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Dual Plattenspieler 55 E Stromanschluß
#1
Hallo zusammen, bin der Tom (Thomas Heuer) über eine Auktion in der Bucht, bin ich gestern an einen Dual 55 E gelangt. Da das Ersteigern und der Empfang der Ware etwas dauert und ich mehr Informationen über diesen "Dreher" in Erfahrung bringen wollte, da ich vom Verkäufer wusste, das kein Stromkabel dran ist, landete ich zwangsläufig über Internetsuche auch hier. Da ich ohne Anmeldung hier keine Infos bzw. Bilder zu sehen bekam, meldete ich mich schnell an, da mir eure Beiträge und der Umgang miteinander gut gefallen. Daher auch der Name, da mir so schnell nichts anderes einfiel und ich schon immer mal einen haben wollte.
 
Das bedeutet auch, das meine Kenntnisse über den Dreher nur aus dem Internet bzw. von euch stammen.
 
Habe ein par Fotos gemacht, der Dreher sieht erstaunlich gut aus, habe ihn nur mit einem Geschirrtuch und lauwarmen Wasser gereinigt.
 
Aber jetzt zu meiner Frage, wo wird der Strom angeschlossen?
 
Habe ähnliche Motoren anderer Modelle bei euch entdeckt aber keine gleichen und die gleichen hatten kein Stromkabel (angeschlossen) abgebildet.
 
Auf dem ersten Foto hab ich mit roten Pfeilen markiert, wo ich ihn vermute, das linke Kabel kommt aus dem Motor.
Das rechte wird durch den Quecksilber (ein/ aus) Schalter geschleift.
Zweite Frage: Was ist das für ein Baujahr? Der hier mit dem Freischwinger, kann ich nicht zuordnen und wo ich den zuordnen kann, steht 260 dran.
 
Das wichtigste, ist die Frage nach dem Strom, das ich ihn mal von alleine drehen sehe.
Besten Dank schon mal im voraus.
   
   
   
   
   
   
   







 
Gruß Tom.
Schallplattenfreund und ewig müde vom Leerlauf.
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#2
Das Netzkabel wird an den beiden Schrauben, wie von Dir vermutet, angeschlossen. Das Baujahr der 55E ist so 1938/39.

Aber eine Bitte: Es wäre leichter lesbar- und zu verstehen, wenn Du Deine Sätze etwas kürzer fassen würdest. Ich musste Deine ersten Sätze mehrfach Lesen, um halbwegs zu verstehen was Du aussagen willst.

Achja, und das hier ist auch das falsche Forum für Plattenspieler. Wir haben für jede Geräteart ein extra Forum hier. Dein Beitrag gehört zu den Plattenspielern, wo ich ihn jetzt auch hinschiebe.
~~~Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)~~~
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#3
Willkommen im Forum Tom,
die "Plattenfräße" sieht aus wie neu, Glückwunsch zum Fang. Falls nicht schon geschehen und keine Vorkenntnisse vorhanden die Sicherheitshinweise lesen: http://radio-bastler.de/forum/showthread.php?tid=68

Weiterhin viel Spaß hier.
Grüße aus Steinborn Stadtteil von Eisenberg / Rheinland - Pfalz
Gery



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#4
Hallo Anton,
vielen Dank für Bestätigung meiner Vermutung und Info Baujahr.
 
Für die leichtere Lesbarkeit meiner langen Sätze, empfehle ich eine Brille.
Kürzere Sätze für Verständlichkeit, wird gemacht.
 
Danke fürs Rüberschieben in das richtige Forum, hab ich jetzt auch gefunden.
Habe Button „Thema erstellen“ in dem Forum übersehen.
 
Lieben Gruß aus Hamburg und ein schönes Wochenende Tom.
 
PS: Bei Fortschritt der Inbetriebnahme des Drehers, Meldung von mir
Gruß Tom.
Schallplattenfreund und ewig müde vom Leerlauf.
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#5
Hallo Gery,
vielen Dank für den Willkommensgruß und die Sicherheitshinweise, war viel hilfreiches dabei. War selber überrascht, da die Bilder vom Verkäufer nicht so toll aussahen, aber nur wegen des Staubes.
Nun hab ich ein bischen was zu tun und melde mich wieder bei fortschreitender Wiederbelebung des Drehers.

Lieben Gruß aus Hamburg Tom.
Gruß Tom.
Schallplattenfreund und ewig müde vom Leerlauf.
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#6
(30.09.2016, 02:51)Anton schrieb: Das Netzkabel wird an den beiden Schrauben, wie von Dir vermutet, angeschlossen. Das Baujahr der 55E ist so 1938/39.

Aber eine Bitte: Es wäre leichter lesbar- und zu verstehen, wenn Du Deine Sätze etwas kürzer fassen würdest. Ich musste Deine ersten Sätze mehrfach Lesen, um halbwegs zu verstehen was Du aussagen willst.

Achja, und das hier ist auch das falsche Forum für Plattenspieler. Wir haben für jede Geräteart ein extra Forum hier. Dein Beitrag gehört zu den Plattenspielern, wo ich ihn jetzt auch hinschiebe.

Hallo Anton,
vielen Dank für Bestätigung meiner Vermutung und Info Baujahr.
 
Für die leichtere Lesbarkeit meiner langen Sätze, empfehle ich eine Brille.
Kürzere Sätze für Verständlichkeit, wird gemacht.
 
Danke fürs Rüberschieben in das richtige Forum, hab ich jetzt auch gefunden.
Habe Button „Thema erstellen“ in dem Forum übersehen.
 
Lieben Gruß aus Hamburg und ein schönes Wochenende Tom.
 
PS: Bei Fortschritt der Inbetriebnahme des Drehers, Meldung von mir.
       Hab schon mal ne Antwort geschrieben, erschien aber nich unter deiner.
       hoffe diesmal richtig!
Gruß Tom.
Schallplattenfreund und ewig müde vom Leerlauf.
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#7
Deine erste Antwort ist auch da. Jetzt ist sie doppelt... Es hatte nur Gery zwischendrin noch eine Antwort geschrieben. Die Beiträge werden chronologisch gesetzt, nicht themenbezogen.
~~~Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)~~~
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#8
Video 
Hallo zusammen, die Inbetriebnahme gestaltete sich schwierig. Dank Anton, Stromkabel angeschlossen, Motor dreht aber macht Geräusche. Schön sauber gemacht, entfettet, eingefettet, geölt, angemacht Geräusche werden lauter, sind metallisch und rytmisch. Bei näherer Untersuchung, muß ich Festellen, das eine Schaufel vom Motor am Motorgehäuse Kontakt nimmt. Vermutung, runter gefallen, da ohne Kasten bekommen. Zum Probieren kann man damit leben, ist aber noch ne Baustelle.
 
Nun noch Stecker für TA montiert rein ins Radio und los. Denkste, zu hören war ein verzerrtes Krächtzen. Drehen am Lautstärkeregler am Dreher brachte in ¾ Stellung leichte Verbesserung. Durch sanftes Horizontalbewegen am Tonkopf bekam ich, wenn ihn sanft zum Plattenanfang drückte schon einen brauchbaren Ton.
 
Also Freischwinger auseinander. Die Aufnahme für die Nadel (sieht aus wie ein kleiner Hammer) war verbogen, was nun auch den kreisrunden Anriss im Tellerstoff erklärt, der sich im Außenkreis einer 25 cm Scheibe befindet.
Zu dem war der Hammer auch leicht angerostet.
Also Hammer gerichtet, geschliffen, poliert, brüniert und eingebaut.
 
Das hört sich hier so leicht an, ist aber ein Gefühl, als wenn man einen Flur durch ein Schlüssellloch tapeziert.
 
Die o. a. Ausführungen sollen zum Verständnis meiner nun folgenden Fragen dienen.
 
Freischwinger: Hab beim durchstöbern eurer tollen Seiten irgendwo gelesen, das man den
                         Freischwinger justieren kann. Wenn mir jemand darüber genaueres berichten
                         Kann wäre das prima.
 
Lautstärkeregler am Dreher selbst: Der muß gereinigt werden klar, kann durch eine
                                                         Kontaktschwäche im Stummschalter der Tonleitung (nach
                                                          automatischem Abschalten) auch eine hörbare                             
                                                          Wackelkontaktigkeit beim Wiedereinschalten auf-
                                                          treten? (Wenn man den Tonarm nach rechts schwenkt
                                                           um den Motor zu starten).
 
Brumm: Beim Anfassen des Tonarms ist ein leichter Brumm zu hören. Die Abschirmung des
               Tonkabels ist in der Mitte der Platine im Dreher angeschlossen.
 
So nun hab ich euch genug generft und hoffe auf recht aufschluß- und hilfreiche
Antworten, schon mal vielen lieben Dank!!
 
Nun noch was in eigener Sache, höre schon die Brüller, ha ha ha hi hi hi, aber ich bin ein Fan von Marschmusik und dazu stehe ich auch, hab knapp 50 Jahre Musik gemacht und kann dies leider aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr. War 6 Jahre beim Bund und davon 2 Jahre im Musikkorps. Hab schon mit 6 Jahren Marschmusik gehört und die find ich immer noch prima. Bei meinem letzten Umzug sind mir durch ein Missgeschick eines Möbeltransportörs meine ganzen ca 500 Schellackplatten mit sehr seltenen Aufnahmen besonders aus der Reichswehrzeit unwiederbringlich zerstört worden, was man mit Geld leider nicht mehr herbringt. Hab in der Bucht bischen was gefunden aber 0815 Zeug und schlechte Qualität. Die brauchbaren sind unerschwinglich teuer.
 
Das war die Einleitung zu dem folgenden Video, hab den jetzigen Stand der Dinge mal aufgenommen, da gibt’s sicherlich noch was zu verbessern. Wen’ s interessiert, der Marsch heißt Frei Weg.
 
Liebe Grüße aus Hamburg!

Wenn ihr genau hinhört, könnt ihr das Brummen am Anfang hören, wenn ich den Tonarm auflege.





 
 
                                                                                                                          
                                                              
Gruß Tom.
Schallplattenfreund und ewig müde vom Leerlauf.
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