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Allwellenempfänger Dabendorf 1340.5A1
#61
Ja, das mit dem Zerlegen stimmt. Aber letztendlich hat es ja einen Sinn - hinterher freut man sich... Smiley53

Ich muss ja auch noch öfters ran bzw. rein ins Gerät: Hie und da noch ein paar Farbtupfer außen, dann den Strich am Zeiger erneuern - das habe ich nämlich ganz vergessen.

Auch wenn jetzt an dieser Stelle wie eine Art Zusammenfassung die üblichen Vorher - Nachher-Bilder kommen...

Vorher:

   

und jetzt:

   

Vorher:

   

und jetzt:

   

...so ist diese Geschichte noch nicht beendet. Ein Abgleich oder zumindest eine Überprüfung des Ist-Zustandes der einzelnen Stufen ist ebenfalls noch nötig, wie ich schon schrieb.

Ich komme noch einmal zum Anfang dieser Restauration zurück. Vielleicht liest ja der Verkäufer mit und so frage ich einfach - ist's so ok? Smile

Gruß Michael
Penthode?
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#62
Hallo,

Der Dabendorf hat nun in meiner Werkstatt

      Big Grin

seinen Platz im Regal gefunden:

   

Und nun soll er erst einmal im "harten Betrieb" laufen.

Dabei zeigt sich eine Schwachstelle, die ich anhand des folgenden Fotos erläutern möchte:

   

Schaltet man den Wellenbereich, so wird durch die Welle 1 das Kegelrad K1 gedreht. Das treibt das Kegelrad K2, welches auf der Welle 2 sitzt. Zusammen mit dem dortigen Zahnrad wird der Revolver (über dem Chassis) geschaltet.

K1 ist eigentlich fest auf der Welle 1 montiert. Es wird mit einer Madenschraube befestigt (roter Pfeil) und einem Stift oder einer zweiten Madenschraube (auf dem Foto nicht sichtbar). Das "oder" deswegen, weil ich hier nichts drehen kann (Schlitz abgebrochen oder nicht vorhanden - das konnte ich noch nicht herausbekommen).

Durch das harte Einrasten des relativ schweren Revolvers löst sich nun nach kurzer Zeit immer wieder K1, so dass es nicht mehr fest auf der Welle 1 sitzt. Nichts schlimmes, aber das Ergebnis ist ein Spiel von K1 auf der Welle und ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das mit der Zeit immer größer wird. K2 und das Zahnrad sitzen nach wie vor fest auf der Welle 2. Die Erschütterung beim Umschalten löst nur K1 und das ist unschön.

Was tun? Reinigen der Welle 1 und von K1 von jeglichem Öl und Fett und anschließendes Verkleben mit einm Zweikomponentenkleber, so dass das Kegelrad fix und fest sitzt?

Gruß Michael
Penthode?
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#63
Wenn ich das richtig verstehe, so wird das Kegelrad 1 von nur 1 Madenschraube definitiv gehalten, weil ja die 2. Madenschraube derzeitig mehr oder weniger unerreichbar ist. Diese würde ich versuchen auszubohren auf einer Präzisionsbohrmaschine oder einer Fräsbank. Keinesfalls von Hand versuchen, das geht 100%ig schief. [Bild: smiley64.gif]

In früheren Zeiten hat man solche Wellen in der Verlustigungselektronik (VHF Trommelkanalwähler an den alten SW-TV's) stets mit 2 Madenschrauben befestigt. Diese Madenschrauben waren aus Hartmetall gefertigt (sichtbar an der dunkelblauen Verfärbung) und hatten an der Kontaktstelle zur jeweiligen zu befestigenden Welle einen leichten Konus mit einer kurzen Ansenkung nach innen ähnlich dem Boden einer guten Bordeaux Rotweinflasche.  Dadurch entsteht eine runde Schneide, die sich in die Oberfläche der Welle einschneidet und nicht mehr löst. Verwendet man jetzt noch einen speziellen Gewindegangkleber (Schraubensicherungskleber von Loctite beispielsweise) für diese Madenschraube, so dürfte eine so eingedrehte Schraube sehr fest sitzen und sich nur noch durch Erwämen der Schraube auf ca 90°C wieder lösen lassen.

Das Kegelrad selbst auf der Welle festzukleben, wäre m.E. keine gute Idee, weil's sich im Bedarfsfalle getreu nach Murphy's Gesetz nicht mehr lösen läßt. Und ein solcher Bedarfsfall tritt ein, wenn dieses Kegelrad so fest auf der Welle steckt, daß es faktisch damit unlösbar verbunden ist. Bekanntlich tritt ja stets der schlimmste denkbare Fall immer dann ein, wenn man den überhaupt nicht gebrauchen kann. [Bild: biggrin.gif]

Grüße aus BL

Peter
Grüße aus BL

Peter

Röhrenradios: das Gute daran ist das Gute darin
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#64
Hallo Peter,

erst einmal meine Hochachtung für die gelungene Restaurierung und Dokumentierung des Gerätes!
Es ist ja kaum wieder zu erkennen!
Besonders gut finde ich Deine Skalenergänzungen, sie erleichtern sehr das Ablesen der Frequenzen.

Die zwei Uhren mit Orts- und UTC-Zeit finde ich sehr praktisch, sie ersparen einem das Umdenken.
Viele Grüße aus Loccum, Wolfgang

Wer niemals fragt, bekommt nicht einmal ein Nein zur Antwort.

In Memorandum 2018
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#65
(07.08.2016, 13:27)Opa.Wolle schrieb: Hallo Peter,

erst einmal meine Hochachtung für die gelungene Restaurierung und Dokumentierung des Gerätes!

Danke, gern!  Big Grin

Ja, die zwei Uhren standen schon seinerzeit auf meinem Telefunken-Regenbogen.


@ Peter,

danke für die Hinweise. Da werde ich in Ruhe drüber nachdenken und nicht voreilig kleben, Du hast völlig recht.

Gruß Michael
Penthode?
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#66
Hallo zusammen,

eigentlich müsste die Moderation mal schauen, ob dieser Thread von mir nicht eher in die "Restauration" gehört, statt hier in der "Vorstellung" zu stehen. (???)

Ich mache mal wieder ein wenig "Dabendorf", denn mir ging langsam das scheinbar immer größer werdende Spiel des Wellenbereich-Schalters auf den Zeiger. Der Griff grackelte mir zu lose herum, wissend, dass ja die Madenschraube auf dem Kegelrad das Ganze nicht mehr fest genug hält.

Also habe ich mich beigemacht und zunächst einmal das Bauteil ausgebaut, welches das ganze Gedöns beherbergt. Zur Erinnerung siehe oben: Das ist das Bauteil, wo Welle 1, K1, K2 usw. draufsitzen. Tricky: Auf diesem Bauteil sitzen zwei Stifte, welche zusätzlich zur Verschraubung auf dem Chassis zur Fixierung dienen. Siehe Pfeile:

   

Unser Kegelrad wird einmal von der Madenschraube gehalten:

   

und zusätzlich durch einen Stift, der durch die Welle geht:

   

Ja, Schiet - wenn es denn halten würde. Offenbar ist durch mein intensives Ölen alles so vollgeschmaddert, dass das Kegelrad locker sitzt. Ein Festziehen der Madenschraube hilft nur kurzzeitig. Und besagter Stift sitzt zwar bombenfest im Kegelrad - den kann ich nicht rausschlagen - aber er hat dennoch Spiel in der Welle, so dass das eben alles nicht fest sitzt. Man kann auch gut sehen, dass da relativ viel Zwischenraum zwischen Welle und Kegelrad ist - es ist halt nicht aufgeschrumpft - so dass auch hier viel Öl sitzt und zu gut schmiert...

   

Was tun? Alles komplett mit einem 2K-Kleber zuschmieren wollte ich nicht, das hatten wir ja auch schon diskutiert. Ich habe mich nun erst einmal für eine relativ einfache Lösung entschieden. Und zwar habe ich den betreffenden Bereich von Öl und Fett gereinigt und anschließend unter Zuhilfenahme von einem Tropfen Sekundenkleber eine relativ fette Schraube anstelle der Madenschraube reingedreht:

   

Die eckt beim Drehen nirgendwo an und ich kann sie mit etwas mehr Kraft anziehen als ich das mit der Madenschraube kann. Hält erst einmal alles sehr gut und ich werde das nun testen und beobachten. Smile

Obacht: Smiley53

Wenn man nicht aufpasst und beim Wiedereinbau der Baugruppe die Welle 1, durch die nach dem Zusammenbau und Anschluß der Frontplatte der Stift für den Wellenschalter hindurchgeht, nicht korrekt eindreht (Lochstellung für den Stift waagerecht!), dann sitzt nachher beim Zusammenbau der Wellenschalter nicht mehr senkrecht, sondern schief oder sonst irgendwie.


Gruß Michael
Penthode?
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#67
Mit Deiner Anmerkung hinsichtlich Bereich Reparaturen /VS Gerätevorstellungen hast Du natürlich Recht! Ich habe den Beitrag daher nach Reparaturen verschoben.
~~~Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)~~~
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#68
Dankeschön! Hier ist's besser.
Penthode?
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#69
Hallo,

Frank erfüllte mir vor einiger Zeit einen langgehegten Wunsch: Er sandte mir ein RFT-Logo, welches ich für meinen Dabendorf suchte. An dieser Stelle nochmals meinen herzlichen Dank an Frank! Smiley14

Nun konnte ich hergehen und meinen RX optisch weiter vervollständigen.

im Anlieferungszustand sah das Logo so aus:

   

Ich habe es zuerst mit 1800er und anschließend mit 2400er Naßschliffpapier vorsichtig verfeinert, wollte auch nicht zuviel abschleifen. Zum Schluß habe ich noch ein wenig das Rot aufgebessert, so dass das Logo nun so aussieht:

   

Und nach dem Kleben sieht der Empfänger nun so aus. Es wächst endlich zusammen, was zusammen gehört und wie es sich für diesen RX geziemt. Smile

   

Gerade spielt der Dabendorf auf Kurzwelle im 49m-Band Weihnachtslieder aus den 30er Jahren. Herrlich.

Ich wünsche Euch ein schönes und friedvolles Weihnachtsfest!

Gruß Michael
Penthode?
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#70
Michael, dito nach Stuttgart
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
Wenn einer dem anderen hilft ohne daraus Profit schlagen zu wollen dann sind wir auf einem guten Weg
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#71
Sieht gut aus, wenn du möchtest kann ich dir noch die Originale Plakette von Dabendorf sauber ab fotografieren. diese kannst du dann als Aufkleber mit dranmachen.


.jpg   Dabendorf.jpg (Größe: 61,37 KB / Downloads: 415)
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#72
(24.12.2016, 20:28)Morningstar schrieb: Sieht gut aus, wenn du möchtest kann ich dir noch die Originale Plakette von Dabendorf sauber ab fotografieren. diese kannst du dann als Aufkleber mit dranmachen.

Herzlichen Dank, Frank - das ist nicht nötig. Ich habe ein hochaufgelöstes Foto so einer Plakette da. Das könnte ich mir jederzeit aufarbeiten. Und momentan gefällt mir das relativ schlichte RFT-Logo allein auf dem Gehäuse sehr gut. Selbst das RFT-Logo hätte ich hochaufgelöst da, mittels 3D-Drucker hätte man, könnte man... Aber diesbezüglich fehlen mir die Möglichkeiten, deshalb freue ich mich um so mehr über Dein "echtes" Logo. Du hast bei mir was gut! Smile

Ich möchte mir als nächstes erst einmal Gedanken bzgl. der schwenkbaren Skalenabdeckung/Verglasung machen. Schlichtes Alu-L-Profil oder so; mal schauen, was unauffällig passt und den Gesamteindruck nicht stört.

Gruß Michael
Penthode?
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#73
Hallo
Komme vom WG Forum...
Michael Du hast den Dabendorf sehr schön gemacht.
Gruß von der Ostsee Hal
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#74
Hallo Hal (klingt witzig) Wink

danke! Nun muss ich mir langsam mal Gedanken zur Skalenabdeckung (Rahmen + Glas) machen. Außerdem zeigt es sich nun im laufenden Betrieb, dass im Wellenbereich 4 mit dem 49m-Band ab und zu Aussetzer kommen. Sie resultieren mit Sicherheit daher, dass einer der Kontakte an einem der diesem Bereich zugehörigen Segmente nicht mehr sauber schaltet. Da muss ich nochmal ran.

WG Forum?

An dieser Stelle, falls noch jemand anders mitliest: Die Aktivitäten und Anforderungen in der (Classic Rock-) Band, in der ich spiele, haben wieder stark zugenommen. Außerdem hat es sich entweder gerade rumgesprochen, dass ich alte Gitarrenamps repariere, oder aber, die Dinger fallen zur Zeit reihenweise aus - jedenfalls bin ich momentan sehr ausgelastet mit "nicht-radioaktiven Dingen". Ich finde es auf der einen Seite schade, denn ich komme momentan wenig dazu, hier ins Forum reinzuschauen bzw. kann wenig diesem schönen Hobby frönen... Auf der anderen, musikalischen Seite ist aber momentan viel Spannendes und Neues da...

Gruß Michael
Penthode?
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#75
(13.01.2017, 14:29)MichaelM schrieb: WG Forum?
Er meint wahrscheinlich das WGF (Wumpus-Gollum-Forum)  Smiley43
MfG Christopher

"Baden-Baden, Beromünster, Paris, Rom... 
Eine ganze Welt ist auf der Skala des SABA-Empfängers vereint."
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#76
Hi Michael,

Du wolltest noch die Skalenabdeckung ergänzen, hat sich da schon etwas getan?
Viele Grüße aus Loccum, Wolfgang

Wer niemals fragt, bekommt nicht einmal ein Nein zur Antwort.

In Memorandum 2018
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#77
Hallo Wolfgang,

nein, da habe ich noch nichts gemacht. Ich hatte mir irgendwann L-Winkelprofil aus dem Baumarkt besorgt, solches aus Aluminium, ca. 10 x 10 mm breit. Dazu passendes Hartholz für den oberen Befestigungsbereich. Das Profil ist zugesägt, um ein erstes Muster anzufertigen; um mal zu schauen, wie ers wird.

Aber aufgrund angestandenen Ampreparaturen, aufgrund eines anstehenden Gitarrenumbaues, aufgrund eines Aufbaues einer Lautsprecherbox für meinen Gitarrenamp - also kurzum aufgrund anderer, vordringlicher, musikalischer Aktivitäten - liegt die Skalenabdeckung erst mal wieder auf Halde.

LG Michael
Penthode?
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#78
Hallo zusammen,

nun endlich möchte ich die abschließende Arbeit zu meinem Dabendorf vorstellen.

Es hat lange gedauert. Ich habe zuviel Anderes um die Ohren, ich schaffe es ja nicht mal mehr, hier ins Forum groß reinzuschauen. Doof und ich ärgere mich genug darüber, aber ich kann es nicht ändern.

Ich habe mich mit der Gestaltung der Skalenabdeckung ziemlich schwer getan. Einen passenden Rahmen aus L-Profil wollte ich nach Probearbeiten nicht bauen, geschweige denn gar, extra dafür einen weiteren Dabendorf auftreiben, nur um eines Rahmens wegen sein Gehäuse zu schlachten. Da hier alles sowieso alles fehlte, schwebte mir statt eines klobig wirkenden Rahmens ein sehr schlichtes, aber schon irgendwie "edles" Aussehen der Skalenabdeckung vor, welches dennoch dem technischen Stil dieses Gerätes entspricht: Ein Dabendorf ist oder war ein kommerzieller und kein barocker Wohnzimmerempfänger. Ich wußte aber nur lange nicht, wie ich diesen Kompromiß umsetzen soll.

Eines wußte ich jedoch: Plexiglas schied für mich von vornherein aus. Schönes Glas möglichst in 4 mm Stärke erschien mir passend. Letztendlich kristallisierte sich gedanklich heraus: Die Glasscheibe soll unten von dem Riegel und oben von einem hölzernen Zierstück gehalten werden.

Einen zunächst aus Kiefernholz vorgearbeiteten, gefärbten, rechteckigen Rohling als Halter verwarf ich - der gefiel mich nicht. Das Holzstück muss Zierde sein, darf aber nicht übertrieben wirken. Es soll eine Reminiszenz an die alten Radios und TV dieser Jahre sein, darf aber dennoch nicht zu dick auftragen. Ein Schmuckelement, ein kleiner Hingucker, der aber so ganz nebenbei die wichtige Funktion hat, die Glasplatte sicher zu halten.

Wie habe ich es schlußendlich realisiert?

Stellvertretend für das viele Werkzeug sei hier nur das Wichtigste gezeigt:

   

Man sieht eine Leiste 40 x 22 aus schöner und harter Buche, dazu einen Dremel mit einem passenden Schleifkopf. Desweiteren sieht man Schleifpapier und mein obligatorisches Hartöl.

Aus einem passen zugesägten Stück aus der Leiste arbeitete ich zunächt diese gerundete Form heraus. Das geschah zunächst grob mit Feinsäge und Feile, dann wurde immer feiner verschliffen, bis das Holzstück oben in die Aussparung des Rahmenscharnieres passte:

   

Wichtig war mir dabei, dass die obere Druckmechanik unberührt bleibt, ich wollte sie nicht ausbauen. Die Dabendorf-Besitzer wissen: drückt man den Druckknopf (schwarzer Pfeil), so fährt der Halteriegel nach unten und die federgespannte Druckmimik (roter Pfeil) lässt den Originalrahmen aufklappen. Ich habe also nicht nur das Holzstück soweit aufbohren müssen, dass der Druckstift Platz hat, sondern ich musste auch die Glasscheibe anpassen:

   

Dazu diente mir der Dremel und Wasser, Wasser und nochmals Wasser und ein sehr vorsichtiges Schleifen bei geringstem Druck und höchster Tourenzahl solange, bis der Ausschliff (siehe Pfeil) in der Glasscheibe so groß war, dass der Druckstift sehr gut daran vorbei passt. Unten habe ich bei dieser Gelegenheit gleich noch in die Scheibe eine Fase eingeschliffen (siehe Markierung).

In den Halteriegel unten habe ich ebenfalls eine Fase gefeilt (siehe Pfeil), so dass der Riegel die Glasscheibe sauber andrücken kann:

   

Nachdem ich mittels feinem Naßschleifpapier und viel Wasser die Kanten der Scheibe rund verschliffen habe, konnte die Anprobe erfolgen. Das Holzstück war zwischenzeitlich mit mehreren Lagen Hartöl behandelt. Die Buche bringt es mit sich, dass ich die Lagen mit Trocknung und Nachschliff nur hauchdünn aufwischen musste, bis der angestrebte matte Glanzgrad erreicht ist. Das Holz wird mit einem Montagekleber gehalten:

   

Fertig. Endlich. Ich weiß, Geschmack ist immer Geschmackssache. Mir gefällt es. Statt weiterer Worte hier noch drei Fotos vom ganz normalen, täglichen Betriebszustand:

   

   

   

Damit findet diese Serie für mich nun ihren Abschluß.

Gruß Michael
Penthode?
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#79
Hallo zusammen,
eine lange Geschichte mit einem sehr schönen Resultat Thumbs_up
---
Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet...Dirk
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#80
Hallo Hilti!

Danke! Und das Schöne an solchen Geschichten ist, dass jedes Ende einen neuen Anfang hat:

   

Der wartet geduldig auf seine Restaurierung. Da muss ich mir erst einmal wieder jemanden suchen, der Hammerschlag lackieren kann... Aber das ist schon ein anderes ThemaSmile

Gruß Michael
Penthode?
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