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Philips Philetta BD 254 U
#21
Ok, war ja nur ne Frage, ich lasse es so im originalen Zustand.
Die Rückwand habe ich gerade geleimt und zwischen zwei dicken Brettern eingespannt.
Jetzt trocknet sie erst einmal zwei Tage im Heizungskeller.
Viele Grüße aus Loccum, Wolfgang

Wer niemals fragt, bekommt nicht einmal ein Nein zur Antwort.

In Memorandum 2018
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#22
Hallo,
man gut, daß ich die Rückwand schon verleimt hatte!
Ich bemerkte da schon eine heraufziehende Erkältung, bin gerade erst einmal aufgestanden und habe die Wand nach oben geholt.
Hier einmal die einzelnen Stufen rückwärts, vom Anfang an habe ich sie nicht fotografiert:

Eingespannt:

   

Geöffnet:

   

Unsauber innen:

   

Unsauber außen:

   

Versäubert:

   

Jetzt ist sie wieder stabil, das fehlende Stück oben ist auch ergänzt und braun eingegefärbt.
Zwei kleine Rißstellen habe habe ich übersehen, das läßt sich aber nachholen.

Geleimt habe ich ja mit verdünntem Holzleim, dieser ist farblos aufgetrocknet, glänzt aber.
Soll ich jetzt die ganze Wand damit überstreichen, oder so lassen? Was Meint ihr dazu?
Viele Grüße aus Loccum, Wolfgang

Wer niemals fragt, bekommt nicht einmal ein Nein zur Antwort.

In Memorandum 2018
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#23
Ich würds so lassen, sieht doch gut aus. Die Hauptsache ist letzlich doch, dass der Schaden repariert ist und die RW nicht weiter einreißen kann. Auf die RW schaut man ja nun auch nicht ständig drauf.
~~~Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)~~~
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#24
Der Meinung bin ich auch Wolfgang, prima Repariert

Gute Besserung!
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
Wenn einer dem anderen hilft ohne daraus Profit schlagen zu wollen dann sind wir auf einem guten Weg
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#25
Meine persönliche Meinung zur Rückwand ist, sie ist Dir gut gelungen. Ich finds so auch nicht schlimm. Allgemein muss ich sagen, unsere Radios haben teilweise schon 40 oder mehr Jahre auf dem Buckel und das darf man auch sehen. So wird jedes Radio einzigartig und kann eine Geschichte erzählen. Keiner von uns ist perfekt und jeder hat irgendwo eine Narbe, trotzdem machen wir unseren Job gut (sag ich mal so), so auch die Radios. Sie dürfen Narben haben, die Zeit zeigen, wenn sie ihren Job gut machen und spielen. Ich halte nix von perfekt überrestaurierten Sabas mit Klangfilm Vintage Greencones. Ein Freiburg oder Meersburg, wenn ich denn mal einen finde, als Beispiel, darf auch Kanten und Macken haben.
So muss ich sagen, Wolfgang, in meinen Augen gute Arbeit!
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#26
Danke sehr,
ich habe jetzt die zwei kleinen Restrisse geleimt und statt Plastikfolie Backpapier genommen.
Das hat ja schon eine leicht strukturierte Oberfläche, das müßte eigentlich schon reichen.
Also noch einmal eine Nacht in den Heizungskeller und dann schau mer mal.

Und ich hau mich jetzt wieder hin, meine Nase bringt mich noch um!
Viele Grüße aus Loccum, Wolfgang

Wer niemals fragt, bekommt nicht einmal ein Nein zur Antwort.

In Memorandum 2018
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#27
Hallo lieber Wolfgang,

die Rückwandreparatur ist doch total gelungen, muss ich mir merken Hut ab!

Gute Besserung (mit kochend heißem Kamillentee inhalieren hilft immer !!)

LG Günther
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#28
Hallo Wolfgang,

das ist doch gut gelungen mit der Rückwand. Das sind immer so Themen, die ich aufmerksam verfolge. Übrigens, wenn ich solche Holzleimarbeiten mache, dann lege ich Kunststoffolie dazwischen. Die Gewinne ich aus den Ringordnern. Das sind ausgediente Plastikregister, die reagieren nicht auf Holzleim. Übrigens, die Erkältung wirst Du schnell wieder los, wenn Du etwas Wodka mit Pfeffer trinkst. Natürlich wünsche ich Dir von hier gute Besserung!!
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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#29
Absolut gelungen, Wolfgang. Ich persönlich würde noch versuchen mit Bohnerwachs oder farbloser Schuhcreme (sehr dünn einen Film mit Polierwatte oder Baumwolltüchlein auftragen und einziehen lassen + dann mit weicher Schuhbürste oder Staublappen polieren) den großen Rest der Rückwand dem Hochglanz der Reparaturstelle (etwas) anzugleichen - ist aber Geschmackssache.
Der Draht ist die Seele des Radios !
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#30
Backpapier ist die Lösung! ExclamationIdea

Hallo,
wie in Beitrag #26 beschrieben, habe ich die zwei Risse geleimt und die glänzenden Flächen noch einmal leicht übergepinselt, dann alles mit Backpapier abgedeckt.
Dieses ließ sich nach bereits einem Tag im Heizungskeller ohne Probleme ablösen.
Was aber noch besser ist, der Glanz ist - wie ich vermutet hatte - vergangen, siehe hier: Smiley58

   

Und Danke sehr für die vielen Genesungswünsche, es geht mir danach schon viel besser!
Viele Grüße aus Loccum, Wolfgang

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In Memorandum 2018
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#31
Wow, das Ergebnis ist ja nochmal besser, als vorher! Hervorragend.

Wenn es Dir nach den ersten Genesungswünschen schon besser geht, leg ich gleich noch einen drauf. Gute Besserung! Smiley58
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#32
Hi,
das "Kind im Manne" will ja auch bedient werden, darum suche ich einen guten Scan von diesem Philetta Schild:

   
Viele Grüße aus Loccum, Wolfgang

Wer niemals fragt, bekommt nicht einmal ein Nein zur Antwort.

In Memorandum 2018
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#33
Tja, das Schild scheint niemand zu haben.

Zwei Dinge zur 254U, erst einmal habe ich mangels der originalen Frontschrauben vermessingte mit Kreuzschlitz eingesetzt.
Die sehen schon besser aus, als die blanken.

   

Dann noch die Rückwand.
Angefeuchtet, Luftgetrocknet im Heizungskeller, ausgepackt, am nächsten Tag verbogen.
Noch einmal bei 60°C vier Stunden nach dem Kuchenbacken im Ofen getrocknet, ausgepackt und am nächsten Tag schon wieder verbogen.
Es ist zum Fürchten, ist da noch Restfeuchte drinn? Ich lasse sie jetzt erst einmal so liegen.

   
Viele Grüße aus Loccum, Wolfgang

Wer niemals fragt, bekommt nicht einmal ein Nein zur Antwort.

In Memorandum 2018
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#34
Das wirst du nicht viel ändern können. Die Fasers des Papieres haben sich bei Feuchtigkeit verschoben. Das wieder Rückgängig zu machen ist kaum möglich. Mann könnte nur das Ganze nochmal einweichen und anschließend langsam austrocknen lassen. Schnelltrocknen bringt nicht viel. Wenn man weiß wie Papier hergestellt wird, der weiß auch warum das so ist. Pappe ist nichts anderes als viele Fasern übereinander mit einer Klebemasse und getrocknet, in vielen Fällen wird es auch noch verpreßt.
Das gleiche ist auch bei Holz feststellbar. Das Holz geht nie in die gleiche Form zurück. Bei abgelöste Funieren durch Feuchtigkeit ist es gut zu sehen.
Ist eben so.
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#35
Hallo Wolfgang, das sieht sehr schön aus.

Mir der Rückwand: Ich würde die mal von Innen Einsprühen mit Wasser und dann sehr viele Zeitungen auf das Nasse legen und Trocknen lassen ohne Hilsmittel Ofen, die Zeitungen auswechseln nach einem Tag, das ganze Beschweren bis alles Trocken ist.
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
Wenn einer dem anderen hilft ohne daraus Profit schlagen zu wollen dann sind wir auf einem guten Weg
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#36
Hallo - verbogene, wellige Rückwände sprühe ich mit dest. Wasser beidseitig ein (wie Hemden vor dem bügeln) - spanne dann die Rückwand zwischen zwei dicke Resopal-Platten (ggf. noch paar Lagen Küchen-Krepp vorne und hinten) und fixiere das Paket mit Schraubzwingen - fest anziehen - irgendwo zwischenlagern und nach 3 Wochen wieder öffnen - dann natürlich nicht einer direkten Wärmequelle aussetzen - am besten gleich ins Gehäuse einbauen - damit habe ich gute Erfahrungen bislang gemacht - völlig glatt und eben wirds zwar nie mehr - aber besser als zuvor allemal.
Der Draht ist die Seele des Radios !
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#37
Hallo, K-H, dich habe ich zu spät gesehen, drei Wochen habe ich ja nicht gewartet!

Nase voll!
Ich habe jetzt innen eine U-förmige Messingleiste eingenietet und mit etwas braunem Filzer kaschiert.
Jetzt ist und bleibt sie gerade, ein Verziehen ist nicht mehr möglich.
Da es sich ja nicht um ein Sammlergerät handelt, erschien mir dies so am einfachsten gelöst.

   

   
Viele Grüße aus Loccum, Wolfgang

Wer niemals fragt, bekommt nicht einmal ein Nein zur Antwort.

In Memorandum 2018
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#38
Hallo Wolfgang - Deine ist die pragmatisch praktische Vorgehensweise - bissele lädiert darf so ein Apparat ja auch ruhig aussehen (von hinten) - die Orthopäden machens mit uns genauso - aus krumm mach gerade - gut gelöst !
Der Draht ist die Seele des Radios !
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#39
Hallo Karl-Heinz, genau so isses.
Mein Kardiologe sagte letztens zu mir, an ihrem Herzen sind schon so viele Stents verbaut, da ist bald kein Platz mehr!
Das macht aber nix, solange es funktioniert ist mir fast jedes Mittel recht, auch bei den Radios! Big Grin
Viele Grüße aus Loccum, Wolfgang

Wer niemals fragt, bekommt nicht einmal ein Nein zur Antwort.

In Memorandum 2018
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#40
Hallo Freunde,

als ich neulich mit unserem Peter MV bei Christel, Wolfgang's Witwe war, fiel uns ein schön überholtes Philetta-Gehäuse ins Auge, das auf einem Regal stand. Ach sagte Christel, das könnte mir auch gefallen. Tja, aber wo sind denn die anderen Teile? Insbesondere das Chassis? Mir war sinnlich, dass der Wolfgang vor etlichen Jahren vom Dietmar eine Philetta bekommen hatte. Das war diese hier.

So eine Freude, beim Durchstöbern des Kellers fand sich nach und nach das Chassis. Die Anbauteile, wie Knöpfe. Und einige der Allstromröhren. Die restlichen Röhren waren nicht mehr zu finden. Macht aber nichts. Ich nahm das inkomplette Radio mit. Wie gesagt, das Gehäuse war schön bearbeitet, das Chassis war schön gereinigt. Bei allem Suchen bei mir - eine UY85 (Gleichrichterröhre) fand sich nicht. Alles andere war jetzt da. Die Röhre hatte ich mir bei ebay (2 x ) bestellt.

Vor dem Probebetrieb mußten zunächst mal die anfälligen Kondensatoren getauscht werden.  Leider dachte das Radio anschließend gar nicht daran, etwas zu tun. Der 50 Ohm-Wickel am Lastwiderstand war durchgebrannt. Ja so mußte noch ein zusätzlicher keramischer Widerstand verbaut werden. Nun glühten schon mal die Röhren. Der Ton war auch da. Er war verrauscht. Das Signal war sehr schwach und verzerrt. Sollte ich das 1. Mal eine Philetta nachabgleichen müssen? Ach und der Ratio-Elko war auch noch nicht ersetzt. Also auch raus damit.  Nach dem Nachabgleich hatte ich schon mal eine schöne Philetta. Aber sie brummte. Der Netzelko wurde entladen. Dann wurde die Kapazität gemessen. 100 µf und 50 µf sollten es sein. Die Kapazitäten waren etwa halbiert. Der Elko war nach Öffnen in seinem Inneren sehr vertrocknet.

Der Elko mußte ersetzt werden. Mann brauchte man eine lange Justierzange, um den Schraubring zu lösen. Dann die Ernüchterung: Sämtliche Schraubelko's in meinen Beständen ist zu dick. Nach langem Fummeln ließ sich die Überwurfmutter lösen. Anstelle des Elko's wurden auf dem Chassis zwei einzelne, übereinander angebrachte Elko's ersetzt.

Jetzt singt und klingt sie wieder die Philetta. Wolfgang hätte an dem kleinen Ding seine Freude gehabt. So kann sich Christel daran erfreuen und hat ein Andenken mehr an Wolfgang.

Ich weiß, dieser Thread ist schon recht alt. Wen es interessiert, sollte sich das Thema noch mal komplett durch lesen. Der Wolfgang hatte sich um das Gerät bereits sehr bemüht.

Hier das Gerät, wie es nach der Reparatur jetzt aussieht.

   

So sieht das Radio von hinten aus. Da ist der originale Elko noch drinnen

   

Sogar die 2 fehlenden Schrauben hatte der Wolfgang noch besorgt.

   

Oben im Bild sind die Kreuzschrauben noch am Gerät. Die wurden natürlich ersetzt.

Nebenbei bin ich auch noch das "Christel-Radio" am richten. Dann werde ich der Christel die beiden Geräte übergeben. So ist auch dieser alte Thread hier noch zum Ende gekommen, auch wenn ich die Restarbeit vom Wolfgang ausgeführt habe. Aber ich bin mir sicher, er hätte das gut gefunden.
Es grüßt Euch aus Peine
     
     Andreas
Nicht nur die Röhren sollen glühen.
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