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Reparatur Lorenz Heimstudio
#1
Hallo 
Wer hat Erfahrung mit der Reparatur  eines Lorenz Heimstudios.
Ich bin schon am verzweifeln mit dem riesen Chassis. 
Folgende Probleme:
1. Der Aufnahmeverstärker funktioniert nicht. D.H. ich sehe keine Aussteuerung am magischen Fächer. Ausserdem wird auch nichts aufgenommen.
Zweites Problem:
Alte Drahttonaufnahmen hört man nur sehr leise.
Kennt jemand solche Probleme?
Wäre für jede Hilfe dankbar. 
Gruß 
Peter
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#2
....um welche Ausführung handelt es sich.....
M.f.G.
harry


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Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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#3
Es handelt sich um dieses Gerät:
https://www.radiomuseum.org/r/lorenz_heimstudio.html
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#4
Hallo Peter,
in jedem Röhren Gerät so auch hier, stecken Kondensatoren, bis in die 60er Jahre, waren es u.a. Papierwickel Kondensatoren, diese jedoch haben den Nachteil, das ihr Wickel Luftfeuchtigkeit aufnimmt und nach dessen Sättigung gehen diese Kondensatoren defekt. Hast du diese bereits gewechselt ? Falls nicht erledige das zuerst und so manches Problem ist danach keines mehr.....
M.f.G.
harry


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Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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#5
Hallo
Kondensatoren sind bereits getauscht...
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#6
wie soll man da was dazu schreiben wenn wir nicht wissen was schon alles mit dem Lorenz passiert ist? Harry geht dann erst mal von dem Grundsätzlichen aus. Bestimmt wurden dann ja auch schon Röhren geprüft, Spannungen und Ströme kontrolliert.
Gruß,
Jupp
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Gehen Sie weiter. Es gibt nichts zu sehen.
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#7
Guten Morgen, 
Das wurde auch schon gemacht. Aber warum die Wiedergabe bei Draht so leise ist, verstehe ich nicht. Ist evtl. der Tonkopf defekt?
Warum kein Aussteuersignal bei Aufnahme? Woher kommt das Signal? Im Lautsprecher ist es jedenfalls hörbar. Das Auge zeigt aber nix an...
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#8
Hallo Peter.

Alle Kollegen, die Dir in dieser Sache helfen möchten, praktizieren natürlich eine Ferndiagnose. 
Dazu scheint es mehr denn je wichtig, dass Du möglichst umfassend mitteilst, was denn schon alles am Gerät gemacht wurde. Fotos zu den bereits durchgeführten Arbeiten, bzw. zu den von Dir als Fehlerquelle vermuteten Bereichen des Geräts wären ebenfalls nicht schlecht. Das trifft auch für Messwerte zu, die bereits erhoben wurden.

Ansonsten wird dies hier zum munteren Rätselraten, bei dem, das lehrt die Erfahrung, mancheiner irgendwann die Lust verliert, und das wäre doch schade.
Das Gerät ist zudem nicht alltäglich und, das lehrt ebenfalls die Erfahrung: Fehlerquellen können sich auch addieren ("contributing factors").
_____________
Gruß
klaus

"Nutze das Fachwissen von Experten, aber bedenke stets: Die Technikgeschichte ist voll von Experten und Ihren Irrtümern."

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#9
Hallo Peter

Wie die Vorredner schon geschrieben haben, ist die Informationslage sehr dürftig.

Grundsätzlich sind aber, wie Klaus schrieb, sicher mehr als eine Ursache zu finden.

Da ich selbst schon mehr als ein solches Gerät in Händen hatte, weiss ich, dass da viel Zeit und Material nötig ist, um die eigentlich unverwüstlichen Geräte wieder zum einwandfreien Spielen zu bringen. Defekte Tonköpfe hatte ich noch nicht, obwohl, wenn die viel gebraucht wurden, leidet die Lautstärke und Tonqualität. Nicht ohne Grund sind die steckbar.

Liegt eine Bedienungsanleitung vor oder anders herum gefragt: ist die Bedienung klar?

Wenn schon Kondensatoren getauscht wurden: ist das Aussteuer-Doppelpoti noch heil? Vielfach wird es vor Ziehen des Chassis nicht gelöst und so vermurkst, wenn das nicht der Fall ist, so kann es trotzdem Zinkpest haben.

Dass die diversen Steck- und Schraubverbindungen wieder korrekt hergestellt wurden, setze ich mal voraus...

Also - bitte mehr Informationen, am Besten wohl auch mit aktuellen Bildern.

Dann noch aus Neugier: ist wirklich ein UKW-Vorsatz mit Rimlock-Röhren verbaut? EZ12 oder AZ12 Gleichrichterröhre?

Viele Grüsse, Walter
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#10
Hallo zusammen,
Ich melde mich am Wochenende wieder. Da hab ich wieder Zeit dafür. Dann schreib ich mal detailliert was schon alles gemacht wurde.
Grüße
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#11
Hallo zusammen,
Ich melde mich zurück. Als erstes möchte ich mich nochmals entschuldigen, dass ich zu dürftige Informationen geliefert habe.
Also die Kondensatorkur wurde bereits durchgeführt. Papierkondensatoren und Elkos getauscht. Alle Spannungen und Ströme gemessen. Alles im grünen Bereich.
Mittlerweile funktioniert die Aufnahme und auch die Wiedergabe.
Ich habe tatsächlich einen Elko, der sich unter einer Lötleiste versteckt hatte, übersehen. Es war der Kathodenelko an der EF14.
Jetzt hab ich noch das Problem, dass bei Drahtwiedergabe der Verstärker ziemlich rauscht und bei erhöhter Lautstärke beginnt es zu brodeln. Das jedoch nur bei Drahtwiedergabe.
Ich hab gesehen, dass im Gerät keine zwei EF12K stecken, sondern normale EF12. Ist das ein Problem?
Hab leider keine EF12K.
Übrigens ist ein UKW Vorsatz mit Rimlockröhren verbaut. Als Gleichrichter eine AZ 12.
Gruß
Peter
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#12
Hallo Peter

Danke für das Update.

EF12K sind mikrofoniearme Versionen der EF12. Das sollte nicht das Problem sein. Und die Röhren sollten ja auch OK sein, wenn die gemessenen Spannungen mit den Soll-Werten übereinstimmen.

Was ich - etwas ratlos wegen der geschilderten Probleme - noch prüfen würde, ist, ob die hochohmigen Widerstände, z.B. die Gitterableitwiderstände, noch werthaltig sind.

Vielleicht hat ja noch jemand Anderes eine Idee?

Viele Grüsse, Walter
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