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Reparaturversuch namenloser portabler TV
#21
Hallo,

das ist doch ein schöner Erfolg ! Schön systematisch vorgegangen, Fehler herausgemessen, behoben, prima !

TV-Teil: grundsätzlich kann man den TV-teil zunächst ohne Bildröhre, aber zwingend mit Ablensystem, in Betrieb setzen.
Ich kann mir keinen Fehler vorstellen, der durch einen Defekt die Bildröhre gefährden würde. Viell. ein Nachleuchtpunkt, das ist aber sehr unwahrscheinlich. Die kritische Baugruppe "Zeilenendstufe" ist auch ohne Bildröhre in gewissem Umfang "gefährdet"...
(den Fehler "Nachleuchtpunkt" findet man ja auch nur mit angeschloss. BR (eher ein Thema bei älteren TVs), außerdem ist es schwieriger, die Hochspannung bei abgeklemmten clip zu isolieren, der kurze Draht gondelt irgendwo rum und es besteht die Gefahr, daß da was sprüht...überschlägt...)

Also mein Vorschlag: Bildröhre+Ablenksystem anschließen (Masse der Bildröhre nicht vergessen ! Außenbelag!) und einfach mal kurz einschalten.
Beim Fernsehteil kann es infolge des Lötstellen- und Haarrißproblems dann natürlich auch einige Unterbrechungsfehler geben. DIe Zeilenendstufe ist die gefährdetste Baugruppe, weil hier im Gegensatz zum Rundfunkteil die Unterbrechung von Bauteilen zu Folgeschäden führen KANN.

(Bsp: Rücklaufkondensator unterbrochen, Rücklauf wird zu schnell und Induktionsspitze dadurch zu hoch, Zeilenendstufentransistor wird defekt. Oder: Ansteuerung Zeilenendstufe so fehlerhaft, daß die Verlustleistung des Transistors zu hoch wird, obwohl die übrige Schaltung ansonsten funktioniert, hatte ich bei größeren Farbempfängern, ist manchmal nervig zu suchen, wenn Zeitfehler... Auch Unterbrechungen...Wackelkontakte am Anschluß des horizontalen Ablenksystems führen unweigerlich zum Ausfall des Zeilenendtransistors, da auch dann hohe Spannungsspitzen entstehen können... wenn man also den Fehler hat "Bild springt zu senkrechtem Strick zusammen", sollte man schnell ausschalten und die Unterbrechungsstelle suchen...

...das alles KANN passieren, ist aber bei Deinem Gerät aufgrund des geringen Wertes und der gut verfügbaren Bauteile kein Drama. Die Unterbrechungsbedingten Folgefehler lassen sich auch kaum oder sehr schlecht "elektrisch vorsorglich" behandeln, außer Sichtprüfung.
man könnte mal schauen, ob der Kondensator parallel zu C-E des Zeilenendstufentransistors ("Rücklaufkondensator", sehr wichtiges Bauteil der Zeilenendstufe! --> Größenordnung 70....100nF, 250V) richtig eingelötet ist, also keine schlechte Lötung. Das gleiche gilt für die Anschlüsse des Ablenksystems auf der Platine.

Es gäbe noch andere Möglichkeiten, falls Kurzschluß vorhanden ist: z.B. Einschalten eines Schutzwiderstandes von 5 Ohm 10W oder so (oder 12V-Glühlampe 21W) in die Betriebsspannungszuführung, das halte ich hier einfach für etwas überzogen... würde aber harte Kurzschlüsse verhindern bzw. deren Auswirkungen abmildern (auch im Vertikalablenkungsteil). Wenn Du es willst, könntest Du das versuchen: Die Glühlampe wird bei ordentlicher Funktion nur schwach leuchten, wenn Du parallel das "Zeilenpfeifen" wahrnimmst (wenn das überhaupt so laut wird, daß man es hört) kannst Du direkt zum Normalbetrieb schreiten... leuchtet die 21W-Lampe aber hell und ohne jede Reaktion des Gerätes auf, könnte ein Kurzschluß vorliegen... den man auch mit einem Ohmmeter suchen könnte.

Der Zeilenendtransistor könnte vor dem Einschalten ja mal routinemäßig mit einem Diodenprüfer gecheckt werden: Der hat von C nach E eine Parallel-Diode dran (manchmal im Transistor integriert, da hier ein allgemeiner NF-Transistor werkelt, wird die Diode als Bauteil zusätzlich vorhanden sein...)
Bei + Am Kollektor und - an Masse darf kein nennenswerter Durchgang meßbar sein, damit hat man auch den Rücklauf-C und den "Hochspannungsübertrager" auf Masseschluß mitgeprüft...

Gruß Ingo
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#22
Hallo,

ich hab jetzt alle Lötstellen um den Zeilentransistor einschließlich des Zeilentrafos nachgelötet.
Vom Kollektor zum Emitter des Zeilenendstufentransistors gibt es hier keine Diode (??). Am Kollektor hängt ein Elyt (!) mit Plus (1µF, 50V) und ein Elyt 4,7 µF, 100V. Sind da nicht normalerweise impulsfeste Kondensatoren verbaut? Wenn ich den Widerstand zwischen Kollektor (+) und Masse messe, sieht man, daß ein Elko geladen wird, das geht bis 1 MOhm.
Ich hab dann noch alle Anschlüsse der Ablenkspulen auf der Platine erneuert. Die feinen Litzedrähtchen waren zum Teil abgerissen.
Jetzt könnte ich die Bildröhre wieder anschließen. Aber vorher kommen wir zur Rubrik Pleiten, Pech und Pannen.
Da ich alle Verbindungen zur Bildröhre gekappt hatte und die Drähe dann wieder an die richtige Stelle löten wollte, hab ich alle abgelöteten Drähte beschriftet. Das hat geholfen. Nicht beschriftet hab ich die Drähte, welche z.B. von der Bildröhrenfassung zur Platine gingen, denn die wurden ja nicht abgelötet.Leider hat sich so ein Draht (wahrscheinlich durch die ewige Dreherei der Platine) von der Platine verabschiedet und hängt nun lose an der Bildröhrenfassung. Leider hat die Bildröhre keine Bezeichnung (zumindest nicht für mich sichtbar). Sie hat am Sockel 7 Anschlüsse. Zwischen Pin 3 + 4 sind 40 Ohm, ich denke, das ist die Heizung. Mein loser Draht hängt an Pin 3, also alles gelöst? Ich liste mal sicherheitshalber die anderen Anschlüsse mit auf. Zwischen Pin 1 + 5 ist Kurzschluß. Die Pins 1 + 4 + 7 sind auf der Bildröhrenplatine zusammengefaßt.Wenn das mit der Heizung stimmt, würde aber ein Pol der Heizung mit Pin 1 und 7 (und damit mit 5 - Kurzschluß zu Pin 1) verbunden sein - Masse?
Da bleibt aber nicht mehr viel übrig, denn eine Kathode und einen Wehneltzylinder braucht es doch auch (die Anode hängt wohl an der Hochspannung?
Gut, Kathode kann auf Masse liegen. Da bleiben nur 2 und 6 für Wehnelt und... Nachbeschleunigung?
Ja, und der Masseanschluß der Bildröhre hat scih auch von der Platoine getrennt. Aber ein Masseanschluß wird sich finden lassen.

Wenn ich die Bildröhre wieder anschließe, muß ich die Platine wieder ins Gehäuse schieben, sonst reicht der Hochspannungsanschluß nicht. Da kann ich dann an nichts mehr ran, die Unterseite der Platine ist dann unzugänglich. Na ja, die Oberseite sieht man zwar noch, aber zugänglich ist sie auch nicht mehr.

Eins ist mir auch erst jetzt aufgefallen, als ich den Gehäuseteil mit der Bildröhre wieder in der Hand hatte. Das ganze Teil muß mal richtig gestürtzt sein.
Die Bildröhre sitzt ziemlich schief. Sie ist an 4 Hülsen angeschraubt, wobei eine Hülse tiefer sitzt als die anderen, unter der ist richtig was weggebrochen (siehe Bilder):
Sehe gerade, bei Schnellantwort gibt es keine Bilder - Mist. Die schick ich gleich nach.
Meine Sorge und Frage ist: Wenn die Bildröhre so eingespannt wird, gibt das keine Spannungen im Glas, die das Ding irgendwann mal hochgehen lassen?

Mfg

Claus
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#23
Hallo,

hier die Bilder!

   

   

MfG

Claus
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#24
Hallo,

die Beschreibung zum Zeilen-Endtransistor paßt für mich irgendwie nicht, am bedenklichsten finde ich die beiden "Elko", solche hohen Kapazitäten sind nicht an einem Kollektor eines Zeilenendstufentransistors zu finden, vielleicht sind es die Koppelkondensatoren zur Ablenkeinheit, das sind aber normalerweise ungepolte Kondensatoren im Bereich weniger µF...
Bei solchen kleinen 12V-Zeilenendstufen kann man "normale" Kondensatoren verbauen, weil die Energien nicht so hoch sind wie bei 130V Speisespannung. ...Elkos als Koppel-C zur Ablenkeinheit hab ich noch nie gesehen !

Mit einem Diodenprüfer (nicht Ohmmeter, die haben meist zu geringe Leerlaufspannung!) muß sich bei - am Kollektor und + am Emitter (Masse) des Zeilenendstufentransistors eine Diodenstrecke mit 400...600mV nachweisen lassen.

Nicht, daß Du beim falschen Transistor bist... (?) Vielleicht ist das eine Regelung ? Dann geht auch ein Draht zum Zeilentrafo, das ist dann das "kalte" Ende... Isch weeßes auch nich ^^ Kannst ja nochmal schauen...

*

Die unterbrochenen BiRö-Anschlüsse: Ich würde mal davon ausgehen, daß die Sockel-Beschaltung ähnlich anderer Kleinbildröhren mit 7-pol Sockel ist, schau also mal bei ähnlichen Röhren für Koffergeräte.. Bei solchen eräten ohne Plan kann die Sucherei manchmal ausarten, ist dann aber auch eine gute Übung, wenn Du alles dann schön aufgezeichnet hast.
Diese kleinen Bildröhren haben die Anschlüsse:
- ff - Heizung, ein Pol davon mit Masse verbunden
- k Kathode: geht zur Videoendstufe
- g1 Wehnelt-Zylinder geht an eine konstante Spannung oder ggf. zum Helligkeitsregler, je nach Schaltung (manchmal nicht direkt, d.h. da kann noch ein Netzwerk zwischen sein (Dunkeltastung...)
- g2 Schirmgitter ca. + 200...300V
- g3 (g5) Fokussiergitter 0...300V (ungefähr)
- Anode (Hochspannungsclip)

*

Die Spannschellen sehen manchmal etwas komisch aus, das ist aber in Ordnung so, wenn man sicher gehen will, kann man ja einen Kunststoffklebestreifen (Isolioerband) unterlegen, das sichert ab, daß keine Spannungen im Glas entstehen, ich würde bei sowas eh nur unwesetlich fester als "handfest" anziehen

...malsehen, wie das ausgeht ^^

Gruß Ingo
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#25
Hallo,

ich hoffe, daß ich nicht am falschen Transistor bin, denn es ist der einzige "fette" auf der ganzen Leiterplatte (außer dem Regeltransistor in der Spannungsversorgung). Kollektor und Emitter gehen direkt je an einen Anschluß des Zeilentrafos. Was mich ein bißchen wundert ist, daß er nicht gekühlt ist. Aber alle anderen Transistoren sind Kleinleistungstransen S9012 bzw. S9013.
Du schriebst, die Kathode der Bildröhre geht zur Videoendstufe. Das wollte ich gern nachverfolgen, dann wüßte ich , wo der Kathodenanschluß an der Bildröhre ist. Ich vermute die Videoendstufe im "TV-Chip" 5150N. Ich häng mal 2 Bilder an,
die Beschaltung des Chips ist nicht die hier im Gerät, das dient mir nur zur Orientierung.

   


.png   CSC5151A.png (Größe: 23,87 KB / Downloads: 347)

Laut Beschaltung des AN5150 kommt Video out von Pin 5 und 6 über einen Transistor. Aber nach dem Blockschaltbild des Schaltkreises kommt mir das komisch vor. Sollte das stimmen? Ich hätte mehr auf Pin 14 und 15 getippt.

MfG

Claus
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#26
Pin 5 mit dem nachfolgenden Transistor als Emitterfolger ist der Video-Ausgang und nach dem Emitterfolger kommt dann im weiteren Schaltungsverlauf noch die Video-Endstufe, entweder auf der Platine oder auf der mit der Bildröhrenfassung. Pin 6 ist ein Video-Eingang, um Synchronimpulse aus dem Videosignal im IC weiterverarbeiten zu können. Pin 14/15 sind für einen Bildträgerfrequenz-Schwingkreis zur Demodulation des amplitudenmodulierten Videosignals.

Gruß

(Reflex-)Kalle
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#27
Nabend,

bestätige Kalles Aussage ...

und hab mal meinen kleinen Testmonitor hervorgelupft, der hat (leider) ganz anderes "Chassis", also ganz andere ICs, aber der eindeutig ermittelte Zeilenendstransistor ist ein (ungekühlter) "D 362" also 2SD 362 (150V, 5A), so ähnlich wie bei Dir ... und der Koppel-C zur Ablenkeinheit ist *tädääh* ein Elko ! Scheint also bei dieser Leistungsgröße tatsächlich zu gehen, auch ohne Kühlung des Transistors.

Nebenbaustelle:
Ich messe aber die Inversdiode (mit Ohmmeter: - an Kollektor, + an Emitter=Masse). Entweder, die ist im Transistor eingebaut (was ich stark vermute! Mein Transistor ist als Zeilenendtransistor für s/w-TVs im Datenblatt benannt, die Inversdiode ist aber nicht im DBl erwähnt... muß aber vorhanden sein oder der Transistor kann Inversbetrieb, dann würde man sie aber nicht messen können!)

Die Bildröhre hat bei mir keine lesbare Typ-Bezeichnung (vielleicht sowas wie 3P14+Chinabuchstabe oder 3-chinabuchstabe-14-chinabuchstabe" , die Elektroden sind auch bei mir nirgendwo beschriftet... typisches Endzeit-Produkt halt. Das Glas ist am Hals auch ziemliche verformt...

Wenn es unbedingt nottut, kann ich mich aber nochmal hinsetzen und versuchen, das Sockelbild herauszubekommen...

Ergänzung: Hab was interessantes gefunden, zwar andere ICs, die mir auch bekannt vorkommen, aber vielleicht kommt man damit weiter:
https://www.vintage-radio.net/forum/show...458&page=2  (link im 4. Beitrag von oben)

Leider ist die Bildröhre sehr schlecht beschriftet (kein Typ und auch die Nummern sind nicht benannt), aber ggf. bekommt man trotzdem damit die Belegung raus...

... hier ist eine BiRö, wahrscheinlich mit 7-pol. Sockel: https://i.redd.it/z58npgw0wce61.jpg
zumindest ist die Heizung an 3 und 4 wie bei Dir, die könnte also passen, es gab bei s/w-BiRö keine großen Unterschiede, selbst zwischen Ost (auch Russland) und West nicht.
Trotzdem sollte man stets skeptisch bleiben... Ergänzung 22:38h: zu meiner BR paßt das Sockelbild !
Also 1 und 5: g1 (Wehnelt)
2: Kathode
3-4: ff Heizung
6: g2 (Schirmgitter)
7: g3 bzw. 4 (Fokus)

Aber richtig: Ein Pol der Heizung geht an Masse, das zeigt das Schaltbild zum chinesischen Mini-TV auch.

Suchbegriff:   [5.5'' crt b/w], Bildgröße auch 5,7'' oder 7'' oder sowas

Gruß Ingo
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#28
Hallo,
eigentlich wollte ich euch gerade mitteilen, daß ich den Reparaturversuch wegen immens hohem Zeitbedarf aufgebe (immeer wieder Lötstellen, die keine mehr sind, Leiterbahnen, die hohe Widerstände aufweisen und Verbindungen zu Bauteilen, die nicht funktionieren - im Prinzip müßte ich alle Lötstellen nachlöten...). Aber wenn ich nun sehe, wie ihr euch ins Zeug stürzt, komm ich mir da richtig schäbig vor. Also gut, ich mache weiter. Aber ab und zu brauch ich immer mal ein paart Tage, um das Ding in die Ecke zu stellen und den Frust abzulassen.
Den letzten Beitrag muß ich nachher erst mal in aller Ruhe lesen und verdauen. Ich schreib erst mal, was ich inzwischen herausbekommen habe.
Pin 5 des 5150 war ja nun als Video out entlarvt. Also wollte ich von da an den Weg des Signals weiter verfolgen, irgendwann müßte ich ja dann bei der Kathode der BR landen. Da ist nur ein Draht(!) angeschlossen, der führt zur Steckbuchse (Chinch) "Video in", aber nicht an deren Stift (+), sondern einen anderen Anschluß. Da bleibt eigentlich nur Masse, ist es aber nicht (40 Ohm gegen Masse) und das wäre ja auch total sinnlos, würde ja das Videosignal kurzschließen. Ob der Unterschied von 40 Ohm gegen Masse da so groß ist, weiß ich nicht. Dort versackt das Signal, da geht kein weiteres Bauteil ab. Der Pluspol (Stift) der Video-In Buchse geht über 2 Kondensatoren an Pin 6 des 5150.
Bei meiner weiteren Untersuchung der Leiterplatte hab ich einen Drahtstummel entdeckt, da ist ein angelöteter Draht abgebrochen. Ich hab ja 2 Kandidaten, einmal den Masseanschluß der BR, andererseits Pin 3 der Bildröhrenfassung (der mit Pin 4 über 40 Ohm verbunden ist, Pin 4 liegt auf Masse, deshalb hab ich das zur Heizung erklärt). Gut, hat der Drahtstummel direkte Verbindung zur Masse, ist es der Masseanschluß der BR, ansonsten Heizung. Die Messung ergab 40 Ohm gegen Masse. Was soll ich jetzt damit. Daß die Bildröhrenmasse auf 40 Ohm gegen Masse liegt, kann ich mir nicht vorstellen. Noch weniger, daß da die Heizspannung der BR abgegriffen werden soll.
Soweit bin ich und da war für mich der Punkt erreicht aufzugeben - bis euer Post kam. Jetzt muß ich erst mal tief durchatmen, dann geht es eventuell weiter.

MfG

Claus
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#29
Nabend,

letztlich ist es Deine Entscheidung und wenn Du da keinen Spaß hast, ist niemand böse, wenn Du abbrichst !
Trotzdem, auch bei Frust-Reparaturen immer das "Mindset" hinterfragen: Es ist eine Herausforderung, letztlich geht es nicht um das später reparierte Gerät...

(Ich hab in den 90ern Fernseher vom Sperrmüll geholt, repariert und dann wieder zurückgestellt, weil ich schon zu viel Zeug hatte... Wie verrückt ist das denn ! Es ging mir NUR um das Reparieren, d.h. echten Fehler suchen und dabei lernen.)

Die "40 Ohm" sind die Heizung (Du hattest die richtigen PINs schon ermittelt), wobei ein Pol an Masse geht. Versuch doch die fehlenden zu verbinden...

Gruß Ingo
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#30
Hallo,
ich hab mir mal den von Dir verlinkten Schaltplan runtergeladen (chinesisches Fabrikat). Der Schaltkreis KA2915 hat lustigerweise genau die gleiche Belegung wie meiner, nur zählt der Chinamann anders herum. Da ist alles so schön logisch, wie ich es kenne. Der Zeilentransistor liegt mit Emitter direkt auf Masse und Pin5 (Video out) geht über einen Transistor auf die Bildröhrenkathode.
Ich hab mal das Datenblatt des 2SD382 (hier Zeilentransistor) genauer studiert.Da ist keine Inversdiode erwähnt und auch nicht eingezeichnet. Der Typ wird als Audio-Verstärker und langsamer Schalter beschrieben.
Schleierhaft bleibt mir, wieso der Zeilentransistor mit Kollektor und Emitter am Zeilentrafo liegt. Und natürlich, wo mein Video out-Signal hin verschwindet.
Ich bin immer davon ausgegangen, daß Chinch-Buchsen 2 Anschlüsse haben (Signal am Stift und Masse). Gibt es da Ausführungen, die noch extra einen Signalmasseanschluß haben, so daß die Signalmasse nicht direkt mit der Erde verbunden wird?

MfG

Claus
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#31
Nabend,

den Transistor hab ich auch so identifiziert, kann sein, daß der zu der kritischen Zeit, wenn die Inversdiode leitet, eben selbst "invers" betrieben wird, in dem Fall liegt einfach am C negatives Potential und er kann den Strom, der dann fließt, unbeschadet selbst vertragen, was ansonsten die Inversdiode erledigt...
Das braucht Dich aber im Moment nicht weiter kümmern, das kann man später klären. Wäre aber nochmal interessant. ich kenn das nur bei Hochvolt-Zeilenendstufen mit BU205, der war extra dafür vorgesehen. (obwohl ich das nie verstanden hab, denn eine Paralleldiode war doch stets rel. günstig zu haben... oder zum Zeitpunkt der ENtwicklung eben doch nicht...)

Wenn E des Endtransistors auf Masse liegt, dann liegt eben ein PIN des Zeilis ebenfalls auf Masse.

Die Masseführung kann beim Videosignalführung abweichen, denn dort werden bis zu 5 MHz übertragen, das muß "gerichtet" erfolgen, d.h. man kann die Masse nicht einfach "irgendwo" anschließen, deshalb hat zB bei RGB über SCART jede Farbe ihre eigene Masse, irgendwo können die verbunden werden, aber nicht im Verlauf der Leitung.

Ich würde mich zunächst auf die Schritte konzentrieren:

- korrekter Anschluß der Bildröhre
- Inbetriebnahme des TV-Teils, eventuell über Schutzwiderstand oder volles Risiko.

Wenn es dann hell wird, kannst Du über Einspeisung von Videosignalen nachdenken. ..oder über Einspeisung eines Antennensignals von einem Modulator.

Deine Beschreibung zum Vgl. der Video-IC ist durchaus möglich, mWn zählen die Chinesen die IC PINs aber nicht anders, d.h. PIN 1 ist unten links, wenn man VON OBEN auf die IC-Anschlüsse schaut und die Markierung links bzw. links unten ist.

...aber auch das ist erstmal egal... 

Gruß Ingo
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#32
Hallo,
ich bin ein ganz kleines Stück weiter. Anbei der Fortschrittsbericht. Mein Zwischenziel ist es gerade, die Anschlüsse der Bildröhre an der Bildröhrenfassung und auf der Platine zu ermitteln.
Erste Frage. An der Schraubbefestigung der Bildröhre ist ein Draht angeschraubt, der auf Masse (Platine) führt(e). Dieser Anschluß ist abgerissen und ich hab die Stelle bis jetzt nicht identifizieren können. Kann ich den Anschluß "irgendwo" auf der Massefläche der Platine realisieren?

Die Pins 3 und 4 der Bildröhre sind jetzt definitiv als Heizung identifiziert, ich habe mittels einer Vergrößerung im Glaskolben die Anschlüsse des Heizfadens (Kathodenröhrchen) sehen können.

Anschlußstift 5 der Bildröhre ist zwar (natürlich) auf der Fassung vorhanden, hat aber keine Verbindung zur Platine. Dieser Anschluß ist aber röhrenintern mit Anschlußstift 1 verbunden.

Da der Anschlußdraht 3 (Hzg) an der Platine abgerissen ist, hab ich erst mal dessen Anschluß gesucht. Diese Heizung erfolgt doch manchmal auch durch den Zeilentrafo. So hab ich mal alle Anschlüsse des Zeilentrafos inspiziert und sieh da, ein Anschluß hat nur einen Lötpunkt und da ist ein Litzedraht abgerissen. Ich geh mal davon aus, daß da die Heizung der Bildröhre hingehört, was sonst?

Dann bin ich vom Helligkeitdsregler ausgegangen und hab mal einen kleinen Schaltplanauszug erstellt:

   


Kleiner Schreibfehler, sehe ich gerade, die Diode ist eine 1N4004, wobei die letzte 4 ein bißchen geschätzt ist, kaum zu sehen.

Die Verbindung zum Pin 6 der Bildröhre existiert. Die Verbindung Bildröhre Pin ? existiert nicht, da ist nur ein Draht auf der Platine angelötet, an der Bildröhrenplatine aber abgerissen. Dort sind 2 Anschlüsse an denen ein ehemaliger Drahtanschluß erkennbar ist, Pin 2 und Pin 4 (Pin 4 ist Masse und mit Pin 1 - ebenfalls Masse - durch die Leiterbahn verbunden und Pin 1 ist schon mit der Masse der Platine durche einen Draht verbunden, Pin 4 hatte also einen extra Masseanschluß zur Platine). Jetzt müßte doch eigentlich entweder Pin 6 oder der unbekannte Anschluß - bleibt eigentlich nur Pin 2 - der Wehneltzylinder sein, oder?
Soweit meine zagen Versuche und Deutungen. Was ist davon richtig, was Blödsinn?

MfG

Claus
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#33
Zitat:Erste Frage. An der Schraubbefestigung der Bildröhre ist ein Draht angeschraubt, der auf Masse (Platine) führt(e). Dieser Anschluß ist abgerissen und ich hab die Stelle bis jetzt nicht identifizieren können. Kann ich den Anschluß "irgendwo" auf der Massefläche der Platine realisieren?


Am besten, auf die Masse der Bildröhrenplatine führen, bei der kleinen Bildröhre ist das aber rel. egal, weil die Überschlagsenergie nicht sehr hoch ist, falls mal innerhalb der BiRö was überschlägt und am BiRö-Sockel was gegen den Außenbelag abgeleitet werden muß, deshalb macht man hier die Masse des Außenbelages dran...


Zitat:Die Pins 3 und 4 der Bildröhre sind jetzt definitiv als Heizung identifiziert, ich habe mittels einer Vergrößerung im Glaskolben die Anschlüsse des Heizfadens (Kathodenröhrchen) sehen können.

Rischtisch !! Gut, daß Du es nochmal visuell geklärt hast...



Zitat:Anschlußstift 5 der Bildröhre ist zwar (natürlich) auf der Fassung vorhanden, hat aber keine Verbindung zur Platine. Dieser Anschluß ist aber röhrenintern mit Anschlußstift 1 verbunden.

Ja, das ist üblich, man kann dann einen der PIN freilassen. Ist der Wehnelt (g1)



Zitat:Da der Anschlußdraht 3 (Hzg) an der Platine abgerissen ist, hab ich erst mal dessen Anschluß gesucht. Diese Heizung erfolgt doch manchmal auch durch den Zeilentrafo. So hab ich mal alle Anschlüsse des Zeilentrafos inspiziert und sieh da, ein Anschluß hat nur einen Lötpunkt und da ist ein Litzedraht abgerissen. Ich geh mal davon aus, daß da die Heizung der Bildröhre hingehört, was sonst?


Ja, das seh ich auch so, es gibt ansonsten keinen Anschluß DIREKT vom Zeilentrafo (unterseitige Spulenanschlüsse), die an einen PIN der BiRö gehen würde. Wenn man ganz vorsichtig sein will, läßt man den Anschluß noch frei und testet mit einer Fahrradlampe, ob an dem PIN des Zeilentrafos ca. 6V effektiv anliegen, vorausgesetzt, die Zeilenendstufe schwingt bei der Inbetriebnahme auch an. In Wirklichkeit liegt ein rel. hoher Impuls mit kurzer Zeitdauer an, der aber effektiv nur 6V entspricht... Ich sag auch, nach Deiner Beschreibung ist es zu 99,x % die Heizung.

Jetzt wird es etwas schwieriger:


Zitat:Die Verbindung zum Pin 6 der Bildröhre existiert. Die Verbindung Bildröhre Pin ? existiert nicht, da ist nur ein Draht auf der Platine angelötet, an der Bildröhrenplatine aber abgerissen. Dort sind 2 Anschlüsse an denen ein ehemaliger Drahtanschluß erkennbar ist, Pin 2 und Pin 4 (Pin 4 ist Masse und mit Pin 1 - ebenfalls Masse - durch die Leiterbahn verbunden und Pin 1 ist schon mit der Masse der Platine durche einen Draht verbunden, Pin 4 hatte also einen extra Masseanschluß zur Platine). Jetzt müßte doch eigentlich entweder Pin 6 oder der unbekannte Anschluß - bleibt eigentlich nur Pin 2 - der Wehneltzylinder sein, oder?


 "PIN?" könnte der Wehnelt sein, weil die Gleichspannung dort vom Helligkeitsregler beeinflußt wird, allerdings kann es auch die Kathode sein (PIN 2), das kommt drauf an, ob über den gezeichneten C die Video-Endstufe dranhängt ! Die hängt mit 90% an der Kathode (sie könnte auch auf den Wehnelt speisen... macht man aber im allg. nicht !).

Was mich wundert, ist, daß PIN1 auf Masse liegen soll, das wäre ja der Wehnelt (g1) ! Das KANN aber auch so sein, wenn alles über die Kathode realisiert wird, also Videosignal, Dunkeltastung und Helligkeitseinstellung, solche Schaltungen gibt es, dann liegt g1 entweder auf Masse oder auf einer konstanten Spannung. Das würde ich aber nochmal abklären.

PIN 3 und 4 sind ja die Heizung, einer davon mit Masse verbunden, das würde ich getrennt betrachten, das verwirrt nur in dem Text... Es ist eher wahrscheinlich, daß PIN7 (Fokussiergitter) mit Masse verbunden ist, als daß der Wehnelt mit Masse verbunden ist, prüf das nochmal ! ...gerade nachgesehen, bei meinem Mini-Fernseher ist PIN7 mit Masse verbunden !! Und der Außenbelag geht auch auf die Masse der kleinen Bildröhrenplatine !

**

Hab grad was seltsames festgestellt, bei meinem TV hängt Anschluß 1+5 (g1) in der Luft ! Es ist ein Anschluß auf der Platine, aber der Draht fehlt. Trotzdem geht der Monitor. Ich steh grad auf dem Schlauch...
Zur BR-Platine gehen regulär (Flachbandkabel) nur 4 Drähte:
- Kathode,
- Heizung,
- Schirmgitterspannung und
- Masse

Anschluß 1 und 5 (g1) sind in der BiRö gebrückt, auf der Platine hat Anschluß 5 eine Bohrung für einen Draht, dort ist aber ab Werk nichts angeschlossen... Ich hab die Monitore fabrikneu von POLLIN und die gehen... sehr seltsam.

...das muß ich die Tage nochmal verifizieren ^^

Gruß Ingo

Vor 5 Minuten hätt ich noch gesagt, sowas geht nicht, aber es sieht alles danach aus...
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#34
Hallo,

Nun ergeben sich die Anschlüsse auf der Bildröhrenplatine ja von selbst. Du schriebst, den Masseanschluß (Draht) der Bildröhrenbefestigung an der Platine auf Masse legen. Da bleibt blos Pin 4, dort war mal ein Draht angeschlossen. Und damit bleibt für den noch frei herumgeisternden Draht an der Hauptplatine nur Pin 2, da war auch mal ein Draht dran. Hab das nun angelötet und bin beim Zusammenbau. Da gibt es ein Problem. Der Hochspannungsanschluß will ums Verrecken nicht "einrasten". Ich will da keine Gewalt anwenden (Respekt!). Die Öffnung an der Bildröhre sieht so aus, als ob da eine zweite Glashülle außen drüberliegt und unten drunter ist die eigentliche Röhre mit dem Außenbelag, einen Kontakt sehe ich da nicht.   

   

Es sieht so aus, als ob die beiden seitlich gebogenen Federn sich unter die obere Glashülle krallen sollen und der halbrund gebogene Bügel auf den Außenbelag gedrückt wird. Die Gummihülle lag auch vor der Abnahme fest am Glaskörper an. Jetzt bekomme ich die seitlich gebogenen Federn zwar, wenn ich sie mit einer Zange vorsichtig etwas zusammendrücke, in das "Aufnahmeloch". Dann stoßen sie aber sofort auf die zweite Glashülle und nichts geht mehr. Sie müßten aber seitlich hineinrutschen, damit der halbrunde Bügel überhaupt den Außenbelag erreicht. So steht die Gummihülle nun auf rund 3mm Abstand. Aber ich komme mit nichts mehr ran. Was tun (oder besser wie?)?. Ich hab mit Bildröhren keine Erfahrung und ein bißchen Respekt davor, bei zuviel Gewalt mit den 2 Federn Kratzer in das Glas zu machen, das wäre wohl weniger gut.

MfG

Claus
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#35
Hallo,

Respekt ist immer gut ! Auch wenn es nur ein "Bildröhrchen" ist, sollte sowas grundlegend geklärt werden, bevor man zu viel Kraft an falscher Stelle...

Also das "Loch" an der Bildröhrenseite ist bereits der Anschluß selbst, der ist komplett aus Metall und in das recht dicke Kolbenglas eingelassen. Der Anschluß geht so, daß diese beiden "entgegengesetzt" gebogenen Drahthaken aus Federstahl in diese Bohrung eingreifen müssen, seitlich auseinanderfedern und damit ist der Anschluß mechanisch sehr gut fixiert. Der Kontakt schließlich wird durch den ebenfalls leicht federnden "Saugnapf" gesichert, der die Haken so weiß hochziehen, daß sich beständiger Kontakt gibt.

In der Praxis funktioniert das sehr zuverlässig, auch wenn der Anschluß in der Bohrung ein wenig "rumgondelt", weil der Strom so klein ist (bei Dir max. ca. 150µA), daß es nur irgendwo anliegen muß...

Andere Konstruktionen waren leichter kontaktierbar, aber nicht so stabil (z.B. eine Art mehrfach geschlitzter Rohrkontakt mit "Einrastnasen"... schwer zu beschreiben...) ging trotzdem meistens gut bei s/w- aber auch an Farb-BiRö.

Wenn die beiden nach außen gebogenen Kontakte sich schwer zusammenbiegen lassen, kann es daran liegen, daß das rote Kabel dazwischenliegt und stört. Man kann aber im Foto nicht erkennen, ob das so aussehen muß oder nicht... könnte schon stören...
Das rote Hochspannungskabel muß mMn. in die Aussparung vom Saugnapf, so daß nur die beiden Haken da rausragen und sich rel. frei zusammendrücke lassen. Ich würde versuchen, mit einer Zange die Kontakthaken so zusammenzubiegen, daß die beiden Kontakte bequem in die Bohrung gehen und beim Auseinanderfedern sicher halten.

Bei Kontaktieren an die BiRö sollte der Saugnapf nach hinten geklappt werden, dann läßt sich das besser machen... bei den kleinen gehts aber meistens auch ohne Wegklappen.

Gruß Ingo
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#36
Hallo,
heute ist nun der große Test erfolgt. Die Stromaufnahme muß ja unter 1A liegen (Netzteil 12V / 1A), also hab ich die Strombegrenzung auf 1A eingestellt. Beim Einschalten blitzt die Led kurz auf, d.h. eine Spitze liegt drüber (das ist beim Einschalten des Radios nicht der Fall), also erst mal ganz gut, dachte ich. Eingestellt hatte ich VHF, ist ja aber auch erst mal wurscht. Und dann hört man das Rauschen im LP, so wie es eben war, wenn man kein Antennensignal einspeist. Aber die Bildröhre bleibt dunkel. Die Stromaufnahme liegt bei 200 mA, das ist, denke ich, zu wenig, wenn das Hochspannungsteil arbeiten würde. Ich hab dann mal auf UHF umgeschalten, am Rauschton ändert sich aber nichts (hat sich der nicht in der Höhe verändert, wenn man umgeschalten hat?). Veränderungen am Helligkeitsregler und Kontrastregler bringen nichts. Da das Gehäuse fast ganz zugeschoben sein muß (Hochspannungskabel zu kurz), kann ich auch nicht sehen, ob die Heizung der Bildröhre arbeitet. Das wars dann wohl, denn messen kann man ja nichts, man kommt ja an die Leiterplatte nicht ran.

MfG

Claus
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#37
Hallo,

daran würde ichs jetzt nicht scheitern lassen, versuch doch, die Bildröhre auszubauen und damit Chassis und BiRö auf dem Tisch zu betreiben ? Heizung ist erster Verdacht, ob die Zeilenendstufe arbeitet könnte man ebenfalls einfach feststellen, wenn an dem Heizungsanschluß (Zeilentrafo) die Impulsspannung anliegt.
Nächster Verdacht wären falsche Potentiale...

Man könnte auch das Hochspannungskabel verlängern, zB mit einem Kabel von einem alten Monitor. Da wahrscheinlich doch nur 4...5kV Hochspannung anliegen, könnte man für einen Test auch dick isolierte normale Leitung nehmen... allerdings darf man dann nicht hinlangen, ist zwar nicht sooo gefährlich, aber man erschreckt sich doch erheblich und könnte sich durch schnelles Wegzucken verletzen...

Gruß Ingo

...wenn Du wirklich aufgeben willst, könntest Du mir das Zeug auch schicken ^^ just for science...
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#38
Hallo,
wenn die Zeilenendstufe schwingen würde (15 kHz), müßte man das doch hören (gut, ich höre 15 kHz wohl nicht mehr). Aber 200 mA sind doch wohl auch zu wenig für eine arbeitende Zeilenendstufe, das ist doch der Stromfresser schlechthin in einem Fernsehgerät.
Sagt das stark zu hörende Rauschen aus, daß wenigsten die HF-Stufe (Tuner) des Gerätes arbeitet?

MfG

Claus
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#39
... 2x Ja, ich würde auch sagen, ein halbes Ampere muß da drübergehen, wenn die schwingt.
Allerdings hören ist schwierig, der Zeili ist gut vergossen und die Leistung zu klein, daß da was groß hörbar wäre ! Aber über die Stromaufnahme kann man erkennen, daß sie vermutlich nicht arbeitet..

Vielleicht nur eine kleine Unterbrechung.

Wenns rauscht, arbeiten ZF-Verstärker Bild und Ton (NF auch, is klar), heuteige Regelungen brauchen keine Zeilenimpulse mehr wie früher...

versuchs doch mal mit ausgebauter BiRö ... wenn Du Zeit hast.

Gruß Ingo
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