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Lötpistole
#1
Hallo, ich hoffe hier in "Werkstatt" richtig zu suchen. Ich benötige eine neue Lötpistole! Nicht so schwer, fürs Röhrenradio-basteln geeignet sollte sie sein. Preislich habe ich erst mal keine Vorstellungen, jedoch hatte ich mit Billigware teilweise schlechte Erfahrungen. Bei Conrad habe ich eine 50 W von Engel gesehen, die ist nach keinem Geschmack - gibt es auch mit 80 Watt.  Könnt ihr was empfehlen? viele Grüße, Uli
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#2
Oh, muß das sicher ne Pistole sein? Nicht lieber ein 50-80W Lötkolben/-station?
Das reicht eigentlich für alles außer sehr massiven Massepunkten. Wo das nicht reicht, setze ich zusätzlich einen Gaslötkolben "mit bumms" ein.
Gruß,
Uli
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#3
Engel ist schon qualitativ Hochwertig. 80 Watt sind optimal. Allerdings sehe ich das auch wie Uli, warum muss es eine Pistole sein?
Für mich wäre das zu unhandlich. In einer Station hast du die Regelelektronik und Spannungsversorgung neben dran stehen und bei der Pistole hast du alles in einem Gehäuse. Zuleitungen hast du bei beiden Modellen Wink
Wenn du öfters am Löten bist würde ich sogar für eine elektronisch geregelte Lötstation tendieren.
Grün statt Braun
Gruß aus der Pfalz
Gery



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#4
Danke für die Antworten. Ich habe noch zwei weitere Lötkolben: Ersa 80 Watt klein und einen 200 Watt noch aus DDR-Zeiten. Ich brauche auch mal was mobil, schnell einsetzbares - daher Lötpistole. viele Grüße, Uli
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#5
Hallo Uli,
und wie wäre es mit einem Gaslötkolben? So bist du mobil unabhängig von einer Stromversorgung. Erfahrungen habe ich damit allerdings nicht.
https://www.conrad.de/de/gasloetkolben-r...43028.html
Grün statt Braun
Gruß aus der Pfalz
Gery



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#6
Mobil und schnell einsetzbar ist Gas oder Akku. Ich zeige später mal meine...
Gruß,
Uli
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#7
Habe ich mir auch schon überleget (Akku). Aber ich habe mich jetzt auf 230 V festgelegt. Mir geht es um schnelle Einsatzbereitschaft (10 Sec.) und mittlere Leistung.
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#8
Eine richtig gute Station ist in der Zeit lässig einsatzbereit - frag mal Matt!
Allerdings kostet die auch so viel, wie ein Gebrauchtwagen...
Gruß,
Uli
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#9
JBC Lötstation isses..

gibt welches für 200€, ist definitiv ihre Geld wert. (doch leider nur Aktion, regulär 300€)
wie der Wärme ins Lötstelle schiebt, ich kenne nicht bessere. (denn Heizung ist in Lötspitze eingebaut, nicht bei Ersa ganz hinten und Weller eher davor)

https://www.buerklin.com/de/loetstation/p/09l3715
(ist billigste JBC Lötstation, mit 245er Spitze)

Ich hatte mal JBC Lötstation, der viel Gebrauchspuren hat, aus Arbeit geliehen und Treffen in Dielfen (2015 ?) gezeigt.

Grüss
Matt
Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.
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#10
(13.05.2017, 15:40)Matt schrieb: Ich hatte mal JBC Lötstation, der viel Gebrauchspuren hat, aus Arbeit geliehen und Treffen in Dielfen (2015 ?) gezeigt.

Genau deswegen komme ich drauf, hat mich sehr beeindruckt damals.

Hier mein bevorzugter Gas Bräter

   

   
Gruß,
Uli
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#11
Hallo Uli

Ich würde dir keine Lötpistole zur Radioreparatur empfehlen. Bei Lötpistolen besteht das Problem Halbleiterbauelemente zu zerstören. 
Das passiert dadurch das durch die Spitze der Lötpistole beim löten immer der Strom zum heizen fließt.
Die Germaniumdioden und Transistoren sind sehr empfindlich.

Gruß Andreas
Glüht nicht ist nichts Tongue
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#12
Hallo,

aus meiner Erfahrung kann ich nur berichten, dass Lötpistolen eher für das schnelle Grobe gut sind.

Im Röhrenradio bestenfalls, nur muss auch hier mit dem Schalter gearbeitet werden, denn schnell ist die Spitze zu heiß.
Anfänglich hatten die DDR Teile wohl nur ~ 45 VA, das war eher Murks.
Später wohl 80 VA und inzwischen habe ich eine aus dem Westen mit 100 VA, die packt schon an.
An Halbleitern und Schaltkreisen ist auch Vorsicht mit Lötkolben geboten, wegen der statischen Aufladung.

Egal so zum Rumwrucken im Röhrenradio kein Problem.

Gescheite Lötstellen sind meiner Meinung aber mit den geregelten Lötstationen wesentlich besser reproduzierbar herzustellen.

Wobei auch der Bleifrei Hype mit im Spiel ist.
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#13
Ich denke mal auch ein Bastler sollte anständiges Werkzeug haben.
Es ist wenig sinnvoll dauernd neue Geräte anzuschaffen zum Restaurieren anstatt sich erst mal ein anständiges Werkzeug zu leisten wenn man sowieso so ein Hobby zu betreiben.
Eine Lötpistole ist etwas für jemanden der alle zwei Jahre mal einen groben Draht anlöten will aber nicht als alttägliches Arbeitswerkzeug.
Das ist meine Meinung aber die Geschmäcker sind verschieden.
Ich benutze im Notfall auch mal ein Messer um eine Schraube zu lösen oder anzuziehen aber doch nicht auf Dauer als Schraubendreher.
Gruß Richard


Jeder kann die Welt verändern!
Er muss nur bei sich selbst anfangen.






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#14
Wenn es unbedingt etwas Pistolenförmiges sein muss, nimm eine Pistole auf der richtige Lötspitzen sind. Ersa Multi Sprint oder ähnliches, der gängige "Drahtbügel" als Lötspitze ist für unser Hobby einfach nur Müll. Es geht nichts über eine gute Auswahl an Lötspitzen (gerne die Longlife-Sachen).

Ich selbst habe hier eine ELV-Station im 100 Euro Bereich, einen feinen Ersa Multitip und einen regelbaren Ersa PTC70 für außerhäusigen Service. Für "stromfreies" Löten sind die Ersa Independent sehr gut nutzbar.
Ansprechpartner für Umbau oder Modernisierung von Röhrenradios mittels SDR,DAB+,Internetradio,Firmwareentwicklung. 
Unser Open-Source Softwarebaukasten für Internetradios gibt es auf der Github-Seite! Projekt: BM45/iRadio (Google "github BM45/iRadio")
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