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Schaub Lorenz Balalaika 7146/Goldsuper W32
#1
Hallo an alle!

Ich habe hier bei mir eine wunderschöne Musiktruhe Baujahr 56/57  "Schaub Lorenz Balalaika 7146" mit Radiochassis "Goldsuper W32" und Plattenspielerchassis "Perpetum Ebnner Rex A" stehen. Grundsätzlich läuft das Ding, aber es hat einige Wehwechen. Da ich blutiger Anfänger im Bereich Röhrenradios bin, wollte ich mal herausfinden, ob es einige (auch für einen Anfänger sichere) Maßnahmen gibt um einen Teil der Symptome zu beseitigen.

Die Symptome sind folgende:
  • Der Klang ist etwas dumpf. Ich weiß nicht, ob das vielleicht an der Nadel liegt, oder das Ding halt grundsätzlich so klingt. Ist es sinnvoll, die Nadel zu tauschen? Woran erkenne ich, dass das notwendig ist? Beziehungsweise woran erkenne ich, dass die klanglichen Schwächen einfach grundsätzlich am Gerät liegen?
  • Wenn man den Lautstärkeregler zu laut dreht, gibt es ein sehr lautes Brummen (aus den Boxen) und es übersteuert, die Nadel springt. Klingt bisschen so wie eine Rückkopplung.
  • Grundsätzlich spinnt der Lautstärkeregler ein wenig. Ich habe schon gelesen, dass die Potentiometer mit zunehmenden Alter manchmal ein wenig spinnen.
  • Manchmal klingen die Boxen auch auf leiser Einstellung so, als würden sie übersteuern, oder als sei die Sicke kaputt. So ein kratziges Geräusch eben. Geht dann entweder nach einiger wie durch Zauberhand wieder weg, oder wenn man ein bisschen hin und her dreht am Lautstärkeregler.
  • Skala vom Radio bewegt sich zwar, aber eine Einstellung der Frequenz ist trotzdem nicht möglich. Wenn ich Glück habe bekomme ich aber trotzdem manchmal was rein, also grundsätzlich geht das Radio. Klingt auch klarer als der Plattenspieler, wenn das Signal gut genug ist.
  • Magisches Auge, sowie eine der zwei Lampen der Skala leuchten nicht.

Gibt es einfache Maßnahmen, die ich auch als Anfänger ergreifen kann, die eine bessere Funktionalität und vor allem einen sicheren Betrieb (damit ich mir nicht die Bude abfackel) gewährleisten?

Vielen Dank Smile Smiley20
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#2
(11.02.2024, 15:24)Balalaika schrieb: Gibt es einfache Maßnahmen, die ich auch als Anfänger ergreifen kann,..

Ja, gibt es. Viele.
Das allererste und dringend wichtigste: STECKER AUS DER STECKDOSE LASSEN!
Meine ich sehr ernst!
Und erst wieder einstecken, nachdem Du einige Maßnahmen durchgeführt hast, die Dir hier in Kürze gern erklärt werden.

Die Zeit bis dahin kannst Du Dir vertreiben, indem Du
- viele schöne Bilder der Truhe für uns anfertigst und einstellst
- den Schaltplan suchst und findest und wenn kein Coopyright drauf ist hier veröffentlichst** und
- DIESEN ARTIKEL LIEST


**Idealerweise liegt der Truhe ein Schaltplan bei. Oft liegen die auch unter dem Radiochassis oder sind in manchen Fällen an der Rückwand oder der Pappe unter dem Chassis. Den kannst Du dann super abfotografieren und hier zeigen und niemand kann etwas dagegen haben.
Gruß,
Uli
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#3
Hallo Balalaika,
erst mal ein herzliches Willkommen in unserem schönen Forum. 
Du schreibst, daß Du Anfänger im Bereich Röhrenradios bist. Für uns wäre es gut zu wissen mit was Du Dich so beschäftigt hast, also gebastelt. Ist eigentlich auch wichtig für uns. So können wir einschätzen was auf uns zukommt. Auch würden wir gerne einen Namen erfahren, damit wir Dich auch kollegial ansprechen können.
Uli hat Dir ja schon wertvolle Hinweise gegeben. Die solltest Du wirklich einhalten, aber auch Hinweise von anderen Usern. Letztlich geht es auch darum, daß wir keinerlei Garantien und Haftung übernehmen falls etwas Arges passiert.
Ich wünsche Dir gute Erfolge und viel Spaß hier im Forum.
LG aus Schwerin, Holger
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#4
(11.02.2024, 15:51)Holly-Z schrieb: Hallo Balalaika,
erst mal ein herzliches Willkommen in unserem schönen Forum. 
Du schreibst, daß Du Anfänger im Bereich Röhrenradios bist. Für uns wäre es gut zu wissen mit was Du Dich so beschäftigt hast, also gebastelt. Ist eigentlich auch wichtig für uns. So können wir einschätzen was auf uns zukommt. Auch würden wir gerne einen Namen erfahren, damit wir Dich auch kollegial ansprechen können.
Uli hat Dir ja schon wertvolle Hinweise gegeben. Die solltest Du wirklich einhalten, aber auch Hinweise von anderen Usern. Letztlich geht es auch darum, daß wir keinerlei Garantien und Haftung übernehmen falls etwas Arges passiert.
Ich wünsche Dir gute Erfolge und viel Spaß hier im Forum.
LG aus Schwerin, Holger

Hallo Holger,
Ihr könnt mich gerne Magi oder Magnus nennen Smile
Ich habe absolut gar keine Erfahrung mit Elektronik. Basteln tue ich hauptsächlich an Fahrrädern, also zwei linke Hände habe ich jetzt auch nicht. Ich habe auch mal einen neuen Klinkenstecker an einen Kopfhörer gelötet, aber das ist dann auch das höchste der Gefühle. So sieht es auch mit dem Equipment aus. Ich habe nur einen (sehr sehr schlechten) Lötkolben, sonst nichts.
Es scheint so, als hätte ich euer Forum zun richtigen Zeitpunkt entdeckt, bevor es einen Unfall mit dem alten Radio durch die unvorsichtige Inbetriebnahme gekommen ist.
Das ist mir bewuust, dass ihr keine Haftung/Verantortung für mein Handeln übernehmt, alles gut. Smile
Vielen Dank!
LG Magi
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#5
(11.02.2024, 15:29)Uli schrieb:
(11.02.2024, 15:24)Balalaika schrieb: Gibt es einfache Maßnahmen, die ich auch als Anfänger ergreifen kann,..

Ja, gibt es. Viele.
Das allererste und dringend wichtigste: STECKER AUS DER STECKDOSE LASSEN!
[...]
Puh, da habe ich wohl Glück gehabt, dass nichts passiert ist, Stecker ist und bleibt jetzt erstmal auf jeden Fall draußen.

Ein Schaltplan war leider nicht dabei Sad Online habe ich leider keine zu der Musiktruhe als ganzes gefunden, wohl aber zur Radiochassis Goldsuper W32 die darin verbaut ist. Reicht dieser aus?
Ich habe noch nicht ganz kapiert, wie man hier Bilder anfügt... Smiley26
Liebe Grüße
Magi


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#6
Hi Magi,
Das hier hattest gefunden?
Wg. Schaltplan, klar reicht der vom Radio.
Bilder sind nicht zwingend aber meist hilfreich, ausserdem macht es den Helfern mehr Spaß wenn sie sehen, worum es geht. Oft fallen dann auch gleich noch Sachen auf, die nicht im Focus standen, aber auch wichtig sind.
Wegen Inbetriebnahme: Daß so Dinger gleich anfangen zu brennen ist eher die Ausnahme. Die Gefahr ist aber real, daß am Radio Teile kaputt gehen, die nicht ohne weiteres wieder zu beschaffen sind - speziell die Trafos wären so Kandidaten und das geht im Zweifel schneller, als jemand reagieren und den Stecker ziehen kann.
Was Du Dir unbedingt grundlegend angewöhnen solltest: Diese alten Geräte nie ohne Aufsicht laufen zu lassen, dann bist Du schon ziemlich "safe". Ist ja jetzt auch nicht so, als ob die als massenmörderische Höllenmaschinen entworfen worden wären Wink
Gruß,
Uli
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#7
Hey Magi !

Als früherer Anfänger habe ich mir in diesem Forum in den letzten Monaten viele Kenntnisse angeeignet.
Zur Vorbereitung einer Reparatur des Radios/Verstärkers sollte das Chassis ausgebaut und gereinigt werden.
Dazu sollten aber die einzelnen Baugruppen ohne Restspannung sein.
Dazu müssten mit einem Lastwiderstand die Lade- und Siebelkosspannungen gegen Masse entladen werden.
Wie bereits im Sicherheitsbeitrag von Uli geschrieben, ist selbst bei ausgeschaltetem Gerät je nach Zustand des Systems
die Spannung der Kondensatoren von den Verbrauchern im Gerät nicht "abgerufen" worden, und es können an den frei
zugänglichen Anschlüssen durchaus 240 V Gleichspannung und mehr anliegen.
Das ist im ungünstigsten Fall auch nach Tagen noch möglich.
Wenn Dir das zu unsicher ist, frage hier im Forum nach einem erfahrenen Bastler, der vielleicht in Deiner Nähe wohnt und das
mit Dir zusammen mal durchgeht.
Im Gerät können wichtige Bauteile, trotz Funktion des gesamten Systems, defekt sein.
Bedenke, das Gerät ist alt und besonders Kondensatoren und auch Kabel können defekt oder brüchig sein.
Durch Defekte kann die volle Spannung am Chassis oder auch an anderen Bedienelementen vorhanden sein.
Bilder des Chassis, vor allem auch die Unterseite wären nach der Reinigung sehr hilfreich.
Nette Grüße
Bernhard aus Hamburg Ost.
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#8
Hallo an Alle!

Hier ein paar Aufnahmen des wunderschönen Schranks von außen:
           

Und hier einmal von der Radiochassis von oben:
   

Und einmal von unten:
   

Den Schaltplan habe ich von radiomuseum.org unter Goldsuper W32 gefunden. Der hat allerdings Wasserzeichen, ich weiß nicht, ob ich den hier einfach so posten darf. Deshalb ein Link zu der entsprechenden Seite:
https://www.radiomuseum.org/r/schaub_goldsuper_w32.html

Liebe Grüße
Magi
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#9
Hey Magi !

Der Ausbau hat doch schon mal super geklappt. Bei dem letzten Bild siehst Du in der Verlängerung der Drehknöpfe so
geschlossende runde Kästen.
Das sind die Potentiometer (regelbarer elektrische Widerstand). Diese können durch Staub, Fett und Alterung nicht mehr
korrekt sein und verursachen Kratzer und Aussetzer im Signalweg.
Zur "Wiederbelebung" gibt es inzwischen einige Möglichkeiten. Die Erste wäre in der Bucht ein Oszillin-Spray zu kaufen.
Das Oszillin hat die Eigenschaft, den Kontaktweg wieder herzustellen (bitte um Korrektur, wenn das so nicht genau stimmt)
Ein Sprühstoss kommt in die Potentiometer. Die sollten dabei bewegt werden.

Inzwischen kannst Du nachsehen. Der große Becher (im unteren Bild auf der linken Seite) ist der Lade- und Siebelko.
Die beiden inneren Anschlüsse sind die Lötstellen, die noch unter Spannung stehen können.
Die Spannung kann mit einem 500 Ohm Widerstand oder höher gegen Masse (Masse ist das Chassis) entladen werden.

Zur weiteren Reparatur solltest Du Dir ein Messgerät zulegen.
Das Messgerät sollte AC,DC, Durchgang und vielleicht auch Kapazität messen können.
Ich habe das hier:
STIER Profi Multimeter 60mV - 1000V AC/DC CAT III 1000V CAT IV 600V VFD RMS
Das ist allerdings schon für Fortgeschrittene.

VG
Bernhard
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#10
Hallo Freunde
Ja Magi, ich habe mal einige rote Kreise an Bauteile gemacht. Die hellen Papierwickler links sind dringend zu tauschen, die laufen schon aus. Die zwei wie ganz rechts im Bild auch. Einige andere Kondensatoren und Elkos Messen und ggf. wechseln.

   
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
Wenn einer dem anderen hilft ohne daraus Profit schlagen zu wollen dann sind wir auf einem guten Weg
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#11
Genau, Dietmar hat das schon vorbereitet.
Papierwickler sind Kondensatoren in denen Papier ist. Das ist nach fast 70 Jahren hinüber und
die Teile sind eigentlich zu 100 % defekt und können Spannungen ans Chassis geben.
Die Kapazitäten sind einzuhalten. Die Spannungsfestigkeit (meistens zwischen 250 und 400 V -) sind besser
durch höhere Spannungsfestigkeiten auszutauschen (630 V und auch mal 1000 V - ).
Da die Siebkette nicht mehr korrekt arbeitet, treten bei Betrieb Brummstörungen generell und im Lautsprecher auf.
VG
Bernhard
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#12
Hallo an Alle!
Danke schonmal Bernhard und Dietmar für eure wertvollen Tipps! Kontaktspray ist ja schonmal eine recht niedrigschwellige Maßnahme, das sollte ich hinbekommen Smile
Trotzdem muss ich nochmal fragen:
Die Papierwickler links im Bild sind auf jeden Fall zu tauschen, die rechts auch, das habe ich verstanden. In Bezug auf die anderen roten Umkreisungen bin ich mir etwas unsicher.
Soll ich diese durchmessen und nur nach Bedarf tauschen oder auch auf jeden Fall? Alles was nicht umkreist ist kann bleiben, oder soll das auch durchgemessen werden?
Vielleicht findet sich ja auch ein erfahrener Bastler im Umkreis Würzburg, der mal mit mir gemeinsam drüberschaut?
Gibt es einen Händler oder Internetseite eures Vertrauens von denen ihr eure Ersatzteile bezieht?
Vielen Dank und Liebe Grüße!
Magi
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#13
Vorab: Den RM.Org Plan hier NICHT einzustellen, war ein guter Reflex von Dir! Vielleicht findet sich noch ein anderer, mit dem wir hier arbeiten können. Ansonsten ist der vom .org zur Not ok, wenn Du nur einen kleinen Ausschnitt davon wählst.

(12.02.2024, 16:41)Balalaika schrieb: Kontaktspray ist ja schonmal eine recht niedrigschwellige Maßnahme, das sollte ich hinbekommen Smile

Aber bitte auf keinen Fall irgend ein Kontaktspray - das hat wahrscheinlich mehr Radios auf dem Gewissen als WK2 + Besatzungszeit.
Es wurde explizit und aus einem Grund Oszillin genannt, besorg Dir das, damit kannst Du nicht soviel kaputt machen. Die Suche nach "Tunerspray" findet Dir idR das richtige. Teslanol T6 usw. Glaube auch das Tuner 600 von Kontaktchemie passt. Grundsätzlich gilt das Motto: Wenig hilft viel, viel macht viel kaputt. Gilt übrigens auch, wenn mal was geölt werden muss.

Wegen der Kondensatoren: Die alten Papierwickel Kondensatoren sind idR immer alle kaputt, das stimmt. Allerdings ist das an den meisten Stellen im Radio komischerweise halb so wild. Bei sehr vielen wirst Du nach einem Tausch keinerlei Unterschied merken. Die ausschließlich für den AM-Bereich sind lasse ich in UKW Radios meist drin, weil ich damit eh kein AM höre.
In den Röhrenradios gibt es mindestens einen, maximal ne Handvoll Kondensatoren, die immer und zwingend zu tauschen sind. Das sind einerseits alle, die von der Versorgungsspannung direkt auf Masse gehen (idR sehr wenige) und zum zweiten der Koppelkondensator auf die Endstufenröhre (bzw 2 bei Stereo- oder Gegentaktgeräten - grundsätzlich: Einer pro Endröhre). Die Entstörkondensatoren im Netzteil können normalerweise ersatzlos entfallen - einfach rauszwicken.
Grundsätzlich eine gute Idee ist, zu versuchen, den Schaltplan wenigstens ansatzweise zu verstehen. So auf Auto übersetzt: "Da sind Vergaser, Lichtmaschine und da die Wasserpumpe". Ab da lernt man auch schnell, was z.B. dieser Keilriemen macht usw.

Edit: Harald hatte hier schonmal einen Schaltplan gepostet
Wie ich das auf den ersten Blick sehe, wäre der zwingende Tauschkandidat nur der C93, typische Killerkondensatoren hab ich sonst auf den ersten und zweiten Blick keine gesehen. C102+103 würde ich ersatzlos streichen. EIN ZWEITER BLICK VON JMD ANDEREM WÄRE HIER WÜNSCHENSWERT!
Danach würde ich das Chassis mal unter Strom setzen und beobachten, was passiert (speziell z.B. Trafo- und Elko-Temperaturen).
Weil es selbstverständlich nicht schadet, die "Gammelkondensatoren" zu ersetzen, kannst und solltest Du Dich dann daran machen. Dabei nach 1-2 getauschten immer einen Testlauf machen. Dabei merkt man erstens sofort, wenn man Fehler eingebaut hat (passiert oft!) und zweitens, ob und wenn ja was für eine Verbesserung der Tausch gebracht hat.
Gruß,
Uli
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#14
Zum Austausch der alten Kondensatoren, wie Uli schon beschrieben hat, ist besondere Sorgfalt nötig.
Selbst erfahrene Bastler haben schon mal an einer Lötleiste "danebengegriffen". Immer nur wenige Kondis auszutauschen ist
daher zur zusätzlichen Sicherheit ein guter Weg.
Ich selbst löte das alte Teil nur an einer Seite ab, und löte dann sofort den neuen Kondi ein. So mache ich das auch mit dem zweiten Anschluss.
Keine Zeit dazwischen verstreichen lassen. Ein Bild vom ursprünglichen Zustand ist auch gleich mit dem Handy vorher zur Kontrolle gemacht.
Die Kondis auf Masse habe ich bei der EABC80 und bei der EL84 immer getauscht, da sie zur Siebung und Klangverbesserung dienen.
Der Schaltplan von Harry ist aber schlecht lesbar. Die Kapazitäten sind dort alle angegeben.
Die alten Kondis kann man vorsichtig mit einem Pinsel reinigen um die Kapazitäten abzulesen.
Ein kleiner Kurs mit dem einzelnen Kapazitäten bei Kondensatoren und deren Arten wäre vor Beginn der Reparatur sinnvoll.
Hier ein Beispiel: https://www.digikey.de/de/resources/conv...apacitance

Auf dem Bild von der Oberseite ist mind. ein Gummi der Schwenkantenne gerissen. Ein Teil liegt auf dem Chassis (weg damit).
Dann sollte der Papierkondi am großen Pontentiometer der Gesamtlautstärke und auf dem Ausgangsübertrager auch getauscht werden.

Vorsicht beim Reinigen der Skala. Die bedruckte Innenseite am besten gar nicht reinigen, da im Laufe der vielen Jahrzehnte der Druck sehr
leicht abgerubbelt ist.


VG
Bernhard
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#15
Hallo Magnus,

zu tauschen wäre, wie bereits erwähnt, der Koppelkondensator C93 mit 10nF.

Des weiteren würde ich die beiden Kondensatoren C102 und C103 an der EZ80 ersatzlos entfernen, die nutzen heutzutage nicht mehr viel und können im Fehlerfall den Netztrafo zerstören.

Wenn Du kein Oszillin T6 bekommst, ist TUNER-600 auch geeignet.


Viele Grüße

Martin
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