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Phonoprä pfeift
#21
Thommi,
noch mal zurück zu Deinem Beitrag #18.
Ich habe Dir mal 'ne PN geschrieben.
Viele Grüße

Wolfram

"... Bei uns tut jeder, was er kann. Aber nicht jeder kann, was er tut. ..."
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#22
Moin,

ein Oszilloskop habe ich, das ist aber noch nicht mit umgezogen. Das Pfeifen hört sich gleich an, es ist ein Grundgeräusch mit Einsprengseln, hört sich an als ob jemand in dem Pfeifen morst.

ob der Plattenspieler angeschlossen ist oder nicht ändert nichts.
PCC 89 ist mir eine beim Umzug kaputtgegangen, daher habe ich bei Pollin gleich mehrere bestellt und hier liegen.

ich werde die weiteren Vorschläge mal so die Woche über durchprobieren mal sehen ob man ihm das gepfeife abgewöhnen kann.

Thommi
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#23
Thommi,
ich hoffe, das das mit der PCC89 nur ein Schreibfehler Deinerseits ist. Denn die PCC89 ist gegenüber der PCC88 (ECC88) eine ganz andere Röhre mit einer sehr abweichenden Sockelbeschaltung. Da paßt fast nix, nicht nur von der Pinbelegung her, sondern auch von den elektrischen Werten!
Wenn Du die wirklich genommen hast, brachst Du Dich nicht zu wundern, wenn der Amp ein unkontrolliertes Eigenleben entwickelt!Confused
Viele Grüße

Wolfram

"... Bei uns tut jeder, was er kann. Aber nicht jeder kann, was er tut. ..."
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#24
Hallo Thommi,
hier noch mal zur Verdeutlichung die Anschlußschemata:

PCC88, gleich der ECC88

   

Und nun die PCC89

   

Auch elektrisch stimmt nichts überein. Anodenspannung, - strom und Steilheit sind völlig anders! Eigentlich dürfte die PCC89 gar nicht heizen, da sie andere Heizpins hat.
Selbst wenn Du die Anschlüsse umlötest, wird die Röhre wahrscheinlich nicht richtig arbeiten, da es eine Spezialröhre für Fernsehtuner ist.
Triode ist eben nicht Triode! Smiley43
Viele Grüße

Wolfram

"... Bei uns tut jeder, was er kann. Aber nicht jeder kann, was er tut. ..."
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#25
Moin,

nein, das ist kein Schreibfehler. Ich habe die so von dem Kollegen angeboten bekommen, als gleichwertiges Äquivalent zur ECC88. Die Heizpins sind doch dieselben.

Also heißt das praktisch, ich muß erstmal diesen Teil des Verstärkers ändern...

na dann schicke ich mal die neuen PCC89 zurück an Pollin und schau mal ob sie ECC88 haben

Thommi
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#26
Hi Wolfram,
diesmal hat Thommi mit der Heizung richtig gelegen, bei beiden Röhren liegen sie auf 4 und 5.
Viele Grüße aus Loccum, Wolfgang

Wer niemals fragt, bekommt nicht einmal ein Nein zur Antwort.

In Memorandum 2018
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#27
Ich dachte bei Ex8 Röhren ist die Heizung immer auf 4+5?
Also heizen wird sie wohl, wenn auch leicht unterheizt. Funktionieren wird allerdings nix Big Grin
Und PCC88=ECC88 - warum nimmt man die PCC88 dann als ECC85 Ersatz? Weil billiger als ECC88?

Edit: Oops, zu langsam
Gruß,
Uli
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#28
o.k., mit der Heizung ist klar, ich hatte mich da verguckt und die ECC81, 82 und 83 im Visier, da werden ja die Pins 4 und 5 verbunden und die Heizspannung gegen Pin 9 angelegt.
Die PCC88 ist noch mehr verfügbar, weil eben als P- Röhre deklariert. In den meisten Datenblättern wird die Heizspannung mit 7V angegeben, macht also zu 6,3V bei E- Röhren keinen allzu großen Unterschied.
Aber die restlichen Anschlüsse bei der P(E)CC89 sind zur 88er "Schwester" sehr unterschiedlich belegt!
Pollin hat keine ECC88, sondern neben den PCC89 auch nur die ECC89. Daran, dass die beiden Typen bei Pollin noch auf "Halde" liegen, erkennt man, dass diese Röhren mit Erfolg zu nichts anderem als in TV- Kaskodetunern brauchbar sind.
Viele Grüße

Wolfram

"... Bei uns tut jeder, was er kann. Aber nicht jeder kann, was er tut. ..."
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#29
Moin,

ja deswegen meinte ich ja, ich mußt diesen Teil des Verstärkers ändern, also die Röhrensockel entsprechend anders beschalten.

Ob P oder E Serie macht wenig Unterschied, da die Spannung der Heizung in weitem Bereich über Spindeltrimmer mit dem LM317 verändert werden kann.

Und warum kann man diese Röhren nur für TV Tuner verwenden? Worin liegt das Spezifikum?

Thommi
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#30
Thommi,
das hat was mit dem konstruktiven Aufbau der Röhrensysteme zu tun.Die sind eben für Frequenzen um 200MHz optimiert. Irgend was wird auch bei NF rauskommen, aber da können Sche... effekte auftreten, wie Schwingen usw.. Aber das ist Theorie und da Du ja Probleme damit hast, lasse ich es hiermit bewenden. Löte die Sockel um, schaffe Dir neue Probleme und Unwägbarkeiten, oder nimm lieber die in der Schaltung original dafür vorgesehenen Typen, "it's your choice...!"
Die Zeit, nun ausführlich den "Erklärbären" zu spielen, habe ich nicht! Vor allem, da ich bezweifle, dass diese "Theorievorlesung" fruchtbaren Boden vorfindet Smiley43
Viele Grüße

Wolfram

"... Bei uns tut jeder, was er kann. Aber nicht jeder kann, was er tut. ..."
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#31
(17.11.2013, 11:56)Thommi schrieb: ...Ich las mal irgendwo, dass man aufgrund der hohen Verstärkung dieser winzigen Pegel sowas nicht wirkloich bauen kann. Wie sind eure Erfahrungen damit?...

Hallo Thommi,

ich habe mal einen Phonovv nach einer Schaltung bei Jogi (eine uralte Originalschaltung von RCA) mit je einer ECC83 pro Kanal aufgebaut, das ging völlig problemlos. Hatte das Alugehäuse einer alten 51/4" Festplatte verwendet, wo auch der Trafo mit drauf war. Kein Brumm und keine Schwingungen bei freier Verdrahtung. Hier war die Entzerrung zwischen den beiden Trioden eingebaut.

Zur Zeit baue ich an einem Phonovv mit 3 Triodensystemen je Kanal, auch ECC83, bei dem die Entzerrung über die Gegenkopplung läuft. Komme da aber wg. anderer Baustellen nicht weiter. Es fehlt nur noch das Netzteil. Werde berichten.

Viele Grüsse,
Jean
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#32
Moin,

Wolfram, damit ich die vorgesehenen Typen verwenden kann, muß ich die Sockel ja ändern. die sind ja nun so beschaltet, dass die PCC89 arbeiten können. Die Heizung ist zwar gleich, aber alle anderen Pins eben nicht

Thommi
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#33
Meine Lieben,

das Problem scheint eher woanders zu liegen, im Radioteil der Musiktruhe hört man dasselbe Signal. Es ist nicht lautstärkeveränderlich.

Ein Kollege meinte, das könnte durch LAN über das Stromnetz verursacht werden. Wie kann ich feststellen, ob das Netz verseucht ist?

Thommi
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#34
Meines Wissens nach ist der Poweline-Nebel (LAN via Lichtnetz) eher ein Prasseln und kein Pfeifen. Bevor Du jetzt irgendeinen Schuldigen suchst, verdrahtet das doch mal alles ordentlich. Ich habe das selbst erlebt, was eine ordentliche Verdrahtung für einen Unterschied macht.


Kannst Du den Verstärker vielleicht mal an einem anderen Ort testen?
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
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#35
Moin,

die Musiktruhe brauche ich nicht zu verdrahten, die hat Printtechnik und lediglich die Kondensatorkur hinter sich.

D.h. es tritt bei 2 verschiedenen Geräten (Phonoprä und Musiktruhe) genau dasselbe auf.

Thommi
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#36
Hallo Thommi,
anbei ein link zur Datenbank von AVM bezüglich Spezifikation Powerline:
http://service.avm.de/support/de/SKB/FRI...Stoerungen

Hast Du vielleicht einen Netzfilter greifbar, den Du einschleifen könntest?
(z. B. Pollin Netz-Entstörfilter DIT ID-10AC-S Art.-Nr. 250 370)
Grüße aus Wassenberg,
Norbert.
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#37
Tja,

nun das hilft wenig weiter. Mir sagt das nur, dass wir nun genausoweit sind wie am Anfang und ich immer noch keine Ahnung habe:

a.) woher die Störung genau kommt

b.) wie ich sie messen kann

c.) was ich dagegen tun kann

Ich weiß bisher nur dass sie gerne bei Röhrengeräten auftritt, wenn auch nicht bei allen und dass sie zumindest beim Phonoprä je nach Lage und Bewegung des Gerätes verschieden ist. Die Musiktruhe mit ihren 95Kg ist mir zum Drehen und bewegen etwas zu schwer....

Thommi
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#38
Thommi,
klar sind wir wieder am Anfang. Du tust ja auch nichts dagegen!

zu a) Was nützt dir, dass Du weißt wo die Störung herkommt, wenn Du keine Möglichkeit siehst (und auch hast), um irgendwelche Störer zu definieren und zu "killen".

zu b) Zum Messen bräuchtest Du einen hochselektiven Meßempfänger mit einer speziellen Richtantenne und Meßfrequenzbereichen von 100kHz bis 1GHz und Empfindlichkeiten ab 1µV/m Feldstärke. Da so ein Gerät in einem Wert von etlichen tausend Eu's bestimmt bei keinem von uns "rumoxidiert" kannst Du Dich erst mal getrost von Messungen des Störnebels verabschieden. Also, Gedanken hieran sind vertane Liebesmüh!

zu c) Wir haben wiederholt auf Deine "fliegende" Verdrahtung mit möglichen Erd- und Signalschleifen hingewiesen. Da Du Deine Arbeit aber unter die Rubrik "heilige Kuh" stellst, laufen meines Erachtens nach alle weiteren Tipps in Bezug auf einen Neuaufbau nach den Regeln der Technik sowieso nur ins Leere.

Also, was willst Du noch? Mir fällt nichts mehr ein.Smiley59
Es ist eben ein Unterschied, ob man zu ergründen versucht, warum etwas so oder so gemacht wird und sich danach richtet (z.B. Aufbau eines nachbausicheren Gerätes anhand einer Bauanleitung, wie einer getesteten "Radio- Rim- Baumappe" oder "Elektor- Schaltung"), oder ob man nur mal was "zusammennagelt".
Wo sollen wir da einen Ansatz für Ratschläge finden?
Viele Grüße

Wolfram

"... Bei uns tut jeder, was er kann. Aber nicht jeder kann, was er tut. ..."
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#39
Hallo Thommi,

.. muss da Scotty Recht geben. Ein bisschen Theorie schadet nie. Es bastelt sich viel entspannter wenn man
verschiedene Zusammenhänge begriffen hat. Sei es drum.
Nun zu deinen Problem. Mich interessiert die Musiktruhe. Wo treten die Störungen auf?
Ich meine, ist es generell auf allen Bändern und im TA Modus? Oder nur auf speziellen Frequenzen.

Grüße von Andreas
lass mich, ich kann das,
... oh kaputt.
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#40
Moin,

die Theorie löst aber meine akuten Probleme nicht, das kann man mal machen, wenn man viel Zeit hat.

Die Musiktruhe pfeift immer, egal in welchem Modus. Mich wundert nur, dass sich die Lautstärke des Singals nicht ändert, egal ob man voll aufdreht oder den Regler ganz schließt.

Das Pfeifen ist aber eben erst seit dem Umzug hierher, d.h. der Fehler muß irgendwoher hier aus der Umgebung kommen....

Thommi
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