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Ideal Fernsehleuchte - OVP - NOS?
#1
Servus zusammen,

ja, ich weiß, daß es zu diesem Fernsehleuchten-Typ bereits zwei Threads hier im RBF gibt - aber ich wurde gebeten, zu eigenen Geräten auch eigene Threads aufzumachen.

Die Ideal-Fernsehleuchte, die ich hier vorstelle, stammt aus dem Neuwaren-Lagerbestand eines 1972 aufgelösten Radio- und Fernsehgeschäfts. Sie ist insofern bemerkenswert, als daß sie originalverpackt ist und nagelneu aussieht. "Aussieht" deswegen, weil sie an der Steckdose ein paar Spuren hat, die wie Schmelzspuren aussehen - Lötkolben-"Schmurgel"spuren können das aber eigentlich nicht sein, sonst wären sie nicht so schön weiß, sondern hätten diese typischen "brandschwarzen" Spuren.

Der Datumsstempel auf der Rückseite läßt ein Fertigungsdatum August 1970 vermuten.

Sinn dieses Threads ist die Vorstellung der Leuchte - aber: ich würde diese Leuchte bei Interesse gegen Porto- / Verpackungserstattung auch verschenken - idealerweise an ein Fernsehmuseum (Fernsehen ist nicht mein Sammelgebiet - aber die liegt natürlich hier auch noch gut Jahrzehnte rum). Die dazu gehörenden, blauen E14-Glühlampen habe ich allerdings nicht.

   

   

   

   

   

   

Grüße

Günter
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#2
Hallo Günter,

Die "Schmurgelspuren" dürften durch das jahrelange Anpressen des Kabels in der Verpackung an dieser Stelle entstanden sein.
Die verschiedenen Kunststoffe gehen mit der Zeit eine chemische Reakton miteinander ein.


Viele Grüße,
Axel Smile
Womit fährt der Norweger zur Mittagspause...?
...Na mit einem Fjord Siesta! Wink
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#3
Vielen Dank, Axel - das ist eine sehr erhellende Information (auch für zukünftige, andere Fälle), die ich so noch nicht kannte.

Grüße

Günter
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#4
Die Weichmacher in der Isolation des Netzkabels ist schuld. Schau mal hier, bei meinem Stelltrafo lag das Netzkabel längere Zeit obendrauf. 
   

https://roehren-radio.eu/altes/elektrote...type-1223/
Es genügt nicht keinen Gedanken zu haben: man muß ihn auch ausdrücken können. (Karl Kraus)
—-
Viele Grüße!
Shy Steffen
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#5
Solche, scheinbaren Schmelzspuren kenne ich auch. Ich habe 2 kleine Kofferradionetzteile, auch originalverpackt und neu, hatten beide solche Spuren, wo die Kabelisolierung eine chemische Reaktion eingegangen ist, aufgrund der langen Lagerzeit in der engen Verpackung.

Ich habe von diesen Fernsehleuchten auch 2 Stück. Ohne die zugehörigen, blauen Birnen sind sie aber weniger interessant. Nicht, dass ich davon überzeugt wäre, dass diese Birnen wirklich so augenschonend wären, wie damals in der Werbung gepriesen wurde, aber wegen der Originalität. Wenn man sie einfach nur in eine Ausstellung legen möchte, geht bestimmt auch Lampen in der gleichen Bauform in Glasfarbe tauchen...

Diese Lampen müssen recht lange hergestellt worden sein, meine ältere hat noch einen uralten Rundstecker, die dürfte aus den späten 50er oder frühen 60er stammen. Praktisch war ja auch, dass die Lampe keine Steckdose unnötig belegte, da man das Fernsehgerät gleich daran anschließen konnte. Damals waren die Steckdosen in den Zimmern oft noch sehr sparsam vorhanden.
~~~Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)~~~
Die einzige, falsche Entscheidung die du treffen kannst ist, keine Entscheidung zu treffen.
Ich bin nicht DICK, ich bin nur zu KLEIN für mein Gewicht  Big Grin
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#6
Ups ... solch Stelltrafo hatte meine Oma für den Ines 1001 auch ... irgendwie wurde nie dran rumgestellt und irgendwie konnte ich meine Oma überzeugen, dass dieses Ding auch schon Ende der 1970er, auch in Magdeburg nicht mehr notwendig war, da war ich dann in der 7.Klasse und wusste, ein Multimeter zu bedienen ... soll ja Leute gegeben haben, die diese Dinger noch bei Farbfernseher benützen wollten ...
Viele Grüsse, Micha

Ich wohne am deutschen Elbkilometer 358 westelbisch ... und genieße die Natur ... die Röhrentechnik zeigt, dass sich der Strom nur von Minus nach Plus bewegt ... und damit die echte technische Stromrichtung erkennbar macht ... dem Praktiker sind jedoch die irren Halbleiterstrompfeile egal








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#7
(28.03.2024, 23:26)anton schrieb: Ohne die zugehörigen, blauen Birnen sind sie aber weniger interessant.

Ein bedenkenswertes Argument. Ich hab' jetzt mal ein paar 15[W]-E14-Glühlampen blau gekauft, um das Teil zu komplettieren - so teuer sind die ja in der "Bucht" nicht.

Grüße

Günter
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#8
Hallo Micha,

(28.03.2024, 23:31)hardware.bas schrieb: Ups ... solch Stelltrafo hatte meine Oma für den Ines 1001 auch ... irgendwie wurde nie dran rumgestellt und irgendwie konnte ich meine Oma überzeugen, dass dieses Ding auch schon Ende der 1970er, auch in Magdeburg nicht mehr notwendig war, da war ich dann in der 7.Klasse und wusste, ein Multimeter zu bedienen ... soll ja Leute gegeben haben, die diese Dinger noch bei Farbfernseher benützen wollten ...

Tja, und nun sind die Dinger wieder für Radiosammler interessant, für Radios die nur 220 Volt können.  Thumbs_up
Bei mir steht auch so einer und da hängen alle Radios dran, die nur 220 Volt haben.
Die anderen hängen an der „230 Volt Schiene“.


Viele Grüße,
Axel Smile
Womit fährt der Norweger zur Mittagspause...?
...Na mit einem Fjord Siesta! Wink
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#9
Hallo, Axel,
natürlich ist dieser Trafo auch heute noch sinnvoll ...
bei und beträgt die Netzspannung tlw sogar über 240 V
Viele Grüsse, Micha

Ich wohne am deutschen Elbkilometer 358 westelbisch ... und genieße die Natur ... die Röhrentechnik zeigt, dass sich der Strom nur von Minus nach Plus bewegt ... und damit die echte technische Stromrichtung erkennbar macht ... dem Praktiker sind jedoch die irren Halbleiterstrompfeile egal








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#10
.....mit diesem Trafo bestrome ich meine Röhrengeräte, die keine 240 V/AC Umstellung haben.
M.f.G.
harry


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Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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