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Philips Raffael Luxus 17TD144A
#1
Hallo an euch,

ich habe das gleiche Modell A04 und suche das Schaltbild bzw. das Service Manual.
Wäre toll wenn es jemand in seinem Fundus beherbergt.

Gruß, Dieter
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#2
Hallo Dieter, herzlich Willkommen hier, und guckst du bei Org. Einfach auf den Plan rechts klicken, danach kommt der in die Mitte und du klickst nochmal drauf, das Rätsel lösen und deine Mailadresse angeben. Allerdings geht das nur dreimal am Tag.
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
Wenn einer dem anderen hilft ohne daraus Profit schlagen zu wollen dann sind wir auf einem guten Weg
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#3
Danke für den Tipp, aber mein Kontingent ist für 30 Tage erschöpft...    Angry

Mir wurde aber schon geholfen, bräuchte lediglich noch die Oszillogramme an den Meßstellen.
Das Gerät ist wirklich sehr interessant, bin gespannt, ob es sich reparieren läßt - Zeilentrafo und BR sind ja immer kritische Punkte.

Gruß, Dieter
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#4
Hallo Dieter, sende mir per Pn mal bitte deine Mailadresse! Ich versuche dir die zu holen! Und ich hab Vagabund angeschrieben, er sendet auch was
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
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#5
warum so kompliziert?

17TD144A-04.zip
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#6
Prima Jupp. Ganz herzlichen Dank!
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
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#7
Hallo an euch Helfer !

Das läuft ja perfekt rund hier. Ich bedanke mich für die Schaltungsunterlagen. Jetzt fehlen nur noch ein paar kühle Regentage (die ich mir natürlich nicht wünsche !!), um loszulegen.
Das Gerät ist bereits zerlegt und gereinigt, jetzt geht es an den Kondensatortausch. Bevor das Netzteil nicht völlig revidiert ist, werde ich keine Spannung hochregeln.
Ich habe vor, dem Kleinen einen kompletten Satz neuer Röhren zu spendieren (ausser BR...). Sieht jemand Probleme bezgl. verschobener Arbeitspunkte o.ä. beim Einsatz neuer Röhren ?

Gruß, Dieter
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#8
Ja Dieter, hier werden Sie gehelft!

Leider habe ich von diesen Geräten Null Ahnung....
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
Wenn einer dem anderen hilft ohne daraus Profit schlagen zu wollen dann sind wir auf einem guten Weg
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#9
Bei mir arbeiten immer noch die meisten der alten Röhren. Ich müsste jetzt grad nachsehen, aber soweit ich mich noch erinnern kann, ist eine PCL82 oder 86 bei mir auffällig gewesen, glaube es war die für die Vertikalablenkung, bin mir aber grad absolut unsicher. Eine Diode war auch fehlerhaft.
Viel problematischer sind die ganzen Vitrohm-Widerstände. Bin leider auch kein TV-Mensch, habe zwar das meiste an Arbeit in dem Gerät gemacht, aber habe noch einen Fernseh-Profi durchsehen lassen.
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#10
Hallo Dieter,

wie ich sehe, hast du dich auch nach hier verirrt. Im manchen Beziehungen wird einem hier wirklich selbstlos geholfen. Und die meisten Mitglieder pflegen auch einen höflichen respektvollen Umgangston. Nur leider sind die technischen Reparaturberichte, bis auf wenige Ausnahmen, oft recht flach. Wie z.B. in diesem Thread - es wird zwar oft darauf hingewiesen, dass Vagabund ein tolles Gerät besitzt und er wird mit Gratulationen überhäuft... aber kein konkretes Wort zur Technik und weshalb es ein tolles oder vielleicht sogar außergewöhnliches Gerät ist bzw. sein könnte.

Nur bezüglich des eigentlichen Reparaturvorganges ist kaum etwas zu extrahieren, woraus irgendein Lerneffekt zugunsten des Forums denkbar wäre. Es ist kein Schaltungsauszug zu finden, keine Beschreibung einer Fehlersuche. Die eigentliche Reparatur erfolgte im Hintergrund durch "Herby" wer dies auch immer sei.

Ganz nebenbei erfährt man dann doch, dass die Ursache der Rücklauflinien wohl X8 gewesen sei. Hier hätte doch einmal eine nähere Erklärung folgen können, ein Schaltungsausschnitt in welchem jeder Interessierte hätte sehen können, dass es sich bei dieser Diode um eine Klammerdiode für den Bild und Zeilenrücklauf handelt - wonach dann das G1 der Bildröhre zur Dunkeltastung angesteuert wird. Nun ist vielleicht der eine oder andere neugierig geworden? Dann sollen sie auch weiterhin ohne Skizze am "langen Arm" verhungern - Scherz beiseite,  bei Bedarf (Interesse) liefere ich jedoch gerne eine Skizze nach!

Nun vielleicht einige Fakten zu diesem Gerät. Ja, es ist für diese Zeit ein besonderes Gerät. Vor allem weil es über vier Bild-ZF-Stufen verfügt, welche für eine gute Eingangsempfindlichkeit des Gerätes sorgen, wobei auch eine nahezu kompromißlose ZF-Durchlasskurve realisierbar ist.
Auch der zweistufige Ton-ZF-Verstärker war ein nicht alltägliches Feature und in Verbindung mit der eisenlosen Endstufe sind auch die Voraussetzungen für eine gute Tonwiedergabe gegeben. Philips hat da nicht mit Röhren gespart - sie stellten sie ja selbst her. Auch mit besonderen Schaltungstricks war Philips nicht zurückhaltend, was bei diesem Gerät noch nicht so stark ausgeprägt ist und bei einer Reparatur eher von Vorteil sein kann.

Noch ein kleiner Nachtrag mit Erfahrungswerten: Zur "Lebenszeit" dieser Geräte machte ich am Rande des Schwarzwaldes (Rheinebene) meine Lehre und wegen der dort herrschenden schwierigen Empfangslage bewährten sich die Philips Geräte durch ihre hohe Empfindlichkeit. So konnten selbst Saba Geräte, welche eigentlich für diese Region hätten ausgelegt sein sollen nicht wirklich gegen Philips punkten. Philips konnte damals einfach mit der besten Bildqualität aufwarten - sie wurden also aus der Ferne "importiert". Damals war in der Rheinebene nur der Kanal 9 vom Feldberg empfangbar, mit oft abenteuerlich aufwändigen Antennenkonstruktionen - und das Schweizer Fernsehen (Säntis) Kanal 3.

Fast hätte ich jetzt vergessen auf deine Frage einzugehen: Ein Röhrentausch zieht normalerweise keine Einstellarbeiten nach sich. Nur im Bild-ZF-Verstärker (Rö6 bis Rö9) könnte die Verwendung von original Valvo-Röhren von Vorteil sein.

Hallo Philipp, es muss die PCL82 für die Vertikal-Ablenkung gewesen sein...
Freundliche Grüße, Peter R.
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#11
Tja Peter, wie schon gesagt, ich bin kein TV-Fachmann, daher kann und will ich das Bedürfnis nach ausgedehnter Fehlersuche hier auch nicht befriedigen. Ich bin froh, dass die Kiste läuft und ich auch in irgendeiner Form Hilfe bekommen habe. Hinterher ist man/ich immer schlauer.
Gut, dass es noch Menschen gibt, die das können.
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#12
Hallo Peter ( Sagnix)
Ich verstehe deine Kritik nicht! Ich kanns nicht, Vagabund kanns nicht,
Der der es kann, Herby, macht hier nicht mehr mit!

Wenn du es kannst, dann Helf doch bitte! In der Zeit wo du die obigen Zeilen geschrieben hast hättest du auch Infos zum Gerät schreiben können!
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
Wenn einer dem anderen hilft ohne daraus Profit schlagen zu wollen dann sind wir auf einem guten Weg
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#13
Ich denke, darin unterscheidet sich das RBF wesentlich von Fachforen, wie z. B. dem Radiomuseum.org. Dort werden Reparaturen sehr detailliert und akribisch beschrieben, was Nachfolgenden sehr hilfreich sein kann. Dafür ist der Ton dort oft recht rauh und wenig menschlich-, Nichtfachleute werden schnell verschreckt. Wir sind hier halt kein Fachforum, sondern ein Hobbyforum und dafür sollten die Berufsfachleute auch Verständnis haben. Unbestritten sind auch im RBF Nichtfachleute, die ihr Hobby im Selbststudium bis zum Fachmann haben reifen lassen, aber das ist nicht die Regel und sollte auch nicht die Messlatte sein. Die gute Mischung macht hier den guten Geist aus. Im übrigen ist dieser Bericht hier im Forum "Gerätevorstellungen" geschrieben worden und nicht im Forum "Reparaturen"!
Das Forum nennt sich ganz bewusst Bastler-Forum und nicht Reparatur-Forum.
~~~Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)~~~
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#14
Hallo Peter und Mitleser,
schön dass du auch hier im Forum mitarbeitest, das gibt mir die Gewißheit, professionellen Rat zu erhalten, wenn ich mich mit dem Raffael in eine Sackgasse gefahren habe. Die Reparatur werde ich nächste Woche beginnen, bin zwar zeitlich etwas knapp aber dennoch bestrebt, kontinuierlich weiter zu arbeiten.
Als erstes ist das Netzteil dran, auch wenn ich den Elkor(t)ausch eher konservativ betrachte, werde ich wohl alle Elkos ersetzen. Der R199 ist bereits verbrannt, alle 3 Sicherungen hatten ausgelöst.

Jetzt die leidige Frage: "Wie lade ich Bilder in den Beitrag hoch ??"

Gruß, Dieter
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#15
Hallo Dieter,
schaue mal hier: http://radio-bastler.de/forum/forumdisplay.php?fid=103
dort wirds genau erklärt.
Grün statt Braun
Gruß aus der Pfalz
Gery



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#16
Alles gut, gesucht und gelesen !!

   

Gruß, Dieter
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#17
So sieht der Boosterkondensator aus... Smiley26 
Sorry, es ist der Blockkondensator am Heizkreis, hab mich verlesen.

   
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#18
Hallo Dieter,

ein paar Bilder und ein kleiner Schaltungsausschnitt bringen doch gleich etwas Leben in den Thread. Ich habe jetzt ergänzend zu deinem SB-Auszug das "Ziel" der Spannungen +3 und +4 eingetragen. Sie versorgen den NF-Verstärker des Raffael.

So kann man als vermutliche Ursache des  verbrannten R199 (1,5k) C79 (50µF) bzw. den Koppelkondensator zum Lautsprecher C175 (16µF) - auf jeden Fall wechseln! - anvisieren; auch eine defekte Endröhre ist in diesem Fall nicht auszuschließen. +4 versorgt einerseits über die Lautsprecher-Schwingspulen das G2 der oberen Endröhre, andererseits liefert sie die Betriebsspannung für die NF-Verstärker-Röhre PCF80.
   
Der Boosterkondensator hat es mit Sicherheit hinter sich und ist wieder einmal ein Beispiel der Vergänglichkeit der seinerzeit hochgelobten WIMA-Tropydur-Kondensatoren - sie zählten damals zu den Besten.

Und nun kommt auch direkt die erste Differenz zu den Schaltbildangaben: Lt. SB sollte er 27nF haben, auf deinem Bild ist sein Wert jedoch 39nF - vielleicht wurde sein Wert in der laufenden Serie geändert?

Hallo Dietmar: Ich wollte keine Kritik üben, sondern nur auf die für ein Fachforum geringe technische Aussagekraft des aktuellen und auch einigen weiteren Treads hinweisen. Natürlich gibt es auch zahlreiche vorbildliche Beiträge bezüglich Technik und Dokumentation der mechanischen Arbeiten... Damit wollte ich auch nur meine Meinung zum Ausdruck bringen.
Freundliche Grüße, Peter R.
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#19
Hallo Peter,

deine Mühe die du dir machst ist schon bemerkenswert, Schaltbildausschnitte zusammen zu schneiden !!
Ich hoffe mal, dass der 50uF der schuldige ist, andernfalls habe ich Sorge um meine Lautsprecher, getestet habe ich sie noch nicht, es sind ja die kaum mehr beschaffbaren 800/1400 Ohm Typen, die Philips in ihre trafolosen Endstufen verbaut hat.

Ich muss mich korrigieren, der verbrannte Widerstand ist der R198/270 Ohm, was an der Sachlage wenig ändert, da jetzt der 100uF/C104 in den Vordergrund tritt...

Bezüglich des Boosterkondensators hatte ich mich schon korrigiert, es ist ein 0,027uF Durolit vorne am Hochspannungskäfig - mein Fehler.

   

Gruß, Dieter
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#20
Hallo Dieter,

R198 weist auf eine zu hohe Gesamtsromaufnahme der NF-Endstufe hin, hierfür könnte ein defekter Koppelkondensator C171 (47nF) die Ursache sein. Achtung!! Diese Aussage ist nicht korrekt, eine überabeitete Version mit Begründung folgt.

Beides kommt jedoch nicht für alle drei ausgelösten Sicherungen in Betracht, diesbezüglich müssen noch rohere Kräfte im Spiel sein...
Freundliche Grüße, Peter R.
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