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Erwerb - Experiment - Röhre RV12P2000
#1
Hallo,
hin und wieder, wenn sich der Aufwand in Grenzen hält, besuche ich Radio-Flohmärkte. Mehr um Angebotenes anzuschauen, als Überteuertes zu kaufen. Als ich bei einem Anbieter in einem Karton Radioteile sah, entdeckte ich eine Telefunken-Röhre vom Typ RV12P2000 in Milchglasausführung mit dem Aufdruck: "Eigentum R L.M. und B A L 718 sowie den Ziffern 33 und 40". Diese Röhre weckte mein Interesse, da auch im Internet eine Fülle von Informationen zu dieser Röhre einschließlich ihres Verwendungszweckes abrufbar sind. Eine verbindliche Aussage zur Funktion war vom Anbieter nicht möglich. Da ich mich noch nie mit diesem Röhrentyp beschäftigt hatte und beim weiteren Kramen im Karton auch eine Fassung mit Montageteil fand, habe ich sie erworben. Ich fand dann auch noch ein paar MP-Kondensatoren und Kleinzeug für eine Bastelei mit dieser Röhre. Um das Erworbene im Test auf Betriebsfähigkeit zu prüfen, habe ich ein Chassisblech bei BATHO 1,0 mm RV3/5 bestellt. Nach der Lieferung und aufgrund der hier begrenzten Nutzfläche, werde ich in einer Fortsetzung auch mit Bild an das Thema anknüpfen.
Mit freundlichem Gruß, Wolfhard
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#2
Hallo Wolfhard!

Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Die P2000 ist eine universelle Röhre, für HF und NF nutzbar. In manchen Notradios wurde sie auch als Netzgleichrichter benutzt, oder zwei als Endstufe parallel geschalten.

Die Zahlen stehen für 33. Kw 1940
BAL ist das Kürzel für "Bauaufsichts-Leitung des Reichsluftfahrtministerium"
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
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#3
Hallo Mark.
Als bekannter LW/MW Absauger, kann ich Dir und den P2000 Besitzer,
eine Arbeit von mir mit dem bei JOGI bekannten Vorverstärker oder Vorsatz zum DKE38 hier einstellen. Ich habe das für einen Freund untersucht und mit Messwerten versehen.
Das könnte Euch interessieren.
mike


   



   




   
Klug ist jeder. Der eine vorher, der andere nachher.

mike Smiley43
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#4
Hallo Hans!

Vielen Dank für den Plan, habe ich gespeichert. Werde ich mich mal mit beschäftigen.
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
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#5
Hallo
mit den WM Röhren kann man so manches machen. Hier ein Projekt welches ich nach Abschalten der für mich hörbaren MW Stationen nicht weiter verfolgt habe. Zweikreiser rund um einen zufällig gefundenen Spulensatz aufgebaut mit aperiod.Vorstufe 3 X RV12P2000 und LV3 als Endröhre.
       
Franz
eh isch misch uffreg isch mirs lieber egal
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#6
Hallo Franz,
das Lohnt doch noch, auf MW Wellenjagt zu gehen!

Wenn du es nicht weiter verfolgst........ Hast du meine Adresse? Big Grin
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
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#7
Hallo Mark
ich wohne neben einem Trafohäuschen, d.h.in einem Störnebel der über das ges. MW Band geht. Deshalb ist MW für mich passe´.
Irgendwann werde ich das Ding anderweitig verwerten. Mir schwebt eine UKW Geschichte mit der P2000 vor. Die sollte die 10,7 ZF auch. können. Dann habe ich noch einen kompletten amerikanischen Niedervolt Röhrensatz für ein amerik. Autoradio. Der will auch noch mal für etwas nütze sein... Schaun wir mal..
Gruß Franz
eh isch misch uffreg isch mirs lieber egal
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#8
Achso..... Naja. Dann ist das was anderes.
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
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#9
Aber Mark, du kannst doch nicht alles haben (wollen ) Smile
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#10
Frank, die Liste ist groß, von Sachen, die ich nicht haben will.

- Nichts zu essen
- kein Bier
- AM-Sender Abschaltungen
- nicht zum Sammlertreffen kommen
- das Forum verlassen

Big Grin

Nu aber zurück zu Wolfhards radio!
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
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#11
Hallo Mark, Hallo Mike,
ich bedanke mich für eure Information zum Thema.
Da BATHO das Aufbaublech noch nicht geliefert hat ist eine Prüfung der Röhre noch nicht erfolgt. Einen unbefestigten fliegenden Aufbau lehne ich ab. Auf dem Flohmarkt fand ich auch einen kleinen Schuko-Netzstecker. Diesen habe ich (siehe Bild) vorab an das Netzanschlusskabel für den Testaufbau angebracht. Mit dieser Beschaltung habe ich bei mir immer den erdseitigen Netzanschluss auf dem Chassis. Fortsetzung ist vorgesehen.
Mit freundlichem Gruß, Wolfhard    
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#12
Hallo Oldie

SOFORT den Stecker abschneiden.

Du kannst doch nicht den Schutzleiter als Rückleiter benutzen.
A: Verboten
B. der Fehlerstromschalter löst aus.

Die ELEKTRIKER hier werden Dir noch auf die Sprünge helfen.
Typische Bastlerlösung!!!!

mike
Klug ist jeder. Der eine vorher, der andere nachher.

mike Smiley43
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#13
Danke Hans. Das tut schon beim Hinsehen weh.
Sowas macht man nicht.


Schalte doch eine Glimmlampe gegen PE. Wie hier. http://www.b-kainka.de/roehren/Liliput.htm

Ist auch nicht die feine Art, aber deutlich besser als der Mist.
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
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#14
Hallo Mike,
um den üblichen höflichen Umgang hier im Forum weiter zu pflegen, bitte ich Dich, wie es hier üblich ist, vorab den Gesprächspartner mit dem korrekten Namen anzusprechen. Des weiteren bitte ich Dich, meinen Text (bei mir den erdseitigen Netzanschluss- usw.) gründlich zu interpretieren. Diese Art des Netzanschlusses für meine Allstrom-Basteleien praktiziere ich hier störungsfrei schon jahrzehntelang. Bei (bei mir usw. so mein Text) meinem Netzanschluss gibt es zu den relevanten Leitungen keinen Potenzialunterschied. Das bitte ich zur Kenntnis zu nehmen.
Mit freundlichem Gruß, Wolfhard
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#15
Moin,

also dazu auch wenn es jetzt etwas Off-Topic ist würde ich gerne mal etwas fragen. Mal abgesehen vom FI.
In meiner alten Wohnung kam vom Keller RST und N d.h. im Kasten waren N und PE verbunden. Also kein Potentialunterschied. Warum kann man diese Lösung mit dem Schutzleiter als kodierung nicht nutzen???

Denn entweder geht das Gerät dann gar nicht, oder eben nur wenn die Phase nicht auf dem Gehäuse liegt. Es ist ohnehin unverantwortlich, dass wir nicht wie in GB verpolungssichere Steckdosen haben.

Thommi
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#16
Früher wurden der Null-Leiter auch als Schutzerde benutzt. Aber nur dann wenn es im Haus zwei Elektroleitungen vorhanden waren. Also Phase und Null, Schwarz oder Braun und Blau.
Diese Brücke durfte nur in der festen Verdrahtung, Sichrungskasten bzw. Steckdose gemacht werden. Ein FI-Schutz war damals nicht vorgesehen.
Im Stecker selbst habe ich auch noch nicht gesehen. Ich persönlich würde es nicht im Stecker machen.
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#17
In einem Haus ohne FI "funktioniert" das. Mit FI sorgt es für schlagartiges Einbrechen der Dunkelheit...
"Die feine Englische" ist das bestimmt nicht und daß sich einem Elektriker bei dem Anblick die Fußnägel aufrollen kann ich ihm nicht übel nehmen Wink
Ich bevorzuge für Allstrom-Basteleien (wenn man sie unbedingt haben muss) immer noch den guten alten Trenntrafo.
Gruß,
Uli
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#18
Hallo Thommi,
Du bestätigst den bisher hier im Forum üblichen sachlichen Umgang. Auch wenn unterschiedliche Herangehensweisen bestehen, sollte eine sinnvolle lehrreiche Kommunikation möglich sein. Ich bedanke mich für Deinen Beitrag.
Mit freundlichem Gruß, Wolfhard
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#19
(18.02.2015, 00:38)oldi-030 schrieb: Hallo Mike, um den üblichen höflichen Umgang hier im Forum weiter zu pflegen, bitte ich Dich, wie es hier üblich ist, vorab den Gesprächspartner mit dem korrekten Namen anzusprechen.

Hallo Wolfhard,

Deinen Wunsch nach einem höflichen und sachlichen Umgang kann ich natürlich völlig nachvollziehen! Deinen oben stehenden, zitierten Satz jedoch nicht zur Gänze. Grund: Dein korrekter Name im Forum ist Oldi, diesen Namen hast Du Dir seinerzeit selbst gegeben. Es ist in Foren durchaus und allgemein üblich, sich mit dem Nicknamen im Profil anszusprechen. Ergo ist es nicht zu kritisieren, wenn Du so angesprochen wirst. Wenn Du ausschließen möchtest, mit diesem Namen angesprochen zu werden, hast Du die Möglichkeit Deinen Nicknamen in Deinen realen Vornamen zu ändern. Solltest Du das wünschen, bin ich Dir dabei gerne behilflich.
~~~Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)~~~
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#20
Hallo Wolfhard,
in Bezug auf Deine Lösung mit der "jahrzehntelang bewährten Nutzung" des Schutzleiters als Null- Rückleiter möchte ich die Aussagen von Thommi, Frank und Uli noch etwas ergänzen.
Zuerst jedoch eine Bitte. Nicht nur in unserem Forum sondern auch in anderen Interessengemeinschaften sind eben nicht nur erfahrene Bastler, Experten oder andere langjährig an der Radio- und Elektrotechnik Vertraute vereint, sondern auch viele Einsteiger und Laien, die kein oder nur sehr wenig technisches Wissen von der Materie und dem elektrotechnischen Umfeld haben. Aber gerade solche Forumsmitglieder sind erfahrungsgemäß für "Elektro- Bastellösungen" jeglicher Art sehr empfänglich und bauen das nicht selten ohne Überlegung nach. Das kann aber fatale Folgen haben. Deswegen sollten wir von der Veröffentlichung solcher "es funktioniert schon lange bei mir"- Lösungen unbedingt absehen, oder wenn es unvermeidlich war, darauf hinweisen, dass diese Sache den aktuellen Regeln der Technik, Vorschriften und Normen widerspricht. Es soll schon vorgekommen sein, daß durch den blinden Nachbau irgend einer "windigen Pfriemelei" ernste Schäden an Leib und Gesundheit des unwissenden Nachnutzers entstanden sind. Und mit solch einem schlechten Gewissen, so was propagiert zu haben, würde ich selbst nur ungern leben wollen.

Nun ein paar technische Fakten. In einer bestimmten Ära der Elektrotechnik und der Netze war die Nullung durchaus normenkonform und Stand der Technik. Doch daran waren einige technische Voraussetzungen sowohl in der regionalen Energieverteilung, als auch in den Hausnetzen geknüpft. Ein nullungsfähiges Netz erfordert, wenn ich mich recht erinnere, die Stützung des Nulleiters mit dem örtlichen Erdpotential beim Kunden. Das heißt, in Oberleitungs- Freileitungsnetzen wurde an jedem zweiten Mast, und in Erdnetzen an bestimmten Muffen, der Nulleiter mit einer Erdungsvorrichtung verbunden, um das potentialmäßige "Hochziehen" des Nullleiters beim Kunden vom Erdpotential des Trafos in der örtlichen Station durch den fließenden Laststrom zu vermeiden. Zusätzlich dazu mußte der Null durch eine Erdungsvorrichtung im Haus nochmals gestützt und damit auf das lokale Erdpotential gezogen werden.
Im Haus selbst gab es zwei Netzvarianten. Die Dreileiterverteilung mit Phase, N- und PE- Leiter, bei der die Verbindung von N und PE in der Hauptverteilung am zentralen Erdungspunkt vorgenommen wurde und somit zu jedem Verbraucher ein dreiadriges Kabel vorlag.
Bei der in der DDR mit ihrer Materialknappheit mehr angewendeten genullten Zweileiterverteilung (Phase und PEN- Leiter) wurde der Schutzkontaktanschluß z.B. von Steckdosen erst in der Dose selbst mit dem Nullleiter verbunden. Dabei mußte der ankommende Null- Draht zuerst zur Erdklemme und dann zur Nullklemme geführt werden.
Da aber die Nullung schon lange nicht mehr normenkonform ist, sich aber bestimmt noch viele "elektrotechnische Leichen" über den Bestandsschutz über die Zeiten gerettet haben, kann man nicht mehr allgemein annehmen, daß irgendwelche technischen Bastellösungen überall funktionieren und vor allem risikolos betreibbar sind.
Deshalb nochmals die Bitte und die Forderung, auch wenn ich mich wiederhole: Es muß jeder, der, wenn er es nicht für unvermeidbar hält, solche "bei mir funktionierts"- Lösungen zu veröffentlichen, auf die Risiken, die sich beim Betrieb ergeben können, sowie die eventuellen versicherungsrechtlichen Konsequenzen hinweisen!
Viele Grüße

Wolfram

"... Bei uns tut jeder, was er kann. Aber nicht jeder kann, was er tut. ..."
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