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LOW NOISE WIDERSTAND, Bitte um Aufklärung
#1
Hallo zusammen

Ich habe den Verstärker AA-100 von Heathkit, Baujahr vermutlich zwischen 1960 und 1963.
   
In dem Plan sind 8 Widerstände mit dem Zusatz „LOW NOICE“ gekennzeichnet.
In den Beiträgen des Forums habe ich keine  Hinweise darüber gefunden.

Was bedeutet LOW NOICE WIDERSTAND eigentlich?
Hat so ein Bauteil eine besondere Qualität?
Ist die heutige Qualität so gut, dass man keinen besonderen Widerstand mehr einsetzen muss?


.pdf   AA-100 Plan Blanco.pdf (Größe: 374,58 KB / Downloads: 67)


Schon jetzt schönen Dank für Eure Hilfe.

Ich wünsche allen ein besinnliches Weihnachten und ein erfolgreiches neues Jahr.

Grüße aus Bornheim

Werner
Grüße aus Bornheim
Werner

Das größte Vorurteil ist der Glaube, man habe keine Vorurteile.
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#2
Guten Tag,
damit sind höchstwarscheinlich Metallschicht Wiederstände gemeint,
die haben eine geringe Toleranz.

mfg Bernd
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#3
low noise -> rauscharm
siehe hier:
http://www.resistorguide.com/resistor-noise/
Grüße aus Wassenberg,
Norbert.
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#4
Unter dem Thema "Stromrauschen in Kohlemassewiderständen" kann man einiges darüber nachlesen.

MfG DR
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#5
Hallo Bernd, nein, damit sind Kohlschicht-Widerstände gemeint (übrigens mit Bindestrich und ohne e), die damals als rauscharm gegenüber den in den USA üblichen, stärker rauschenden Kohlemassewiderstände galten. Metallschicht-Widerständer gab es damals, wenn überhaupt, nur in teuersten Präzisionsgeräten.

Beste Weihnachtsgrüße
Stefan
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#6
Hallo,

rauscharme Widerstände werden in der Tat in Schaltungen mit kleines und kleinsten Signalen eingesetzt.

Ich erinnere mich noch dunkel an die Zeit der Gesellenstückbauerei, bei Röhrenvoltmetern und NF-Verstärkern wurden solche rauscharmen Widerstände eingesetzt.

Es ist wohl das Elektronenrauschen in den Widerständen Metall z.B. gemeint.
Dieses Rauschenkann unvorhersehbare Störungen entstehen lassen.
Beim Einsatz von Kohle - Schichtwiderständen dagegen vernachlässigbar.

Kohlemasse - Widerständen und ich spreche über die Zeit in den sechziger Jahren sorry.
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#7
"Beim Einsatz von Kohle - Schichtwiderständen dagegen vernachlässigbar. "

Diese Aussage bezüglich des Rauschens von Kohle-Schichtwiderständen verstehe ich nicht!

Wer des Lesens mächtig ist, sollte sich vielleicht der kleinen Mühe unterziehen und sich die im Post #4 verlinkte Information über das Strom-Rauschen von Kohle-Masse- und Kohle-Schicht-Widerständen genauer anschauen!

Der physikalische Grund für dieses Rauschen wird dort wie folgt benannt:
Der Gesamtwiderstand kommt dadurch zustande, dass sich die Kohlepartikel berühren und leitende Strompfade bilden.
Da diese Berührungs-Stellen der Kohle-Partikel sich unter Stromfluß verändern, entsteht ein sogenanntes "Funkel-Rauschen".


MfG DR
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#8
sorry,

es geht bergab mit der Birne.
Natürlich erzeugen die Kohlemasse Widerstände durch ihre Fertigung das nicht gewollte Rauschen.


Wer lesen kann ist wirklich Vorteil, ich war mir schon des Rauschen in Widerständen bewusst, habe aber
durch Altersstarrsinn das Ziel verfehlt.  Smiley21  Smiley21  Smiley21
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