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Röhrenprüfgerät bauen,leihen, oder jemand fragen
#1
Ich bin kein Radio-Amateur. Habe mit Röhren nur zu tun, weil ich mich mit Hammondorgeln und Leslies beschäftige. Ich habe es nie zu einem Röhrenprüfgerät gebracht, bin aber jetzt in der Situation, meinen Röhrenbestand mal durchtesten zu wollen.

Deshalb suche ich zwischen Aachen und Düsseldorf, den Orten, in denen ich mich meistens aufhalte, jemanden, der Zeit und Muße hat, mir ein paar Röhren zu testen. Evtl. auch ein Testgerät verleiht oder sonstwie helfen kann. Vielleicht kann man sich ja eine Testschaltung (Hochspannungsnetzteil, Heizung und Vorspannung) für den jeweiligen Fall selber bauen.

Im Moment geht es mir in der Hauptsache um ECC82, ECC83. Es sind aber auch Leistungspentoden vom Typ 6550, KT88, 6V6, 6L6GC dabei.
Letztere sind im Moment nicht so vorrangig.

Danke schon mal im voraus fürs Lesen.
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#2
Hallo Krischu??

ein Röhrenmessgerät besteht aus mindestens 4 stabilisierten Netzteilen und weiteren DMM: Ua=Anodenspannung, G2=Schirmgitterspannung, G1=negative Gitterspannung und wenn möglich eine regelbare Heizspannung.

Bei der ECC83 fließen 1,2 mA und bei der KT88=6550 sind es Ua=140 / G2=7mA in Summe 147 mA. Du brauchst für HV-NT mindestens 150 mA und das muss man erst einmal haben.

Für G1 sind minus 25 V notwendig. Damit sind die Funke bis W19 schon mal aus dem Rennen. Bei der Zusammenschaltung können x Fehler eingebaut werden. Es liegen 250V Ua/G2-Spannungen an und somit nur etwas für Fachleute!! Wenn in deiner Gegend keiner ein entsprechendes RPG hat, kannst du mir die Röhren auch zusenden. Porto ist dann dein Bier. Kennlinien bekommst du als PDF per Mail!!

VG Dieter
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann mann noch schönes bauen. J.-W.-Goethe
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#3
Danke, Dieter, für die Erläuterungen und das Angebot. Netztrafos 2x280V/250mA und andere Spannungen hätte ich. Billigst-DVMs könnte man beschaffen, um die Werte simultan anzuzeigen.

Das mit dem Röhren schicken, laß ich mir durch den Kopf gehen.

Man könnte vielleicht in der Prüfschaltung einen Kathodenwiderstand einbauen (300 Ohm). In der Original-Verstärkerschaltung, in der die 6550/KT88 verwendet werden, sind die Kathoden der Push-Pull-Endstufe auf einen Kathoden-Bias Widerstand von 150 Ohm zusammengebunden und die Steuergitter sind auf 0V. Dann brauchte man vielleicht nur den Spannungsabfall an der Kathode auf Gleichheit testen, oder?
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#4
Hallo Krischu,

eine Alternative wäre der µTracer von Ronald Dekker.

Das ist ein Röhrentester mit PC-Steuerung, welcher auch Kennlinien schreiben kann.
Im Gegensatz zu den Röhrenmessgeräten mit echten Netzteilen arbeitet dieser jedoch im Impulsbetrieb.
Vor einiger Zeit habe ich jedoch zusammen mit einem Kollegen hier aus dem Forum Vergleichsmessungen durchgeführt, er hatte die Röhren auf einem Röhrenmessgerät geprüft, ich auf dem µTracer.
Die ermittelten Abweichungen lagen innerhalb der Messunsicherheiten beider Geräte!

Den Bausatz für den µTracer gibt es für etwa 200,-€.
Es gibt mittlerweile eine erweiterte Ausführung, mit welcher auch Senderöhren geprüft werden können (Version 6), diese ist dann aber teurer.

Allerdings kann der µTracer keine Elektrodenschlüsse erkennen!
Diese Funktion muss extern dazu aufgebaut werden.
Das ist aber nicht sonderlich schwierig.

Wenn Du weitere Fragen zum µTracer hast, schreibe mich gerne an.


Viele Grüße

Martin
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#5
Danke, Martin, für Deine Ausführungen zum µTracer. Vielleicht mal was, wenn ich Zeit habe.
Habe jetzt Folgendes vor:

Netzteil HV, 6,3V , Novalsockel

Will jetzt erst mal µ Messen von beiden Triodensystemen von ECC Röhren, um sie auf diese Weise zu „matchen“. Habe mir sagen lassen, daß ein professioneller Anbieter das so macht.
Er nimmt das µ aus dem Datenblatt und bezieht es auf das gemessene.
Den Wert x 100, so bekäme dann eine solche Doppeltriode das z.B. Wertepaar 80/85 zugeordnet ( System I/System II).

Röhre in Kathodenschaltung.
Würde man Autobias verwenden?

Was für Werte für Anodenspannung, Anodenwiderstand, Gitterwiderstand nehmen?

Vorschlag: 250V, 56K, 1M?

Dann kleine Wechselspannung (Sinus) anlegen und Eingangs Vpp/ Ausgangs Vpp messen?
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#6
Noch eine Frage: wie werden z.B. in den Netzteilen von Röhrenprüfgeräten die Spannungen eingestellt?
Spannungsteiler/Elko?
Oder wird da stabilisiert?
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#7
(19.01.2023, 09:43)krischu schrieb: Noch eine Frage: wie werden z.B. in den Netzteilen von Röhrenprüfgeräten die Spannungen eingestellt?
Spannungsteiler/Elko?
Oder wird da stabilisiert?

Gibt beides, idR bei "Testern" stabilisiert und bei Meßgeräten einstellbar. Für Deine Zwecke würde ich von Prüfgeräten Abstand nehmen und ein Meßgerät nutzen.
Also ein Neuberger, Funke W20 (KEIN W19 o.ä.), µTracer, RoeTest usw.
Zum "Matchen" sollte man mMn schon eine Kennlinie aufnehmen, sonst ist das Käse. Lasse mich aber gern eines Besseren belehren.
Gruß,
Uli
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#8
Hallo krischu=Christoph,

unterschätze nicht den Aufbau eines Röhren-Messgerätes!! Wenn das so einfach wäre, würden nicht solche Preise, für die völlig überteuerten alten RPG‘s gezahlt!!!! Dazu ist nicht nur ein vorhandener Anoden Netz Trafo notwendig. Eine regelbare stabilisierte DC-Anoden-Spannung bis 300V und bei 150 mA, das muss erst einmal gebaut werden!! Das gleiche nochmal für „G2“ allerdings reichen da meistens 20 mA. Dann noch negative G1-Spannung, Heizung-Netzteil und eine Röhren-Fassungs-Matrix zum universellen beschalten der unterschiedlichen Röhrensockel.

Aufwand und Nutzen: wenn nur eine Handvoll KT88 / ECC83 gemessen werden sollen, lohnt sich der Aufbau von RPG-Bausätzen / Prüfschaltungen nicht!!!
Du brauchts kein Röhren-Messgerät und willst nur eine Röhren-Prüfschaltung aufbauen.
Das einfachste Röhrenmessgerät / Prüfschaltung ist dein Gerät selbst. Dort sind alle notwendigen Spannungen schon vorhanden.

Mein 1. Röhren-Prüfgerät habe ich mit 14 Jahren gebaut.

       

Einfach ein Sockel mit Fassung 1:1 Verbinden. Später habe ich dann gezielt für die EL84 einen Schalter in die Anodenleitung eingeschleift.
   
Damit kann ich den Ia-unterbrechen und mit Hilfe von Abgreif-Klemmen den Ia-Anodenstrom messen. Krokodilklemmen sind wegen der Breite=Kurzschlüsse nicht zu empfehlen.

Diese Mess-/ Prüfadapter gab es auch teilweise zu den Röhren-Prüfgeräten.
       
Diese Mess-/ Prüfadapter kannst du selbst bauen oder fertig bei den Chinesen kaufen. Die gibt es für die EL34 / KT88 oder für die Noval-Sockel.
       
Zu beachten ist bei den fertigen Mess-/ Prüfadapter immer nur für einen Röhren=Schaltungstyp gibt. Beim Selbstbau eines Mess-/ Prüfadapter für die ECC83 müssen dann 2 Anodenleitungen herausgeführt werden. Die angebotene chinesische Kombination mit Mess-/ Prüfadapter und analogen Zeigerinstrumenten würde ich nicht empfehlen.

Das sind billige mA-Instrumente. Nimm ein gutes DMM oder ein analoges 200 mA für die Anoden-Messungen. Bei der ECC83 fließt ein Anodenstrom von nur 1,2 mA bei 100%. Mit DMM kein Problem, analoges Zeigerinstrument sollte wegen der Ablesegenauigkeit dann bei 2 mA liegen.

Die Mess-/ Prüfadapter haben den Vorteil, dass du alle Spannungen direkt im warmen Röhren-Betrieb messen kannst. Aber Achtung: immer nur die „Arbeitshand“ zum Messen benutzen. Die andere Hand gehört in die Hosentasche!!!

Zu deinen Fragen: für alle Röhren gibt es Datenblätter vom Hersteller. Im Netz sind guten Datenbanken vom „Frank Röhrendaten“ / Patrick Sokoll / rm.org / RoeTest vorhanden.
Ich persönlich verwende nur noch die RoeTest-Datenbank des RoeTest Erfinders Helmuts Weigl. Die Datenbank habe ich auf dem Rechner und benötigt kein aktives I-Net.

ECC83 mit Katoden-Widerstand messen:

Die ECC83 benötigt links und rechts Ua=250V G1=-2,0V bei Ia=1,2 mA für 100%. Die G1 negative Spannung wird separat angeschlossen und nicht über Katoden Widerstand erzeugt!!! Dabei sollen die Heizung G1 / Ua, konstant genau sein!! Also bei der ECC83 schon 3 x NT und 5 x DMM oder Instrumente zur gleichzeitigen U/I-Messung Heizung, G1, / Ua.

Noch eine Frage: wie werden z.B. in den Netzteilen von Röhrenprüfgeräten die Spannungen eingestellt?

Also mit Spannungsteiler / schaltbarer Stufen Trafo und Elkos arbeiten die RPG-Funke und Co. Bessere=moderne RPG verwenden nur noch stabilisierte Spannungen. Die Ua. kann klassisch mit einem Anoden-Netztrafo / Leistungs-Röhren-Trioden und einer Regelschaltung mit Stabi-Spannung von einem STRxx erzeugt werden. Davon habe ich xx Schaltungen im Rechner. Vorteil: die Röhren stecken einen Kurzschluss andere Fehlbeschaltungen locker weg.

Anstelle der Röhren können auch hochwertige IRF 830 Mosfet eingesetzt werden. Das erfordert die nötigen Fach-Kenntnisse für einen Erfolg. Nachteil, ein Mosfet steckt einen Kurzschluss nicht so einfach weg. Dazu sind im Out Strombegrenzung vorzusehen. Auch von diesen Mosfet-Varianten habe ich xx Schaltungen im Rechner.
Es geht auch „Eisenlos“ mit Hoch Volt-Schaltnetzteilen für stufenlos geregelt bis 400V und über 200 mA. Aber das ist etwas für Erfahrene Bastler!!

An deiner Stelle würde ich mit den Mess-/ Prüfadapter Variante anfangen. Den EL34 Chinesen Mess-/ Prüfadapter kannst du haben. Den habe ich einmal zu meinen Werksattwochen im Museum vorgeführt und benötige den nicht mehr.

@ Uli Röhren matchen:

die Röhren-Hersteller-Daten beziehen sich meistens auf einen optimalen Arbeitspunkt auf der Kennlinie. Dieser vorgegebene Arbeitspunkt ist somit nur eine Momentaufnahme eines Punktes auf der Kennlinie!!!! Eine manuelle Kennlinienaufnahme ist sehr zeitaufwendig und benötigt frei einstellbare Stabi-Spannungen. Ich habe sehr alte Röhrendokumente vom RBF-GeradG erhalten. Hier 2 handgemachte Kennlinien RS241 / RL12T15 von einem Kollegen 1946.

       
Kennlinien werden heute in sekundenschnelle auf dem PC dargestellt und abgespeichert. Ein reiner Kennlinienschreiber ist der µ-tracer. Nebenbei misst er natürlich auch den Anodenstrom und die „Inneren Werte“. Martin=Radiobastler hat schon oben auf den µ-tracer hingewiesen. Zum genannten 200 € Preis, sollte aber mit 100 € zusätzlich für die Röhrenmatrix, Elektrodentest vom Martin und ein frei einstellbares Labornetzteil 69 € gerechnet werden.

Vom Franzosen RPG-Bausatz Anbieter wird auch ein Kennlinien-Modul 72 € angeboten. Das Kennlinien-Modul wird als separate Einheit vertrieben und kann in jedes RPG nachgerüstet werden. Auch hier sind Zusatzkosten für 300V Anoden Trafo und Betriebsspannung AC 24V einzuplanen!! Aber auch hier sind sehr gute Fachkenntnisse der Röhren-PC-Technik erforderlich.

Zum Schluss noch der RoeTest= „Porsche“ unter den RPG’s. Er kann alles, aber für den normalen Bastler sehr preis intensiv und gehobene elektronischen Fachkenntnisse sind Voraussetzung. Allein die Funktionen und die technischen Daten sprengen hier den Rahmen.

VG Dieter
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann mann noch schönes bauen. J.-W.-Goethe
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#9
Sehr schöne Zusammenfassung, auch wenn ich nicht 100% mit allen Punkten konform gehe.

(19.01.2023, 16:56)Antennenking schrieb: b]Aufwand und Nutzen:[/b] wenn nur eine Handvoll KT88 / ECC83 gemessen werden sollen, lohnt sich der Aufbau von RPG-Bausätzen / Prüfschaltungen nicht!!!

Gerade WENN, wie hier, nur wenige Röhrentypen gemessen werden sollen, macht das Sinn! Da kann man alles fest verdrahten, braucht keine Matrix und kein nix. Die Spannungen müssen auch nicht stabilisiert sein - wenn sie ständig gemessen werden, kann man ja einfach ständig nachregeln, bis sie sich selbst stabilisiert haben. Dazu ist mMn auch ziemlich jedes Meßgerät geeignet. Und wenn Du DMM willst, auch die gibts ja ab 5€ Bereich in völlig ausreicheder Genauigkeit.

(19.01.2023, 16:56)Antennenking schrieb: Du brauchts kein Röhren-Messgerät und willst nur eine Röhren-Prüfschaltung aufbauen.

So wie ich ihn verstehe, will er sehr wohl messen und nicht nur prüfen.
Gruß,
Uli
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#10
Hallo Treadersteller,

hier kann man ein fertiges Prüfgerät für deine Zwecke kaufen Klick
Grüße

Andy

Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ein Ozean.

Zitat von Sir Isaac Newton
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#11
Hallo Andy,

ich hatte mit Herrn Beck Mail-Kontakt zu seinen Geräten. Es sind nur bestimmte Röhrentypen in der Grund-Variante ab 550 € messbar. Die Spannungen werden im Gerät zu den Röhren fest zugeordnet.  Auf Wunsch können auch andere Fassungen für Röhre XX eingebaut werden. Je nach Aufwand geht der Preis dann bis 900 €.

Eine Menge Euros für die handvoll Röhren. Kenlinienschreiber hatte ich vorgeschlagen, wird aber nicht eingebaut. Antwort von Hernn Beck: Die Röhren-Kunden kaufen die Geräte auch so.

Vg Dieter
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann mann noch schönes bauen. J.-W.-Goethe
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#12
Hallo Uli,

bei der ECC83 fließen Ia nur 1,2 mA, da kannst du noch etwas zusammenbasteln.

Die Daten der 6550=KT88: Ua=250V / G2=250V / G1=-15V bei 100% NOS fließen 140 mA.

Dazu kommt G2=7 mA und die Fertigungstoleranz von 10-15 % die kämen noch oben drauf!!

Das Anoden NT sollte also weit über 150 mA bei 250 V können. Wenn ich die Stromfressenden Röhren EL34 / KT88 / EL156 messe, ist meine Erfahrung, das nach 3 Minuten der Ia nicht weiter ansteigt. In der Zeit musst du aufpassen das deine Ua nicht nach oben wegläuft, sonst bekommt deine Röhre dicke Backen und wird rot. Dazu kommt dann noch eine nicht konstante negative G1.

Nehmen wir den Trafo 280V vom krischu, dahinter Gleichrichtung, Lade-Elko und Siebung, macht 280V x 1,4 = 392 V. Die 390V müssen runter auf 250V, entweder auf der DC-Seite oder AC-Seite?? AC kann man auf der primären Seite mit Regel / Stell-Trafo runterregeln. Dann ist aber die 6,3 V Heizungsspannung im Keller zur Heizung nicht nutzbar. Also zusätzlicher Heizungstrafo?? Das muss erst einmal alles vorhanden sein.

Wir kennen die fachlichen Kenntnisse vom krischu nicht. Deshalb mein Vorschlag mit den Mess-Adaptern. Adapter zwischen=unter die Röhren, die Kabel zum DMM oder analoges mA-Meter. Da kann nichts passieren und die wenigen Röhren sind schnell gemessen.

@ Uli: mit dem Mess-Adater wird unter echten Bedingungen im Gerät gemessen und nicht geprüft!!

Vorausetzung ist, das die vorhandenen Spannungen im Sollbereich der Schaltung liegen. Das ist Abgreif-Klemmen von Hirschmann kein Problem. Erst DMM anschließen dann Gerät einschalten, messen danach eine weitere Messung der Soll-Spannungen.

VG Dieter
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann mann noch schönes bauen. J.-W.-Goethe
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#13
Die Tester für 550€ aufwärts sind aber ein schlechter Scherz, oder?

@Dieter: Mach die Sache doch nicht so unnötig kompliziert! Beliebige Gleichspannungen (bis 350V) mit beliebig viel "Dampf" (3A) mache ich einfach mit meinem gleichgerichteten TRT. Und einen random Radiotrafo für die 6,3V hat sicher jeder 100fach bzw gibt's "für umme". Für die -Ug hat man ein Labornetzteil. Fertig ist das RPG
Gruß,
Uli
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#14
Hallo Christoph,

was hast du denn außer den Anoden-NT ?? Labor NT?? DC-Quelle mit U/I ?? belastbar. Alles andere ist ein Blick in die Glaskugel.


VG Diter
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann mann noch schönes bauen. J.-W.-Goethe
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#15
(19.01.2023, 19:16)Uli schrieb: Die Tester für 550€ aufwärts sind aber ein schlechter Scherz, oder?

...

Hallo Uli,

naja kaufen würde ich mir das natürlich nicht das Gerätchen dürfte in der Musikerscene verbreitet sein. Ich persönlich habe mich preislich für das Franzosen Gerät von Alain entschieden. Den Hintergrund von dem Treadersteller kann man leider nicht beurteilen.
Grüße

Andy

Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ein Ozean.

Zitat von Sir Isaac Newton
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#16
Danke für die vielfältigen und interessanten Beiträge.
Ich habe jetzt den Satz beherzigt: „das beste Testgerät ist Deine Schaltung“

Stimmt natürlich nur bedingt, aber so sieht jetzt mein „Aufbau“ aus:

Irgendwie klappt’s Bilderhochladen nicht. Akku geht zu Ende. Später.
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#17
Jetzt noch das Bild und der vorläufige Schaltplan. Messe momentan ein µ von ca. 12. Aber ich sollte vielleicht den Anodenstrom höher einstellen, damit ich auf die Werte im Datenblatt komme, für die das µ auch spezifiziert ist. Des weiteren werde ich doch noch eine negative Spannungsquelle vorsehen und auf den Kathodenbias verzichten. Das verwässert die Messung wegen des gemeinsamen Stroms durch den Kathodenwiderstand. Frage bleibt, ob ich die Gitter einfach so zusammenbinden kann. Also momentan nur ein Zwischenstand. Die Beschaltung und Einbau der 6550 kommen später. Erst mal will ich einige Doppeltrioden verschiedenen Typs "matchen".

Bitte nicht alles jetzt auf die Goldwaage legen. Es ist im Entstehen.
   
   
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#18
Anm.: hier wird in dem File-Upload applet zwar gesagt, ich hätte "unbegrenzten" Speicherplatz, aber beim Hochladen eines 2MB JPGs wird gemeckert. Lästig, immer erst die JPG schrumpfen zu müssen.
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#19
Hallo Krischu,

auf deinen Plan sind 130V Ua zu sehen??? Richte dich beim Messen nicht nach dem Schaltplan, sondern nach den Hersteller Angaben.

Laut Datenblatt wird die ECC82 mit Ua=250V / G1=-8,5V und dann sollten bei NOS ca. 10,5 mA fließen.  Bedenke aber die Produktionsabweichungen von damals. Ich hatte schon TFK mit 15 mA!!

Deine Ua. sollte einstellbar sein. Ausgelutschte liegen auch mal bei 4 mA und gute über 10 mA. Also musst du die Ua regeln können!!

Die Kathoden auf Minus!! und ohne „R“, die Gitter link/rechts kannst du verbinden aber auch hier der Gitter „R“ muss raus. Die Anoden über einen Umschalter anschließen, dann brauchts du nur von links nach rechts umschalten!!

Wie schon von mir beschrieben, misst du nur 1 Punkt auf der Kennlinie!! Matchen geht anders.

Hier mal noch eine Schaltung zu selektieren = aussuchen von „Pärchen“.

Gib mal „Röhren matchen" bei Tante Goxx ein. Da kannst du in den Foren nachlesen. Aber man kann es auch übertreiben.

Mal schauen wie die G1-/ Heizungs-Schaltung wird.

VG Dieter
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann mann noch schönes bauen. J.-W.-Goethe
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#20
(21.01.2023, 15:45)krischu schrieb: Anm.: hier wird in dem File-Upload applet zwar gesagt, ich hätte "unbegrenzten" Speicherplatz, aber beim Hochladen eines 2MB JPGs wird gemeckert. Lästig, immer erst die JPG schrumpfen zu müssen.

Hallo Krischu,

Speicherplatz und Bildgrösse sind ja auch zwei verschieden Paar Schuhe… Wink
In dem Speicherplatz kannst du eine unbegrenzte Menge Bilder einstellen. 
Jedes Bild darf aber nur 500 KB groß sein.


Viele Grüße,
Axel Smile
Womit fährt der Norweger zur Mittagspause...?
...Na mit einem Fjord Siesta! Wink
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