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Lipo Akku leicht gewölbt.
#1
Hallo,

ich habe einen Lipo Akko 3,2 Ah und 11,2 V gefunden.
In der Recyclingkiste eines Supermarktes, da ich für Nachhaltigkeit bin, schaue ich da öfter rein.
Meistens mit Erfolg, wie auch diesmal.
Nur bin ich etwas in Sorge, weil das Teil leicht gewölbt ist.

Den Akku habe ich  mit 3 A entladen, das mehrmals  und mit etwa 0,3 A wieder geladen.

Die Entladung mit einer dicken Auto Halogenlampe dauerte etwa 50 min je Zyklus.  

Nun bin ich mir nicht sicher, ob die Wölbung auf einen Fehler hinweist und damit nicht sicher eingesetzt werden kann.

Mit Lipoakkus bin ich nicht so fit, daher würde ich gerne eure Meinung wissen.

   






Gruß aus dem Kreis Siegburg vom Hans
#2
Das Versagen ist vorprogramiert, kann sich nur noch um einige Zeit handeln !
erst Denken dann Arbeiten

Josef
#3
Bei Dell Laptops gibt es dieses Problem auch, die Akkus blähen sich auf, die Laptopgehäuse drücken auseinander. Diese Akkus sollten entladen, und entsorgt werden.

Ich persönlich würde in einen solchen Akku keine Energie mehr hineinpumpen...

VG Henning
Schlau ist, wer weiß, wo er nachlesen kann, was er nicht weiß.
Nur Messungen liefern Fakten, alles andere ist Kaffeesatz.
#4
Bei einigen meiner Akkus für Modellhubschrauber und auch Drohnen sind die Akkus bereits nach einiger Zeit leicht gebläht. Anfangs habe ich auch gedacht, das ist ein sicheres Zeichen, das ihre Lebenszeit am Ende ist. Aber dem ist nicht so. Z.B. 2 Lipo Akkus meiner Yuneec Drohne sind gebläht, einer sogar sehr stark. Flugzeit mit dem ungeblähten Akkus 18 Minuten, mit den geblähten 16 Minuten. Und selbst dann haben die geblähten noch genügend Restkapazität.
Bei den Lipo Akkus meiner Modellhubschrauber sind für das große Flugmodell 2 leicht geblähte immer noch im Einsatz. Das Alter dieser beiden Akkus beträgt nun 6 Jahre!! Flugzeit damit ca. 6 Minuten Der Neu gekaufte hat auch nur 6 Minuten Kraft, den Heli in der Luft zu halten. Und bei den kleineren Heli Modellen sind auch einige geblähte dabei.
Es muß nicht unbedingt etwas bedeuten, wenn die Akkus sich aufblähen. Ausgemustert werden die Akkus nur , wenn ihre Kapazität nicht mehr genügt und das kann man mit jedem Messgerät feststellen.
Radiogrüße Detlef

Wer nicht mit dem zufrieden ist was er hat, wäre auch nicht zufrieden mit dem was er hätte, wenn er es haben würde.
#5
Hallo

Auf dem Bild kann man die Wölbung leider nicht sehen und somit schlecht eine Prognose abgeben.
Fakt ist, Lipo Akkus immer in einer nicht brennbaren Box lagern, ich benutze dafür eine alte Geldkassette.
Gruß Helmut
----------------

#6
Guten Morgen,

die Antworten sind hilfreich, der Einsatz des Akku soll in einem
Kinderkarussell erfolgen. Da werde ich den  in Blech einhausen.

   






Gruß aus dem Kreis Siegburg vom Hans
#7
Als "alter" Pessimist bekannt............Bekannter von mir war Brandermittler bei der Kripo: Ebenso auf`s Kleingedruckte in den Versicherungsunterlagen schauen: Manche Versicherungen zahlen im Falle eines Falles nur, wenn der Ladevorgang unter STÄNDIGER Beobachtung stattgefunden hat.
Lies mal diesen Artikel hier: https://www.vth.de/blog/die-unterschaetz...lipo-brand (der macht nachdenklich).
Ich würde von einem Akkugebrauch unbestimmten Zustandes abraten.
Servus
Franz
#8
Wenn ich mir das Ladegerät, bzw, das was davon übrig ist anschaue, dann muß man sich nicht wundern, das so ein Accu beim Ladevorgang das Ladegerät zerstört und es dadurch zum Kurzschluß mit anschließenden Brand kommt. Das bei dem Beispiel womöglich noch andere Ursachen verantwortlich sind, wie ein defekter FI Schalter, oder eine zu hohe Steckdosen Absicherung, muß man auch berücksichtigen.
Moderne Ladegeräte, speziell für Lipo Accus würden da eher abschalten, als in Flammen aufgehen. Zumindest sind meine Ladegeräte für solche Accus absolut Sicher und reagieren bei geringster Stromschwankung oder Fehlerströmen sofort. Natürlich kosten solche Ladegeräte auch entsprechend.
Übrigens muß man nicht gleich den ganzen Accu entsorgen, wenn er in der Leistung nachläßt. Die Accu-Pakete kann man zerlegen und die besten Zellen weiter verwenden. Das spart Geld und ist nachhaltigkeit. Ein Vorgehensweise, die bei Modellbauern durchaus üblich ist. Man kann aber auch solche umgebauten Accus zum laden für kleinere Accus verwenden. Das mache ich ich auch gelegentlich für die kleinen Versorgungsaccus des Funkempfänger im Helikopter. Sofort wird also so ein Accus nicht weggeworfen, erst wird geprüft, dann entschieden - ein Vorgang, wie er auch bei unseren Radios üblich ist. Da wandert man ja auch nicht durch die Schaltung und entsorgt und ersetzt alles, nur weil es alt ist.

Mein Tipp an Hans, kauf ein spezielles Ladegerät für Lipo Accus. Und lade nie mit einem Ladestrom, der höher als die Kapazität des Accu ist. Man kann das zwar, aber der Accu leidet darunter.
Radiogrüße Detlef

Wer nicht mit dem zufrieden ist was er hat, wäre auch nicht zufrieden mit dem was er hätte, wenn er es haben würde.
#9
In den Fachzeitschriften für Modellflug wird über solche ackus leider dann und wann negatif berichtet.
Ein flieger mit gut eingerichteter bastelgarage.................hat diese jetzt nicht mehr.
Diese ackus sollen in bleckkisten gelagert werden, weil si siech dann und wann selbst entzünden.
Ich will keine panick machen, aber wenn schon mal entsorgt...........
Printed on recycled Data
#10
Ehrlich gesagt, verstehe ich das ganze Thema nicht!

Da wird ein aufgeblähter LiPo-Akku aus der Batterie-Entsorgungskiste eines Supermarktes geklaubt und versucht, diesen wird fluffig zu machen.

Warum hat wohl der Vorbesitzer diesen Teil entsorgt? Genau, weil er sich sicher genau wegen dieser nicht normgerechten Form und Verhaltensweise des Akkus so seine Bedenken hatte. Richtig hat er das gemacht!!
Und jetzt wird hier darüber beraten, wie man dieses Teil wieder auf Funktion trimmen kann.

ICH GLAUBE ES NICHT!

Allein diese Ratschläge, sicherheitshalber (!) den Akku in einer nicht brennbaren stabilen Metallkiste aufzubewahren, zeigt doch, wie gefährlich so ein Ding werden kann.
Wenn man so einen Akku nutzen möchte, dann eben um die 40,00 Euro in die Hand nehmen, einen neuen Akku kaufen und nutzen- ein passendes Ladegerät dazu, dann mach man alles richtig. Es ist ein spezieller Akku aus dem Modellbau, und der hat seinen Wert und muss auch entsprechend beim Laden behandelt werden.

Und so ein Thema zu beenden, ansonsten finden wir den jetzigen Besitzer evtl. mit Schäden an seiner Gesundheit oder einem Brandschaden wieder. Und das möchte hier keiner im Board.

Gruß Helge
#11
Hallo,

nach den Hinweise werden ich die Lipo Akkus wesentlich sorgfältiger behandeln.
Ich bin ein Vertreter der alten Schule und wegwerfen ist eher nicht mein Ding.
Aus diesem Grund habe ich mir die Erlaubnis in einem Supermarkt geben lassen und darf da  suchen.
Etliche  NiCd, NiMh oder auch Lipo 3,7 V Teile wurden einer weiteren Verwendung erfolgreich zugeführt.

Nur mit diesem Akku war ich ein wenig überfordert.
Beim sorgfältigen Lesen hier sind die Meinungen der Fachleute auch abweichend.
Mir ist wohl um die Brandgefahr bewusst.
Daher wird der Einsatz in einem Blechgehäuse statt finden
Mein Multilader kann die Zellendrift mit der Balancierfunktion regulieren.


Danke für die Tipps.






Gruß aus dem Kreis Siegburg vom Hans
#12
Ich kann mich nur Helge anschließen. Auch wenn in LiPo-Akkus kein reines Lithium enthalten ist, wer mal die Selbstentzündung von Lithiumpulver bei Raumtemperatur gesehen hat, hat viel Respekt vor allem, was auf Lithium basiert. Lithium ist als Leichtmetall physikalisch mit dem bekannten Magnesium , Aluminium wie auch Titan verwand. Alles mehr oder weniger leicht brennbare Metalle (brennende Titanspäne hab ich auch schon gesehen) mit exothermer Reaktion und eben Explosionsgefahr. Da nützt dann auch unter Umständen kein Blechkasten mehr was.

Gruß

(Reflex-)Kalle
#13
Hallo zusammen,
ich kann mich da Gemini nur anschließen (als RC-Schiffsmodellbauer). Bevor hier noch grober Unfug entsteht, mache ich das Thema zu und appelliere an den Verstand und die Verantwortung gegenüber sich und Anderen.
---
Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet...Dirk


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