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Gleichstromzähler
#1
Hallo Freunde
am Samstag habe ich verschiedene Meßgeräte von einem verstorbenen Ingenieur bekommen, hier bei diesem kann ich nur Ahnen was es ist. Auf dem sehr gut erhaltenen Gerät steht Unter STIA Zähler. Als Firma Schott&GEN Jena. Und eine DRP Nr. 197075 die sich auch handschriftlich unter der Skala befindet. In der Skala läuft praktisch wie beim früheren Fieberthermometer ein dicker Quecksilberstreifen runter, der dann von 0 bis 100 zeigt. Die Anschlußklemmen sind aus dickem Porzelan mit je zwei Befestigungsschrauben für die Klemmen. Unter dem Glas steht: 10Watt-Stunden bei 220Volt Messb.0-10Amp. Nr.197075. Ob man so den Verbrauch gemessen hat?? Aber seht bitte selber, wenn einer weiß was es ist bitte melden

   

   

   

   

   
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
Wenn einer dem anderen hilft ohne daraus Profit schlagen zu wollen dann sind wir auf einem guten Weg
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#2
Das wird ein Gleichstromzähler sein.

Schau mal hier: http://www.wumpus-gollum-forum.de/forum/...35_71.html

Und hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Edisonzähler
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
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#3
Wie geil ist DAS denn Dietmar? Ja, offensichtlich ist das ein Stromzähler.
Was Du immer findest, das schreit ja mal wieder nach einem Ehrenplatz in der Vitrine Big Grin
Gruß,
Uli
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#4
Jetzt brauchst Du bloß noch ein Gleichstromnetz. Hat jemand eine Gleichstrommaschine irgendwo rumgurken?
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
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#5
Achwas!
- Du kannst es an Geräten betreiben, denen Gleich- oder Wechselstrom "wurscht" ist.
- Du kannst hinter dem Gleichrichter messen
- Du kannst gleichrichten, messen, wechselrichten Smiley26
- Du kannst ausprobieren, ob das Gerät an Wechselstrom einfach nichts tut oder ob's explodiert Smiley34
Gruß,
Uli
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#6
Nee, Uli, so nicht!

Man hat nur echtes Gleichstrohmerlebnis, wenn es reiner Gleichstrom ist! Nichts "umgewandeltes", was vorher als Wechselstrom schon ein paar Kilometer zurückgelegt hat Wink
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
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#7
Ich kann Dir mal 800V Anodenspannung (für 8 EL34) zur Verfügung stellen. Die darfst mal anfassen und (wenn Du noch/wieder kannst) berichten, wie die umgewandelte Gleichstromerfahrung so war und ob Du unbedingt mehr bräuchtest Wink
Aber ok, wenn Du UNBEDINGT ein Realbeispiel brauchst, dann hängst das Ding halt hinter Deine Solarzellen VOR den Wechselrichter.
Endlich zufrieden?
Und komm mir jetzt BLOß nicht mit dem Argument, daß das auch nicht gilt, weil die Solarzellen aus Sand gebaut sind, sonst Smiley18
Gruß,
Uli
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#8
800VDC sind immernoch besser als 800VAC Big Grin

Ne, Solarzellen zählen wirklich nicht! Außerdem hab ich keine Wink


Genug gespammt!
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
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#9
(03.02.2014, 22:29)Uli schrieb: Und komm mir jetzt BLOß nicht mit dem Argument, daß das auch nicht gilt, weil die Solarzellen aus Sand gebaut sind, sonst Smiley18


Ich kann Argument geben: Röhren hat mehr SandSmiley34

Soweit ich weiss, Gleichstromzähler., solcher Sorte hat Quecksilber, nur zu wiederholende Info.
Grüss
Matt
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#10
Ich habe mal gegoogelt und dieses gefunden bei Historische Meßgeräte de.

Der Quecksilber-Elektrolytzähler

Beim Quecksilberelektrolytzähler, auch STIA-Zähler (mercury electricity meter) oder Edisonzähler genannt, wurde nicht der (feste) Niederschlag gemessen, sondern die Zersetzungsprodukte – Quecksilber und Wasserstoff. Er war nach Erlöschen der Patente von Edisons Elektrolytzähler dessen Weiterentwicklung. Das Quecksilber fiel beim Stromdurchgang in ein Glasrohr. Dieses war über einer Skale installiert, welche die Kilowattstunden darstellte. Nachteil dieser Technik war, dass nach einer gewissen Zeit das Glasröhrchen vollständig gefüllt war und keine weitere Zählung möglich war. Deshalb musste der Zähler in relativ kurzen Zeitabständen abgelesen und danach das Messrohr gekippt werden, um einen erneuten Zählerlauf zu ermöglichen. Die vor allem bei Kleinverbrauchern verwendeten Stia-Zähler (Bezeichnung Stia = Schott Jena; Erfinder: Max Grossmann, Jena, 1922) arbeiteten mit einer Quecksilberanode, zwischen Anode und Kathode befand sich eine poröse Scheidwand. Viele alte Zähler weisen auf den Beschriftungen die Bezeichnung Unter–Stia auf. Dies bedeutet, dass diese Zähler als Unterzähler in einer größeren elektrische Anlage (z. B. Mehrfamilienhaus) fungierten.

Jetzt ringe ich mit mir, bei Eba verkl... oder in die Lehrwerkstatt in die Vitrine.Smiley64
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
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#11
Hallo,
es ist eigentlich Unsinn, alles mögliche Artfremde in seine Sammlung rein zu quetschen, bloß weil es alt ist!
Viele Grüße

Wolfram

"... Bei uns tut jeder, was er kann. Aber nicht jeder kann, was er tut. ..."
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#12
Wolfram hat recht, aber sowas würd' ich schon behalten!
Viele Grüße, Mark

Radioten aller Länder, vereinigt euch!
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#13
Es ist für mich Interessant da ich in der Zählerabteilung Arbeite, also jeden Tag in Firmen und Privathaushalten mit Zählern zu tun habe. Mit dem Vorbesitzer hatte ich früher längeren Kontakt und er war mein erster Chef als ich in die Lehre kam, das war 1972. Und das Meßgerät ist ja höchstens mal 10-12cm Lang, nimmt also keinem Radio den Platz weg. Unseren Ausbildungsmeister habe ich heute nicht getroffen um ihm mal sowas zu zeigen. Der ist mitte dreisig, also hat er sowas auch noch nicht gesehen. In der Bucht habe ich mal gesucht, aber nichts dergleichen gefunden. So als Maßstab was es wert ist Huh.
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
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#14
In der Bucht gibt's ein Gehäuse dafür für 60€...
Gruß,
Uli
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#15
Danke Uli, verstecken wollte ich das Teil nicht. Ich habe mal die Firma Schott.... angeschrieben mit einem Link hier hin, mal sehen......
mit freundlichen grüßen aus Dielfen (Siegerland)
Dietmar
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#16
Neeee, nicht verstecken, aber in der geöffneten Original-Schachtel in die Vitrine!
Ok - ich würd jetzt auch keine 60€ für ein Holzkistchen zahlen wollen Smiley21

Edit: Wenn aber die Kiste schon 60€ kosten soll, was ist denn dann das Gerät erst wert??
Gruß,
Uli
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#17
Naja, was Jemand für Etwas verlangt ist nicht zwangsläufig ein Indiz dafür was es wert ist...

Dietmar, ich würde mir die Installationsanleitung aus dem ebay Angebot kopieren und mit dem Gerät zusammen auf der Schaffe in die Vitrine stellen. Zumindest mal eine Zeit lang als Anschauungsobjekt. Für die jüngeren Kollegen dürfte das doch interessant sein. Schild daneben: Leihgabe von Dietmar..... Später kannst Du immer noch entscheiden was Du damit machst.
~~~Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)~~~

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