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Uhr von ca 1870
#21
Sehr ärgerlich Franz.

Deinen Unmut kann ich sehr wohl nachvollziehen.
Der Uhr"kaputt"macher würde wohl von meinem Anwalt hören.
Zumindest aber würde ich es ihm untersagen, Deine Uhr als Referenz vorzuweisen.
Denn daß schlägt dem Faß....ähm der Uhr, die Krone aus.

Viele Grüße

Peter
„Keiner ist perfekt, aber die kölsche sind verdammt nah dran“

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#22
Um an diesen Kerl ranzukommen braucht es einen Uhrmachermeister der sich nicht scheut schwarze Schafe zu entlarven. Alle Mängel bzw. den Pfusch aufzeigt und natürlich Geld zurück vordern.....
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
Wenn einer dem anderen hilft ohne daraus Profit schlagen zu wollen dann sind wir auf einem guten Weg
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#23
Ja, ich habe ja auch Pendeluhren. 2 wollen auch nicht mehr so. Aber wenn ich a) diese Preise höre. Dann b) wie man besch..... werden kann. Naja, ich habe ja Zeit
Weglaufen tun die nicht. Vielleicht findet man mal einen Privaten. Jedenfalls - ich habe mir den Reparaturbericht auch angesehen - ist das ganz schön dreist.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#24
Moin Franz,
da ja offensichtlich nicht alles mißlungen ist,
solltest Du dem "Reparierer" eine schriftliche
Mängelrüge erteilen. Darauf sollte er reagieren.

Gruß
Wilhelm
Niemandes Herr, Niemandes Knecht,
so ist es gut, so ist es recht

von Fallersleben
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#25
Hallo zusammen,
erstmal Dank für die Anregungen. Mängelrügen habe ich natürlich erteilt. Heute abend will der der Uhrmacher bei mir "vorbei schauen" ! Bisher bin immer ich zu ihm ( ca 100 km ) gefahren. Das wird dann möglicherweise Anlauf Nr 3.. Nun zur Juristerei ,
Von der Sache her ist ein Werkvertrag geschlossen. Bemängelt wird Schlechtleistung. Um das gerichtsrelevant nachweisen zu können, ist ein Beweissicherungsverfahren notwendig. D.h. ein gerichtsanerkannter Sachverständiger muß im Auftrag des Gerichtes ein dezidiertes Gutachten des Schadens mit Vorschlag zur Mängelbeseitung erstellen. Das wiederum ist ist,sofern kein Gegengutachten vom Beklagten beigebracht wird, Gegenstand eines Zivilprozesses. Zivilprozesse enden immer in Vergleichen . Gegenwärtig sind Gerichte derart überlastet, dass es nicht sehr wahrscheinlich ist, dass ein Urteil in vernünftigem Zeitrahmen erfolgt. Ausserdem fallen voraus Kosten an, die den Streitwert ( 800€ und eine alte Uhr ) um vielfaches übertrefen. Sie werden dann zusammen mit der Gerichtskosten anteilig je nach Vergleich von den streitenden Parteien getragen.
Aus der Schilderung ist zu ersehen, dass ich das schon zweimal, allerdings um wesentlich höhere Summen, exerziert habe. Die Vergleiche wurden immer zu meinen Gunsten (ca 30 zu 70 % ) entschieden. Leider ist der zweite Kontrahent dann untergetaucht und ich blieb mit einmem unvollstreckbarem Titel auf den Gesamtkosten sitzen.
Lange Rede kurzer Sinn: Es lohnt sich nicht !
Gruß Franz
eh isch misch uffreg isch mirs lieber egal
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