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2 gebrauchte Notebooks
#1
Hallo in die Runde,

Vor einiger Zeit hatte ich insgesamt 2 Notebooks (gebraucht natürlich von wegen CO2 etc!) erworben. Das eine ist ein Business-Notebook HP  und das letzte ein Dell, ebenfalls ein ehemaliges Business-Notebook. Das HP hat einen Intel Core 2 Duo Prozessor eingebaut und das Dell Notebook hat einen Intel Core i5 Prozessor eingebaut. Beide Notebooks haben als Betriebssystem Win 10 prof aufgespielt. Warum ehemalige Business-Notebooks? Aus 3 Gründen:
1. Business-Notebooks sind im Allgemeinen geleaste Geräte, die von Administratoren regelmäßig gewartet wurden.
2. Business-Notebooks werden kommerziell genutzt und sind nicht zum Spielen da.
3. Business-Notebooks haben ihre Kinderkrankheiten schon ausgestanden und laufen daher sehr zuverlässig.

Das auf beiden Geräten aufgespielte Betriebssystem Win 10 prof macht bis dato (Donnerstag ab 23:00 Uhr) wöchentlich eine ganze Menge Updates,- viel mehr als mein Win7 prof auf unseren 3 Hauptrechnern. Auf dem Rechner im Bastelkeller läuft noch Vista Business. Auch dieses läuft bis heute problemlos.
Diese regelrechten Updateorgien von Win 10 sind schon nervtötend. Hätte ich eine genauere Vorstellung davon gehabt, was mich mit Win 10 prof erwarten würde, so hätte ich die Finger davon gelassen. Doch so gilt der Grundsatz wie beim Skat: die Blinden aufgenommen und mehr oder weniger reingefallen. Nun muß ich damit leben, denn: wer keine Arbeit hat, der macht sich eben Arbeit.

Auf den Bildern ist der HP nach den Updates, die sich über den gesamte Nachmittag hingezogen haben mit einem kurzen Ausschnitt aus einem "Krimi" aus den 1960iger Jahren.

Das HP Notebook startet seine Updates.

   

   

   

   

Eine Szene aus der uralten Krimireihe "Es geschah an der Grenze". Schwarz weiß, aber dennoch schön und gekonnt. An Farbe dachte man damals höchstens im Entwicklungslabor.
Grüße aus BL

Peter

Röhrenradios: das Gute daran ist das Gute darin
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#2
normal ist das nicht. Was für eine Ausgangssituation (build-Version) liegt vor? Evtl. solltest du mit dem mediacreationtool 20h2 eine aktualisierung durchführen. Die Laptop haben hoffentlich SSD? Zumindest bei dem Core2Duo empfiehlt sich eine SSD dringend. Genug RAM (>=4GB) ist vorhanden und genug freier Festplattenspeicher (>=30GB) ebenfalls?
Gruß,
Jupp
-----------------------------
"Normal" ist auch nur eine Einstellung auf der Waschmaschine
(Whoopi Goldberg)
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#3
Windows 10 bekommt eigentlich auch nur am monatlichen Update-Tag (zweiter Dienstag/Mittwoch im Monat) regelmäßig Update und nur vereinzelt auch mal zwischendurch. Ist kaum anders wie vorher bei Windows 7. Wenn trotzdem ein Computer mit Windows 10 (oder auch Windows 7) bei jedem Starten oder Herunterfahren Updates installiert oder das versucht, ist beim letzte Update was schief gegangen. Das sieht man ja im Update-Verlauf, wo dann nicht installierbare Updates aufgeführt sind. Man kann da mühsam versuchen, die Updates zu erzwingen, aber die Inplace-Update Installation mit dem aktuellen Installationsmedium, was man mit dem Media-Creation-Tool von Microsoft erzeugen kann, geht meist unproblematischer und schneller. Inplace-Update bedeutet, die Setup.exe vom Installationsmedium unter laufendem Windows zu starten. Dabei wird dann erkannt, dass bereist ein installiertes Windows existiert und man wird gefragt, ob man das existierende Sytem unter Beibehaltung der installierten Apps/Anwendungen und eigener Dateien Updates will oder eine komplette Neuinstallation wünscht.
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#4
(30.04.2021, 14:38)linsepe schrieb: Hallo in die Runde,

....
Beide Notebooks haben als Betriebssystem Win 10 prof aufgespielt. Warum ehemalige Business-Notebooks? Aus 3 Gründen:
1. Business-Notebooks sind im Allgemeinen geleaste Geräte, die von Administratoren regelmäßig gewartet wurden.
2. Business-Notebooks werden kommerziell genutzt und sind nicht zum Spielen da.
3. Business-Notebooks haben ihre Kinderkrankheiten schon ausgestanden und laufen daher sehr zuverlässig.

Das auf beiden Geräten aufgespielte Betriebssystem Win 10 prof macht bis dato (Donnerstag ab 23:00 Uhr) wöchentlich eine ganze Menge Updates, ...

Business Notebook,
der Einkäufer der Firma setzt den Rotstift an und das Gerät ist so konfiguriert, dass der Nutzer damit arbeiten kann, bei Officenutzung gibt es keine Extras, nur das wirklich wichtige / Workstation wäre dann für CAD-Anwendung geeignet.
1.) Die Wartung der Admins" beschränkt sich auf notwendige Updates der Software, das Gerät selber schaut er sich doch nicht an.
2.) Die kommerzielle Nutzung... naja jeder Nutzer geht anders mit dem Gerät um, es muss mehr oder weniger leiden, ist ja nicht sein Eigentum, also so wie mit Firmenwagen, etc.
3.) wenn ich an meine HP-Dienst-Laptops denke, die Qualität hat mit jedem Gerät nachgelassen, letzer Win10 hat gefühlt weniger Leistung, dafür mehr Qualitätsprobleme, es wird nicht mehr geladen, weil Kontaktprobleme da sind, ich konnte mir behelfen, der normale Nutzer kanns nicht, der Rechner läuft zunehmend instabil - trotz der von dir gelobten Admins

Zum Win 10, vielleicht hast du eine frühe Version aufgespielt, dann braucht es eine ganze Weile, bis alle Updates nachgeholt sind, werden Updates gleichzeitig geladen, dann kann es sein, dass einige nicht installiert werden können.

Gruß
Jürgen
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#5
Daß meine beiden Neuerwerbungen längst schon nicht mehr das Nonplus Ultra sind, das weiß ich auch. Ein neuer PC ist doch schon veraltet, wenngleich der noch nicht verpackt/verkauft ist. Da bin ich längst aus dem Rennen raus. Businessrechner also aus dem Grund, weil hier doch noch eine -vielleicht auch nur gefühlte - bessere Qualität an den Kunden gebracht wird als im Consumer-Bereich. Jedenfalls war das bislang so. Ein neuer Business-PC kostet neu auch heute  immer noch so um die 2000.- € während ein Consumer-PC 500 bis 1000 € im Schnitt kostet.
Microsoft unter Bill Gates war ja seinerzeit unter der Prämisse gestartet, daß jeder quasi sofort mit einem PC umgehen können soll, auch dann, wenn er/sie von der Technik in dem Gerät keinerlei Ahnung hat. Fachkenntnisse seien nicht nötig hieß es da. Erst in den Fachbüchern von Microsoft Press stand da dann urplötzlich etwas ganz anderes drin. Da brauchte man dann doch auf einmal gewisse Fachkenntnisse. Das ist bis heute so geblieben.
Die große Leistung von Bill Gates/Microsoft war doch, daß er den PC quasi salonfähig gemacht hat. Heute ist ein PC in nahezu jedem Haushalt zu finden so wie ein Essbesteck. Das ist vor 30 Jahren noch nicht so gewesen.
Jemand, der weder lesen noch schreiben kann, dürfte mit einem Computer so seine Probleme haben. Dennoch gibt es hier in Germany Leute, die weder lesen noch schreiben können, aber die haben Abitur oder auch einen gültigen Führerschein. Wie ist das möglich? frage ich mich da. Wie kommen die beispielsweise durch schriftliche Klausuren?

Ich habe hier noch einen IBM T23 mit Win XP prof drauf. Der tut sich heute natürlich sehr schwer mit den Anforderungen, die die Zeit inzwischen an das Gerät stellt. Doch für meine Messgeräte mit RS 232 Schnittstelle ist der noch immer zu gebrauchen. Auch die entsprechenden Nachfolger wie der IBM T 60 sind heute längst überholt, laufen aber trotzdem immer noch. Für manche Aufgaben im industriellen Bereich braucht man sogar solche PCs, die mit der inzwischen längst veralteten Software (DOS etc) problemlos umgehen können, was die neuesten PCs mit neuesten Prozessoren nicht mehr können.
Aus diesem Grund habe ich auch noch meine alte Software (sogar noch zum Teil auf Disketten!) aufgehoben. Wer weiß, wozu ich das vielleicht noch eines schönen Tages brauche ..

Meine Hoffnung ist ja, daß die Notebooks im Laufe der Zeit in naher Zukunft einen gewissen Stand ihrer Updates gemäß den verbauten Prozessoren erreichen werden, mit welchem sie dann noch eine Weile laufen werden. Gewiß setzt auch diesen PCs die Zeit und der techn. Fortschritt irgendwo eine Grenze. Vielleicht in 5-6 Jahren? Schaun mer mal .. Cup Bis dahin ist dann vielleicht Corona soweit im Griff, daß wieder Aktivitäten möglich sind. Wäre wünschenswert.  
Grüße aus BL

Peter

Röhrenradios: das Gute daran ist das Gute darin
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#6
Was willst du nun mit deiner Schilderung zu deinen PC's mitteilen?
Du hast dir 2 Laptops gekauft.
Und ich habe dir meinen persönlichen Eindruck zu meine letzten HP-Dienst-Laptops geschildert,
es sind HP-Elite-Books
und ich würde mir privat keinen HP kaufen. Aber das ist auch nur meine persönliche Meinung, wenn du das nicht lesen möchtest, ignoriere es.
Vor einiger Zeit hatte ich auf einen alten Laptop Win10 installiert, funktionierte bestens, alle Treiber da, Gerätemanager sauber, aber in der ersten Zeit wurden viele Updates geladen, das hat sich nach einiger Zeit relativiert.
Auch auf dem Dienst-HP kommen öfters Updates, veranlaßt durch den Admin, darauf habe ich keinen Einfluss, die müssen aber zwingend installiert werden! Das ist aber nicht HP-spezifisch, sondern dient der allgemeinen Sicherheit.
Gruß
Jürgen
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#7
Um es ehrlich zu sagen, das HP Notebook mit Core2 Duo hätte ich nur geschenkt genommen, wenn überhaupt. Ein Dell Notebook mit Core i5 ist da schon was anderes und heute noch gut mit Windows 10 nutzbar. Auch gut sind vergleichbare Lenovo Notebooks.
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#8
Also ich betreibe insgesamt drei Business-Notebooks von HP im Büro und Hobbyraum, das letzte ist ein Elitebook 8740w mit 32GB RAM. Sie werden täglich genutzt und laufen und laufen. Lediglich die Lüftung wird gelegentlich mit Druckluft gereinigt. Leistungsmäßig können die inzwischen mehr als 10 Jahre alten Notebooks mit vielen moderneren Notebooks mithalten. Ich kann die angesprochenen Qualitätsmängel aus meiner Sicht nicht bestätigen und würde sie insofern nicht pauschalisieren. Neben einer guten Ersatzteilbaschaffbarkeit und der Verfügbarkeit von Serviceunterlagen gefällt mir die solide Bauweise.

Viele Grüße

Ingo.
Die Konvergenz der Apokalypse führt unweigerlich zur Hybris.
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#9
Naja, das HP Elitebook 8740w gehört zu den Workstations (damals vor zehn Jahren). Sowas ist mit einen Core2 Duo Notebook nicht vergleichbar und vor 10 Jahren hatte HP noch gute Business PCs/Notebooks.
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#10
Hallo

Das Problem ist einfach erklärt.
Früher gab es Windows 95, dann Windows XP, dann Windows 7, usw !

Das gibt es heute nicht mehr, heute gibt es nur noch Windows 10 aber in verschiedenen neuen Versionen.
Der Anwender denkt, warum dauert das Update so lange, dabei bekommt er kein Update, sondern eine komplett neue Version von Windows 10 !
Das ist wie, wenn man von Windows XP auf Windows 7 Wechselt, das ging auch nicht in 10 Minuten.

Eigentlich bekommt ihr nicht ein Update, sondern Windows 11, 12 oder 13 Aufgespielt, nur das der Name sich nicht mehr ändert und immer Windows 10 bleibt.
Der Vorteil im Gegensatz zu früher ist, es ist kostenlos!
Denn früher musste man den Versionswechsel von XP oder Windows7 oder 8 noch teuer kaufen.
Gruß Helmut
----------------

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#11
(01.05.2021, 16:24)Reflex-Kalle schrieb: Naja, das HP Elitebook 8740w gehört zu den Workstations (damals vor zehn Jahren). Sowas ist mit einen Core2 Duo Notebook nicht vergleichbar und vor 10 Jahren hatte HP noch gute Business PCs/Notebooks.

Aktuell habe ich als Dienstlaptop das HP Elitebook 840G4 - Win10 (Office-Anwendung), das zickt seit Anfang an, zum Glück ist das Leasing zuende.

Ich hatte einen tollen HP-Drucker mit Papiereinzug, beidseitigem Bedrucken usw.
Der Papiereinzug war von Anfang an nie fehlerfrei. Entsorgt musste das Gerät werden, weil der Druckkopf defekt war, es gibt diesen nicht als Ersatz / Reinigen erfolglos.
Tochter hatte gleiches Gerät, gleiche Probleme.

Privat hatte ich ein HP-Laptop in der Gaming-Einsteigerklasse gekauft, also was leistungsfähiges - so dachte ich...
Gefühlt flott war er nicht und der Lüfter rauschte bereits bei normalen Office-Anwendungen...
also nach kurzer Zeit wieder verkauft.

Aktuell nutze ich ein MacBook aus 2012 mit i7 Prozessor, 8GB Ram und SSD, läuft super 
und
"Dank" mobiler Arbeit steht der Dienstlaptop im Wohnzimmer, das iMac musste weichen (gehlt seit über 1 Jahr schon so)

Was HP anbetrifft, da hatte ich zu viel (persönliches?) Pech und würde kein Gerät mehr kaufen,
wenngleich das HP Elitebook 840 - Win7 gut lief, ist aber 7 Jahre her und das waren vielleicht noch die guten HP-Zeiten

Grüße
Jürgen
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#12
Dass HP vor noch 7 Jahren brauchbare Notebooks hatte, kann ungefähr stimmen. Wir hatten bis vor ca. 10 Jahren in der Firma auch noch ausschließlich Computer (Server, Desktops und Notebooks) von HP. Bei der damals anstehenden Hardwareerneuerung (machen wir immer so aller 5...6 Jahre, wenn die Technik nicht vorher aufgibt), fiel dann die Wahl auf Dell. Dell hat zwar auch gute Computer aller Art, aber der vor Ort Support durch irgendeinen von Dell beauftragten Dienstleister war jämmerlich. Also die bereits angeschaffte Dell Technik sofort wieder verkauft und auf anraten eines befreundeten Dienstleisters, der zumindest ein Großteil der bei uns verwendeten Branchensoftware bei seinen Kunden auch Supporten, wurden dann Fujitsu Computer und teilweise Lenovos (hauptsächlich alle Notebooks) angeschafft. Davon war bis vor gut einem Jahr noch vieles in Dauerbenutzung (Server ja eh 24/7 und Arbeitscomputer laufen bei uns auch 16...24/5..7). Als Ersatz wieder bewährte Fujitsu und Lenovo Computer. HP Laser-Drucker brauchen wir, weil nur HP kleinere Modelle (brauchen wir wegen dem Platzprobleme an den meisten Arbeitsplätzen) hat, die auch A6 Quer-Formulare (z.B. Rezept-Formulare) zuverlässig einziehen, hat. Aber das sind auch alles ältere Modelle, teilweise schon deutlich älter als 10 Jahre. Ansonsten alle anderen Drucker von Brother (Laser-MFCs und Tinten-MFCs), die auch langlebig und zuverlässig sind.
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