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Thorens TD 124
#1
Guten Abend,

Auch mein Thorens TD 124 bedarf einer gründlichen Überholung, ein SME-Tonarm ist vorhanden,
man darf auch in das "frisieren" viel Geld stecken, sind Bronzelager sinnvoll?
Welche Arbeiten sollten ausgeführt werden?

Vielen Dank,

Walter Smiley64
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#2
Hört man denn irgendeinen Unterschied zwischen gepimpt und original, tollem high-end System und Standardware?
ICH mit Sicherheit nicht - meine Ohren haben schon ärgste Mühe mit der Hifi-Norm...
Gruß,
Uli
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#3
Hallo Uli,

Moderne Nadeln haben einen besseren Schliff, ich durfte mal eine größere Auswahl meiner
Singles auf einem Transrotor mit Grado-Holzsystem hören dürfen.
Der Rest bestand aus einem Röhrenverstäker und guten Boxen.
Das System kostete damals ca. 2000,- bis 3000,-DM.
Genau weiß ich das nach 15 Jahren nicht mehr.
Auch allte Rock & Rollplatten, Mono klingen fantastisch, ohne Knistern!!!!!!!!!!!!!!
Hierfür ist ein moderner Systemschliff verantwortlich!
Ich hätte ein solches Klangspektrum nicht erwartet.

Ein Freund kaufte sich in den frühen 80ern einen Pioneer Turm, der Plattenspieler war
so gut, das schon neue Platten knisterten!

Gruß,
Walter Smiley64
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#4
Ich denke, das ist kein Vergleich.
Vergleich ist, verschiedene Dreher und Systeme an Deinem, immer demselben, Verstärker und Boxen zu testen.
Bei Boxen höre ich riesen Unterschiede. Bei Verstärkern? Wahrscheinlich keine, genausowenig wie bei Platten- oder CDspielern.
Ausgenommen mal Geräte für 5,95 vom Woolworth Wühltisch Wink
Gruß,
Uli
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#5
Ich habe mich umgehört, verschiedene System am eigen Plattenspieler mit verschiedenen Platten
testen geht nicht, dann wären die Systeme nicht mehr neu, 400,- Euro sollte man schon für eine
gute Nadel mit System anlegen heißt es.
Nun paßt nicht jedes System zu jedem Arm, liegt am Armgewicht und der nachgiebigkeit der Nadel.
Die Sache ist also gar nicht so einfach. Smiley43
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#6
Das ist ja eben die Frage.
Ich gehe davon aus, Du hast mehrere Plattenspieler und mehrere Systeme.
DIE mal ausprobieren, ob Du zwischen ihnen Unterschiede hörst.
Auf "heißt es" würde ich mal gerade garnix geben. Ich höre seit ewig mit einem Ortofon OMB10 (Neupreis 40DM) und vermisse nix. Übrigens auch kein Unterschied zwischen den Kabeln - Blech Chinchstecker für 20ct/Stück klingen exakt so, wie vergoldete.
Wenn Du jemanden mit einer tollen Anlage (incl tollem Plattenspieler mit tollem System) kennst, dann nimm doch einfach mal wahlfrei irgendeinen Plattenspieler + Schallplatten von Dir dorthin und mach einen Blindtest.
Wie gesagt, ICH höre keinen Unterschied, selbst zwischen einem alten Kristallsystem mit 4 Gramm Auflagegewicht an einem antiken Dual Dreher und einem modernen MM/MC System.

Ergo ist die Sache für mich GANZ einfach Wink

Übrigens hat mal irgendwer getestet (war das nicht Achim?), wie sich die Platten verschlechtern - der Thread ist bei Wumpus. Das Resultat war irgendwie, daß Du selbst mit einem alten Kristallding deine Platten SO oft hören kannst, bis Du sie beim besten Willen nicht mehr hören willst, ohne daß die Qualität nennenswert schlechter wird.
Gruß,
Uli
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#7
Walter, ich habe mich mal kundig gemacht im Tonnadelparadies München. Der Händler sagte mir auf die Frage hin ob ich die "gute" oder die Standardnadel nehmen soll, dass es da eigentlich nur drauf ankommt, ob man zu viel Geld hat. Er hat mir die einfache Nadel für 35€ empfohlen und er hatte recht. Ich spiele keine superduper Platten ab, es darf knistern und klingen tun sie trotzdem gut.
Lege 400€ lieber beim Plattenhören unter die Platte, das klingt auch super und hat den gleichen Nutzen. Alles andere ist zumindest meiner Meinung nach Hirnfurz um die Leute blöd zu machen, aber sie kaufen es.
Richte ihn ganz normal her und reinige ihn, er wird auch so sehr gut klingen.
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#8
Hallo Vagabund,

Für DEN Betrag gibt es Nadeln aber keine Systeme mit Nadeln! Smiley39 
Das von Uli genannte System ist ganz gut, muß aber zum Arm passen.

leichte Tonarme @ biegeweiche Nadel

mittelschwerere Tonarme @ mittelharte Nadelaufhängung

schwere Tonarme @ harte Nadelaufhängung

Die verarbeiteten Gummis in MM und MC System altern und werden hart.
Nach ca. 10 Jahren sollte man auch das System wechseln.
Darüber verstauben die Systeme auch im inneren Gehäuse!!!!!!!!!!!!

Eine gute "Testplatte" zwecks Gewinnung eines 3-D Klangerlebnisses ist die
Single von Marie Deutschland "Königin der Nacht".
Ich spare mir das Setzen eines Links da ich mein Linkguthaben schon für den
Rest des Jahres erschöpft habe. Big Grin

Knistern wird von mir nicht akzeptiert, selbst Platten mit vielen Haarlinien knistern nicht,
bestenfalls beim Einlaufen vor der Musik, nicht aber während ruhiger leiser Phasen eines
Titels, wir waren da sehr überrascht!
Es ist eben der Schliff.
Darüber hinaus hat mich die Klangfülle und Lebendigkeit der 60er Beat-Platten begeistert,
Mono und doch so lebendig natürlich.
Das Klangbild war so satt das man von aufgedrehten Bässen und Höhen ausgehen müßte,
dabei ist der Verstärker ohne diese ausgestattet und arbeitet nur linear!
Die Bässe der 8000,- DM Boxen waren jedoch mangelhaft, aufgrund der modeüblichen
weichen Aufhängung die seit den 70er Jahren vorherrscht, stellte sich selbst bei
Zimmerlautstärke ein Ploppen heraus wenn 130-bpm-Platten gespielt wurden.
Für Klassik und Folklore reicht es aber wenn man sowas hört.

Gute Systeme verhindern das Knistern und das Zischen von Zischlauten. Dabei spielt die Qualität der
Mikrofone und Hochtöner auch eine Rolle.

Natürlich habe ich noch andere Plattenspieler, meine teils sehr hochwertigen Sperrmüllgeräte,
in den 90ern abends eingesammelt.
Es ist ein ganzer Turm! Rolleyes  Darunter auch ein JVC Quadrophonie Gerät - was die Leute so alles
wegwerfen! Thumbs_up
Restauriert habe ich jetzt einen Philips mit Sensortasten aus den frühen 70er Jahren.
Nur ein neuer Riemen muß her.
Das System ist neuwertig, habe es prüfen lassen. Das reicht erstmal zum schonenden
Plattenhören. Smiley37

Gruß,
Walter Smiley64
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#9
Ist mir alles etwas zu hoch. Ich habe Tontechnik nicht studiert, auch bin ich kein Wissenschaftler, mein audiophiles Gehör ist auch nicht wirklich gut ausgeprägt. Eine Platte darf knacken, dafür ist es analog. Meine teuerste Nadel hat 35 Euro gekostet und klingt für mich hervorragend.
Bin der falsche, wenn es um solche wissenschaftlichen Hifi-Dinge geht.
Aber ich finde es toll, wenn sich Menschen damit beschäftigen und versuchen, das letzte Quäntchen rauszuholen, finde aber auch, dass die Vinyl-Schallplatte für solch reine Gehör-Analysen falsch ist, da sollte man eher zur CD greifen, denn da fallen schon einige ungünstige Faktoren einfach weg.
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#10
Hallo Phillip,

Hast eine PN mit Links.

Gruß,

Walter Smiley64
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