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Funke W19 vs Neuberger 370: die ECC85
#21
W19 stellt also die Spannungen fest hin, ohne Poti.
Ja da kann das Sinn machen.

Ich simulier das mal auf dem 370 und poste die Abweichungen.
Mit den Funke Messdaten für die ECC85, wie gehabt
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
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#22
Messaufbau: Neuberger 370/1 versorgt von Wandel+Goltermann WS6 Netzspannungsstabilisator, Philips PM 2517E in der Anodenleitung für mA DC.
Messvergleich für ECC85, Funke Prüfdaten eingestellt.

A = +150V
G = 0
Netz = 220V~
Heizung = 6,3V~

Emission System1 = 14,66mA

Zweiter Durchgang.

A = +163V
G = 0
Netz = 230V~
Heizung = 6,4V~

Emission System1 = 16,16mA
das entspricht einer Messabweichung von +10%

die abweichende Heiz- und Anodenspannung ergibt sich hier aus der Erhöhung der Versorgungsspannung um 10V wenn keine Einstellung verändert wird :-)

Ergebnis: Daraus läßt sich für die Praxis ableiten:
Eine Anpassung der Versorgung würde dem W19 helfen genauer zu arbeiten.
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
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#23
Hallo zusammen,

hier die Kennlinie der ECC85:

   

Max Funke prüft bei Ug1 = 0V  und Ua = 150V

daraus ergibt sich ungefähr ein Anodenstrom von 14,5mA

da hat der Martin an einer guten Röhre schon richtig gemessen

hier ist die Prüfkarte zur ECC85:
   

der dicke "Nach-Rechts-Pfeil" zeigt auf diese 14,5mA

"Unbrauchbar" sind Röhren (bei Funke) mit weniger als 40%, also 0,4 x 14,5 = 5,8mA, hier auf der Karte sind es aber 5mA,

Gut sind Röhren, nach Funke, ab 60%, also 0,6 x 14,5 = 8,7mA, hier auf der Karte sind es aber 8mA,

Warum Funke auf der Karte etwas niedrigere Werte angegeben hat, weiß ich nicht, evtl. hängt dies mit der Brennspannung des Stabies zusammen.

Und wer festgelegt hat, dass eine Röhre ab 60% noch gut ist, kann ich euch auch nicht sagen....

Viele Grüße,

Rolf
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#24
Ich hab zum Abschluß noch das hier gemacht:


Dritter Durchgang.


Netz = 210V~  (vergleichbar einem 240V Gerät dass an 230V betrieben wird)

   


Heizung = 6,2V~
A = +144V
G = 0

Emission System1 = 13,5mA

   

Hier sind wir mit der Emission ca 8% unter dem Sollwert.
Das gefällt mir erstmal besser da so ausgeschlossen wird das eine zu müde Röhre noch als Gut durchgeht.
Somit wär es eine gute Idee, die W19 Geräte auf 240V einzustellen.
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
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#25
(06.02.2022, 15:07)Bastelbube schrieb: Und wer festgelegt hat, dass eine Röhre ab 60% noch gut ist, kann ich euch auch nicht sagen....

Nicht "noch gut"!
Das war die Grenze, bei der ein Kunde eine NEUE RÖHRE! nicht beanstanden konnte! So hab ich das mal gelernt.
Gruß,
Uli
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