Themabewertung:
  • 1 Bewertung(en) - 5 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Heathkit SB Line
#21
Du bist doch einer der Sachverständigen hier,
ich hab keine Bedenken etwas nicht ausreichend erklärt zu haben.
lG Martin
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
Zitieren
#22
Hallo Martin,
mir ist gerade der Bezug Deiner letzten Aussage nicht ganz klar. Wen meinst Du damit? Smile
---
Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet...Dirk
Zitieren
#23
ich meinte Anton damit.
lG Martin
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
Zitieren
#24
Hä, huch Smiley19

Da hab ich mich wohl unglücklich ausgedrückt Martin. Ich wollte damit meinen Respekt vor Deiner Arbeit mit solchen Wunderwerken der Technik ausdrücken, und deutlich machen, dass ich vor solchen Geräten wie ein kleines Kind vor dem Weihnachtsbaum stehe, weil ich Null Ahnung davon habe und Fachleute wie Dich dafür bewundere, sich da ran zu trauen!

Nicht und niemals wollte ich Dich kritisieren oder sonstwie angehen. Tut mir leid, wenn das so rübergekommen ist.
Zitieren
#25
hallo Anton,
ist doch kein Problem. Wenn dich die Anzahl der Bedienelemente irritiert dann müssen wir einfach mal etwas zu dem Thema schreiben.
Eine prima Hilfe dabei ist, das geschichtlich zu betrachten und in Epochen einzuordnen. So findest du schnell heraus worum es eigentlich ging beim Design der Geräte. Alles hat seine Zeit :-)

Am Anfang war das Holzbrett. Bedienelemente beschränkten sich auf das allernötigste, sie waren Teil des Aufbaus. Sicherheit als Thema kannte man nicht, es galt Batteriebetrieb. Nimm als Beispiel einen Löwe Ortsempfänger 333.

Dann kam schnell die Zeit der Holzkisten.
Hier wurden Familienangehörige, also die Nutzer des Gerätes, bereits vom Aufbau isoliert (oder auch nicht, siehe Siemens D-Zug).
Die Anzahl der Bedienelemente beschränkte sich auf das nötigste. (so um 1926)

Daraus wurde dann in den späten 30er Jahren das allseitsbekannte Dampfradio im Holzkasten. In den 50ern kam die typische weiße Tastatur dazu (= Gebissradio ). Alles wurde möglichst abgerundet, Ecken waren nicht zeitgemäß.
In den 60ern änderte sich das, alles wurde eckiger. Die Anzahl der Bedienelemente nahm erheblich zu, es wurde viel Chrom und Glanz hinzugefügt um so die Wertigkeit der Anlage zu betonen. Man findet eine stattliche Anzahl an Reglern und Knöpfen für Dinge die man genausogut als Trimmer an der Rückseite hätte platzieren können. Das siehst du hier zB. am Gerät 610 Oscilloscope. Die ganze untere Reihe plus der rechts darüber könnten an die Rückwand (Helligkeit, Kontrast, Fokussierung, Verstärkung horizontal und vertikal, Position horizontal und vertikal. Dann wären nurnoch vier Stück übrig vorne..
In den 70ern, als die Transistoren das Geschäft übernahmen, begann die Tasten-Ära. Man versuchte alles was irgendwie machbar ist mit möglichst vielen Tastern zu versehen. Als in den 80ern die ersten kleinen Programme Einzug hielten erreichte das seinen Höhepunkt, vermutlich hatten sogar die Klopapierhalter dieser Epoche einen Zehnerblock mit Digitalanzeige ..
mit der Jahrtausendwende veränderte sich das zum Minimalismus hin, jetzt war es plötzlich in, mit sowenig wie möglich und auch mit versteckten Bedienelementen zu bauen. Das setzt sich bis heute fort. Man versucht jetzt auch zunehmend, aus kostengründen den Display als Touch screen zu bauen um so auf alle anderen Bedienelemente verzichten zu können. Es gibt nette Zwischenstadien, also Taster die um den Bildschirm herum angeordnet sind und ihre Funktion über diesen zugewiesen bekommen.
Eine der aus meiner Sicht genialsten Baureihen ist das "Maus-Taster-Rädchen". Es kann zusammen mit einem kleinen Display ein Gerät komplett bedienen. Drück einmal drauf, Menü. Dreh dich zur Auswahl, drück drauf, dreh nun den Einstellwert passend, drück drauf und du hast es.

Für die Zukunft seh ich kommen: Die Spracheingabesteuerung. Und neue Möglichkeiten um allen monatlich Geld aus der Tasche zu ziehen.
Das wiederum nennt man heute "Innovation"

lG Martin
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
Zitieren
#26
zu dem schönen Mikrofon ist zu lesen:

"Das Paket ist beim Versandservice in Ihrem Land."

dann gehts ja zügig weiter mit der Baustelle.
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
Zitieren
#27
Smiley47 

   

weiter gehts mit der Baustelle.
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
Zitieren
#28
es liefert ohne jeden Verstärker gute 20mV ab.
Das funktioniert nur Hi Z, also mit hochohmigem Abgriff.

Bild: 5mV/div 1:1=1M


   
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
Zitieren


Gehe zu: