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PRAKTICA Serie - Die "PRAKTICA BMS"
#1
Ein freundliches Hallo Euch allen und einn gesundes 2022!

Ein neues Unterforum "Photographica". Warum eigentlich nicht? Eine gute Sache, denn es hat seine Wirkung bei mir bereits entfaltet. Gesehen, im Schreibtischsessel zurückgelehnt und gegrübelt. Du meine Güte, da hast du doch auch was, aber wo nur? Na was soll man sagen, Frauchen hat es gut verstaut.

Ein Griff und da stand sie da, die gute alte Kameratasche.

   

Alles sauber verpackt und natürlich die Akkus und Batterien entfernt. So wie es sein muss. Mächte nicht wissen, wie es ausschauen würde, wären die drinnen geblieben. In den Seitentaschen war etwas Zubehör, vor allem ein unentbehrlicher Zwischenring  oder Adapter zum Aufsetzen einiger Objektive. Wo die Filter sind, habe ich keine Ahnung. Eigentlich waren sie mit in der Tasche. Aber gut, einer wird sie gebraucht haben.

   

Als erstes haben wir zwei PRAKTICA BMS Spiegelreflexkameras. Wie neu, kaum Gebrauchsspuren. Gut, mal putzen.

   

Batteriefächer leer. Die Kamera wurde so 89/90 produziert und wurde auch unter BC2 von Quelle vertrieben. Ein DDR Exportprodukt, sozusagen. Nach den vorliegenden Informationen wurden ca. 138.000 Stück produziert. Die Kamera verfügte trotz Elektrik nicht über ein Autofocus und musste per Hand scharf gestellt werden. Mit Hilfe der schon erwähnen Zwischenringe und dem Bajonettverschluss konnte man verschiedene Objektive aufsetzen. Jedoch hatte die Kamera bereits einen eingebauten Belichtungsmesser im Bereich von ISO 12 - 3200. Der Filmweitertransport erfolgte per Hand über den Spannhebel. Selbstauslöser und Anschlüsse für Zubehör sind vorhanden. Passend dazu gab es auch das entsprechende Blitzlicht Gerät BC222 oder BC220. Das BC222 funktionierte auch mit den Kameras der BX-Serie. Ich stelle es später noch vor. Der erforderlich Strom wird mittels 6V Batterie (V28PX, noch erhältlich) bereitgestellt. Das Gewicht wurde mit 480g angegeben.

Ich mochte diese Kamera. Sie hielt sich gut in der Hand und machte bärenstarke Foto bei richtige Verwendung. Alles ist schon eine Weile her und ich muss mich selbst erst wieder damit beschäftigen.

   

   

   

   

   

   

   

   

Auf dem Foto ist die Kamera mit Standardobjektiv zu sehen. Warum zwei Stück? So konnte ich unterschiedliche Objektive setzen und es entfiel das lästige Wechseln, wenn Zeit nicht zur Verfügung stand. Zu den Objektiven, die ich im Einsatz hatte komme ich später im Zusammenhang mit der Vorstellung der BX20. (Nobel ging die Welt zugrunde Smile)

In der Summe war es eine gute Kamera für gehobene Ansprüche und hatte ihren Preis. Mit dieser Kamera heute zu Photographien, ist allerdings nicht billig. Auf Preise für einen Film von 20 - 60 Euro, sollte man sich schon einrichten. Will man das entwickeln lassen muss man nochmals tief in die Tasche greifen. Zwischen 60 und 80 Cent je Bild werden da fällig, zuzüglich der Versandkosten. Preise, die sich sicher für das Familienfoto im Garten nicht rentieren.

Trotzdem: ich muss das testen, ob das alles noch so funktioniert Smile Batterien habe ich bestellt und werde mal sehen.
Weiter geht es im neuen Thema mit der BX20 und ein Thema Zubehör.

Gruß
Wolfgang
"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren."
Benjamin Franklin
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#2
Da hat sich der neue Bereich ja schon gleich zweimal gelohnt, wenn dann auf einmal die fast vergessenen "Schätze" erinnert und wieder ausgeraben werden. Ich sehe schon, beim nächsten "echten" Sammlertreffen ohne Covid wird auch eine Ecke mit Fotolabor eingerichtet, gefachsimpelt und anschließend hängen Fotos vom Treffen auf der Wäscheleine :-)

Diese Praktica hatte ein Fotobegeisterter Freund von mir auch früher. Jetzt ist er allerdings nur noch digital unterwegs.
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#3
(01.01.2022, 15:19)Anton schrieb: Ich sehe schon, beim nächsten "echten" Sammlertreffen ohne Covid wird auch eine Ecke mit Fotolabor eingerichtet, gefachsimpelt und anschließend hängen Fotos vom Treffen auf der Wäscheleine :-)

Diese Praktica hatte ein Fotobegeisterter Freund von mir auch früher. Jetzt ist er allerdings nur noch digital unterwegs.

Hallo Anton, das ist eine gute Idee. Mit einem eigenen Fotolabor könnte man sicher diese analoge Technik wiederbeleben. Muss zugeben, bin auch nur noch digital unterwegs. Das Problem ist, auf jedem Monitor sehen die Bilder anders aus. In großer Runde beim familiären Kaffee trinken geht das heute so: Foto im Handy und weitergereicht. Mit Touchdisplay tolle Sache. "Du, das Foto ist weg. (Backtaste berührt). Warte, ich mach es nochmal. Du, das steht auf dem Kopf, kann man das drehen? Der Andre: das ist aber schmal (auf Hochkant gedreht) etc.". Es hatte eben doch einen Vorteil, als die Fotos noch herumgereicht wurden Smile Aber Zeit wandelt sich. Ob immer zum Vorteil, das sei dahingestellt.

Gruß
Wolfgang
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Benjamin Franklin
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#4
Mal sehen, was der Chef Moderator hier im Bereich dazu sagt. Philipp kann eher beurteilen, wie aufwendig das wäre und ob man das so einrichten könnte. Hängt sicher auch vom Veranstaltungsort ab.

Ja, ich bedaure es auch öfter, dass Bilder heute so beliebig und inflationär geworden sind. Es hat natürlich ganz klar seine Vorteile, wie Du schon geschrieben hast. Aber das Sitzen am Abend mit der Familie und die alten Alben und Schuhkartons mit Fotos durchsehen und durchreichen, hat schon was Schönes.
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#5
Guten Abend Wolfgang ,

schön die BMS wieder zusehen . Sie war die " abgespeckte " , preiswertere Variante der BC1 .
Sie hatte auch keinen Anschluss für den Winder mehr .
Man musste nur die Codiertrommel unterm Zeitenturm wechseln und schon
hatte man einen Automatikbereich .
Die Leiterplatte war oder ist identisch der BC1 .
Viele Grüsse Uwe 
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#6
Hallo Wolfgang und interessierte,

ja, das hat sich erstmal gelohnt, einen kleinen Photo-Bereich zu machen, wenn die alten Schätzchen wieder ausgegraben und gezeigt (und wieder mal begriffest und bewegt werden. Der größte Feind der Geräte ist das lange Stehen.
Ich kenne die B-Reihe nicht und bin mehr bei den L-Modellen unterwegs. Eine VLC3 habe ich mir behalten wegen des Lichtschachtes.

Zum Filmpreis muss ich etwas widersprechen, Film knipsen ist ziemlich günstig, zumindest günstiger, als von Wolfgang gesagt. Früher war es natürlich alles günstiger, wobei inflationsbereinigt die Filmpreise eigentlich gleich geblieben sind.. Ein SW-Film liegt bei um 5€ für den billigen und 7€ für die guten Ilford-Filme. SW-Entwicklung liegt bei Rossmann bei ca. 3,55 für die Negative.
Also bei weitem niedriger, als von Wolfgang geschrieben.
Ich persönlich entwickle meine Filme selbst… da kommt natürlich noch Chemie dazu.

Bei Treffen lässt sich Fotografieren und vor Ort der Film entwickeln und scannen. Abzüge gehen nur in einer Dunkelkammer oder bestimmten Fotodruckern. Ich habe einen, der mir 10x13 Abzüge vom digitalen Bild macht.

Zum Testen einen APX 400 aus der Drogerie genommen und dort auch entwickeln lassen, das reicht.
Viele Grüße 
Philipp
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#7
Hallo Euch,

bin noch am studieren der alten "Schätze". Komisches Gefühl, wenn man die Kameras nach so langer Zeit wieder in der Hand hält. Ist so eine Mischung aus Ehrfurcht, Bewunderung und Verzweiflung. Habe gesehen, in einer ist noch ein Film eingelegt. Was da wohl drauf ist? Ich tippe da mal auf eher "nix mehr". Staune, wieviel Infos es zu den Kameras im Web gibt.

(01.01.2022, 18:12)Uwe-BB schrieb: Die Leiterplatte war oder ist identisch der BC1 .

Danke Uwe für die Hinweise. Das sind technische Detailkenntnisse, die mir bisher verschlossen waren und sicher auch verschlossen bleiben. Smile Wusste bis dato nicht, dass die BMS der Nachfolger der BC1 war. Meine Güte, die B-Serie hatte ja viele Varianten, wenn man das so liest. Will zu der BMS erstmal die Bedienungsanleitung suchen. Mal sehen, ob ich fündig werde.

(01.01.2022, 19:29)Vagabund schrieb: Zum Testen einen APX 400 aus der Drogerie genommen und dort auch entwickeln lassen, das reicht.

Philipp, danke dir für den Tipp und die Korrekturen. Das war dann der schnellen Wissensaneignung geschuldet. Ist schließlich lang her. Empfohlen wurde für die Kamera ein Kodak Portra 400 von Amazon. Da schlagen sie mit 24 Euro zu. Aber du hast natürlich recht: zum Test macht es ein schwarz-weißer. Die Preise für die Entwicklung hatte ich auch von der Seite. Umso besser, wenn ich falsch gelegen habe. Dann kann man das wirklich einmal richtig angehen. Selber entwickeln werde ich sicher nicht. Erstens fehlt das Equipment und zum anderen habe ich da echt keine Ahnung von der Sache. Das auch anzuschaffen sollte sich für meinen Fall nicht lohnen. Aber ich sehe, du steckst da tief in der Materie.

So, will mal sehen, dass ich die weiteren Themen fertig bekomme.

Gruß
Wolfgang
"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren."
Benjamin Franklin
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#8
Der Filmweitertransport mittels Spannhebel funktionierte excellent. Einen Motortransport hatte ich nie vermisst.
Diese Transportsysteme für Serienaufnahmen schon gar nicht ... konnte man sich für Farbfilmeverbrauch finanziell schon gar nicht leisten
Viele Grüsse, Micha

Ich wohne am deutschen Elbkilometer 358 westelbisch ... und genieße die Natur ... die Röhrentechnik zeigt, dass sich der Strom nur von Minus nach Plus bewegt ... und damit die echte technische Stromrichtung erkennbar macht ... alle Halbleitersymbolpfeile sind Unfug ... der Praktiker ist trotzdem erhaben darüber ...



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#9
Hallo,
@ Wolfgang
Wenn die Kamera lichtdicht ist, warum soll da nichts mehr drauf sein?? Die alten Kameras mit Film sind da viel unempfindlicher als der neue vollelektronische Kram. Zur Erinnerung, man hat Kameras von verunglückten (erfrorenen) Bergsteigern gefunden, die lagen jahrelang in über 6000m
Höhe. Die Filme wurden entwickelt und man hatte die Bilder (gut, die Filme waren sozusagen auch eingefroren).
Ich benutze heute noch meine L2 mit Zusatzobjektiven, da ich eigentlich nur Aufnahmen im Hochgebirge mache. Und da hab ich es mehr als einmal erlebt, daß im entscheidenen Moment (zum Glück bei anderen) die Batterien den Geist aufgaben. Die mögen Minustemperaturen so gar nicht. Ich wurde schon oft angesprochen, warum ich das schwere Analogzeug mit mir rumschleppe, gut, das sind ein paar Kilo. Aber wenn ich mir eine Digitalausrüstung derselben Leistungsfähigkeit (Zusatzobjektive) kaufen würde - die ist genauso schwer.
Was mich auch sehr ärgert ist, daß durch die Digitalisierung ein Bild nichts mehr kostet. An sich ist das ja begrüßenswert, hat aber dazu geführt, daß heute beim "Knipsen" (ich benutze das Wort "Fotografieren" absichtlich nicht) nur noch der Finger am Auslöser aktiv ist, das Hirn wird vorher nicht mehr benutzt - kost ja nischt. Das war bei der Analogfotografie anders. Da überleg ich mir doch genau, ob ich das Bild mache oder nicht. Jedes verhunzte Bild ist rausgeschmissenes Geld und -  eventuell noch schlimmer - ich hab ein Bild weniger (wieviel Film ist denn noch da?). Und noch schlimmer wird es dann für den "Besucher", der sich die Urlaubsfotos doch mal ansehen muß. Der Hausherr hat aber keine Billigkamera von Aldi, nein, das mußte schon etwas besonderes sein. Ich frag mich aber  wozu? Jede Billigknipse hätte es auch getan. Und dann auf 15 Bildern das gleiche Motiv, einmal die Liebste ohne Füße dabei, einmal die Liebst ohne Kopf usw. Insgesamt rund 200 Bilder (3 davon hätte ich vielleicht gezeigt).
Dazu kommt noch, daß es meiner Meinung nach kein digitales Foto gibt, welches das fotografierte Objekt so wiedergibt, wie es vor Ort wirklich war. Denn danach kommt ja die Bearbeitung, bei der der Knipser das Bild so bearbeitet (soweit es die Software bei der Aufnahme nicht schon verfälscht hat), wie er es in Erinnerung hat. Aber das sit etwas ganz anderes als die Wirklichkeit - unsere Erinnerung ist geschönt.Doch das ist ein ganz anderes Thema.

MfG

Claus
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#10
(01.01.2022, 19:29)Vagabund schrieb: Bei Treffen lässt sich Fotografieren und vor Ort der Film entwickeln und scannen. Abzüge gehen nur in einer Dunkelkammer oder bestimmten Fotodruckern. Ich habe einen, der mir 10x13 Abzüge vom digitalen Bild macht.

Das lässt sich bestimmt einrichten, zur Not in einer Teeküche oder aufm Klo oder... Paar schwarze Decken oder Laken und dann würde es bestimmt gehen, wenn wer noch eine Dunkelkammerlampe mitbringt und das Übrige Equipment.

https://analoge-fotografie.net/selbst-en...kelkammer/

Beim Stöbern gefunden: https://www.amazon.de/dp/B01N913379?tag=...th=1&psc=1  Smiley34

Und weil es so schön passt zu den DDR Kameras: Die Nina hatte da ja auch einen netten Song.

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#11
(02.01.2022, 16:36)6B4G2019 schrieb: Hallo,
@ Wolfgang
Wenn die Kamera lichtdicht ist, warum soll da nichts mehr drauf sein?? Die alten Kameras mit Film sind da viel unempfindlicher als der neue vollelektronische Kram.

[…]

MfG

Claus

Weil das Bild latent in der Filmemulsion gespeichert wird und das dann mit der Zeit verblasst. Der eine Film hält es länger, andere Filme können das latente Bild nicht so lange halten. Manche Farbfilme werden auch rotstichig. Trotzdem gut möglich, dass man noch was erkennt. Archivfest werden die Bilder erst, wenn das Silberhalogenid mittels Entwickler in Silber umgewandelt und der Rest per Fixierer rausgewaschen wurde, das hält dann Jahrzehnte. Beim Farbfilm kommen noch Farbkuppler mit ins Spiel.
Ich würde auf jeden Fall trotzdem entwickeln lassen.
Viele Grüße 
Philipp
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#12
Hallo Euch,

@ Philipp

Das scheint mir schlüssig. Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass auch wenn die Kamera lichtdicht ist, aus dem Film noch etwas zu machen ist. Wir werden es an Hand der Kontaktabzüge ja sehen. Ansonsten teile ich aber Claus seine lockere Einschätzung. Wobei man sicher unterscheiden muss, ob im Profibereich oder von einem Allrounder fotografiert wird. Für ein Familien- oder Strandfoto wird sich keiner lange bei der Motivsuche aufhalten oder dabei die Frage nach dem "goldenen Schnitt" stellen. Ich denke, hier muss man es locker nehmen. Frei nach dem Motto: der Zweck heiligt die Mittel.

@ Claus

"... Dazu kommt noch, daß es meiner Meinung nach kein digitales Foto gibt, welches das fotografierte Objekt so wiedergibt, wie es vor Ort wirklich war." Da magst du recht haben. Ich bin mir da nicht sicher und kann mich auch täuschen. Jedenfalls bilde ich mir ein, dass die Tiefenschärfe fehlt und überhaupt räumlich Tiefe im Bild. Zumindest was die Standardkameras so hergeben. Eine für 3.000 € habe ich noch nicht in der Hand gehalten und in meinem Umfeld hat sie auch keiner. Also habe ich da in Richtung Profi keinen Vergleich. Aber Claus, die Zeit ändert sich und mit ihr die Wertmaßstäbe. Wie wir sehen, nicht immer zum besseren. Es bleibt sicher auch Gutes auf der Strecke. Deshalb ist es wichtig wie hier im Forum, schöne und wissenswerte Dinge zu erhalten.

@ Anton

Der Link ist super um die Kenntnisse aufzufrischen oder zu lernen. Allerdings konnte ich Frauchen noch nicht überzeugen, für eine solche Fotoecke ein Stück vom Wohnzimmer abzutreten. Was du da bim Stöbern gefunden hast, kommt mir nicht an die Stelle. Vielleicht hat die W-LAN und ihr guckt mit  Smiley58 

Das Video passt wie der A... auf den N... (wenn wir schon beim Thema sind Smile )

Gruß
Wolfgang
"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren."
Benjamin Franklin
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#13
Also bei mir waren die Kleinbildfilme schon belichtet, bevor ich das erste Foto machte ...
Viele Grüsse, Micha

Ich wohne am deutschen Elbkilometer 358 westelbisch ... und genieße die Natur ... die Röhrentechnik zeigt, dass sich der Strom nur von Minus nach Plus bewegt ... und damit die echte technische Stromrichtung erkennbar macht ... alle Halbleitersymbolpfeile sind Unfug ... der Praktiker ist trotzdem erhaben darüber ...



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#14
(02.01.2022, 20:23)hardware.bas schrieb: Also bei mir waren die Kleinbildfilme schon belichtet, bevor ich das erste Foto machte ...

Smiley34

Gruß
Wolfgang
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#15
Im Ernst, Wolfgang ...
Viele Grüsse, Micha

Ich wohne am deutschen Elbkilometer 358 westelbisch ... und genieße die Natur ... die Röhrentechnik zeigt, dass sich der Strom nur von Minus nach Plus bewegt ... und damit die echte technische Stromrichtung erkennbar macht ... alle Halbleitersymbolpfeile sind Unfug ... der Praktiker ist trotzdem erhaben darüber ...



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#16
(02.01.2022, 20:23)hardware.bas schrieb: Also bei mir waren die Kleinbildfilme schon belichtet, bevor ich das erste Foto machte ...

Big Grin

Claus hat zumindest nicht ganz unrecht, ich würde es aber etwas anders ausdrücken.
Die alten Kameras, die man heute kaufen kann, gehen teilweise für 30-40€ her, da bekomme ich digitales Vollformat noch lange nicht. Für den Preisunterschied kann ich lange Film kaufen, ob dann das Bild was aussagt, oder nicht, ist eigentlich dabei egal. Auch viele meiner Bilder hänge ich mir nicht an die Wand oder ich knipse mal einfach rum.
Aber ich denke, es wird keine heutige Kamera mehr 90 Jahre aushalten, wie meine alte Rolleiflex von 1931.
Also lieber mal eben so eine schöne Praktica reaktiviert und einfach mal einen Film damit gemacht, für den Preis des Films, der Entwicklung und des Scannens per Drogeriedienstleister bekommt man keine digitale Vollformatkamera.
Viele Grüße 
Philipp
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#17
Leute ... die KBF waren auch bei Euch schon vor dem ersten Foto belichtet ... glaubt mir doch
Viele Grüsse, Micha

Ich wohne am deutschen Elbkilometer 358 westelbisch ... und genieße die Natur ... die Röhrentechnik zeigt, dass sich der Strom nur von Minus nach Plus bewegt ... und damit die echte technische Stromrichtung erkennbar macht ... alle Halbleitersymbolpfeile sind Unfug ... der Praktiker ist trotzdem erhaben darüber ...



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#18
(02.01.2022, 20:34)Vagabund schrieb:
(02.01.2022, 20:23)hardware.bas schrieb: Also bei mir waren die Kleinbildfilme schon belichtet, bevor ich das erste Foto machte ...

Aber ich denke, es wird keine heutige Kamera mehr 90 Jahre aushalten, ...

Ok, jetzt habe ich es begriffen. Das Bild kommt nach dem belichten, alles klar. Was die 90 Jahre hinsichtlich Lebensdauer heutiger Kameras anbelangt, kann ich das ganz aktuell bestätigen. Bei der Reaktivierung der Kameras wollte ich auch meine erste digitale Sony Cybershoot DSC-F505V flott machen. Schlug mit 3.200 DM zu buche. Grundfunktionen ja, aber Flash hat den Geist aufgegeben. War eine der ersten digitalen mit Zeiss Objektiv, etwa 2000. Stelle ich in dem Bereich noch vor.

Gruß
Wolfgang
"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren."
Benjamin Franklin
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#19
Auch ihr Lieben ... denkt mal an die Kennzeichnungen innerhalb der Performationsstreifen beim Kleinbildfilm ... 
diee hat keiner reingekratzt ... ?
Viele Grüsse, Micha

Ich wohne am deutschen Elbkilometer 358 westelbisch ... und genieße die Natur ... die Röhrentechnik zeigt, dass sich der Strom nur von Minus nach Plus bewegt ... und damit die echte technische Stromrichtung erkennbar macht ... alle Halbleitersymbolpfeile sind Unfug ... der Praktiker ist trotzdem erhaben darüber ...



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#20
Bei überlagerten Neu-Rollfilmen entsteht auch eine Zersetzung des Materials. Trotzdem kann man damit oft noch ganz effektvolle Bilder machen. Es gibt Fotokünstler, die schätzen gerade solches Material um Zufallsefekte auf Bildern zu erzielen! So kann es auch bei bereits vollgeknipsten Filmen sein, die lange unentwickelt im Gerät geschlummert haben. Ich habe auch mal so einen Kleinbildfilm in meiner alten Fotoknipse gefunden, der da Jahre drin geschlafen hat. Nach der Entwicklung waren da Bilder dabei, die echt klasse aussahen. Eins davon hab ich damals vergrößern lassen und gerahmt und dem damaligen "Fotomotiv" geschenkt, der sich riesig darüber gefreut hat und in mir einen "Künstler" vermutet hat. Dabei kam die "Kunst" völlig zufällig zu Stande. Das gerahmte Bild hängt heute noch in seiner Wohnung. Smiley43
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