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Das Deutsche Fernsehen - 7. Aus Schwarz-Weiß wird Farbe
#1
Das Fernsehen in Schwarz-Weiß hatte sich in Windes Eile weltweit zum Massenmedium entwickelt.
Aber, die Welt ist voller Farben. Warum sollte dann das Fernsehen Schwarz-Weiß sein?




Experimentiert wurde diesbezüglich schon lang und fast überall. Entweder es wurde mit drei Kanälen
gearbeitet und jeweils ein Bild in den Grundfarben Rot, Grün, Blau (RGB) übertragen oder über einen Kanal
und einen schnell rotierenden Farbfilter vor Kamera und Empfänger.

Das Prinzip der Bilderzeugung in Farbbildröhren durch additive Farbmischung erfand der Physiker
Werner Flechsig 1938 bei der Fernseh AG.


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Werner Flechsig  ( 1900 - 1981)



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additive Farbmischung




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In den USA fand bereits 1954 die erste nationale Sendung in Farbe statt. Doch die generelle Umstellung
von Schwarz-Weiß auf Farbe dauerte noch lange Jahre. Die Gründe dafür waren nicht technischer Art.

1956 wurde durch die "National Broadcasting Company" (NBC) die erste Lifesendung in Farbe
übertragen - "The Perry Como Show".


Ausschnitt aus der Perry Como Show 1956, 2.28 Minuten Ohrenschmaus,
leider nicht in Farbe (senden konnte man in Farbe, jedoch nicht aufzeichnen)


Erst 1972 wurden in den USA mehr Farbfernsehgeräte als Schwarz-Weiß-Fernseher verkauft.




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1967 war es dann in Westdeutschland soweit.


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Original Poster Funkausstellung 1967


Bei der 25. Großen Deutschen Funkausstellung am 25. August in Berlin startete der damalige
Bundesaußenminister (und vorherige Regierende Bürgermeister von Berlin), Willy Brandt das
Deutsche Farbfernsehen - natürlich, indem er auf den Startknopf drückte.


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Willy Brandt startet das Deutsche Farbfernsehen für die BRD


ARD und ZDF übertrugen eine Begrüßungsmoderation, die von Schwarz-Weiß auf Farbe wechselte.
Anschließend wurde der Spielfilm "Cartouche, der Bandit" mit Jean-Paul Belmondo und Claudia Cardinale
übertragen. Abends gab es für die "wenigen" Zuschauer vom ZDF die Fernsehshow "Der goldene Schuß"
mit Vico Torriani.


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Wie in den USA, so wurden auch in der BRD in den ersten Jahren weniger Farbfernseher als Schwarz-Weiß-Geräte verkauft,
was verständlicher Weise auch mit den hohen Verkaufspreisen solcher Geräte zusammen hing.

1967 brachten die Körting Radio Werke, Grassau über das Versandhaus Neckermann den Farbfernseher "Weltblick
Color-Supermatic" zum Preis von 1.840 DM auf den Markt. Das lag sehr deutlich unter den Preisen anderer Hersteller,
bei denen ein Durchschnittspreis von 2.400 DM gefordert wurde. Ein gutes Geschäft für Körting und Neckermann.


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Farbfernseher Weltblick Color-Supermatic


In diesen ersten Jahren nach 1967 war noch viel Pionierarbeit bei der Einführung des Farbfernsehens notwendig.
Die neue Technik mußte an die Basis transferiert werden. Fachhändler, Techniker und Fachjournalisten mußten
informiert und geschult werden - eine extrem wichtige Aufgabe.

Der Dipl.-Ing. Joachim Korn war einer dieser Fernseh-Pioniere bei der Philips AG in Hamburg.


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Joachim Korn  (1919 - 1994)

Auch hier bewahrheitet sich wieder das alte Sprichwort "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm", sein Sohn Eberhard
ist Mitglied der Radio Bastler-Gemeinschaft.


Besondere Kaufanreize für Farbfernsehgeräte waren die Olympischen Sommerspiele 1972 in München und die
Fußballweltmeisterschaft 1974 in der BRD, bei der Deutschland nach 1954 zum zweiten Mal Weltmeister wurde.



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Olympia Logo 1972

Die Olympischen Sommerspiele 1972 in München sollten die heiteren Spiele sein und vom Fernsehen in alle
Welt gesendet werden. Die Wettkampfstätten und das Olympische Dorf waren von namhaften Architekten
geplant und gebaut worden. München hatte sich auf die Gäste aus aller Welt vorbereitet und aufs Feinste
herausgeputzt.

Aber dann kam alle ganz anders. Am 11. Wettkampftag drangen palästinensische Terroristen mit Waffengewalt
in das Olympische Dorf und in die Unterkunft der israelischen Mannschaft ein, erschossen zwei israelische Wett-
kämpfer und nahmen alle anderen als Geiseln.

Sie forderten die Freilassung von mehr als 100 inhaftierte Palästinenser und die beiden deutschen RAF-Mitglieder
Andreas Baader und Ulrike Meinhof. Die Geiselnehmer nannten sich "Schwarzer September".

Nach erfolglosen Verhandlungen verlangten die Geiselnehmer ausgeflogen zu werden. In der Nacht vom 5. zum
6. September unternahm die Polizei auf dem Flughafen Fürstenfeldbruck einen Befreiungsversuch, bei dem
alle 11 Geiseln, 5 Geiselnehmer und 1 Polizist ums Leben kamen.

Das Fernsehen war immer dabei...


In YouTube ist eine autentische Dokumentation mit originalen Aufnahmen des Geiseldramas zu sehen. Dieses Video
ist hier verlinkt

https://www.youtube.com/watch?v=6on6SShh8dU&t=28s



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Gedenktafel im Münchner Olympiadorf

Durch das Fernsehen wurde das Geschehen - größtenteils live - in alle Welt übertragen. Der Fernsehzuschauer konnte
zuhause vom bequemen Sessel aus alles verfolgen.  Eine Beurteilung einer solchen Berichterstattung sei dem Leser
dieser Abhandlung überlassen.




Zwei Jahre später, 1974, wurde die Fußballweltmeisterschaft in der Bundesrepublik Deutschland ausgetragen. Die
Deutsche Nationalmannschaft kam bis ins Endspiel gegen den Favoriten Niederlande.


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Deutsche Nationalmannschaft  WM 1974

In einem spannenden Endspiel besiegte die Deutsche Nationalmannschaft die Niederländische Mannschaft mit 2 : 1 Toren.
Deutschland war nach 1954 zum zweiten Mal Fußball-Weltmeister geworden.


Deutschland : Niederlande 2 : 1,  10 Minuten Zusammenfassung Endspiel


Allein 1974 wurden in der BRD ca. 2.200.000 Farbfernsehgeräte verkauft. Der Kaufpreis eines Tischgerätes mit einer
Bildschirmdiagonale von 66 cm betrug rund 2.000 DM. Der jährliche Zuwachs bei den Verkaufszahlen war überzeugend.

Das Farbfernsehgerät hatte das Schwarz-Weiß-Gerät endgültig abgelöst.




.jpg   B112.jpg (Größe: 2,08 KB / Downloads: 360)                                                      
In der DDR hatte das Präsidium des Ministerrats 1965 beschlossen, daß das Farbfernsehen in der DDR eingeführt wird.
Dazu wurde ein zweiter farbtüchtiger Programmkanal angekündigt, der als zweites Programm des DFF laufen sollte.

Gesendet werden sollte in Berlin vom neuen Berliner Fernsehturm der Deutschen Post DDR im Marienviertel (historischer
Stadtteil Alt Berlins).


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Fernsehturm Berlin



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Bei direkter Lichteinstrahlung
erstrahlte auf der Kugel ein helles
Kreuz, das die Berliner
"Die Rache des Pabstes" nannten


Der Berliner Fernsehturm war mit 368 Meter mehr als doppelt so hoch als der westberliner Funkturm. 1969 wurde
er fertig gestellt und war zu der Zeit der zweithöchste Fernsehturm der Welt.

Am 3. Oktober 1969 startete der "Erste Sekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands" (SED).
Walter Ulbricht per Startknopf das Farbfernsehen der DDR.


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Walter Ulbricht eröffnet das DDR-Farbfernsehen

Wie auch in der BRD , lief der Verkauf der Farbfernsehgeräte sehr schleppend an. Das war aber erklärlich bei einem
Einzelhandelspreis von 3.700 Mark.

Das "VEB Kombinat Rundfunk und Fernsehen Stassfurt" (RFT) war zwischenzeitlich Hauptlieferant für Fernsehgeräte
geworden.


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VEB RFT in Stassfurt


RFT war auch der Hersteller des ersten Serien-Farbfernsehgerätes der DDR. Pünktlich zum Start des Farbfernsehens
brachte RFT den "Color 20" auf den Markt. Entwickelt hatte das Gerät das Zentrallabor für Rundfunk- und Fernseh-
empfangstechnik in Dresden.


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Farbfernseher Color 20


.jpg   B98.jpg (Größe: 95,79 KB / Downloads: 354)
Schnatterinchen darf auch fernsehen

Der Color 20 war gleichzeitig eine Weltsensation. Es war der weltweit erste volltransistorierte Fernsehempfänger. Bis
auf die Bildröhre und drei Hochspannungsgleichrichter war er mit Halbleitern bestückt. Er hatte eine Leistungsaufnahme
von lediglich 160 Watt.


Die DDR sendete in der Fernsehnorm SECAM, die auch in der Sowjetunion und Frankreich verwendet wurde. Dagegen
wurde in der BRD die Fernsehnorm PAL verwendet. Daher konnten die Menschen "hüben und drüben" den Nachbarsender
nur Schwarz-Weiß empfangen. Das wurde jedoch auf praktikable Art ohne staatliche Eingriffe gelöst. Sowohl in der BRD,
als auch in der DDR gab es PAL-SECAM- oder SECAM-PAL-Decoder, die entweder von der Industrie geliefert wurden oder
in Selbsthilfe hergestellt wurden.


Auf dem VIII. Parteitag der SED im Juni 1971 stellte der neue Erste Sekretär des ZK der SED, Erich Honecker sein
neues Wirtschaftsprogramm zum Wohle der Bevölkerung vor. Außer Wohnungsbau, Kinderbetreuung, Lohnverbesserungen
usw. forderte er auch, die "Fernseh-Programmgestaltung zu verbessern, eine bestimmte Langeweile zu überwinden
und den Bedürfnissen nach guter Unterhaltung Rechnung zu tragen"
.



Wie man heute weiß, hat dieses "Machtwort" tatsächlich mehr Schwung in die DDR-Fernsehprogramme gebracht.


Damit wird diese Folge geschlossen und das Thema später mit

Das Deutsche Fernsehen - Bis zur Jahrtausendwende

fortgesetzt.




Danksagung, Quellen und Anmerkung

Vielen Dank für Informationen und Bilder/Videos aus Wikipedia, YouTube, dem Archiv für das Post- und
Fernmeldewesen, dem Deutschen Fernsehmuseum professionell, Dipl. Ing. Göbel, dem Industriesalon
Berlin-Schöneweide, der Foundation for German communications and related technologies, der Berliner
Feuerwehr und dem Radiomuseum Luzern.

Die Bilder wurden, soweit nicht anders gekennzeichnet, Wikipedia entnommen. Lizenzierte Abbildungen
wurden nicht verwendet.

Der Verfasser, würde sich freuen, wenn die Abhandlung Anklang und ggf. Zustimmung findet,
ist aber auch für konstruktive Kritik jederzeit offen.

Wilhelm
Niemandes Herr, Niemandes Knecht,
so ist es gut, so ist es recht

von Fallersleben
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#2
Nicht nur dass der Color 20 der DDR als erster volltransistorisierter Farbfernseher anzusehen ist, in der DDR hat man sich im WF Berlin-Oberschöneweide frühzeitig ab 1954 um die Enwicklung einer 43er Rechteck-Maskenfarbbildröhre in Vollglastechnologie gekümmert und die Entwicklung schon 1960/61 mit einer Prototypenfertigung abgeschlossen. Ich hatte ja bis Anfang der 80er selber einen Prototypen der B43G4C und im „Industriesalon Schöneweide“ kann man auch noch ein Exemplar der B43G4C und die Entwicklungsunterlagen besichtigen

https://nat.museum-digital.de/object/643142

Zu der Zeit gab es weltweit keine vergleichbaren Delta-Maskenfarbbildröhren, nur solche mit Rundkolben und nicht in Vollglastechnologie.

Eine 53er B53G4C war auch noch bis 1963 in der Entwicklung und eine Pilotanlage für eine 61er B60C1 wurde auch noch 1966…69 geplant.

Gruß

(Reflex-)Kalle
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#3
Servus,

japp, in der DDR begann die Entwicklung und das Experimentieren mit dem Farbfernsehen bereits sehr früh. Irgendwo, meine ich, dazu auch ein Bild eines Prototypen gesehen zu haben. War es in der damaligen "Radio und Fernsehen"?

Ein winziger Lapsus:

(20.01.2022, 16:10)Wilhelm schrieb: ...Erich Honnecker...

Wir sagten zwar immer "Honnie", aber dessenungeachtet: Der Dachdecker aus dem Saarland hieß "Honecker".

@ Redaktion / Moderation: Vielleicht einfach diskret korrigieren und dann meinen Beitrag löschen.
Gruß Michael

Penthode?
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#4
@ Kalle

Vielen Dank für Deine Erläuterungen hinsichtlich des Entwicklungsstandes
der Rechteck-Bildröhren in der DDR. Ich werde versuchen diesbezügliche
Hinweise in die Folge einzuarbeiten.

@ Michael

vielen Dank für Deinen Beitrag, der natürlich nicht gelöscht wird. Denn
ich freue mich über die Hinweise, die helfen, fehlerfreien Text zu bekommen.

Dem Erich habe ich seinen richtigen Namen zurück gegeben.  Smile

Gruß
Wilhelm
Niemandes Herr, Niemandes Knecht,
so ist es gut, so ist es recht

von Fallersleben
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#5
Wilhelm,

wieder absolut informativ und authentisch dein Aufsatz über das Farbfernsehen in Deutschland.

Erwähnenswert, dass die DDR unbedingt mit einem transistorisierten Farbfernseher beginnen wollte bzw. musste.

Dazu wurde im Vorfeld schon der voll transistorisierte UHF Tuner publiziert.

Zum Farbfernsehen in der Bundesrepublik seinerzeit fällt mir noch folgendes ein:

Im Frühsommer 1967 verabschiedete der Entertainer  Lou van Burg seine Zuschauer vom goldenen Schuss mit folgendem Hinweis:
Im nächsten   goldenen Schuss seht ihr mich in Farbe.
In Farbe wurde der goldene Schuss gesendet, nur  Lou van Burg war nicht mehr dabei.
Gruß aus dem Kreis Siegburg vom Hans-Jürgen
"Was Hänschen nicht lernt lernt Hans nimmer mehr"

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#6
Danke Jürgen.

Der "Abgang" von "Mister Wunnebar" beim ZDF ist eine kleine, aber
spannende Geschichte, die wenig bekannt ist.

Vielleicht schreibt mal jemand darüber ein paar Zeilen.

Gruß
Wilhelm
Niemandes Herr, Niemandes Knecht,
so ist es gut, so ist es recht

von Fallersleben
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#7
Der Beitrag von Reflex-Kalle wurde inhaltlich in die Folge
"Das Deutsche Fernsehen - In der DDR" eingearbeitet.

Gruß
Wilhelm
Niemandes Herr, Niemandes Knecht,
so ist es gut, so ist es recht

von Fallersleben
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#8
Neben der abgebrochenen Entwicklung einer Farbbildröhre ist es auch interessant, dass in beiden deutschen Staaten mit 625zeiligen NTSC experimentiert wurde, lange vor der Einführung der entsprechenden endgültigen Farbsysteme
Viele Grüsse, Micha

Ich wohne am deutschen Elbkilometer 358 westelbisch ... und genieße die Natur ... die Röhrentechnik zeigt, dass sich der Strom nur von Minus nach Plus bewegt ... und damit die echte technische Stromrichtung erkennbar macht ... alle Halbleitersymbolpfeile sind Unfug ... der Praktiker ist trotzdem erhaben darüber ...



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