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Minolta 110 Zoom SLR
#1
Hallo Photofreunde

Hatte ich letztens eine Pocketkamera vorgestellt, so möchte ich heute bei diesem Thema bleiben. Ebenso werde ich bei allen meiner gesammelten Photographica eine kurze Beschreibung des Modells erwähnen. Diese möchte ich aber so kurz wie möglich halten und es auf das technische wesentliche beschränken.

Minolta waren schon immer meine meist benutzten Kameras. Da lag es nicht fern, auch mal zu schauen, was haben die Japaner noch so schönes gebaut. Dieses Exemplar, eine 110 Zoom SLR, lief mir bei einem Trödelhändler über den Weg. Eine Pocket-Format Spiegelreflexkamera aus der Zeit 1976 - 1979. Das kleine 430 Gramm schwere Ding war allerdings nicht sehr beliebt. In der Fachpresse kam die Beurteilung , unhandlich, zu schwer und überhaupt nicht schön. Allerdings Technisch ein Leckerbissen und sehr ausgereift und konzipiert für das 110er Pocketfilmformat und somit die erste Pocketfilm Spiegelreflexkamera der Welt.
Eine Zeitautomatic steuert die Belichtungszeit zwischen 1/1000 und 10 sek. Das Minolta Rokkor – Macro Objektiv 1:4,5 f 25-50mm besitzt 10 Linsen und besitzt noch eine einschwenkbare Nahlinse.
Weiter ausgestattet mit einem Lamellen Verschluß, so wie einer Led Anzeige im Sucher für den Batteriezustand.
Im Sucherfeld sieht man ein Fokussierfeld. Fokussiert und die Entfernung wird am Objektiv eingestellt. Zur Verwendung der Macrofunktion muß der Objektivring bis ganz nach links auf m gedreht werden und zur Kamera geschoben werden. Man sieht dann wie im Objektiv die Macrolinse eingeschoben wird.
Der Auslöser hatte ein sehr markantes Geräusch und das war eben seinerzeit auch ein Punkt, der bei den Fachleuten nicht so gut ankam. Wahrscheinlich hatte niemand von diesen Fachleuten mal den Auslöser einer Rollei SL66 gehört, aber Spiegelreflexkameras arbeiten eben mit etwas Getöse.


Heutzutage eine eher ungewöhnliche Kamera für eine Photographica Sammlung


   
Klein und nicht gerade handlich. Neben dem Objektiv stellte man die Zeitautomatic ein, in dem man einen Blendenwert einstellte. Den Rest machte die Zeitautomatic. Das findet man auch bei vielen Kameras heutzutage noch.

   
     
Ein Minolta Typisches Rokkor Objektiv wurde hier verwendet.

   
Unten befindet sich der Filmspannhebel.

Bis zur nächsten Kamera

Und immer daran Denken – die Sonne lacht, nimm Blende acht


Daten der Minolta findet man im großen Kadludbeks Kamera-Katalog, Wikipedia und im www
Radiogrüße Detlef

Wer nicht mit dem zufrieden ist was er hat, wäre auch nicht zufrieden mit dem was er hätte, wenn er es haben würde.
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#2
(13.01.2022, 20:44)Radionar schrieb: Hallo Photofreunde (...)


Der Auslöser hatte ein sehr markantes Geräusch und das war eben seinerzeit auch ein Punkt, der bei den Fachleuten nicht so gut ankam. Wahrscheinlich hatte niemand von diesen Fachleuten mal den Auslöser einer Rollei SL66 gehört, aber Spiegelreflexkameras arbeiten eben mit etwas Getöse. (...)
Ich habe eine SL66, vor Jahren noch für S/W genutzt, aber wegen kleiner mechanischer Macken an den Wechselkassetten erst mal außer Betrieb genommen. Der mächtige Verschluß macht ein dumpfes Geräusch, das eine sensible Person auf dem Portraitstuhl beim Studiofotografen wohl zusammenzucken lassen kann. Tatsächlich ist dieses kiloschwere Gerät nicht zum Rumtragen gedacht. Ich nutze gelegentlich noch die kleine Schwester, eine Rollei T für S/W.
Bei Gelegenheit zeige ich sie hier demnächst.

Grüße, Karl-Heinz
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#3
Die genannten Probleme an den Filmkassetten der SL66 hatte ich auch. Das war auch mit der Grund, warum ich dann keine Fotos mehr damit gemacht habe. Nachfolgemodell bei mir war die Yashica MAT 124G, da wurden dann ordentlich Filme durchgezogen, bis es bei den Entwicklungslaboren in meiner Region nicht mehr so einfach war. Von Rollei habe ich mir dann noch die 6008 gegönnt. Da war der Verschluß noch lauter und sehr Eindrucksvoll, aber auch diese ist wieder verkauft.

Die Yashica besitze ich noch und noch dutzende andere zweiäugige Kameras und ja, es werden auch schon wieder zu viele, da ich leider Sammler bin und nicht an günstigen Angeboten vorrüber gehe.
Radiogrüße Detlef

Wer nicht mit dem zufrieden ist was er hat, wäre auch nicht zufrieden mit dem was er hätte, wenn er es haben würde.
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