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Sinusgenerator mit Roehren
#41
Servus,
Schon mehrere Trafos probiert, komme maximal mit einem Pollin Rasiertrafo (220V auf 2x110) auf 82 Volt (220 und eine 110 in Reihe), Mist mir fehlen noch 18V. Irgendwo habe ich 380 V Trafos, erinnere mich aber nicht mehr, was die sekundaer an Wicklungen haben.
Werde weiter probieredn und das Bastelprojekt nicht aufgeben.
Gruss, Volker
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#42
Hallo Volker,

der Ausgangsübertrager bleibt praktisch als "Drossel" da wo er jetzt ist (man könnte auch eine Netzdrossel nehmen... mit der Gefahr, daß Überspannung entsteht...), an die Sekundärwicklung kommt nur eine "Anstandslast", damit da nichts funkt, wenn der Strom "aus versehen" springt, könnte das die "Drossel" mit Überspannung beanwtorten... (das ist ja bekanntlich der Klassiker, wenn die Endstufe ohne Lautsprecherlast läuft).
Die Anstands-Last sekundär darf nicht zu groß sein, denn dadurch würde ja die "Drossel" = "nur Primärwicklung" schlechter, weil das R auf primär transformiert wird...

Der Motor würde dann über zB 1...4 µF 250V~ direkt an die Anode angekoppelt gegen Masse...
Betriebsspannung so, daß die Wechselspannung am Motör stimmt, also so 120..V . (Wie gesagt könnte das einen Reihenkreis ergeben...)

...Du kannst natürlich auch mit 2 Trafos hintereinander experimentieren, durch die Streuimpedanzen, die auch noch transformiert werden, wird das Ganze schnell viel zu "weich"... d.h. wenn Du Glück hast, kann dann hinten noch ne NIXIE dran ^^ aber kein Motör mehr...

Gruß Ingo
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#43
Servus,
Werde ich auf alle Faelle probieren. Eine weitere Idee: Ich habe hier einen kompakten Netztrafo aus einem Tonbandgeraet. Der hat primaer 110-160-220V. Schalte den Aue zwischen 160 und 220V an, also 60 V. Als Spartrafo nehme ich in Serie die 160 plus 250V Anodenwicklung, ergibt 410V im Leerlauf. Unter Belastung brechen die natuerlich zusammen, aber koennte reichen fuer 100-110V. Probieren geht ueber studieren, Montag bin ich schlauer. Die Kondensator Loesung waere naturlich viel eleganter, auch deswegen weil platzsparend.
Gruss, Volker
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#44
Volker,

als Spartrafo-Anpassung speist du die 110V Primärwicklung mit den erzeugten ca. 60V und erhältst dann am 220V Anschluss der Primärwicklung ca. 120V.

Gruß

(Reflex-)Kalle
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#45
Servus,
Danke Kalle! Werde ich probieren, vielleicht noch heute. Aber erstmal ist das Differential vom Panda 4x4 ok, waren alle 4 Lager hinueber, lag am Oel, als ich das Alte abgelassen habe, war das mehr eine Bitumen Mischung was da rauskam.
Gruss, Volker
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#46
Hi Volker,

da der Netztrafo eine Primärwicklung 0V-110V-160V-220V hat, ginge auch, sie „umgekehrt“ als Spartrafo also an 220V-160V die ca. 50..60V vom 800 Ohm Ausgangstrafo zu legen, dann zwischen 220V-110V die benötigten ca. 110V zu erhalten. Einfach ausprobieren, was besser funktioniert.

Gruß

(Reflex-)Kalle
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#47
Servus,
danke Kalle, ich werde das alles ausprobieren, aber icht mehr heute. 
Jetzt erstmal waehlen gehen, da Volksabstimmung hier zur Rechtsreform.
Gruss, Volker
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#48
Servus,
Weitere Experimente erbrachten, das ich (egal was ich anschliesse) nur in etwa 80V AC am Ausgang erreichen kann unter Last.
Auch die Auskopplung mit Kondensator an der Anode brachte im Leelauf 125V AC und unter Last 80 V.
Mein Fazit: Die Endstufe mit EL84 ist zu schwach.
Ich muesste mir ueberlegen eine Gegentaktendstufe mit z.B. EL95 zu bauen.
Gruss, Volker
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#49
Hallo,

Volker, versuch mal noch, die Blindleistung besser zu kompensieren, d.h. entweder noch zusätzlich ein Parallelkondensator oder ein optimal dimensionierter Reihen(Koppel-)Kondensator. Ich vermute, das ist das Problem, daß den starken Spannungseinbruch hauptsächlich verursacht.

Prinzip:

Induktivität des Motors --> Blindwiderstand bei 60Hz (XL = 2*pi*60Hz * L) --> Blindleistung an 110V = U²/XL = ... VA(reaktiv)

Also braucht man einen Kondensator, der ungefähr die gleichen "var" (VAreaktiv) macht:
(Resonanzbedingung ist ja XL = Xc)

Q = VAreaktiv --> gleiches Xc  --> Xc = 1/(2*pi*60Hz * C) --> C = 1/(2*pi*60Hz * Xc)

--> grundsätzlich gilt das für Reihen- oder Parallerkondensator, wenn ein Reihenkondensator sein MUSS (wie bei der Drosselkopplung), dann könnte der außerhalb der Resonanz ausgelegt werden (deutlich größer) und ein kompensierender Parallel-C zusätzlich angeschaltet werden.

Man kann die Richtigkeit der Blindleistungskompensation auch an einer harten 60Hz-Quelle testen, mit dem richtigen Kondensator muß die Stromaufnahme des Motors + Kompensations-C an Nennspannung ein Minimum ergeben, das Minimum ist dann ein reiner Wirk-Strom (mechanische Arbeit+Erwärmung infolge Verluste), die Feldenergie kommt dann nahezu ausschließlich vom Parallel- bzw. Reihenkondensator.

...Es kann aber sein, daß die Wirkleistung doch zu hoch ist (anfangs ist von 3W die Rede) wobei eine EL84 ja grundsätzlich 3W Leistung erbringen kann !

Gruß Ingo
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#50
(13.06.2022, 17:54)radio-volker schrieb: Servus,
Weitere Experimente erbrachten, das ich (egal was ich anschliesse) nur in etwa 80V AC am Ausgang erreichen kann unter Last. Smiley63

Hi Volker,

auch bei dieser Variante

(12.06.2022, 19:27)Reflex-Kalle schrieb: Hi Volker,

da der Netztrafo eine Primärwicklung 0V-110V-160V-220V hat, ginge auch, sie „umgekehrt“ als Spartrafo also an 220V-160V die ca. 50..60V vom 800 Ohm Ausgangstrafo zu legen,  dann zwischen 220V-110V die benötigten ca. 110V zu erhalten. Einfach ausprobieren, was besser funktioniert.

Gruß

(Reflex-)Kalle

wenn du die Last zwischen 220V-0V anschließt? Da wird ja dann noch weiter hochtransformiert als bei Nutzung von 220V-110V. Eigentlich sollte die Spannung dann doppelt so hoch, dann also ca. 160V statt 80V sein, also Vorsicht beim Experimentieren. Wenn nicht, dann reicht die Leistung der SE-Endstufe mit der EL84 wirklich nicht. Vielleicht reicht aber auch einfach nicht die G1-Steuerspannung der EL84, die vom 60Hz Generator kommt. Mess da mal Vpp mit einem Oszilloskope und nenn mal Anodenspannung und Kathodenstrom der EL84.

Gruß

(Reflex-)Kalle
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#51
Servus,
Die Uhr laueft inzwischen an einem 380V  Trafo, die Spannung an der 380V Wicklung bricht auf 105 V zusammen.
Die EL84 funktioniert mit 245V an der Anode, Anodernstrom ist 32mA. Der Generator liefert 5V am Ausgang.
Ich verfolge das Projekt allerdings nicht weiter, da einfach total unwirtschaftlich und es auch zu gross baut. Der Trafo ist ein M102b. Mit Kanonen auf Spatzen schiessen lohnt nicht.
Es gibt inzwischen Sinusgeneratoren 60Hz aus China fuer 5,- Euro, eine Mosfet Stufe und ein kleiner  Trafo und ich habe 110V 60Hz.
Gruss, Volker
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