drehko ersetzt, den man vorderwandig einfach an die Frontplatte mit der Zeigerverstellung geschraubt hatte, hinten aber in der Luft baumeln ließ, so dass diese Konstruktion reichlich "wippte". Natürlich hatte man auch auf die beiden Trimmer verzichtet. Und selbstverständlich befand sich zwischen beiden RENS1284 auch kein Schirmblech mehr.
Da die noch vorhandene Skalensoffitte ebenfalls keine Fassung mehr besaß, war sie einfach zwischen die beiden Zuleitungsdrähte gelötet (!).

Die Wellenschleuse fehlte ebenfalls in Gänze. An ihrer Stelle hatte man ein bereits reichlich ramponiertes 1 M Poti verbaut, dessen Regelbereich natürlich extrem ungünstig war. Glück für mich, dass ich ein intaktes Exemplar einer solchen Wellenschleuse besaß und verbauen konnte.

Die gesamte Schaltung unterhalb des Chassis war ausgedünnt, d.h. es waren zwar neuere DDR-Bauteile verbaut, aber dafür war auf alles verzichtet worden, was für den Minimalbetrieb entbehrlich schien. Ich habe seinerzeit sehr lange gebraucht, um anhand des Schaltplans die Schaltung wiedererstehen zu lassen. Beim Erwerb war Internet noch nicht in Mode, also konnte ich nicht auf Reparaturberichte und Fotos zugreifen. Möglich, dass mich mit heutigem Wissen unter dem Chassis noch die eine oder andere üble Überraschung erwartet.

Einziger Lichtblick war der Trafo. Der war zwar auch schon ersetzt, aber es scheint sich um ein SABA-Bauteil aus einem etwas älteren Gerät zu handeln und, viel wichtiger, den originalen Netzstecker hatte man transplantiert:

   

Sowas wird dann ja oft weggelassen. Der verwendete Trafo hat allerdings keine 240 Volt - Stellung, d.h. ich hatte hier einen Widerstand zum 220 V - Abgriff eingebaut, so dass die Funktionalität über Umweg hergestellt ist.
Aber natürlich war auch an dieser Baugruppe gepfuscht worden, d.h. Material eingespart worden. Der Trafo sitzt normalerweise auf 4 kräftigen Stehwinkeln, die mit dem Chassis verschraubt sind. Vorliegend hatte man es bei zweien belassen, so dass auch diese Baugruppe "wippte".

Alle diese Dinge hatte ich seinerzeit verbessert, aber das Radio lief nie zufriedenstellend. Klar, auch ich hatte mangels Wissen und mangels Originalteilevorlage weder die 2 Trimmer am neu eingesetzten Drehko verbaut, noch wusste ich um das Abschirmblech zwischen den beiden RENS 1284. In Folge blieb das Radio leistungsmäßig hinter seinem Vorgänger 310WL zurück und fristete ein Mauerblümchendasein.

Immerhin, auf der Positivliste beim Erwerb standen:

Ein intakter, wenn auch rostiger Lautsprecher, den ich seinerzeit komplett zerlegte und neu lackierte. Man sieht die kleinen Muttern zur Befestigung der einstmals vernieteten Membran:

   


Desweiteren war das Gehäuse intakt, die Skala ebenfalls (wenngleich deren Abdeckung vergilbt ist, aber dazu hat unser Kollege Radionar ja eine Reparaturmöglichkeit geschildert), und natürlich war die Originalrückwand intakt, wenngleich entsetzlich dreckig.
Tja, und da passierte das Missgeschick:  Ich nahm "nur" Wasser und milde Seife zum Reinigen, hatte es aber zu gut gemeint: Die Beschriftung verschwand teilweise KopfWand

Jetzt habt Ihr auf einem der oberen Fotos dennoch eine Beschriftung erkennen können. Schaut mal genau hin:

   

Ja, das habe ich seinerzeit alles in geduldiger Handarbeit nachgemalt bzw. per Aufreibebuchstaben nachempfunden, denn Fragmente der verwischten Schrift waren ja noch lesbar und dienten als Vorlage. Danach wurde zur Sicherung des Werks mit Klarlack übersprüht. Nicht mehr völlig originooool, aber originalgetreu.


Warum hat sich der SABA nun auf die Werkbank gedrängelt? Nun, mir fehlte ja der Originalplattendrehko. Hier hatte ich über die Jahre kein taugliches Fragment finden können, in das ich nach Vorlage unseres Kollegen Radionar einen anderen Drehko hätte implantieren können. Zwar hat mir unsere Kollege Andreas P. den Dreifachdrehko eines 520 WL (also des Supers aus der vorherigen SABA-Baureihe) angeboten -nochmal herzlichen Dank, Andreas-,  aber ich hätte es nicht übers Herz gebracht, ein solch ebenfalls rares Bauteil zu zersägen (der 311WL benötigt ja nur 2 Plattenpakete, der 520 WL besitzt dagegen 3, so dass man das gesamte Gehäuse hätte zersägen müssen).

Dennoch fand ich dieser Tage zufällig auf einer Onlineverkaufsplattform einen zeitgenössisch wirkenden Doppeldrehko mit 2 obenliegenden Quetschern (!), der scheinbar noch nie verbaut war (kein Zinn an den Lötösen erkennbar) und natürlich frei von Zinkpest war. Seine Kapazität liegt bei rund 2x 550 pF, hier muss man für den SABA vielleicht noch etwas korrigierend eingreifen:

   
   
   

Die Blechabdeckung ließe sich (ganz oder teilweise) entfernen, aber natürlich muss ich noch feststellen, ob die Achshöhe sich mit dem vorhandenen Originalzeigerantrieb des Radios kombinieren lässt. Hoffen wir mal das Beste, vergeblich war die Anschaffung dieses gut erhaltenen Drehkos keinesfalls.
_____________
Gruß
klaus

"Nutze das Fachwissen von Experten, aber bedenke stets: Die Technikgeschichte ist voll von Experten und Ihren Irrtümern."

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#2
...Hut ab, Klaus,
die Rückwand ist ja richtig gut geworden.
Da bin ich mal gespannt, wie es weitergeht,
weil mein 311er auch noch repariert werden will...

Viele Grüße,
Rolf
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#3
Danke fürs Lob, Rolf.  Das war eine Arbeit, die man kein zweites Mal machen möchte, aber ich hatte ja selbst schuld.

Weiter geht's mit dem geplanten Plattendrehkoersatz. Das Radio war ja viele Jahre niicht mehr auf der Werkbank, insofern lohnt erstmal eine Gesamtbestandsaufnahme des technischen Zustands. Also Chassis ausbauen.

Das Chassis präsentiert sich mit leichten Roststellen. Das werde ich nur reinigen und die Rostflecken leicht wegpolieren. Interessant, dass SABA hier zweierlei Material für die Röhrenfassungen verwendet hat, denn die originalen Nieten zeigen, dass dies die Werksbestückung war. Ebenfalls mit im Bild die Rückseite des seinerzeit durch mich verbauten Plattendrehkos. Sein Manko: keine Trimmer und Kapazität der beiden Plattenpakete zu hoch, was für 'verschobene' Sender sorgte:

   




Von vorne sehen wir die Wellenschleuse, den Friktionsantrieb des Plattendrehkos sowie einen originalen 2 + 2 µF Block, der uns Aufschluss über das Baujahr gibt: 12/33.   Nicht im Bild: an seiner Rückseite trägt eben dieser Block einen weiteren Werksstempel, diesmal mit 12.1.1934. Ich vermute, dass das Radio an diesem Tag vom Band lief.

   



Die beiden Spulentöpfe sind nur durch je 1 seitliche Schraube gesichert und lassen sich dann problemlos abziehen. Der Innenanblick erfreut:

   

   

Der grüne Isolierschlauch wurde nur vorübergehend aufgesteckt, um dem filigranen Skalenzeiger etwas Schutz zu bieten.

Unterm Chassis hat SABA aus dem Vollen geschöpft: Die Bodenabdeckung ist extrem stabil und durch insgesamt 4 seitliche Schrauben am Chassis befestigt. Auch das werde ich so lassen:


   



Schauen wir mal rein.

Wellenschalter, mit im Bild 2 weitere originale Blockkondensatoren:

   


Widerstandskette, hier bereits um 1 Widerstand verkürzt: eine typische Schadensstelle bei diesen Radios:

   


Entbrummer:

   



Man sieht etliche moderne Kondensatoren, die ich vor vielen Jahren verlötet hatte. Ich hatte mich entschlossen, die originalen Blockkondensatoren an Ort und Stelle zu belassen und sie nicht neu zu befüllen, um die Beschriftung bestmöglich zu erhalten. Sie wurden abgeklemmt und die Neuteile dort verlötet, wo die oft recht langen Kabel der Blöcke hinführten.

Und dann haben wir ja noch einen weiteren Drehko, ebenfalls aus Zinkguss. Er sieht aber überraschend gut aus, kein Plattenschluss:

   



Nun aber muss der große Altersatzplattendrehko raus, hoffentlich passt der Neuerwerb hinsichtlich der Achshöhe:

   
   
   

Frühere Reparateure hatten die Frontwand des Originaldrehkos stehen lassen, um eine Befestigungsmöglichkeit für den Reparaturersatz zu haben. Das zweite Bild gibt bereits einen Einblick in die Problemstellung: Der Friktionsantrieb ist 'nicht ohne', an ihm entscheidet sich, ob der geplante Umbau was wird.
Und ich kann es gleich hier sagen:  Schwierig !


Der Friktionsantrieb funktioniert wie folgt:

   

Die metallene Kreisscheibe sitzt auf der Drehkoachse, sie führt zugleich den Skalenzeiger. Unter ihr befinden sich 2 Messingrollen, die auf einer gemeinsamen Feder sitzen (nur aufgesteckt !) und die Kreisscheibe antreiben. Man sieht sie etwas verdeckt im unteren Bildteil.
Die Feder sieht man hier etwas besser:

   

.jpg   Feder Friktionsantrieb_hinten.JPG (Größe: 77,56 KB / Downloads: 665)


Ihre offenen Enden müssen in Richtung des Chassis zeigen, sonst würde man Gefahr laufen, dass sie sich in Richtung des Chassis verschiebt. So aber liegt sie mit ihrem Körper am Halter der Knopfdrehachse an.
Die Knopfdrehachse besitzt einen Bund (roter Pfeil), der von unten in die beiden Messingrollen greift und diese spreizt. Erst durch diese Spreizung entsteht zur Kreisscheibe hin die Friktion.

Hier ein leider etwas unscharfes Foto:

   


Der neu erworbene Drehko, der im 1. Beitrag gezeigt wurde, hat seine Achse um rund 3 mm höher sitzen, als dies im Original der Fall war.  Das kann man nicht einfach in der Höhe am Drehkogehäuse wegfeilen. In Folge hatte der Friktionsantrieb zu wenig Vorspannung. Undecided

Lösungsansatz

Die Knopfachse höher zu setzen war keine Option. Ebenso wenig wollte ich die Kreisscheibe vergrößern.
Stattdessen habe ich hinter den Bund der Knopfachse (siehe dazu nochmal obiges Foto mit dem roten Pfeil) eine handelsübliche Unterlagscheibe (Durchmesser ca. 1 cm) aufgeschoben, deren Loch eine Presspassung auf der Knopfachse ermöglicht, und die noch mit etwas Lötzinn gesichert wurde. Man hat somit unmittelbar hinter dem originalen Bund der Achse einen größeren Bund, der in die beiden Messingrollen greift und diese weiter nach außen spreizt, womit sie wieder auf der Kreisscheibe Grip erhalten.
Minimaler Nachteil: Die Messingrollen rutschen nun in Richtung Chassis auf ihrer gemeinsamen Spannfeder nach außen und rollen auf den äußeren (offenen !) Enden der Feder, auf Dauer nicht vertrauenerweckend.
Auch hier die Lösung simpel:
Eine weitere handelsübliche Unterlegscheibe (Durchmesser ca. 2 cm) zwischen den Kopfachsenhalter und die Feder gelegt, so dass die Feder nun mit ihrem Körper an dieser U_scheibe anliegt, womit der Versatz ausgeglichen wurde. Hier im Bild zunächst die große U_scheibe, die hinter die Feder gelegt wurde (gelber Pfeil):

   

Und hier beide U_scheiben, d.h. der neue Bund auf der Knopfachse (roter Pfeil) und die Scheibe hinter der Spannfeder (gelber Pfeil):

   





Funktioniert bislang im Modellversuch, d.h. der Neudrehko ist noch nicht verschraubt. Hoffentlich funktioniert's auch noch, wenn ich diesen mit dem Chassis verschraubt habe.

Ich berichte weiter.
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Gruß
klaus

"Nutze das Fachwissen von Experten, aber bedenke stets: Die Technikgeschichte ist voll von Experten und Ihren Irrtümern."

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#4
Post scriptum, da ich den obigen Beitrag nicht mehr editieren kann:
Der dort als Entbrummer bezeichnete Regelwiderstand ist natürlich der Empfindlichkeitsregler.
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Gruß
klaus

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#5
Weiter geht's mit mechanischen Arbeiten. Liegt mir auch mehr, als etwa Holzbearbeitung, und ist bei unserem SABA-Ersatzdrehko auch schwer vonnöten. Ich wies ja schon darauf hin. Es muss aber den allermeisten SABA-Besitzern von Geräten dieser Baujahre klar sein, dass die meisten Plattendrehkos dem Zinkfraß anheimfielen und daher, wenn das Gerät nicht als stummer Zeuge im Regal einstauben soll, mechanische Arbeiten unabdingbar sind. Andere Forenmitglieder haben hier ja schon sehr schöne Arbeiten gezeigt. Indes führen viele Wege nach Rom, und genau dazu geht es in diesem Thema.


Schritt 1 war, den erworbenen Ersatzdrehko mit dem Friktionsantrieb der Skala kompatibel zu machen. Die Arbeiten zeigten, dass das scheinbar 'geradesoeben' machbar ist.

Schritt 2:  Vielleicht ist es dem einen oder anderen Leser aufgefallen (ich denke aber eher nicht, sonst wäre sicherlich eine Reaktion hier im Forum erfolgt), dass der Ersatzdrehko noch eine weitere Herausforderung birgt. Ein sehr hilfsbereiter belgischer Radiokollege, der mitlas, schrieb mich per e-mail an und fragte nach.
Ja, der vorgesehene Ersatzdrehko dreht nach rechts, d.h. er schwenkt -von vorne gesehen- seine Plattenpakete nach rechts aus:

   

Der 311-Werksdrehko schwenkt nach links Exclamation .  Da wir beim SABA 311 einen Friktionsantrieb haben, würde ein Drehko mit falscher Drehrichtung die Sender spiegelverkehrt zur Skala empfangen. Eine Seilzugkonstruktion, wie in anderen Radios, hätte dies heilen können.
Dieser Umbau muss also erledigt werden, damit's stimmt. Das war so als Schritt 2 geplant, weswegen es wichtig war, dass die Lagerung des Rotors einen solchen Schritt ermöglicht. Ich hatte geprüft, ob ein um 180 Grad gedrehter Einbau des Rotors machbar wäre, nein, wäre ja zu einfach. Die Plattenpakete sind in Bezug zur Achse asymmetrisch.


Der vorgefundene Rotor war an seiner Frontseite in Kugeln gelagert, das entsprechende Halteeisen wird durch 3 Schrauben am Drehkogehäuse befestigt. Rückwärtig haben wir an der Rotorachse eine Mulde zur Aufnahme einer einzigen Lagerkugel, deren Gegenstück eine große Mutter (ca 9 mm Durchmesser) mit Feingewinde ist, die in die hintere Drehkowand eingedreht wird und eine Kontermutter besitzt. Dadurch lässt sich der Rotor justieren. Das musste nun geändert werden.

Sieht im Ergebnis so aus:

   

Das war die frühere Rückansicht des Drehkos. Eine neue Messingachse wurde in die Lagerkugelmulde der Rotorachse gelötet. Das muss hundertprozentig 'gerade' erfolgen, sonst eiert der Rotor und verursacht Kurzschluss !!

Zugleich entfällt die bisherige Lagermutter mit dem Feingewinde, Ersatz wurde benötigt, um die neue Achse sauber zu führen. Gar nicht so einfach, wenn man weder Drehbank noch Windeisen für dieses Feingewinde besitzt. Außerdem muss die Achsbohrung ja passgenau sein, also musste eine Hülse mit genau diesem Gewinde her, um den Rotor auch weiterhin spielfrei einstellen zu können.
Wurde im Detail so gelöst:


.jpg   Neue Achse mit Achsdurchführung.jpg (Größe: 60,51 KB / Downloads: 575)


->   TIPP:

Der gute Radiobastler schmeißt ja nichts weg. Also mal von Radios lösen und über den Tellerrand blicken.
Das da wäre doch 'cool':

   

Ja, was Ihr oben als Führung der neuen Achse seht, ist genau dies, nämlich ein schnöder Ventilstock aus einen schnöden alten Fahrradschlauch. Der hat zugleich auch noch eine schöne Rändelmutter und passte in puncto Gewinde wie A. auf Eimer Thumbs_up  .
Auf passende Länge sägen, einschrauben, selbst die alte Kontermutter der früheren Drehkofeingewindeschraube passte darauf !   Das Ergebnis seht Ihr oben im Bild, unser Drehko hat jetzt hinten eine Achse, lässt sich um 180 Grad gedreht einbauen, und somit stimmt der Drehsinn. Die vorherige Kugellagerung an dieser Stelle ist nun zwar entfallen, der Drehko ist also nur einseitig kugelgelagert, aber der Rotor ist weiterhin justierbar.

Das war's für heute, als nächstes muss der Drehko mit dem Chassis verschraubt werden. Dazu mache ich mir nächste Woche Gedanken.
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Gruß
klaus

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#6
Hallo in die Runde.

Die Befestigungsfrage ist gelöst, ich habe mich entschieden, unterhalb des neuen Drehkos 2 kleine Löcher ins Chassis zu bohren. Damit lässt sich das Bauteil stabil befestigen.

Darum soll's aber heute nicht gehen, sondern ich hätte da noch gerne ein Problem  (eine Frage):


Welche Kapazität hatte eigentlich der Originalplattendrehko des SABA 311 W(L) ?



Die mir vorliegenden Schaltpläne von ART, Regelien sowie rm.org (kommentierter Plan von Herrn Arpad Roth) schweigen sich dazu aus.
Wäre schön, wenn mir jemand weiterhelfen könnte, denn dann könnte ich eventuell erforderliche Reihenkondensatoren berechnen und ggf. beschaffen.
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Gruß
klaus

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#7
In der originalen Saba Kundendienst-Schrift Nr. 3 steht zum Drehko leider auch nur die Bestellnummer, der Preis in RM und das Gewicht.

Aber der Drehko ist verbaut in den Typen S311W, S311WL und S321GL.

Damit wird (hoffentlich) der Kreis derer größer, die eine Angabe zur maximalen Kapazität des Drehkos machen können.

Gruß, Dietmar
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#8
Hallo Radiofreunde
Was die Kapazität des Drehkondensators angeht, kann man ohne Risiko von 2 x 500pF ausgehen. Bei einem Drehkondensatorumbau an einem Saba 311 WL habe ich einen 2 x 520pF Drehko verbaut. Der Drehko erhielt die Originalen Trimmer, so das es keinerlei Probleme beim Abgleich gab.
Ich hoffe, das es bei der Reparatur des Saba 311 weiterhilft.
Radiogrüße Detlef

Wer nicht mit dem zufrieden ist was er hat, wäre auch nicht zufrieden mit dem was er hätte, wenn er es haben würde.
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#9
Hallo Klaus,

einige interessante Werte findest Du hier:

https://www.radiomuseum.org/r/saba_311wl.html

viele Grüße,
Rolf
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#10
Vielen Dank für die Infos.

Der als Ersatz vorgesehene und hier gezeigte Drehko hat rund 2x 550 pF, der jeweilige Trimmer muss noch aufgerechnet werden. Mit einer leichten Abweichung hinsichtlich der Skalengenauigkeit werde ich leben können, zumal die auf der Skala verzeichneten Stationen ja ohnehin nicht mehr zu finden sind.

SABA hat leider in seinen Kundendienstschriften nur die Teilenummer und den Preis des Bauteils angegeben, 8 Reichsmark kostete der Drehko damals als Ersatzteil:
http://www.radiomuseum-bocket.de/wiki/in...Saba_311WL

(siehe die dort veröffentlichten Teilelisten)


Der von Rolf (Bastelbube) verlinkte Beitrag zeigt folgende Daten, die die Angaben der Vorredner stützen:
337/XVI
C1a,b
2x500pF
Drehkondensator

Ich werde also je Plattenpaket 1 Verkürzungskondensator von 5 nF vorsehen, dann ergibt sich bei einem am Ersatzdrehko gemessenen Wert von ca. 550 - 555 pF/Plattenpaket rechnerisch eine Kapazität von rund 495 - 499 pF. Entsprechende kleine Keramikröhrchenkondensatoren (Altbestand) müsste ich vorrätig haben. Diese lassen sich direkt am Drehko anbringen, da dieser direkt neben seinen Statorlötanschlüssen noch jeweils eine weitere, unbelegte Lötlasche besitzt.

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A propos Drehko: hier hatte die neue angelötete Achse zunächst nicht dauerhaft gehalten, man will am Rotor ja nicht mit einer Lötflamme herumbrennen. Ein Nachlöten erforderte das Lösen des Rotors, und dabei passierte ein kleines Missgeschick: Zwei der winzigen Lagerkugeln verabsentierten sich unbemerkt und bislang unauffindbar in die Tiefen der Werkstatt und blieben verschollen. Der Durchmesser einer solchen Kugel liegt bei rund 2,2 - 2,3 mm (also vermutlich 3/32 Zoll), entsprechenden Ersatz habe ich mir aus Fernost bestellt.
Scheint zwar trotzdem noch (geradesoeben) zu laufen, aber gefallen mag eine solche Rotorlagerung mit zu wenigen Kugeln angesichts der geringen Plattenabstände dennoch nicht.
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Gruß
klaus

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#11
Hallo in die Runde.


Ich muss doch noch eine Frage von eher grundsätzlichem Charakter  hinsichtlich der Verkürzungskondensatoren am neuen Drehko nachschieben, nachdem meine Bestände an Keramikröhrchenkondensatoren offenbarten, dass die mit 5nF markierten Typen doch eine größere Messschwankungsbreite aufweisen.

Welche Bauart von Kondensatoren mit welcher Charakteristik sollte verbaut werden?

Ich habe nicht vor, aus dem Radio einen Präzisionsempfänger zu erschaffen, allerdings sollte es schon venünftig funktionieren. Da ich das erste Mal mit Verkürzungskondensatoren arbeite, erbitte ich Euren Rat:

Gehen dort auch Folienkondensatoren, z.B. von WIMA (FKC 3)? Konkret hätte ich ein schönes, unbenutztes Pärchen  ITT KS 17 (gekennzeichnet miit 4870/1/63, leider gestempelt 1981) -> Würdet Ihr sowas verbauen?
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Gruß
klaus

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#12
Bei MW und LW sind Folien-Kondensatoren völlig O.K.

Eine Änderung durch die "Verkürzungs-Kondensatoren" wird es ergeben. Diese ist jedoch vermutlich belanglos.
Ein solcher Kondensator wirkt voll bei ein gedrehtem Drehko, während er bei ausgedrehtem Kondensator praktisch keine Auswirkung hat. Der "Effekt" davon ist, daß es sich so auswirkt, als ob der Drehko einen anderen Plattenschnitt hätte.
Da aber die Skala für MW und LW sowieso nicht mehr aktuell ist bzw. gilt, ist die Änderung diesbezüglich folglich belanglos.
Was bleibt, ist ein "Zusammenrücken" der Kanäle zum tieffrequenten Ende hin auf der Skala. Aber auch das ist heutzutage praktisch ohne Interesse.

Gruß, Dietmar
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#13
Prima, Dietmar, danke. Mein Gedanke galt in erster Linie der Frage, ob hier Kondensatoren von z.B. enger Toleranz vonnöten gewesen wären.
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Gruß
klaus

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#14
Hallo Klaus,

natürlich großes Lob für Deine Drehko-Aktion. Ich selber gehe an solch feinmechanische Arbeiten überhaupt nicht. Das macht mir immer der Detlef (Radionar). Er verwendet kleinere Drehko's dafür sind aber die Gehäuse dann original. Innen drin ist natürlich zunächst mal alles entkernt.

Und tatsächlich, ich hatte auch mal einen Drehko mit 2 mal ca. 600 pf pro Paket. Da stimmten natürlich die Frequenzen auch nicht so ganz. Ich hatte das dann genauso lösen wollen, wie Du. Es kommt dann aber genauso, wie Dietmar das schon beschrieben hat. Ich habe mich dann schließlich mit einer gewissen Frequenzabweichung abgefunden. Sonst gibt es da ja keine weiteren Probleme.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#15
Hallo in die Runde.

Es geht weiter und es gibt eine Neuerung.

So sieht die Drehkobaustelle jetzt aus. Dabei bitte bedenken, dass dies noch keine Abschlussfotos sind, sondern Arbeitsschritte aufs Bild bannen. Den montierten Bauteilen muss noch ein wenig optische Feinbehandlung angedeihen:

   

   

   


Ja, was ist da passiert? Vordergründig sehen wir den montierten Plattendrehko, und wir sehen das passend gefertigte Abschirmblech zur Schirmung der Anodenanschlüsse der beiden RENS1284; eine der Röhren ist probehalber gesteckt. Ferner erblickt man den Halter für die Beleuchtungssoffitte. Letzterer verrichtete früher in einem 1952er SABA Villingen 2 seinen Dienst.

Aber der Drehko hat sein Aussehen verändert. Es ist der von mir ursprünglich im Radio montierte Ersatzdrehko unbekannter Herkunft, also derjenige mit 2x 630 pF Kapazität und ohne angebaute Trimmer.
Warum dieser Kurswechsel?
Nun, dieser Drehko harmonierte wegen seiner sehr niedrig angeordneten Achse seinerzeit besser mit dem Friktionsantrieb, der ohne Änderung übernommen werden konnte, während für den bislang vorgesehenen Ersatzdrehko, den Ihr vorgehend saht, doch einige Änderungen am Friktionsantrieb vonnöten waren. Das funktionierte zwar reibungslos, lief aber "rauher", da die Spannrollen durch die Änderung über eine andere Federvorspannung verfügten.
Desweiteren waren mir am vorherigen Ersatzdrehko ja 2 Lagerkügelchen verlustig gegangen, so dass ich ihn mit diesem Manko nicht verbauen wollte.
Ganz entscheidend war aber dieser Fund in meinen Lagerbeständen:


   

Diese beiden Uralttrimmer mit einer Kapazität von 7-45 pF schienen mir geradezu prädestiniert für das Projekt. Unser Kollege Detlef (Radionar) hatte ja anderer Stelle ausgeführt, dass die Montage von Keramik(dreh)trimmern ungünstig an dieser Stelle ist, da sie sich nicht feinfühlig einstellen lassen, mithin also sogenannte 'Quetscher' vorzuziehen sind. Die hatte ich nun; waren die einzigen beiden in meinem Fundus.

Außerdem hätte ich an beiden Plattendrehkos Verkürzungskondensatoren einsetzen müssen, und da schien mir der nun verbaute Plattendrehko geeigneter, um diese später unsichtbar einzusetzen.

Zunächst fertigte ich also aus einem Pertinaxschlachtteil eine obere Abdeckung für den Plattendrehko und montierte die beiden Quetscher (siehe obiges Foto.) Dann spendierte ich dem Plattendrehko in seinem Inneren zusätzliche Lötösen, die sich dank der Verschraubung der Statorpakete dort prima befestigen ließen. Ihr seht im Bild 2 Masselötösen (Drehkogehäuse, zugleich also Rotor), das sind die gelben Pfeile, und Ihr seht je 1 Lötöse pro Statorpaket, das sind die grünen Pfeile:

   


Die Masseösen benötige ich für den Masseanschluss der beiden Quetscher, die ja parallel zu den Plattenpaketen liegen
An den Statorlötösen wurden nun die beiden Verkürzungskondensatoren eingebracht. Durch seitliche Gehäuseöffnungen des Plattendrehkos führt deren zweiter Anschluss nach außen zu den Trimmern auf der Deckelplatte:

   


Montiert sieht das dann so aus:

   
   

Konkret besitzen bei dieser Schaltweise die beiden Plattendrehkopakete je 1 Verkürzungskondensator von 2,2 nF. Die Zuleitungen zum Radio sollen am Quetscher angeschlossen werden, d. h. die Quetscher liegen bei dieser Verdrahtungsweise parallel zur jeweiligen Baueinheit [ Plattenpaket + Verkürzungskondensator ].  Ob diese Schaltweise sich bewährt, muss ich sehen, rein messtechnisch ergeben sich bei 'offenen' Quetschern folgende Kapazitätswerte für die beiden Pakete des Plattendrehkos:

   
   
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Gruß
klaus

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#16
Hallo, Klaus,
also die ganze Arbeit war eine schöne Übung gewesen! Mein Gott, aber du hast das Problem prima gelöst. Sieht auch sehr vernünftig aus.
Gruß!
Ivan
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#17
@Andreas_P
@Navi

Ich mache solche mechanischen Tüfteleien zwischendurch mal ganz gerne, neben den rein elektronischen Arbeiten am Radio. Ich will nicht ausschließen, dass der 'umgepolte' Drehko trotzdem seinen Weg ins Radio findet, sobald die bestellten Kügelchen aus Fernost eingetroffen sind (und vor allem: passgenau sind).

Zunächst muss die nun verbaute Lösung ihre Funktionstüchtigkeit beweisen. Bei den gezeigten Uralttrimmern habe ich noch gewisse Restbedenken, man wird sehen.
Nebenher habe ich natürlich immer mal wieder elektronische Arbeiten am SABA durchgeführt, wie z.B. den 16 µF - Elko formiert, den spannungsseitig unterdimensionierten Koppelkondensator zur Endröhre ersetzt, usw. Es geht voran, aber langsam.

Sehr hilfreich gegenüber der Zeit, in der ich das Radio erworben habe   -das muss um 1997 gewesen sein, wie einer meiner Schaltpläne als Faxaufdruck ausweist-    ist das heutzutage im Internet abrufbare Wissen über ein Gerät, wobei einerseits Fotos sehr helfen, andererseits natürlich die Forengemeinde sehr schnell die benötigten Unterlagen bzw. das beim Radiohobbybastler nicht in der Tiefe vorhandene Wissen beisteuert.
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Gruß
klaus

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#18
Schöner Thread, gefällt mir gut. Also beide aktuelle 311er Berichte.
Ein 311er steht bei mir auch noch zur Reparatur an, da freue ich mich, dass das Modell und so viele Reparaturmethoden hier so genau beschrieben sind. Tatsächlich habe ich schon mit dem Gedanken gespielt einen 311er Drehko aufzuarbeiten. Bekommt man eigentlich die Platten von dem gepesteten Zink weg? Ich habe zwar einen 311er aber da ist der Drehko noch eingebaut und der Körting reicht mir gerade auf der Werkbank. Aber wenn das gelänge könnte ich mir vorstellen, dass man da einen neuen Block fräsen könnte, in den dann die Platten eingesetzt werden können. Habt ihr mal ein Bild von so einem Plattenpaket?
Beste Grüße

Aller
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#19
(01.05.2021, 20:48)Aller schrieb: ...Aber wenn das gelänge könnte ich mir vorstellen, dass man da einen neuen Block fräsen könnte, in den dann die Platten eingesetzt werden können. Habt ihr mal ein Bild von so einem Plattenpaket?

Hallo Aller,

schau mal hier, in den dort enthaltenen "Forumsbeitrag" -> Dort siehst Du die Plattenpakete:
https://www.radiomuseum.org/r/saba_311wl.html
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Gruß
klaus

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#20
So, am Radio ging es weiter, d.h. ich bin jetzt zur Überholung der Verkabelung sowie der elektronischen Bauteile geschritten. Ich will hier nun nicht mit der Beschreibung zum Austausch einzelner Widerstände langweilen, sondern einen interessanten Fehler näher beschreiben.

Ich hatte mit dem Radio zunächst guten Empfang, der aber schleichend schlechter wurde. Es setzte, zunächst nur am kurzwelligen Bandende, dann aber über den ganzen Bereich eine Dauerrückkopplung ein. Man sucht zunächst nach schlechten Masseverbindungen, untersucht die beiden metallisierten Röhren RENS 1284 etc. Nichts davon.

Das war der Übeltäter:

   


Dieser Differentialdrehko sitzt an der Anode der zweiten RENS 1284 und ist für den Einsatz der Rückkopplung zuständig. Im Plan sieht man ihn mit R bezeichnet und der Kapazität 40 cm / 20 cm:

https://nvhrbiblio.nl/schema/Saba_311W.pdf

Gemeinhin leidet auch diese Baugruppe unter Zinkfraß, hier lag jedoch noch kein Plattenschluss vor, aber innere Oxydation. Man sieht die beiden Lötfahnen, die zwischen der hinteren Wand (Pertinax) dieses Drehkos und den beiden Statorpaketen sitzen. Das Ganze ist ab Werk fest verschraubt und war vorliegend auch noch fest zusammen. Dort drinnen hatte sich jedoch über die Jahre leichte Korrosion gebildet, so dass unbemerkt die Verbindung immer schlechter wurde.

Also: Die Lötfahnen sauber machen, dort wo sie an den Plattenpaketen anliegen !
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Gruß
klaus

"Nutze das Fachwissen von Experten, aber bedenke stets: Die Technikgeschichte ist voll von Experten und Ihren Irrtümern."

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