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Nixie-Wahnsinn 5245L
#1
der schöne Zähler geht in die Restauration.

Er hat ein par bemerkenswerte Einschübe mitgebracht Smiley20

zB als DVM
   

und hier mal auf die Frequenzen achten
   

lG Martin
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
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#2
Hallo Martin,


Einen schönen Zähler hast Du da ja an Land gezogen.
Er ist mit einem hochstabilen Quarz-Ofen ausgestattet und kann als Referenz für Deine warme Mess-Ecke dienen.

Mit welcher Auflösung arbeitet er denn im DVM-Modus???

Hoffentlich lässt Du uns am Fortschritt Deiner Arbeit mit diesem Prachtstück teilhaben.

Gruß Horst
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#3
(07.09.2021, 01:54)Obelix2007 schrieb: Mit welcher Auflösung arbeitet er denn im DVM-Modus??

Hallo Horst,

ich bin zwar nicht der Martin, aber in der deutschen Beschreibung hat der Einschub folgende Daten:

   

Gruss
Debo
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#4
Danke für Deinen Hinweis.

Gruß Horst
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#5
hier sind noch 2 weitere.

   

   

Der 5245L hat auch seine Papiere mit.

der alte Tek Time Mark Generator hier kann es auch genau, er hat einen Oktal Quarzofen (Option)
lg Martin
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
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#6
(07.09.2021, 20:09)Martin schrieb: der alte Tek Time Mark Generator hier kann es auch genau, er hat einen Oktal Quarzofen (Option)

... was bedeutet "Oktal Quarzofen" - 8fach Isoliert und geheitzt???

Zum 5245, wie kommt man an so ein Stück Messgeschichte heran?

Gruß Horst
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#7
Oktalquarzofen, das sind Quarzöfchen die in eine Oktalfassung passen, genau wie die alten US-Quarze auch.
Und genau das findest du im Time Mark, eine Oktalfassung mit einem Quarz drauf, und den darf man gegen den Ofen tauschen, der Heizthermostat ist im Gerät schon vorverdrahtet, jedoch wurde der Ofen nur als bestellte Option mit reingemacht.
Die Quarze unterscheiden sich nicht, sie werden im Gerät ganz leicht gezogen (justiert)
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
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#8
... danke für die Richtigstellung!

Auf e..y finden sich noch einige HP5245, aber sehr teuer und ohne Funktion bzw. nur Teilespender.

Einen schönen Abend noch,

Horst
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#9
als 50MHz in Volltransistortechnik ist der sehr gut reparierbar.
Es erfordert aber, wenns arg ist, viel Geduld.
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
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#10
(07.09.2021, 21:13)Obelix2007 schrieb: Auf e..y finden sich noch einige HP5245, aber sehr teuer und ohne Funktion bzw. nur Teilespender.

Hallo Horst,

ja die Bucht war stets seit 1998 eine Möglichkeit so ein Gerät zu erwerben. Oder eben auch Singer-Elektronik und Rosenkranz-Elektronik (die es aber alle so nicht mehr gibt) oder Amateurfunk Flohmärkte wie die HAM-Radio Friedrichshafen. Preise für gut erhaltene Geräte waren immer dreistellig und abhängig was für ein Transfer-Oszillatoreinschub dabei war.
Ohne = bis 50MHz, erweiterbar dann mit 500, 3000MHz und 18GHz.

Anbei hier aus dem hp-Journal hp-Journal 1964 zum 5254A Einschub 3000MHz

Hier zum 5257A hp-Journal 1968 zum 5257A 18GHz Einschub

Preisliche Entwicklung: Tendenz natürlich jetzt seit 10 Jahren aber fallend. Klar, wer will sich noch so einen Trümmer hinstellen? Nur Nixi-Fanboys  Smiley58
Wenn du einen Guten suchst - Geduld haben! Irgendwann taucht immer einer auf an dem "alles passt". Also er funktioniert und aus sauberer Umgebung stammt. Und auch das Gehäuse nicht ramponiert ist. Beim Martin hier fehlt zum Beispiel schon das hp-Emblem.
Wichtig: Willst du ein Gerät aus den frühen 60-iger Jahren, dann ist es grau gehalten. Die 70-iger Jahre Farbe ist dieser hellbeiger Farbton.
Es gab auch einen 5248L.

Gruss
Debo
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#11
Hallo DEBO;

danke zu Deinen Hinweisen und Tipps. Mich reitzte schon ein solcher Zähler, aber er passt z.Zt. nicht in 's Hobby-Etat.

Das für mich interessanteste ist der aufwändige Quarzofen, der die gelegentlichen Ausfälle bei meinem DCF-Normalzeit-Empfänger mit seinem 10 MHz Referenz-Frequenz-Ausgang überbrücken könnte.

Die Links zu den hp-journalen sind sehr informativ.

Gruß Horst
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#12
wir brauchen also einen Quarzofi für Horst.
Du hättest da ja mal konkret nach fragen können, im Wellenkino ist sowas noch eingelagert.
Ich hab einen oktalofen irgendwo und werd den mal ausgraben dann bekommst du ihn einfach :-)
Ich erinnere mich aber daran der hat eine recht hohe Heizspannung, es gibt also was zu basteln.
lG Martin
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
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#13
Hallo Martin,

das wäre ja schön, ich habe einen gebastelten (zwar nur 8stelligen) Zähler, der ev. noch Platz für den Oktal Quarzofen hätte.

Gruß Horst
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#14
reserviert für Horst, d.h. nicht verkäuflich.

   


   


   

der möchte 12V.
Er hat Platz für 2 Quarze von der großen Sorte.
Das ist eine Doppelfassung, also kein kompletter Oszillator.
ein kleingebauter Oszillator könnte mit reinpassen, Elkos aber dann bitte extern.
Sockelbelegung Vorsicht: es kann sein daß der Verbindungspunkt vom Thermoschalter zur Heizung auf dem Sockel liegt zwecks Anschluß einer Heizkontrolllampe.

lG Martin
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
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#15
Das war ja flott!

12 Volt ist im Zähler vorhanden und die Oszillator-Schaltung macht das Zähler-IC ICM7226A. Die Frage stellt sich nur, ob meine 10MHz Quarze für die 75 °C geeignet sind - na ja, Versuch macht klug.

PN wegen Adresse ist raus.

Gruß Horst
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#16
ich würde dem einen eigenen verpassen und diesen gleich mit verhaften und einsperren.
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
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#17
ich hab eine Belegung gefunden bei Tek Type 180.

So in etwa sieht das aus.
B101 soll demnach das Ofenlämpchen an der Frontplatte sein, Pin1 ist der Abgriff dazu.
Anhand der fehlenden 2 Pin-Nummern darf vermutet werden daß Pin 2 und Pin 8 die Fassung für Xtal 2 sind.
Angabe ohne Gewähr, also bitte nachmessen :-)

Für stufenlose Konzepte kommt in Fassung 2 der NTC bzw PTC und die Heizung wird hinter dem internen switch, also am Abgriff 1 angesteuert. (sie kann auch weiterhin über den Switch betrieben werden wenn die Solltemperatur unterhalb 75°C liegt, dann fungiert der als Überhitzungsschutz)
So ist übrigends jede Wunschtemperatur erreichbar, mit geeigneter Beschaltung läßt sich die Temperatur im Topf sogar anzeigen.

   

lG Martin
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
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#18
... das sind ja interessante Vorab-Infos!

Es müsste dann wohl auf eine analoge elektronische Regelung hinaus laufen - schaun wir mal.

Gruß Horst
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#19
leg dem einfach die 12V an dann macht er sich das selber.

Zu Temperaturen.
Quarze haben bekanntlich einen Temperaturgang.
Dieser kehrt sich oberhalb von 80°C um (Quelle: Manual R+S Counter FET2)
Daher ist es zweckmäßig das Quarz in den Bereich zu wärmen wo es keinen Temperaturgang hat.
Unser Öfchen hier kommt dem mit seinen 75°C so nahe daß man sagen kann: ideal
Ein Quarz für 10,000 MHz bezogen auf 23°C steht selbstverständlich nicht genau auf der Null wenn er so warm ist.
Es ist allgemein üblich den Quarz so zu schleifen dß er unter der Fassung mit einem kleinen keramischen Trimmer feingezogen werden kann, das macht die Sache Kalibrier- und justierbar.
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
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#20
Hallo Martin,

der Oktal-Ofen war heute in der Post, vielen Dank nochmal.

Bei der Suche nach einem geeigneten Quarz habe ich festgestellt, das keiner der Lieferanten mehr 10 MHz Quarze in 1/2" Pin-Abstand anbietet, mit Ausnahme der Fa. Grieder Bauteile aus der Schweiz, wobei die aber  für

1 x Quarz 10.000000MHz 30pF HC-6/U AT Grundwelle

incl. Mindermengenzuschlag 10,00CHF, Versandkosten 39.00CHF und Warenpreis 16.71CHF insges. 65.71CHF berechnet!!!

Für ca. 20 € gibt es bereits einen kompletten 10MHz TCO Quarzofen.

Zunächst werde ich meine Versuche mit den vorhandenen HC-18/U 10.000000 MHz 2/10tel Zoll Pinabstand und dem Oktal-Ofen durchführen.

Gruß Horst
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