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Anodenspannungserzeugung bei Batteriegeräten
Servus,
Sehr schön, aber mit Verlaub gesagt, ist mir das alles zu aufwendig, da bleibe ich bei meinen einfachen tieffrequenten Zerhackerschaltungen mit 2 Transistoren. Auf die 1-2cm kommt es nun wirklich nicht an.
Mit herzlichen Grüssen aus Trient
Volker

Wer mehr über meine Basteleien wissen möchte, kann meine Web Seite besuchen.


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Servus Volker,

ich hab schon eine Anzahl von Wandlerprints gefertigt (Bild). Die meisten Ferrittrafos aus der Bastlerkiste mit unbekannten Wickeldaten. Diese wurden mit dem Ohmmeter ausgemessen. Wenn die Wicklung zwischen 5 und 100 Ohm aufweist ist sie als Sekundärwicklung für Aufwärtswandler geeignet. Je höher der Ohmwert um so höher die zu erwartende Ausgangsspannung. Die Primärwicklung muss niederohmig sein, unter 1 Ohm. Meist muss man eine passende Primärwicklung selbst aufbringen. Windungszahlen zwischen 5 und 30 Windungen genügen, je nach gewünschter Eingangsspannung. Verwendbar sind durchwegs alle Ferritkerne Schalen- E- und auch Ringkerne, leider sind letztere schwer zu bewickeln. Die Schaltung ist sehr schwingfreudig, der Wirkungsgrad jedoch von der Dimensionierung der Wicklungen abhängig.

.jpg   P1180571.kl.JPG (Größe: 65,85 KB / Downloads: 212)
Einige der DC-Wandler wurden in Anodenhüllen-Repliken eingebaut und mit Röhrenportables getestet. Auf Mittelwelle wurden keine Störungen festgestellt, auf UKW sowieso nicht. Die Schachteln werden aus Weissblech oder kupferkaschiertem Pertinax hergestellt.
 
.jpg   kapsch.67,5V.jpg (Größe: 57,35 KB / Downloads: 212)
.jpg   Pertrix Nr.61.90V.jpg (Größe: 55,83 KB / Downloads: 212)

Grüsse aus Niederösterreich
Gerhard
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Hallo Gerhard,

das muß ich demnächt mal nachbauen !
Besonders gefallen mir die Batteriehüllen, gibts dafür
Downloads ? Ich habe zwar schon viele gesehen, aber
deine gefallen besonders gut !

Gruß,
RE 084
RE 084 heisst Hans und kommt aus 41844 Wegberg
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Oder die:


.jpg   Batterie.jpg (Größe: 59,38 KB / Downloads: 169)


.pdf   Pertrix 90V Batterie.pdf (Größe: 402,59 KB / Downloads: 8)
Viele Grüße aus Loccum, Wolfgang

Wer niemals fragt, bekommt nicht einmal ein Nein zur Antwort.
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Hallo Hans (RE084),

wenn Du mir sagst welche Anodenhülle Du haben willst, sende ich sie per mail, falls sie noch auf meinem PC vorhanden ist.

LG. Gerhard
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Servus Hans,
In den unergründlichen Tiefen meiner externen Festplatten schlummern auch noch Vordrucke für Anodenbatterien, kann ich heute abend mal suchen.
Mit herzlichen Grüssen aus Trient
Volker

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Hallo Kollegen,

nun will ich noch eine Universalanode vorstellen. Gespeist mit 4 Monozellen, der Minuspol des Ausgangs ist mit einem 4V/0,1A Lämpchen abgesichert. Der Hartfaserkasten hat die Abmessungen 180 x 130 x 56mm mit geschlossenem Deckel. Bei dieser Anodenbatterie könnte man auch einen Schalter für die Speisebatterie einbauen, aber wenn schon eine Ein-Aus-Automatik vorhanden ist kann man darauf verzichten.
   
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Servus,
Sehr schön, wieviel mA liefert die bei 67,5V, 90 und 120V,
Gebraucht werden bei 67,5 ca.15mA, ebenfalls bei 90V und bei 120V ca. 20mA, alte K-Röhren wie die KDD1 ziehen richtig Saft.
Mit herzlichen Grüssen aus Trient
Volker

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Servus Volker,

20mA bei 120V sind leicht zu erreichen. Allerdings muss bei steigendem Strom mit Spannungseinbrüchen am Ausgang gerechnet werden. Man kann das mit etwas höherer Eingangsspannung kompensieren.
Günstig wäre eine Stabilisierung der Ausgangsspannung. Ich habe eine Schaltung mit zusätzlichem Transistor und Zenerdiode probiert. Die Stabilisierung hat recht gut funktioniert, allerdings verringert sich der Wirkungsgrad beim Einsetzen der Stabilisierung auf ca. 30%. Die Schaltung ist daher unbrauchbar.

.gif   DCW318.stabil.plan.gif (Größe: 5,19 KB / Downloads: 74)
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Servus,
Das ist schade, sonst hätte mich die Schaltung wirklich interessiert.
Mit herzlichen Grüssen aus Trient
Volker

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Hallo zusammen,

das Problem mit der bei steigendem Ausgangsstrom fallenden Ausgangsspannung
ist bei so einfachen Schaltungen doch völlig normal. Wie soll da eine Nachführung
erfolgen ? Dazu müsste dann ein passender Regel-Chip aus einem Schaltnetzteil
verbaut werden. Da gibt es entsprechende Schaltungen ...... die sind dann natür-
lich "etwas" aufwändiger.
Eine eierlegende Wollmilchsau mit minimalstem Materialaufwand gibbet nicht, das
sollte klar sein. Wenn man solche Schaltungen verwenden möchte, dann muß schon
eine Stabilisierung dran und dann darf man auch nicht über den dann schlechteren
Wirkungsgrad weinen, das ist dann eben so !
Daher verwende ich bei meinem Gegentaktwandler einen fetten Ladekondensator
und eine Stabilisierung mit IRF840, sch.... auf den Wirkungsgrad, der Saft kommt
aus einem 6 Volt 4Ah Bleiakku !!

Gruß,
RE 084
RE 084 heisst Hans und kommt aus 41844 Wegberg
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