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Tektronix 549 - HV kaputt
#21
Hallo Martin,

danke für deine Erläuterungen.
Hier erstmal die Messbilder als "Beweis":

.jpg   WMess1.jpg (Größe: 102,72 KB / Downloads: 322)
.jpg   WMess2.jpg (Größe: 101 KB / Downloads: 322)
.jpg   WMess3.jpg (Größe: 102,98 KB / Downloads: 322)
Es sind 150 Ohm zwischen den beiden Diodenanschlüssen, das hat sich irgendwie etwas erhöht.

Ich will den 549 auf jeden Fall retten. Ich werde mich heute dran machen, den Kern aus dem Trafo zu retten und dann nen Wickelkörper aus ABS zu drucken.
Und morgen wird dann gewickelt, wenns alles klappt.
Und dann schauen wir mal, ob das Erfolg hat oder nicht.

Viele Grüße
Raphael
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#22
ärgerlich. Falsch abgelesen wär mir erheblich lieber gewesen :-)

Schau mal ob es im Pertinax von dem Spulenkörper eine Funkenstrecke gegeben hat, solche schwarze STellen können richtig gut leiten, und kratzt man sie weg kommt die Isolation zurück.
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
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#23
Hallo Martin,

am Spulenkörper hat man nix von außengesehen, und durch den Verguss hab ich leider auch nix gesehen.
Inzwischen habe ich den Trafo "geknackt", der Ferritkern ist heil geblieben.

Hier mal zwei Bilder vom Wickel ohne den Verguss:

.jpg   Wickel1.jpg (Größe: 46,68 KB / Downloads: 297)
.jpg   Wickel2.jpg (Größe: 53,99 KB / Downloads: 297)

Sehr interessant: Ich sehe keine Isolation zwischen den Wicklungen. Es scheint als wären alle Wicklungen einfach aufeinander aufgetragen und dann vergossen worden. Aber so schön werde ich es nicht wickeln können, dass kann ich schon sogut wie ausschließen. Ich schaue wie weit ich komme.

PS: So schaut´s aus. Die Primärwicklung ist schon drauf. Das schlimmste kommt noch Sad Sad 

.jpg   NeuerWickel1.jpg (Größe: 51,85 KB / Downloads: 278)

Viele Grüße
Raphael
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#24
Moin

Tek nutzt da Kreuzwicklung, das ist gut machbar mit wickeln ohne Isolation.
Es wird 2 Draht gleichzeitig aufgebrachtet.
Ich habe auch eine Trafo wickeln dürfte., zwar für 647 und habe bei Nachbeschleunigung um 100 Wicklung verhault -> ich habe dann eine Oszilloskop mit 11,5kV (vergessen!) statt 10kV.. Gesamtbeschleunigung.


Möglichsweise habe ich eine 549 Trafo übrig, aber der leidet auch an "thermal runaway"
Bitte nagelt nicht darauf fest, dass ich Trafo habe..
Aufjedensfalls habe ich Trafo für 561B/564B und 568, der leider an primäre Seite gewaltig anders ist. Falls du ausprobieren willst, , kann ich dir alte "schlechte" Trafo überlassen.

Grüß
Matt
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#25
Ergänzung: Habe keine 549 Trafo übrig.. leider !

Grüß
Matt
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#26
Hallo Matt,

vielen Dank fürs Nachschauen. Das ist super nett von dir!
Inzwischen ist der erste Versuch des Wickelns gescheitert, aber nicht am Wickeln sondern an meiner Dummheit.
Nachdem Wickeln habe ich aus Versehen zwei von vier Anschlussdrähten für die Sekundärwicklungen abgerissen. Das war sehr deprimierend.

Was ich aber testen konnte: Die Isolation zwischen Primär und Sekundärwicklung: Bei 5kV fließen durschnittlich 0,3 uA und in der Spitze auch mal 2 uA. Das sind 2,5 GigaOhm. Ich denke, dass das ausreichend ist. Somit kann ich das nochmal so wickeln. Habe nach 350 und 650 Wicklungen eine Lage Kaptontape zwischengelegt und etwas Kontakt Plastikspray drauf gesprüht. Das scheint ganz gut zu funktionieren.

Heute wird ein neuer Versuch gestartet, diesmal reise ich keine feinen Anschlussdrähte ab. Ich probiere es zumindest!

Viele Grüße
Raphael
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#27
Hallo zusammen,

die Missgeschicke reißen nicht ab. Der Trafo ist fertig, und funktioniert auch im Test mit einem BU208 und 15V.
Leider habe ich dann beim Einbau einen schwerwiegenden Fehler gemacht, ich habe den Primärwicklung direkt ans Gitter gelegt, weil ich nicht aufgepasst habe, an welchem Ende des 1nF Kondensator der Gitteranschluss ist. Das Ergbnis: ein qualmender Kathodenwiderstand der 6GF5 und eine angeschmolzene Röhre. Ich bekomme die Krise KopfWand KopfWand  KopfWand , wie kann man nur so schusselig sein.
So sieht die 6GF5 jetzt aus:

.jpg   6GF5.jpg (Größe: 68,45 KB / Downloads: 133)
Der Sockel sieht schon ziemlich komisch aus, das war vorher definitiv nicht so. 
Die zweite 6GF5 ist leider ziemlich platt, hat statisch nurnoch 50 % Emission. Mit der geht´s leider auch nicht.
Und ich habe jetzt zwischen den beiden Primärwicklungen im eingebauten Zustand 95kOhm gemessen. Komme als an Martins Werte heran.
Das scheint ein Marathonprojekt zu werden, wenigstens trainiere ich meine Frustrationstoleranz damit.

In diesem Sinne wünsche ich ein schönes Wochenende und ich melde mich wieder, wenn ich ne neue 6GF5 habe oder die angeschmolzene auch ohne Kompaktronsockel testen kann.

Raphael
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#28
100% soll sein

34mA wenn
G1 = -26,5V
A = +250V
Schirmgitter = +150V

?
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
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#29
Hallo Martin,
die ursprüngliche Röhre hatte noch 16mA bei den statischen Daten wie du und das Datenblatt angegeben haben. Habe ich vor drei Wochen gemessen mit Hirschmanklemmen, da ich keinen Sockel dafür habe.
Die neue Röhre habe ich nicht gemessen. Und aktuell kann ich die auch nicht messen, da ich mein Testsetup erst wieder aufbauen müsste und ich an die Röhre erst am Montag wieder herankomme.

VG
Raphael
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#30
Hallo zusammen,

es gibt einen ersten Teilerfolg, der mich motiviert, an dem Scope weiterzuarbeiten. Mit einer neuen 6GF5 habe ich Hochspannung! Zwar nur 2,1kV statt der wirklich benötigten 3,7kV, aber immerhin. Und man sieht endlich einen Sweep. Die Speicherfunktion scheint leider nicht mehr zu funktionieren. Hier bekomme ich nur eine ganz ausgewaschene Linie zu sehen.

Auch bei der Intensität gibt es Probleme, die wird mit der Zeit immer geringer. Es liegt also noch einiges an Arbeit vor mir. Ich denke, ich werde erst mal schauen müssen, dass ich die 3,7kV Beschleunigungsspannung auch bekomme. Leider liegt die Oszillatorfrequenz nur bei 23kHz, im Manual steht was von um die 50kHz. Entweder ist die parasitäre Kapazität der Primärwicklung zu groß oder ich habe einen anderen Wickelfehler gemacht. Das werde ich mir noch genauer untersuchen.

Auf jeden Fall bedanke ich mich schonaml für alle Ratschläge und Hilfestellungen und ich werde berichten, wie es weitergeht.

Viele Grüße
Raphael
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