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NARVA Quarz-Röhre 32768Hz
#1
Hallo in die Runde,

seit etwa 1990 habe ich den abgebildeten Röhren-Quarz in meinem Bestand.
Damals hatte ich vor, eine Uhr damit zu bauen. 
Allerdings machten die wirtschaftlichen Entwicklungen in der Noch-DDR meinen Plan überflüssig, da ich kurz darauf einen preiswerten Quarzuhren-Bausatz erstand (der entstandene Wecker ist noch immer täglich aktiv).

   

Kennt jemand das Teil?
Weiß jemand, warum hier 4 Anschlüsse vorhanden sind (2 an längeren Segmenten, 2 an ganz kurzen)?

Viele Grüße
Holger
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#2
Hallo Holger,

Schaut man sich andere Bilder vergleichbarer Narva Quarze in Röhrenform an, so gehen nur zwei von den vier Drähten an den Quarzstreifen.

Die anderen beiden dürften für die eigentliche Funktion unwichtig sein.
Da sie aber mit Federbügeln an dem Glaskolben anliegen, könnte sie dafür gedacht sein, um statische Aufladungen des Glaskolbens zu verhindern?
Evtl. dienen sie gleichzeitig su einer sichereren Befestigung der Röhre?

Viele Grüße,
Axel Smile
Womit fährt der Norweger zur Mittagspause...?
...Na mit einem Fjord Siesta! Wink
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#3
Mineralglas kann sich auch statisch aufladen? Das wusste ich noch nicht.
~~~Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)~~~
Die einzige, falsche Entscheidung die du treffen kannst ist, keine Entscheidung zu treffen.
Ich bin nicht DICK, ich bin nur zu KLEIN für mein Gewicht  Big Grin
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#4
Deswegen meine Fragezeichen…


Viele Grüße,
Axel Smile
Womit fährt der Norweger zur Mittagspause...?
...Na mit einem Fjord Siesta! Wink
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#5
Ahso...
~~~Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)~~~
Die einzige, falsche Entscheidung die du treffen kannst ist, keine Entscheidung zu treffen.
Ich bin nicht DICK, ich bin nur zu KLEIN für mein Gewicht  Big Grin
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#6
Hallo,
der Quarz sollte 3 polig sein, was bei niedrigsten Frequenzen normal ist.
Die Mitte ist an 2 Drähten heraus geführt. Sieht man auch, der Blechstreifen unten verbindet die Drähte.
Gruß Klaus

P.S. der fehlt mir noch in der Sammlung...
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#7
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#8
Hallo Phalos, ein cooles Teil hast Du da! Diskrete Teilerstufen sah ich zuletzt Ende der 70er auf meinem Basteltisch (selbst gebaut). Erstaunlich, dass da nur der 12kHz-Quarz verfügbar war und solche Handstände (375Hz-Teiler) erforderte.

Klaus (FTL): Tja, wer die richtige Brille (oder Zoomstufe) benutzt, sieht die wichtigen Details. Danke für den Hinweis.
Aber wie schließt man sowas an? Ich finde dazu nix.

Viele Grüße
Holger
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#9
(12.02.2024, 23:23)hdlpz schrieb: Aber wie schließt man sowas an? Ich finde dazu nix.

Hallo Holger,

also ich habe hier auch welche, allerdings mit 100 kHZ und 16 kHz.
Sie sehen genauso aus wie auf dem Bild, wobei die 100 ter steckbar in eine 7 pol Röhrenfassung sind.
Allerdings haben diese nur zwei Anschlüsse zum Quarz, was die Sache des Anschlusses einfacher macht.

Die 16 kHZ haben vier Anschlüsse zum Quarz, wobei hier immer zwei parrallel geschalten sind.
Gleiche Seite oben und unten.
Hier ist es ein durchgängiger Quarz. Nur die Anschlüsse sind eben verschieden angebracht.
Diese sind auf einer LP federnd gelagert. Unter und Oberseite sind nicht abgeätzt so das die LP als Schirm dient und
auf Masse liegt.

Unterlagen zum Anschluss oder bzw. des Osz hatte ich auch irgentwo, aber die Dinger liegen schon zig Jahre
bei mir rum. Sollte auch mal für eine Uhr sein. Naja.......
Also einen dritten Anschluss würde ich nicht brauchen.
Müßte mal schaun ob ich dazu noch etwas finde.

HG Fredy
"Traue niemals blonden Frauen , aber Dingen die die Russen bauen. "  Big Grin
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#10
Ich frage halt hauptsächlich deshalb, weil Testgeneratoren mit NAND-Gattern (DL020 + PNP-Transistor, K555LA3) im Megahertzbereich schwingen und dabei nicht mal stabil (am Oszi sichtbar instabil, Periodenmesswert).
Viele Grüße
Holger
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#11
Hier mal was aus der Steinzeit.

.pdf   Quarz_Oscillator_FS001.pdf (Größe: 464,79 KB / Downloads: 32)

Geht sicher auch mit neumodischen Transistoren...

Gruß Klaus
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#12
Hallo,

das PDF von Klaus    Quarz_Oscillator_FS001.pdf half mir tatsächlich weiter.
Ich baute die Schaltung "Bild 2 für dreipolige Quarze" nach, und zwar mit nicht ganz neumodischen Transistoren aus der Ramschkiste (sowjetische Germanium-pnp-Typen GT322 und MP20).
Endlich begann der Quarz zu schwingen.

   
   

Vielen Dank für die Hilfe und viele Grüße
Holger
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