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SABA 355 WH von 1939, UKW-Einrüstung
#1
Hallo in die Runde.

Heute geht's um dieses Radio:

   


Ein SABA 355 WH ("H" für Holz, gab's auch als WP im Bakelitgehäuse), hergestellt am 17. November 1939 laut Chassisstempelung, vmtl. aus Ersthandbesitz. Das Gerät wurde Ende der 1980er auf einem Flohmarkt für kleines Geld erworben und gehört zu meinen Lieblingsradios. Das Gehäuse ist übrigens nicht überarbeitet, d.h. im Originallack, lediglich der Stoff ersetzt.

Das wäre nun nichts Besonderes. Der Gerätetyp wurde im Zuge einer Gesamtrestaurierung hier im Forum bereits vorgestellt.

Noch nicht vorgestellt wurde die UKW-Einrüstung in ein solches Radio, aber nicht  per moderner Kleinstbaugruppe !
Nein, es geht um den Einbau eines frühen Nachkriegs - UKW- Vierröhrensupers, namentlich eines SCHAUB UKW 52/4. Hier das Typenschild

   

Rimlockröhren, keine eigene Stromversorgung. Die Firma LORENZ vertrieb das baugleiche Gerät als "ULEI 52/IV".
Die technischen Daten finden sich hier:
https://www.radiomuseum.org/forumdata/up...aytK%2Epdf



Sieht dann als Endprodukt so aus:

   

Hier warteten insbesondere Hürden der mechanischen Art, aber auch der Anschluß des UKW-Supers in elektronischer Hinsicht erforderte einiges an Gehirnschmalz. Wie immer galt nämlich, das Radio nicht zu verhunzen, d. h. möglichst ohne Eingriffe in die Originalsubstanz auszukommen. Dazu später mehr.

Daneben stand natürlich weiterhin im Lastenheft:

- Wartungsfreundlichkeit
- Abstimmung des UKW-Bereichs über die vorhandene Radiomechanik.

Um es vorweg zu nehmen:
Diese beiden Punkte erzwingen die Montage des UKW-Einbauteils auf dem Chassis, und zwar so, daß es eine organische Einheit mit dem Chassis bildet. Das bedeutet, man muß zur Reparatur das Chassis samt UKW-Super als Gesamteinheit entnehmen können, und zwar ohne, daß Leitungen gekappt oder gar der Seilzug ausgehängt werden müssen.
Das ist insoweit unabdingbar, als der SABA 355 keine Bodenwartungsklappe besitzt. Dort findet sich lediglich eine kleine Öffnung zum Austausch einer defekt gewordenen Skalenbirne.

Nun mag die Frage aufkommen, wieso man dazu keinen Einbausuper von SABA nimmt. Ganz einfach: Weil ich den nicht hatte, dafür aber der Schaub UKW 52/4 seit Jahren ungenutzt herumlag.


Im nächsten Beitrag kann ich, Interesse vorausgesetzt, näher auf die Baugruppen sowie insbesondere auf die elektronischen und mechanischen Herausforderungen dieses Umbaus eingehen.
Sagt mir einfach, was Euch besonders interessiert (dann schreibt man sich nicht die Finger wund mit Detailbetrachtungen, die kaum jemanden interessieren Wink ).
_____________
Gruß
klaus

"Nutze das Fachwissen von Experten, aber bedenke stets: Die Technikgeschichte ist voll von Experten und Ihren Irrtümern."

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#2
Warum die Frage: na klar ist Interesse da Smiley32
Freue mich auf die Fortsetzung Smiley53
Herzliche Grüße

Pitter
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#3
Hallo klaus,

ja diese Geräte kenne ich sehr gut. Das ist mechanisch und technisch beste Qualität. Du hast das Gerät ohne kurzwelle. also ein Zweibereichssuper.

Natürlich ist das interessant, wie du das mit dem UkW-Antrieb gemacht hast. Wie hast Du das mit der Sendersuche gelöst. Das Gerät ist ja dann am TA angeschlossen? Die Spannungsversorgung und die Heizung werden ja vom eingebauten Netzteil mit versorgt. Also du darfst gerne noch etwas mehr für uns schreiben. Das Thema ist sehr interessant. Achso - und wie ist der Empfang dieses UKW-Super Bausteins?
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#4
Ich habe sowas änliches bei dem ASKAR von meinem Schwiegerfater gemacht.
Ich weis wie kompliziert das ist.
Das der gesamte bereich von 87,5 bis 108 auf die vorhandene skala verteilt werden konnte, hatte eine tagelange justierung von Hebeln im gerät zur folge. Spähter wurde dann der ferige hbel aus metall angefertigt.
Deswegen hier schon meine Hochachtung an den Bastler.
Genau die selben premisen. Keine löcher bohren und als gesamteinheit zum Chassis.
Bei mir wahr es ein UKW S5 von Saba
Ich ahbe aber auch so was änliches wie Klaus in der warteschlange.
Fileicht errinern sich noch einige an eine SABA 455 welche in der bucht ersteigert wurde. vor 10 jahren ungefär. Da wahr ein recht komplizerter UKW tuner eingebaut, der fiele begehrden gewäckt hatte. Es gab Sogar gesprächstoff im internet über den irren der das teil ersteigert hatte. für den preis bekommt man doch schon fast eine 3DS.....
Nun , das wahr ich, und das wunderbare geheuse wahr den preis schon wert. Das geheuse ist wirklich 1A.
ICH BIN AUF DEINEN BERICHT GESPANN TWIE EIN FLITZEBOHGEN.
Mit sicherheit muss ich mir bei dir einiges an lösungen abgucken,
Viele Grüße, Juan
Printed on recycled Data
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#5
Hallo Klaus,
da schließe ich mich den Vorrednern an, bin echt gespannt wie Du das mit dem UKW-Senderbereich und die Adaptierung auf die vorhandene Mechanik/Skala hinbringst. Ich habe den 355 WH hier auch schon vorgestellt, aber das, was Du da vor hast, ist schon eine ganz andere technische Herausforderung.
Freue mich auf deinen Bericht - viel Erfolg.
Thomas
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#6
Hallo in die Runde.
Danke fürs Interesse. Ich muss zunächst feststellen, dass der Einbau mit dem heutigen Tage abgeschlossen wurde. Das Radio spielte den ganzen Nachmittag erfolgreich, vielleicht sind noch weitere Nacharbeiten erforderlich, das muss aber der Praxistest erweisen. Aber bis hierher war es ein weiter Weg.

Gliedern wir das Ganze mal wie folgt:

Teil 1: Instandsetzung UKW-Teil und Spannungsversorgung
Teil 2: Einbau des UKW-Teils in das Gehäuse, sowie Ausrichtung zur Ankoppelung eines Seilzuges
Teil 3: Anbindung Seilzug an die vorhandene Mechanik des SABA 355W


Teil 1:  Instandsetzung UKW-Teil und Spannungsversorgung

Das UKW-Teil hatte ich gebraucht für kleines Geld erworben, ohne nähere Kenntnis zum Zustand und zur Vollständigkeit. Also war Literatursuche und -studium angesagt. Das muss ich hier wiedergeben, damit man meinen Arbeitsweg verfolgen kann.

Das UKW-Teil besitzt eine geschraubte Bodenplatte; sie ist einfach abzunehmen. Ein Blick ins Innere empfiehlt sich, das Gerät ist von 1951. Demzufolge wurden zahlreiche alte Teerkondensatoren gewechselt, sowie der Ratioelko. Die Widerstände waren werthaltig und der Mechanismus der induktiven Abstimmung funktionierte in mechanischer Hinsicht scheinbar einwandfrei. Doch wie wurde er angesteuert?
Dazu ein Blick auf Fotos eines kompletten Geräts dieser Baureihe:

https://www.radiomuseum.org/r/schaub_ukw524.html

Nun wird deutlich, wie die Abstimmung seinerzeit funktionierte. Ein langer Schlepphebel aus Metall wurde über eine Kurvenscheibe betätigt, die mit dem Muttergerät verbunden war. Dieser Schlepphebel war bei meinem Gerät nur noch in verkürzter Form vorhanden, außerdem seitenverkehrt montiert worden. Die Kurvenscheibe fehlte.
Hier ein Blick auf die seitenverkehrt montierten Reste des Schlepphebels meines Geräts:

   
(Die große Sechskantschraube im Bild bitte hier außer acht lassen, sie ist Teil der heutigen Befestigung des UKW-Teils im SABA 355)

Mein UKW-Einbausuper war also mal in einem Radio verbaut gewesen, das diese Anpassungen erforderte.


Exkurs
Ich suchte nach Einbauanleitungen für das UKW-Teil sowie sein Pendant von LORENZ, denn ich vermutete, dass man bei der Konstruktion dieser UKW-Einbausuper auch Vorkriegsgeräte der Firmen SCHAUB / LORENZ im Blick hatte, die es nachzurüsten galt. Daraus hätte man dann Hinweise ziehen können, wie man sich bei Vorkriegsradios behelfen könnte, wohlwissend, dass es in meinem Falle noch ein wenig schwieriger würde, da das Muttergerät ja ein Produkt der Marke SABA sein sollte.
Das scheint jedoch ein Irrtum zu sein, jedenfalls fand ich nichts. Die einzige Literatur zum Einbau beschreibt die Nachrüstung in einem ( Nachkriegs-) LORENZ Donau.  Also ein Holzweg, d.h., ich war komplett auf mich gestellt.



Zunächst widmete ich mich also der Spannungsversorgung und dem NF-Anschluss des UKW-Einbausupers. Das erschien in diesem Stadium der Arbeit notwendig, da ja erst festgestellt werden musste, ob das Teil überhaupt gebrauchstüchtig war, bevor man sich schwerste Gedanken darüber macht, wie man es auf dem Chassis befestigt und wie man den Seilzug verlegt.
Dazu zunächst der Schaltplan:

   

Alle darin farblich bezeichneten Leitungen waren noch vorhanden, was den Einbau vereinfachte. Geplant war, zumindest für den Funktionstest, die Spannungsversorgung (Uh und Ua) aus dem SABA 355W zu bewerkstelligen. Der UKW-Super hat ja kein eigenes Netzteil. Der SABA 355W verfügt bereits über 6,3 Volt-Röhren der "Stahlröhrenserie", was ihn perfekt konditionierte. Der NF-Anschluß sollte mittels Einsteckens in die TA-Buchse des Radios sowie Umschaltung auf den Wellenbereich TA erfolgen.
Und dann erfolgte der erste Rückschlag: UKW-Rauschen vorhanden, kein Sender aufzufinden, egal wie sehr man den Hebel der induktiven Abstimmung des UKW-Einbausupers auch per Hand bewegte.
Also Zerlegen der induktiven Abstimmung. Dazu sind nur 3 Schrauben M3 zu lösen, dann kann man den Ferritkern samt Mechanik herausziehen. Davon habe ich leider seinerzeit kein Foto gemacht. Letztlich hatte sich im Inneren des Spulenkörpers der Ferritkern von seinem Träger gelöst und wurde nicht mehr befördert. Nachdem dies neu verklebt war, war UKW-Empfang möglich !  Smiley34
Und um Deine Frage zu beantworten, Andreas:
Der Empfang ist gar nicht mal schlecht. Wir haben ja einen 8-Kreis-Super mit Ratiodetektor, der mit der EF43 und der EF42 über recht steile Pentoden verfügt. Für sein Baujahr 1951 muß sich dieser Super nicht verstecken. Er ist recht trennscharf, allerdings ist die induktive Abstimmung in dieser Bauform noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Dazu an späterer Stelle mehr.
(Lesetipp:   Beitrag im rm.org zu den SCHAUB / LORENZ - Einbausupern ->  
https://www.radiomuseum.org/forum/ukw_ei...orenz.html  )


Nun im Detail zur Spannungsversorgung.

Meine Behelfsanschaltung an das Netzteil des 355W funktionierte zwar, aber Trafo und auch Feldspule des Lautsprechers wurden deutlich wärmer, als zuvor. Das war kein guter Ansatz für eine Dauerlösung.
Das muß auch nicht verwundern. Addiert man zunächst die Heizströme der Röhren ECH42, EF43, EF42 und EB41, so liegt man bei 0,23 A + 0,33 A + 0,33 A + 0,3 A = 1,19 A (!). Das belastet den 83 Jahre alten SABA-Trafo dann doch ganz ordentlich.
Ich entschied mich für FÜNS  (findet überhaupt nicht statt!).

Also wurde ein geeigneter 6,3 V - Trafo aus dem Fundus unterhalb des Chassis, genauer gesagt unterhalb des Radiotrafos, verbaut. Das war einfach, da das Chassis werkseitig an den Seitenwänden viele Bohrungen aufweist. Man achtet darauf, den Heiztrafo primärseitig hinter der 0,7A - Hauptsicherung des 355 W einzuschleifen.
Dazu hier der Schaltplan des SABA:
https://nvhrbiblio.nl/schema/Saba_355WH.pdf

Es muss sodann nur 1 Heizleitung zum UKW-Super verlegt werden, da dieser ja künftig mit dem Chassis des SABA verschraubt sein soll und somit eine gemeinsame Masse existiert.

Nun wurde im Probebetrieb dem Trafo nicht mehr warm, der Feldspule aber noch immer. Auch nicht verwunderlich, wenn man mal die Anoden- und Gitterströme des UKW-Einbausupers addiert (siehe Schaltbild oben). Ich kam auf rund 30 mA, das ist als Zusatzlast kein Pappenstiel für eine Feldspule !

Also schloss ich die Anoden- und Gitterspannungsversorgung an den Ladeelko des SABA 355 an. Mithin also vor die Feldspule. Dort liegen allerdings gute 320 Volt an, wenn alle Röhren betrieben werden. Da ist Reduktion angesagt. --> Ein Lastwiderstand von 3,3 k (ausprobiert) reduzierte die Spannung für den Einbausuper auf die geforderten rund 245 Volt. Die Feldspule ist jetzt ausgespart. Den nun in diesem Stromzweig nicht mehr vorhandenen Siebkondensator bildet man durch einen zusätzlich eingebrachten Elko gegen Masse (4,7 - 8 uF / 450 V reichen) nach und der Brumm verschwindet.
Der Trafo trägt nun zwar immer noch die Last der zusätzlichen Anoden- / Gitterströme, er quittiert dies aber nicht durch fühlbare Erwärmung.
Ein längerer Feldversuch wird zeigen, ob die Lösung trägt. Jedenfalls gibt sich die 80 mA-Sicherung im Bereich der Anodenwicklung bislang unbeeindruckt.

Den SABA musste ich auf "240 Volt" stellen, da die Netzspannung bei uns am Ort mittlerweile erklecklich hoch ist. Er schafft in dieser Stellung immer noch rund 250 Volt Anodenspannung (im Bereich TA werden die ECH11 und EBF11 teilweise abgeschaltet !) für die ECL11, die zwar aus der Erstbestückung stammt, aber noch gut bei Kräften ist. Die Heizspannung liegt bei rund 6.1 - 6,2 Volt.

Soviel zunächst zur "Einleitung" ins Thema. Im nächsten Teil geht's an den Einbau.
_____________
Gruß
klaus

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#7
Weiter geht's mit

Teil 2:  Einbau des UKW-Teils in das Gehäuse, sowie Ausrichtung zur Ankoppelung eines Seilzuges

Natürlich macht man sich bereits zu Beginn eines solchen Projekts erste Gedanken zur Unterbringung des UKW-Vorsatzsupers im Gehäuse. Betrachtet man den werkseitigen SABA 355WH, so liegt der einzig sinnvoll nutzbare Platz neben dem Lautsprecher, also oberhalb des AM-Drehkos. SABA hat bei seinen Nachkriegsgeräten diesen Platz denn auch zur Nachrüstung seiner UKW-Einsatzgeräte vorgesehen. Wie bei SCHAUB habe ich allerdings keine Einrüstanleitungen gefunden, die sich gezielt mit der Umrüstung der jüngeren Vorkriegssuper wie dem 355W befassen. Immerhin findet sich im Netz ein Foto eines 355 W mit dem SABA UKW-S-Einrüstteil:
https://www.radiomuseum.org/r/saba_355w_355wh.html
Eine erste Hilfe für mein Projekt.

Ein probeweises Ausrichten des SCHAUB UKW 52/4 bestätigte die Erkenntnis, dass letzteres nur in Querrichtung zum Lautsprecher Platz finden würde. Ein um 90 Grad gedrehter Einbau, also die schmalen Seiten zur Schallwand bzw. Rückwand hin ausgerichtet erwies sich als nicht praktikabel.
Damit war die grundsätzliche Einbaurichtung gefunden. Nun ging es an die sog. limiting factors, d.h. Einschränkungen bedingt durch

-  die Bedienbarkeit der induktiven Abstimmung des UKW-Vorsatzsupers per Seilzug

-  die Platzbeschränkung, die durch das Schwungrad des SABA sowie den dahinter befindlichen Friktionsantrieb hervorgerufen wird

-  die Platzbeschränkung, die durch den Holzblock samt Blechklammer hervorgerufen wird, der links oben mit dem Gehäuse verleimt ist und  die Rückwand aufnimmt. Das künftige Gesamtchassis muß sich ja ins Gehäuse einschieben lassen, ohne dort "hängenzubleiben".

-  Und natürlich wollte ich kein mechanisches Monstrum mit zig Umlenkrollen konstruieren.


Der UKW-Einbausuper durfte also nicht zu weit nach links Richtung Friktionsantrieb wandern, er durfte wegen des Lautsprechers nicht zu weit nach rechts wandern, und er durfte nicht zu hoch im Gehäuse sitzen. Damit der Seilzug halbwegs hinderungsfrei verläuft, durfte der SCHAUB auch nicht zu tief im Gehäuse sitzen. Ach ja, stabil mit dem Chassis verbunden werden können sollte er ja auch.
Und damit es nicht in Vergessenheit gerät:   Der Seilzugweg, der bei Betätigung der Induktionsmechanik des SCHAUB entsteht, musste gleichlang sein, wie der noch zu findende Weg, den der AM-Drehko des SABA beschreitet, sobald die gesamte Skalenbreite vom Zeiger durchlaufen wird..

Uff. Smiley43


Beginnen wir mit dem Seilzugweg des SCHAUB. Um dessen Empfangsbereich abzudecken, legt der Friktionantriebsferritkern rund 1,5 cm zurück, d. h. um diese Strecke lässt sich das Ganze aus dem Gehäuse herausziehen. Es kommt hier zunächst nicht auf 1-3 mm an, d.h. dem angebrachten gekürzten Metallhebel (siehe Foto oben) wird künftig eine Bedeutung im Zuge der Feinjustierung zukommen.

Bevor nun heftig geschraubt wird, muss am SABA-Drehko eine Möglichkeit gefunden werden, diese 1,5 cm Seilweg annähernd  herstellen zu können. Und damit sind wir wieder beim Literaturstudium.
Der SABA UKW-S-Einbausuper, der mir nicht zur Verfügung stand, hat so wie der SCHAUB eine induktive Abstimmung. Deren Abstimmweg, d. h. der sich ergebende Seilzugweg, dürfte ähnlich groß sein. Das war wichtig, denn zum SABA UKW S gibt es eine sehr detaillierte Einbauanleitung mit Führung des Seilzuges.
Diese schauen wir uns jetzt mal an:


   


Aha, hier wird detailliert gezeigt, wie man den Seilzug zu wickeln hat. Das große Pertinaxrad spielt dabei eine entscheidende Rolle, allerdings läuft der Seilzug um die Drehkoachse, auf der es sitzt.
Ein Versuch meinerseits mit einem Stück Skalenseil am SABA 355 ergab, daß damit in etwa der geforderte Seilweg von rund 1,5 cm herzustellen war. Das war in gewisser Weise ein Durchbruch beim Projekt, denn damit schien es machbar, daß der AM-Drehko des SABA in Synchronisierung mit der SCHAUB-Senderabstimmung zu bringen war. Es wäre ja fatal, wenn z.B. künftig der AM-Bereich des SABA samt seines Skalenzeigerweges etwa nur noch teilweise beschritten werden könnte, weil der Induktionsantrieb des SCHAUB bereits am Anschlag wäre.

Das Projekt war jetzt so weit gediehen, daß man ernsthaft an den Einbau des Einbausupers in das Gehäuse und somit dessen Befestigung auf dem Chassis des SABA herangehen konnte.

Dazu nun   -endlich-  ein paar Fotos:


   

Hier sieht man, wie der Einbausuper auf den AM-Drehko montiert wurde. Eine Befestigung mittels Winkeleisens an der Stirnwand des Drehkos, so wie SABA dies bei seinen Nachkriegsgeräten und Verwendung eines SABA-UKW-Einbauteils empfiehlt, kam leider nicht Betracht, da ansonsten der Induktionsantrieb des SCHAUB nicht vernünftig hätte bedient werden können.

Ich bohrte also schweren Herzens zwei kleine Löcher in die Oberseite des AM-Drehkos und schnitt M3-Gewinde ein. Diese SABA-Drehkos sind aus Eisen (also kein Zinkguß) gefertigt und sehr solide.   Das war auch zugleich der einzige Eingriff in die Substanz des alten SABA 355.

Dort fanden zwei stabile Winkeleisen ihren Platz, die einstmals an geschachteten 80er Jahre-Fahrrädern den Kettenschutz hielten. In die Bodenplatte des UKW-Supers wurden ebenfalls Löcher zu 3 mm gebohrt, das war für mich unproblematisch, da diese Bodenplatte bereits durch einen früheren Einbau dieses UKW-Supers verändert worden war (es waren 2 Originalbefestigungswinkel bereits abgeschnitten worden). Man achtet darauf, dass diese Löcher nicht direkt oberhalb einer der beiden Gehäusetrennwände im Inneren des SCHAUB zu liegen kommen.

Das Ganze hier in Nahaufnahme:


.jpg   Befestigung UKW-Teil auf Chassis rückwärtig.jpg (Größe: 68,55 KB / Downloads: 220)


Man sieht mittig eine M6-Schraube, die oben eine lange M6-Gewindehülse trägt. Dies war leider notwendig, da trotz der sehr stabilen Winkeleisen das ganze UKW-Teil sich beim Herausziehen des Induktionsstabes minimal  in Seilzugrichtung bewegen konnte, was für vermeidbare Ungenauigkeit im UKW-Abstimmungsverhalten sorgte. Die M6-Schraube lässt sich zwischen AM-Drehko und der Gehäuseseite des UKW-Supers so einbringen, dass mittels der Mutter das Ganze auf leichte Verspannung justiert wird und den UKW-Super nach vorne hin abstützt. Die M6-Schraube ist lediglich auf die Oberseite des AM-Drehkos geklebt. Sie kann nicht herausfallen.

Blickt man auf das Ganze von der anderen Seite, also der spätere Anblick bei Abnahme der Rückwand, sieht's so aus:

   

Eine der Schraubverbindungen zum AM-Drehko trägt zugleich eine Lötleiste. Sie wird die Anschlußkabel des UKW-Supers aufnehmen.




Es kam bei diesem Gesamteinbau teilweise auf Millimeter an, denn, ich schrieb es oben, das Gesamtkonstrukt musste sich ja problemlos ins Gehäuse schieben lassen. Man sieht hier, wie eng es in Bezug auf den Rückwandhalter beim Einschieben des Chassis zugeht:

   

   

   



Und damit blicken wir auch mal seitlich auf den Friktionsantrieb des SABA 355 W, sowie auf das schon erwähnte Pertinaxrad. Dieses wird künftig den Seilzug zum UKW-Super aufnehmen:

   


Man sieht den neuen Seilzug bereits rechterhand auf dem Pertinaxrad.
Dazu aber mehr in Teil 3 dieser Beitragsfolge. Interessierte mögen erstmal den umfänglichen Stoff der Teile 1 und 2 verarbeiten Big Grin  .
_____________
Gruß
klaus

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#8
Teil 3: Anbindung Seilzug an die vorhandene Mechanik des SABA 355W

Abschließend nun der Part, der am meisten Kopfzerbrechen verursachte.
Auf die Thematik des Hebelweges und des damit verknüpften Abstimmweges des SABA-AM-Drehkos sowie des SCHAUB-Induktionsmechanismus' hatte ich ja schon hingewiesen. Man muss dazu wissen, dass der Induktionsantrieb so gesteuert wird, daß im Inneren der Abstimmungsspule der Kern auf einem Träger läuft, der sich gegen die Seitenwand des Gehäuses mittels einer sehr starken Spiralfeder, die auf Druck arbeitet, abstützt. Ist der Kern in seiner maximal  'ausgezogenen'  Stellung, dies entspricht dem Frequenzbereich bei ca. 100 MHz, so ist diese Feder maximal zusammengedrückt. Es wirken auf die Konstruktion, d.h. den zu verlegenden Seilzug dann erhebliche Kräfte, weswegen auch die konstruktive Befestigung des UKW-Supers auf dem Chassis des Mutterradios von Bedeutung ist. Da darf nichts nachgeben.


Beginnen wir bei der Betrachtung des Abstimmhebels:



.jpg   UKW-Teil gekürzter Hebel - nah.jpg (Größe: 65,9 KB / Downloads: 150)


Wir sehen den schon beschriebenen ehemaligen Schlepphebel, der ja beim Kauf des UKW-Supers schon gekürzt war.  Er befindet sich auf dem Bild bei einer eingestellten Frequenz von etwa 90 MHz. Je höher die Frequenz wird, desto mehr wird er nach unten gezogen, vollzieht also eine Teilkreisbewegung, da er ja auf einer Achse sitzt. Seine Länge entsprach  -zufällig-  in etwa der benötigten Länge, die es brauchte, um den erforderlichen Seilweg herzustellen. Dennoch musste ich ihn leicht modifizieren. Der rote Strich zeigt ein dazu angelötetes Kleineisenteil mit 2 Löchern, das den Seilzug etwas seitlicher führt. Letzteres war wichtig, um die gewünschte Fluchtung zur Achse des AM-Drehkos des SABA herzustellen.

Die 2 Löcher der Kleineisenteils gestatten zudem eine Minimalanpassung des Seilzugweges. Je weiter der Seilzug im Abstand zur Achse des Schlepphebels eingehängt wird, desto länger wird der Seilzugweg.
Die Schraube im Bild ist im Prinzip unnötig, obgleich ihre Gewindebohrung bereits vorhanden war. Sie diente mir jedoch zur Befestigung des Seilzugendes (festgeschraubt mittels Unterlegscheibe) und damit zur endgültigen Justierung des Seilzuges.


Betrachten wir den weiteren Weg des Seilzugs:

   


Diese Seilzugrolle musste zusätzlich eingebaut werden, damit der Seilzug nicht über die untere Kante des Halters des Schwungrades schrappt. Dieser Halter des Schwungrades ist werkseitig samt oberem Friktionsantrieb mittels 2 Schrauben M 3,5 an den AM-Drehko geschraubt. Die Befestigung der Rolle war hier somit unproblematisch, denn die vorhandene M 3,5-Schraube musste lediglich durch ein längeres Exemplar ersetzt werden, das die Rolle trägt und den seitlich richtigen Abstand für den gewünschten Seilverlauf herstellt.


Weiter geht's nach unten:

   


Leider etwas unscharf, das Wesentliche ist aber gut zu erkennen. Der Seilzug umschlingt 2x die Achse des großen Pertinaxrads, das den Stahlseilzug des SABA-Radios trägt. Dieses Pertinaxrad wiederum ist werkseitig mittels eines hebelbewehrten Gelenkmechanismus mit der Achse des AM-Drehkos des SABA verbunden, was uns hier nicht weiter interessieren muß.

Bitte noch einmal die SABA-Prinzipskizze in obigen Teil 2 dieser Beitragsfolge betrachten, dann wird klar, daß ich mit dieser Seilzugführung weitestgehend den SABA-Angaben folge.

Konsequenterweise muss das Ende des Seilzugs nun abschließend an diesem Pertinaxrad befestigt werden, auch das ist in der obigen Skizze gezeigt. Leider befinden sich diese angenieteten Stahlstifte (es gibt deren 2) nicht dort, wo auf der Skizze dargelegt. Beim Vorkriegs-SABA sind sie auf der anderen Seite des Pertinaxrades angenietet. Der Seilzug wird also durch ein Loch des Pertinaxrades durchgeführt und am Stahlstift festgelegt, hier im Bild:

   


Es befindet sich also im gesamten Seilzug keine zusätzliche Feder (!). Daher muss der Seilzug sehr passgenau verlegt werden, es darf kein Spiel herrschen.


Damit funktioniert die Chose, und das gar nicht mal schlecht. Der gesamte Zeigerweg der SABA-Skala wird ausgeschöpft. Eine Eichung auf die Skala muss nicht stattfinden, denn die Vorkriegsskala trägt ja keinerlei Markierung für einen UKW-Bereich.
Die einzige Eichung des UKW-Empfangsbereichs ist am SCHAUB-Vorsatzsuper vorzunehmen. Dieser besitzt dazu werkseitig einen Trimmer, der zwar unterhalb des Chassis versteckt ist, aber durch eine Öffnung in der Chassisoberseite eingestellt werden kann.

Bleibt die UKW-Antenne. Ein Dipolkabel ist werkseitig aus dem Vorsatzsuper herausgeführt:

   


Leider war es durch den Vorbesitzer einfach abgeknipst worden und damit zu kurz, um zu einer geplanten Anschlussdoppelbuchse verlegt werden zu können. Hier mußte ich anstückeln, denn ohne externe Dipolantenne bleibt der Vorsatzsuper doch etwas schwachbrüstig.
Die Anschlussdoppelbuchse entstammt einem Schlachtgerät und ließ sich hervorragend in die SABA-Rückwand integrieren:

   

Da mußte nichts gebohrt werden, auch keins der originale Rückwandlöcher vergrößert werden (!). Ich entschied mich, an diesen Buchen innen eine Lüsterklemme anzubringen, man kann dann die Rückwand entfernen, ohne jedesmal den Lötkolben anzuwerfen.




Fazit

Der UKW- Einbau ist nach meinen Maßstäben gelungen. Zielsetzung war, eine UKW-Nachrüstung umzusetzen, wie sie in den 50ern durch eine Radiowerkstatt hätte vorgenommen worden sein können.
Der Umbau wäre jederzeit reversibel, es blieben lediglich die zwei M3-Gewindelöcher in der Oberseite des AM-Drehkos.

Klar, viele Wege führen nach Rom, und wenn man sich nach einiger Zeit davor setzt, so hätte man sicherlich alternative Wege finden können, was die Befestigung des gesamten UKW-Supers betrifft. Man muss aber bedenken, dass das scheinbar so großvolumige Holzgehäuse des SABA gar nicht so viel Einbauplatz bot, wie ich das zunächst vermutet hatte. Und eine Befestigung des Vorsatzsupers mittels Anschraubens an den Holzdeckel des Radiogehäuses schied kategorisch aus. Hätte eine Radiowerkstatt seinerzeit den Einbau vollzogen, so muß zudem bedacht werden, daß darauf nur eine begrenzte Arbeitszeit hätte verwendet werden dürfen.

Nun dudelt das Gerät bereits seit rund 1,5 Std. fröhlich vor sich hin, während ich diesen Bericht verfasse. Die Spannungen sind stabil, der Sender läuft zwar anfangs etwas weg und muss nachjustiert werden, ist nach 5 Betriebsminuten aber stabil. Hier wäre mit einem fabrikneuen Röhrensatz vielleicht noch eine gewisse Linderung möglich, muss aber nicht.
_____________
Gruß
klaus

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#9
Hallo Klaus,

das nenne ich mal einen gelungenen Umbau
und richtig gut beschrieben.  Thumbs_up

Ich wünsche Dir viel Spaß mit dem Gerät,

viele Grüße,
Rolf
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#10
A.o.b.  (Verschiedenes)


Betrachten wir mal die Kosten des Umbaus, wenn wir unterstellen, er wäre durch eine Fachwerkstatt irgendwann in den 50er Jahren vollzogen worden.

Der Vorsatzsuper kostete satte 77,- DM. Zusätzlich schlägt der Heiztrafo für den Vorsatzsuper zu Buche. Vielleicht hätte eine Radiowerkstatt diesen weggelassen. Dazu Kleinteile wie Montagewinkel, Seilzug und -rolle, sonstiges Kleinmaterial, etc., nicht zu vergessen den Arbeitslohn. Dann wären wir vielleicht bei 100,- DM gelandet.
Das 1939er SABA-Radio kostete seinerzeit, auch wenn der Vergleich nur bedingt trägt, 186,- RM. Es wäre zum Zeitpunkt des Einbaus wenigstens 12 Jahre alt gewesen.
Dafür hatte man nun statt ursprünglich eines 4-Röhren-Supers einen 8-Röhren-Super. Smiley34
Günstiger wäre eine UKW-Nachrüstung mittels der damals verbreiteten UKW-Pendler gekommen, die eine kurze Blütezeit erlebten.


Da der UKW-Super in meiner Bauvariante nicht abschaltbar ist, also dauerhaft mitläuft, ergibt sich ein Gesamtstromverbrauch von

49 Watt für den SABA, lt. Schaltplanangeabe
13 Watt für den Vorsatzsuper, lt. Datenblatt,
also rund 62 Watt.
Diese mindern sich, da bei TA-Stellung die Anoden- / Gitterspannungsversorgung der AM-Röhren ECH11 und EBF11 bereits werkseitig abgeschaltet wird, also wollen wir mal rund 60 Watt bei FM-Betrieb annehmen. Bei AM wird nichts gespart, dazu müsste man eine Abschaltmöglichkeit für den UKW-Super integrieren. Das sind Näherungswerte, gemessen habe ich den Stromverbrauch nicht !  Das Radio wird heutzutage nicht mehr im mehrstündigen Regelbetrieb eingesetzt werden.

Eigentlich gar nicht so schlecht für ein 8-Röhren Radio.



Noch ein paar Worte zum gezeigten SABA 355 WH.

Ich hatte das Radio für kleines Geld, erinnerlich ist mir ein Kaufpreis von 20 - 25 DM, Ende der 1980er Jahre auf dem Flohmarkt in einem kleinen Hunsrückdorf gekauft. Das Radio war unglaublich verdreckt. Die braune Schicht, die alles dunkel eingefärbt hatte, dürfte zu 20% aus Küchendunst und 80% Nikotin bestanden haben. Im Inneren hatten ganze Fliegengenerationen alles "punktiert".

Ich habe ungezählte Stunden geschrubbt, der Bespannstoff war gänzlich unrettbar. Ich entschied mich gegen eine Lackierung von Chassis und Lautsprecher, insbesondere da letzterer bis heute ohne Eingriff hervorragend funktioniert.
Auf die Frage "Wie fanden Sie das Radio?" hätte ich also gut und gerne antworten können: "Durch Zufall, unter dem Dreck".
Tatsächlich war dann keinerlei Lackierung des Holzgehäuses erforderlich. Da Radio bekam auch nie den obligatorischen Blumentopfwasserring auf der Oberseite ab. Mit Ausnahme von wirklich kleinen Gebrauchsmacken möchte man meinen, dass es perfekt konserviert war (hüstel).

Fast schade war, dass ich kurze Zeit später auf der Heimfahrt von der Arbeit auf dem Sperrmüll das Schwestergerät 355 WP, also die Bakelitausführung, entdeckte. Damals hatte noch niemand etwas dagegen, wenn man Teile des Sperrmülls am Straßenrand einfach einpackte.
Der WP war schlecht erhalten, aber komplett und das Gehäuse intakt.
Hätte ich nun nicht soviel Arbeit in den gerade fertig gestellten WH gesteckt, wäre an seiner Statt der WP aufgebaut worden. So aber schlachtete ich das Gerät, um Ersatzteile einzulagern. Aus heutiger Sicht vielleicht eine falsche Entscheidung.
Dennoch, der 355 WH fand seinen Platz im Wohnzimmer unserer ersten gemeinsamen Wohnung. Meine Frau war damals schon sehr nachsichtig, und öffentlich-rechtliche AM-Sender mit gutem Programm gab's ja auch noch.


Die Röhren des hier gezeigten 355 WH könnten noch die Originalbestückung darstellen. Das Radio wurde lt. Chassisstempel am 17. November 1939 gebaut. Der Telefunken-Röhrensatz lässt sich lt. der Bodenmarkierungen auf den Herstellungszeitraum September bis November 1939 einordnen. Verlässlich kann allerdings nur die ECL11 zugeordnet werden. Die auf den obigen Fotos gezeigte Röhre trägt beidseitig noch die Reste des Klebebandes, das vmtl. als Transportsicherung diente und perfekt zu den zugehörigen Klebebandresten auf dem Chassis passt:


.jpg   ECL11.JPG (Größe: 35,29 KB / Downloads: 74)


Es sind dies in der geschilderten Gesamtheit die Elemente, die ein Radio zu einem Lieblingsstück in der Sammlung reifen lassen.
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Gruß
klaus

"Nutze das Fachwissen von Experten, aber bedenke stets: Die Technikgeschichte ist voll von Experten und Ihren Irrtümern."

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#11
Hallo, Klaus,
Sehr gut ausgeführte Nachrüstung, praktisch ohne Eingriff in die Substanz.
Die Seilführung des neuen Geräts stellt das komplizierte Teil der Arbeit dar. Hier ist manchmal schwer die Idee erst zu ausprobieren und dann zu realisieren. Mann soll von vorne an wissen, was er macht. Respekt!
Gruß,
Ivan
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