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Heathkit SB Line
#21
Du bist doch einer der Sachverständigen hier,
ich hab keine Bedenken etwas nicht ausreichend erklärt zu haben.
lG Martin
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
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#22
Hallo Martin,
mir ist gerade der Bezug Deiner letzten Aussage nicht ganz klar. Wen meinst Du damit? Smile
---
Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet...Dirk
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#23
ich meinte Anton damit.
lG Martin
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
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#24
Hä, huch Smiley19

Da hab ich mich wohl unglücklich ausgedrückt Martin. Ich wollte damit meinen Respekt vor Deiner Arbeit mit solchen Wunderwerken der Technik ausdrücken, und deutlich machen, dass ich vor solchen Geräten wie ein kleines Kind vor dem Weihnachtsbaum stehe, weil ich Null Ahnung davon habe und Fachleute wie Dich dafür bewundere, sich da ran zu trauen!

Nicht und niemals wollte ich Dich kritisieren oder sonstwie angehen. Tut mir leid, wenn das so rübergekommen ist.
~~~Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)~~~

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#25
hallo Anton,
ist doch kein Problem. Wenn dich die Anzahl der Bedienelemente irritiert dann müssen wir einfach mal etwas zu dem Thema schreiben.
Eine prima Hilfe dabei ist, das geschichtlich zu betrachten und in Epochen einzuordnen. So findest du schnell heraus worum es eigentlich ging beim Design der Geräte. Alles hat seine Zeit :-)

Am Anfang war das Holzbrett. Bedienelemente beschränkten sich auf das allernötigste, sie waren Teil des Aufbaus. Sicherheit als Thema kannte man nicht, es galt Batteriebetrieb. Nimm als Beispiel einen Löwe Ortsempfänger 333.

Dann kam schnell die Zeit der Holzkisten.
Hier wurden Familienangehörige, also die Nutzer des Gerätes, bereits vom Aufbau isoliert (oder auch nicht, siehe Siemens D-Zug).
Die Anzahl der Bedienelemente beschränkte sich auf das nötigste. (so um 1926)

Daraus wurde dann in den späten 30er Jahren das allseitsbekannte Dampfradio im Holzkasten. In den 50ern kam die typische weiße Tastatur dazu (= Gebissradio ). Alles wurde möglichst abgerundet, Ecken waren nicht zeitgemäß.
In den 60ern änderte sich das, alles wurde eckiger. Die Anzahl der Bedienelemente nahm erheblich zu, es wurde viel Chrom und Glanz hinzugefügt um so die Wertigkeit der Anlage zu betonen. Man findet eine stattliche Anzahl an Reglern und Knöpfen für Dinge die man genausogut als Trimmer an der Rückseite hätte platzieren können. Das siehst du hier zB. am Gerät 610 Oscilloscope. Die ganze untere Reihe plus der rechts darüber könnten an die Rückwand (Helligkeit, Kontrast, Fokussierung, Verstärkung horizontal und vertikal, Position horizontal und vertikal. Dann wären nurnoch vier Stück übrig vorne..
In den 70ern, als die Transistoren das Geschäft übernahmen, begann die Tasten-Ära. Man versuchte alles was irgendwie machbar ist mit möglichst vielen Tastern zu versehen. Als in den 80ern die ersten kleinen Programme Einzug hielten erreichte das seinen Höhepunkt, vermutlich hatten sogar die Klopapierhalter dieser Epoche einen Zehnerblock mit Digitalanzeige ..
mit der Jahrtausendwende veränderte sich das zum Minimalismus hin, jetzt war es plötzlich in, mit sowenig wie möglich und auch mit versteckten Bedienelementen zu bauen. Das setzt sich bis heute fort. Man versucht jetzt auch zunehmend, aus kostengründen den Display als Touch screen zu bauen um so auf alle anderen Bedienelemente verzichten zu können. Es gibt nette Zwischenstadien, also Taster die um den Bildschirm herum angeordnet sind und ihre Funktion über diesen zugewiesen bekommen.
Eine der aus meiner Sicht genialsten Baureihen ist das "Maus-Taster-Rädchen". Es kann zusammen mit einem kleinen Display ein Gerät komplett bedienen. Drück einmal drauf, Menü. Dreh dich zur Auswahl, drück drauf, dreh nun den Einstellwert passend, drück drauf und du hast es.

Für die Zukunft seh ich kommen: Die Spracheingabesteuerung. Und neue Möglichkeiten um allen monatlich Geld aus der Tasche zu ziehen.
Das wiederum nennt man heute "Innovation"

lG Martin
wenn die Welt untergeht sieht man es zuerst auf dem Oszilloskop
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#26
zu dem schönen Mikrofon ist zu lesen:

"Das Paket ist beim Versandservice in Ihrem Land."

dann gehts ja zügig weiter mit der Baustelle.
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#27
Smiley47 

   

weiter gehts mit der Baustelle.
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#28
es liefert ohne jeden Verstärker gute 20mV ab.
Das funktioniert nur Hi Z, also mit hochohmigem Abgriff.

Bild: 5mV/div 1:1=1M


   
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#29
die RCA Stecker sind angekommen.
Offene Frage ist noch, welche Kabelsorte für die Verkabelung der Geräte untereinander genommen wurde,
und ob ein externes Antennenrelais nötig ist zum Wechsel der Antenne zwischen dem TX und dem Radio.
Das ist die letzte Runde , dann wirds spannend :o)

lG Martin
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#30
Hallo Martin,und Radiofans. 
Ich habe mal eine Frage weil ich gerne dazu lerne. 

Du schreibst in #9

Elkos fliegen alle raus, ich nehm durchgängig LL

Was sind hier LL's?

Mit freundlichem Gruß Heiko
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#31
hallo Heiko,

ehemals Siemens, nun die Fa EPCOS,

LL steht bei Elkos für Long Life time, also ein langes Leben.
Das sind typisch 5000 Stunden mindestens.

Den Standard Elko kannst du mit 1000h ansetzen.
Zudem ist die Lebenserwartung temperaturabhängig, je wärmer der wird desto kürzer ist sie.
Bei den 70°C Typen sind das also 1000 Stunden bei max. 70°C, kühler leben sie deutlich länger.

Sehr gute Elkos können 5000 Std. bei max. 105°C , das sind diese LL
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#32
Hallo Martin. :-)

VIELEN DANK 

Mit freundlichem Gruß Heiko
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#33
Hallo Martin,

wenn ich die schönen Heathkit Geräte so sehe, fällt mir ein Tilebild aus der Funkschau ein. Kurz geschaut: Die Funkschau Juni 1967 zeigt die Innenaufnahme des SB100. "Moderne Amateurfunkgeräte in SSB-Technik sind auch als vollständige Bausätze erhältlich".
Im Innenteil nur ein kurzer Abriß zur Hannovermesse wo Heathkit den Nachfolger SB101 und Andere zeigt.

Zum Bausatz: Nun ja - ganz schön anspruchsvoll. Nichts für Ungeübte! Wenn man bedenkt, die gedruckte Schaltung war ja damals noch recht neu. Langes "brutzeln" am Lötauge auf Hartpapier löste eben dieses u.U. sehr schnell ab!

   

   


Zu den Elkos:

Die berühmten Siemens Sikorel Typen waren die Langlebigsten.


.jpg   Siemens SIKOREL SNT.jpg (Größe: 291,43 KB / Downloads: 235)

Die wurden für hohe Wechselstrombelastung für das füttern der Schaltransistoren in Schaltnetzteilen ausgelegt. Aus meinem Datenbuch von 1989:

   

   

   

   

Aber schon der normale GP-Typ reicht doch voll für unsere Gerätschaften. Bei typisch 40°C bis zu > 70000h. Du hast doch die Geräte nicht ununterbrochen wie im kommerziellen Einsatz in Betrieb.

Gruss
Debo
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#34
hallo Det,
im Nahbereich von 2 Stück 6146 kann es schonmal etwas kuschelig werden wenn das ein Gerät ohne Lüfter ist.
Der Gedanke an hohe Betriebssicherheit ist bei +720V mit über 200mA wichtig. Ein Kurzschluss auf der Trafowicklung muß unbedingt vermieden werden. Deswegen ist es gut und richtig im Bereich der Endstufe diese hochzuverlässigen Teile einzubauen, so kann man viele Jahre lang sorglos damit funken. Zudem sind solche Elkos low ESR, sie können Stromspitzen sehr gut abliefern, das kann bei Seitenbandbetrieb mit unterdrücktem Träger zu einer besseren Verständlichkeit beitragen.
lG Martin
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#35
Nach langer Auszeit geht wieder was.
Der 401, tx, bekam Strom u d zog die 2A Sicherung zügig raus. Basteln.
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#36
Der soll bei abgeklemmter 800v ausgemessen werden, neg. Gittervorspannung der beiden Senderöhren. Wenn die zu pos. Ist leiten die beiden 6146, dann ist die Sicherung raus.
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#37
Leider eine weitere Bastelpause, ich musste ihm Sicherungen bestellen. Ss hat amerikanische, 6x32
Lg Martin
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#38
ein gewaltiges Lebenszeichen, die beiden 6146 haben sehr gute Laune.
Jetzt gehts um Kleinigkeiten:

Das Kristallmikrofon ist zu unempfindlich.
Das VOX scheint dauernd aktiv zu sein, wo ist der Schalter ?
Er nimmt die Taste nicht an auf .cw (kann ein Bedienfehler sein)


   

lG Martin
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#39
Von den Freunden aus USA,

Das Gerät erzeugt einen side tone und steuert damit das Vox. Da muss man erstmal drauf kommen. SIGNALVERFOLGER
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