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Philips Hutschachtel NG 1360 NG1361
#21
Ja, das dachte ich auch. Bei meinen Radios war das zumindest bislang so. Ich kann C2 probehalber ja mal weglassen.

Gruß,
Achim
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#22
(04.01.2017, 17:43)achim schrieb: Ja, das dachte ich auch. Bei meinen Radios war das zumindest bislang so. Ich kann C2 probehalber ja mal weglassen.

Gruß,
Achim

Doch, rein muß der C2. Nur den Wima Typen, den Du verwendet hast würde ich heute nicht mehr zum tauschen nehmen.
Gruß aus Bremen

Enno
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#23
(04.01.2017, 16:46)achim schrieb: Danke Jürgen.
Wobei - verstanden hab ich da jetzt höchstens ein Drittrl - wenn überhaupt.
Soll ich C2 jetzt durch 30µ ersetzen?????

Gruß,
Achim

Nein, aber den Elko parallel zum R 10 der C 2 ist eh???
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#24
Danke Jürgen für die Aufklärung.
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#25
Heute hatte ich endlich etwas Zeit und wechselte sämliche Presskohlewiderstände. Auch C2 wurde getauscht , nochmals die Röhren gewechselt und dann getestet.
Leider hat sich am Klang nichts Wesentliches verändert. Ach der Parallelelko zu R10 ergab keine Änderung. Zum Vergleich kramte ich noch ein unrestauriertes, baugleiches Gerät aus meiner Sammlung heraus und das klang auch nicht besser. Ein Fehler scheint wohl doch nicht vorzuliegen.
Dann kam ich auf die Idee an den Audioeingang der Hutschachtel einen Harting 45 anzuschließen und siehe da - der Klang war wärmer, voller, weniger schrill.
Das würde bedeuten dass der Klangunterschied doch auf den Tonabnehmer zurückzuführen sein müsste. Ich testete insgesamt drei original Philipsabnehmer, zwei davon mit Wendenadel, einer mir Nadel für Microrille. Dann noch einen Tonkopf mit implantiertem China System und einen mit einem unbekanntem System das ich mal bei Ebay ersteigert hatte.
Alle diese Systeme klingen in der Hutschachtel weitgehend ähnlich. Warum der Harting an der Hutschachtel deutlich besser klingt ist mir ein Rätsel. Ich kann mir nur vorstellen, dass die Elac Kristallsysteme einfach besser klingen als die von Philips und die Keramiksysteme der Fremdmarken.
Wiederum klingt ein Philips Mignon mit Chinasystem an einer Jubilate wieder deutlich besser als das gleiche System an der Hutschachtel.

Verstehe das wer wolle, bin mit meinem Latein erst mal am Ende. Wenn ich Zeit habe tausche ich noch alle Teile der zweiten Hutschachtel und vergleiche noch mal.
Bin ja kurz davor einen magnetichen TA mit Entzerrer und Klangregler in die Hutschachtel einzubauen. Platz wäre noch genügend. Aber eigentlich wil ich den Originalzustand auch nicht verhunzen. Irgendwie unbefriedigend die ganze Sache.

Gruß,
Achim
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#26
Ich würde mal die Tonleitung und deren Verlötung am Tonarm und am Verstärker überprüfen und mit einem unverbastelten Referrenzgerät vergleichen, gegebnenfalls mal Masse und Tonleitung vertauschen. Vielleicht gibt es dort irgendwo ein Problem (evtl. auch ein Defekt an der Kabelisolierung). Wenn die Philips Kristallsysteme noch ihren vollen Leistungsumfang haben, klingen sie auch nicht schlechter als ELAC. Die Philips Hutschachteln haben normalerweise einen sehr guten,vollen Klang.
~~~Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)~~~
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#27
(08.01.2017, 01:10)achim schrieb: Heute hatte ich endlich etwas Zeit und wechselte sämliche Presskohlewiderstände. Auch C2 wurde getauscht , nochmals die Röhren gewechselt und dann getestet.
Leider hat sich am Klang nichts Wesentliches verändert. Ach der Parallelelko zu R10 ergab keine Änderung.  Zum Vergleich kramte ich noch ein unrestauriertes, baugleiches Gerät aus meiner Sammlung heraus und das klang auch nicht besser. Ein Fehler scheint wohl doch nicht vorzuliegen.
Ach so? Huh

Ich dachte das hattest Du schon ausprobiert und die unrestaurierte Hutschachtel klang deutlich besser als die restaurierte? Dir fehlt also der Vergleich wie eine Hutschachtel wirklich klingt wenn funktionstüchtig. Ich wäre als erstes mal den umgekerhrten Weg gegangen. Hutschachtel an ein mittelgroßes Röhrenradio angeschlossen. Ebenso den Harting um zu vergleichen. Eventuell dafür die Verbindung zum Verstärker der Hutschachtel unterbrechen, sonst wird das Klangergebnis verfälscht. Danach den umgekehrten Test, wie von Dir beschrieben. Visuell gebe ich Dir Recht. Eine Hutschachtel klingt nicht so voll wie ein Dual Party, macht aber trotzdem einen guten Sound. Auch die Systeme selbst, wenn in Ordnung machen ein gutes Klangbild. Das konnte ich letztes Jahr noch selbst feststellen bei der Reparatur dieser Truhe.
Darin verbaut ist ein AG1003. Die Truhe hat jetzt ein sehr schönes Klangbild.
Gruß aus Bremen

Enno
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#28
Muss mich für die Verwirrung durch unklare Angaben entschuldigen. Der erste Hörvergleich betraf eine andere Hutschachtel die etwas jünger ist. Die im Bild gezeigte, braune Hutschachtel  klang besser.

   

Eine andere unrestaurierte, der grünen Hutschachtel entsprechendes, baugleiches Modell hatte den gleichen, etwas dünneren Klang.
Heute wollte ich meine Familie zum Hörvergleich heranziehen um auszuschließen dass mir evtl. mein Gehör eine Streich spielt.
Dazu hatte ich Samstag die braune Hutschachtel aus dem Lager geholt, sie aber über Nacht im Auto gelassen mit dem Erfolg dass sie nun brummt und noch viel schlechter klingt als die grüne Version. Da wird wohl ein Bauteil durch die Kälte geschädigt worden sein.

@ Anton: Die Tonleitung hab ich, soweit es möglich war, überprüft, aber keine Anhaltspunkte gefunden dass da irgendetwas nicht in Ordnung wäre. Das Gerät war auch vollkommen unverbastelt als ich es bekommen hatte.
Ich werde jetzt morgen mal probeweise ein Elacsystem in einen defekten Philips Kopf setzen. Wenn das Elac System dann genauso klingt wie vom extern eingespeisten Signal, dürfte man die Tonleitung wohl ausschließen können.

@ Enno: Die Hutschachtel an ein Radio anschließen ist eine gute Idee. Aber da gibt es, glaube ich, keine direkte Anschlussmöglichkeit. Ich müsste die Tonleitung im Gerät ablöten und mit abgeschirnter NF-Leitung verlängern. Aber wenn ich anders nicht weiterkomme werde ich das machen.

Als ich den ersten Harting 45 bekam war ich sofort überrascht von der Klangfülle die da aus dem Radio kam. Der Klang mit KST9 war für meine Ohren deutlich besser als der im unteren Bild gezeigte Philips AG2004  mit dem Philips 22 GP 230. Korrigiert mich bitte wenn ich mit den Typbezeichnungen falsch liegen sollte.


   

Gruß,
Achim
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#29
Alte Kristallsysteme verschiedener Hersteller zu vergleichen, bringt keine grundsätzliche Aussagen. Da müssten sämtliche Systeme schon fabrikneu sein, um diese grundsätzlich zu vergleichen. Gerade bei den Kristallsystemen können Alterungsprozesse die Klangeigenschaften längst verändert haben, obwohl sie grundsätzlich noch funktionieren. Dennoch gibt es natürlich Unterschiede. Philips hat aber nun seine eigenen Systeme, die auch auf die eigenen Geräte abgestimmt sind. Da nun ein ELAC System am Philips zu testen, hat im Bezug auf die Problemstellung nicht wirklich Aussagekraft.
~~~Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)~~~
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#30
Auf den Klang, " zu dünn " würde ich da nichts geben. Wenn man sieht wie die Lautsprecher verbaut wurden, kann man nicht viel erwarten. meist Hohl und hochtönig klingen diese. ich habe auch einige Geräte mit eingebauten LP´s. Der Klang ist ja nicht der beste. Wo soll es auch herkommen. Für Bässe gibt es keinen Resonanzraum. Es klingt eben wie ein Lautsprecher ohne Gehäuse. Die Lautsprecherbox selbst ist doch nur auch Holz, Pappe oder Plastik.
Steck mal deine Lautsprecher einfach an ein Radio an, das dürfte nicht viel besser klingen.
Habe immer soviel Arbeit, das ich mir eine aussuchen kann. Smile

Grüße Frank, der Moschti
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#31
(09.01.2017, 02:53)achim schrieb: @ Enno: Die Hutschachtel an ein Radio anschließen ist eine gute Idee. Aber da gibt es, glaube ich, keine direkte Anschlussmöglichkeit. Ich müsste die Tonleitung im Gerät ablöten und mit abgeschirnter NF-Leitung verlängern. Aber wenn ich anders nicht weiterkomme werde ich das machen.
Achim, bei der grünen Hutschachtel sieht man den Anschluss neben dem Lautsprecherstecker. Bei der braunen Hutschachtel kann ich es nicht richtig erkennen. Ich meine aber neben dem Tonarmlager? Mir ist noch was anderes eingefallen. Bei den späteren Hutschachteln ist eine andere Röhrenkombination verbaut. Nicht mehr Rimlock. Dadurch auch ein volleres Klangbild. Nicht das es daran liegt?
Gruß aus Bremen

Enno
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#32
Jungs, ich glaube das Problem erkannt zu haben. Es klingt fast albern.
Die braune Hutschachtel funktioniert wieder. Vielleicht war noch etwas Kondenswasser an einem Bauteil.
Beim direkten vergleich mit zwei gleichen Platten stellte ich fest, dass die braune Hutschachtel nicht nur mehr Tiefen und weniger Höhen hat, sondern dass auch Laufzeitunterschiede zwischen beiden Hutschachteln bestehen.
Der braune, unrestaurierte Dreher läuft mit 31 U/min, vermutlich wegen erhöhter Reibungsverluste, der grüne restaurierte Dreher mit 36U/min.
Das ist mir bisher, zeitversetzt und mit unterschiedlichen Platten gar nicht aufgefallen. Die restaurierte Hutschachtel hat damit natürlich mehr Höhen und weniger Tiefen, bei der unrestaurierten ist es umgekehrt.
Das probeweise montierte KST9 brachte dennoch ein etwas ausgewgeneres Klangbild.
Frage ist nun, wie ich die Drehzahl korrigieren kann. Das gleiche Problem hatte ich schon mal bei einem Philips Plattenspieler. Da musste ich dann die Antriebswelle des Motors feinschleifen.
   

Das war aber ein ziemlicher Aufwand. Kennt jemand eine Möglichkeit die Drehzahl des Motor zu verringern?

@ Enno: dachte der Anschluss bei der grünen Hutschachtel wäre nur dazu da ein Signal einzuspeisen? Die Röhrenbestückung ist bei beiden identisch. Beide Ef86 und EL84.
Rimlockröhren hatten die noch älteren Versionen.

Gruß,
Achim
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#33
Moin...

(10.01.2017, 01:49)achim schrieb: ...dachte der Anschluss bei der grünen Hutschachtel wäre nur dazu da ein Signal einzuspeisen?

Das geht in beide Richtungen, da an den beiden Buchsen die Leitungen vom System angeschlossen sind.
Du kannst also ein externes Siganl an den Hutschachtelverstärker weiterreichen, aber auch das Hutschachtelsignal an einen externen Verstärker.

Du kannst also auch ein "Mischpult" davon machen. Die Geige auf der Hutschachtel, das Klavier von extern. Big Grin
Schönen Gruß
Martin

~ Plattenspieler-Schrauber ~
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