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Einfacher Regenerativ PLL Empfänger für UKW
#41
Bernd, du weiß, ich bin kein Fachmann. Synchrondetektor trifft zu und verträgt sich mit PLL auch.
Gruß!
Ivan
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#42
Ivan, ich auch nicht. Die Radio- uund Fernsehtechnik habe ich mir auch nur selbst angeeignet.
Aber ich werde das Ding mal aufbauen.
Ich habe zwar auch keinen 100MHz-Oszi, aber größere Amplituden kann ich gerade noch sehen.

Hie fehlen paar richtige Fachleute, die das gelernt haben.

Viele Grüße
Bernd
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#43
Halo, Bernd,
Sieh das an:
https://youtu.be/hynxLM7U2m0
Deine Vermutung Synchrondetektor soll stimmen.
Gruß!
Ivan
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#44
Hallo, Kollegen,
Bernd hat mich mit bisher für mich unbekannte Begriff Synchrondetektor neugierig gemacht.
Ich denke Bernd, du hast es richtig erkannt.

Und dann unglaublich - auf Russisch gibt es Unmenge von Videos und Links, die sich mit dem Thema beschäftigen. Auch wurde in den 80rn ein Bausatz Ванюша der zwar für MW und LW, später auch KW gedacht wurde, verkauft. Die Russen schwören damit einen qualitativ besseren und Rauscharmen Empfang im Vergleich zu den normalen Überlagerungsempfänger bekommen zu haben.

Nach Studieren einer Menge dieser Videos, konnte ich folgendes verstanden:

.jpg   Modulationsarten.JPG (Größe: 47,41 KB / Downloads: 234)
Das Bild oben zeigt drei Arten von Modulation:
- AM
- FM
- PM (Phasenmodulation)
In Deutscher Sprache habe ich kaum was gefunden.
Die Unterschiede und die Gemeinsamkeit von FM und PM sind hier beschrieben:
https://www.lntwww.de/Modulationsverfahr...ation_(PM)
Praktische Umsetzung in Radiogeräte in Deutscher Sprache nicht gefunden.

Ich nutze hier unser Empfänger um zu Versuchen, die Schaltung zu erklären. wie ich diese durch Lesen im Internet verstanden habe. Bitte die Fachleute hier mich zu korrigieren, wo ich nicht richtig beschreibe.
Die Schaltung habe ich mit unterschiedlichen Farben versehen:
   
Wir betrachten hier nur den Bereich um T1, denn dieser für die Schaltung wesentlich ist.
Dieser Transistor hat mindestens vier Funktionen:
1. Wenn der Eingangskreis einen Sender fängt, wird der Oszillator - von L2/C4 bestimmt - auf die Hälfte der empfangene Frequenz synchronisiert - die sogenannte Phasenregelschleife (PLL) wird gebildet. Wenn sich die Senderfrequenz ändert, ändert sich dementsprechend die Frequenz des Oszillators als ganze - die Senderfrequenz wird so zu sagen mitgenommen.
Kein Sender synchronisiert, kein Signal, keine Oszillation, kein zu demodulierenden Signal, kein Rausch?
2. Wenn wir einen Signal haben, dann schwingt der Oszillator, die Schleife bildet einen Synchronisierten Signal. Dieser soll demoduliert werden. Das wird bei Frequenzmodulation bekanntlich durch zwei Dioden gemacht. Wo sind diese hier - klar - das sind die beiden Durchgänge des Transistors: Base-Kollektor und Base-Emiter. Hier am Bild in GRÜN. Oder findet diese im T2 statt? Dann ist der nächste Punkt (3) nicht richtig. Bitte um Ihre Meinung.
3. Die dritte wesentliche Funktion des Transistor T1 ist schon im NF Bereich - Der demodulierte Signal wird dann über R1 an das Basis des T1 geführt - ROT markiert. Der T1 dient jetzt als NF- Vorverstärker und gibt die NF für Endverstärkung weiter.
So verstehe ich es.

Es bleibt die Frage - Bernd hat berechnet, dass der Eingangskreis mit 270pF auf ca. 50 MHz abgestimmt ist. Wir empfängen auf UKW. Wie ist das Möglich? Ich denke, das Geheimnis heißt, wir empfängen auf Harmonicfrequenz. Wenn wir sowohl der Eingangskreiskondensator C2 auf 5-45 pF ändern, als auch der Kondensator C4 im Oszillatorkreis auf ca. 35 pF verringern sollte der Empfang da sein. Habe leider heute keine Zeit das zu prüfen, werde ich aber demnächst machen.
Das ist  meine Erklärung.
Ferner denke ich, dass der Eingangskreis mit Fix Kondensator - und der C4 als Abstimmkondensator dienen kann. Sehe aber keinen Unterschied was der Empfang anbelangt. Es geht um das Synchronisieren der Frequenzen - beide Varianten sind gleich.
Gruß!
Ivan
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#45
Hallo zusammen,

in Elektor gab es mal so eine Schaltung für LW und MW, wurde dort 'Synchrodyne-Empfänger' genannt.

https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=...cxnGqDJAqT

War in Heft 07/1973 und später auch in einem der 3xx-Schaltungen-Bücher drin.


Viele Grüße

Martin
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#46
moin,

Hier ein Linkmit ein paar Grundlagen zu dem Empfangsprinzip.
Erklärungen In Englisch. Ist aber alles recht gut verständlich.

Grüße, Obelix
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#47
Hallo Obi,

das Video https://www.youtube.com/watch?v=hynxLM7U2m0 dazu hatte Ivan schon verlinkt und die Erklärung gibt es auch auf russisch. Übersetzen geht dank Net recht einfach. Die Fehlübersetzungen, kann man recht schnell überprüfen, wenn man kyrillisch lesen kann, denn es werden oft englische Begriffe verwendet.

Trotzdem danke

Viele Grüße
Bernd
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#48
Hi Bernd,

Ich werde das Ding sicherlich in Bälde auch mal nachbauen und ein wenig rumexperimentieren.
Seltsam, das dieses störarme Schaltungsprinzip hier in (West-) D scheinbar weniger populär ist/war.
UKW für Arme war soweit ich es kannte, ansonsten immer der Pendler. Als Jugendlicher ist mir mit dem Pendelaudion der Empfang mit bis zu 175 MHz (u.a. Fensehton-Empfang möglich) gelungen aber eben sehr handempfindlich.

Grüße, Obi
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#49
...und ich baue demnächst das zusammen. Ohne das NF Teil. Die Schaltung ist etwas plausibler. Wenn stabil läuft, kann ich dann eine vernünftige NF Stufe anhängen.    
Gruß!
Ivan
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#50
Es ist sehr handempfindlich.
Fast praxisuntauglich.
Der Vorteil der einfachen Schaltung muss mit viel Abschirmung erkauft werden.
Ich werde an dieser Stelle abbrechen.


Man lernt nie aus!  Smiley47 

Freundliche Grüße von Heiner.
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#51
Hallo zusammen,

Handempfindlichkeit ist bei allen hochohmigen Schaltungen sowie ab Kurzwelle normal. Das läßt sich nur durch Abschirmung verindern oder großen Abstand zum verstimmenden Gegenstand verringern.

Mir war aber auch die Empfangsempfindlichkeit viel zu gering. Ein Pendler oder gar Super ist da um Welten besser.
Mit genug Eingangspegel und Abschirmung wird das auch funktionieren, aber nicht bei mir mit großer Entfernung zum Umsetzer.

Diese Schaltung ist das krasse Gegenteil zu sonst ülichen aufwändigen Schaltungen der Russen, die ordentlichen Fernempfang bieten.
Einen Versuch war es aber wert, schon um was zu lernen.

Viele Grüße
Bernd
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