Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
W18 N Reparatur des Röhren-Prüfgerätes
#41
Hallo Manfred,

ich war bisher noch nicht in der Werkstatt. Ich musste den 3 T Hänger mit Brennholz entladen und das scheixx Wetter hat mir keine Zeit für das W18N gelassen. Gerade habe ich mir das W18N wegen der Flick-Lötstelle angesehen. Nicht mehr vorhanden, aber ich weiss, das war eine Verlängerung direkt vom Instrument. Vormittag bin ich in Leipzig, mal schauen ob ich morgen Nachmittag mit dem W18N beschäftige.

Sorry, aber 3 Enkel kommen auch und wollen beschäftigt werden!!

VG Dieter
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann mann noch schönes bauen. J.-W.-Goehte
Zitieren
#42
Hallo Leute, wir sind auf dem richtigen Weg.
Es gilt nun alle Veränderungen durch den (die) Vorbesitzer rückgängig zu machen.
Erst dann können wir das Ersatz-Messwerk anpassen.

Und nun meine Behauptung:
Es wird immer nur einer der Widerstände in den Stromweg eingestöpselt!
Endweder / Oder !!!!

Und ich behaupte noch mehr:
Diese beiden Widerstände sind die Lastwiderstände im Anodenkreis der zu prüfenden Röhre!
Jedenfalls führt der gemeinsame Anschluss der Widerstände über allerlei Schalter dort hin.
Ohne Lastwiderstand eine Röhre mit Anodenspannung zu beschalten und dann anzuheizen?
Was wird da wohl mit der Kathode passieren?
Gruß Manfred
Wozu Fortschritt, wenn früher doch alles besser war?
Zitieren
#43
Hallo Freunde der WEIDA/Funke Röhren-Prüfgeräte,

Leider noch kein ausführlicher Bericht!! Nur ein Zwischenstand.

Der W7 ohne Anschluss hat sich geklärt und der hing mit einem Ende wirklich in der Luft. Ich habe alles zerlegt, damit ich bei der Fehlersuche auch an den Kreuzschienenverteiler unterhalb des NT-Trafos rankam. Dazu dann weiter mit Bildern.

Der Fehler ist gefunden, behoben und die eingesetzte EZ80 zeigte am Instrument 50% Ausschlag. Das Instrument ist nicht defekt, weil es bei der Fadenprüfung immer noch sehr hart nach rechts anschlägt.

Um den Stabi zu prüfen, wollte ich eine ECC83 mit nur 0,6 mA prüfen. Dann qualmte der Lade-R und der W7 wurde sehr heiß. Das muss ich in Ruhe am Sonntagvormittag untersuchen. Für Morgen haben mir die Enkel schon Ihre Zeichnungen vorgelegt. Die Projekte sollen am Abend fertig sein. Also das W18 N muss wieder mal warten. Aber der Zwischenstand ist schon mal gut!!

VG Dieter der Antennenmann
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann mann noch schönes bauen. J.-W.-Goehte
Zitieren
#44
Hallo Leute, 
Der Dieter hat nun die Drahtlosverbindung wieder angelötet, damit " Magic Smoke"  
und bei der Fadenprüfung einen harten Rechtsanschlag erzeugt.

Vorher wurde gesagt:
Zitat aus # 1:
Rein rechnerisch ergibt das zwar nicht 204,9 Ohm, aber das kann auch an der Kontaktgabe oder dem Chinesen DMM liegen. Also elektrisch ist das Instrument scheinbar nicht defekt???? Mechanisch lässt sich der Zeiger ganz einfach mit wenig pusten nach rechts bewegen. Nun habe ich mal mein Statron-NT als externe DC-U-Quelle benutzt. Bei ca. 347 mV vom Statron-NT hatte ich Vollausschlag??
Zitatende

Das prüfen wir und rechnen nach:
I = U / R  = 0,347  V / 204,9 Ohm =  0,0016935 A oder 1,69 mA

Gemäß meinem vorgeschlagenem Versuchsaufbau  in #2 hat Dieter ermittelt und in # 10 mitgeteilt:
Zitat aus # 10:
Als Fest-Vorwiderstand habe ich eine R-Kaskade genommen. 10 K waren Zuviel. Mit 1 K-Ohm fest und 500 regelbar habe ich den Zeiger des W18N Instrumentes auf Vollaufschlag langsam hochgefahren....
   
....Der Gesamtwiderstrand mit Instrument beträgt: 1,4884 K-Ohm
Zitatende

Das prüfen wir und rechnen nach:
I = U / R  = 0,347  V / 204,9 Ohm =  0,0016796 A oder 1,67 mA
Und wir kommen auf die selben Werte wie nach # 1.

Da kommen Zweifel auf weil bei 4,5 V der Vorwiderstand W 18 dafür nur 2662,72 Ohm haben darf! 
Laut Teileliste hat der aber 22kOhm.

Wenn der aber 22 kOhm hat, dann sind
für den Vollausschlag U = I x R  = 0,00169 A x 22000 Ohm = 36,95 V nötig.

Wie kann das kommen? Wenn man den Masseanschluss anders anlötet! 
Z.B. an die 60 V.
Dann wirken 64 V als Spannung für die Fadenprüfung und es fließen 0,0029 A oder 2,9 mA.
Und da schlägt der Zeiger rechts hart an. 
Und wenn in der Schaltung nun mal herumgelötet wurde 
dann müssen die Drähte nicht mehr da sein wo sie normal hingehören.

Dieter, kannst Du mal überprüfen wo nun der Massepunkt angelötet ist?
Gruß Manfred
Wozu Fortschritt, wenn früher doch alles besser war?
Zitieren
#45
Hallo Freunde der WEIDA/Funke Röhren-Prüfgeräte,

ich hatte andere Verpflichtungen. Nun geht es nach einigen Tagen Pause weiter.

In meinem W18 N ist der „R“ W7 am rechten Ende offen=nicht angeschlossen.In dem Loch der Befestigungsöse ist kein Draht!! Der weiß=graue Draht war in der Mitte von W7 und W6 angeschlossen. Das war die Ausgangsituation.
   
Von unten ist das rechte Loch in der Pertinaxplatte nicht belegt!! Der 47 Ohm hatte noch seinem Wert, aber bei Belastung verändert!! Er wurde gegen neue "R's" ausgetauscht.
   
Der weiß=graue Draht hätte eigentlich rechts an W7 angeschlossen sein müssen. Bei mir war er in der Mitte angelötet und wurde wie von Manfred bereits beschrieben am rechten W7 Ende angeschlossen. Bild unten
    und     von oben
Der rote / weiß=grauer Draht gehen zum Kreuzverteiler 25 / 50 mA Strombereich.
   
Somit ist jetzt W6 und W7 nach Schaltplan neu und richtig angeschlossen.

Zitat vom Manfred: Dieter, kannst Du mal überprüfen, wo nun der Massepunkt angelötet ist?

Manfred hatte mit seiner Berechnung und hellseherischen Fähigkeiten, recht. Die Masseverbindung am Spannungs-Umkehrpunkt war bei mir nicht vorhanden!! Wo ist der Draht geblieben?? Nach der Suche auf den alten Bildern, habe ich festgestellt, dass die „Masse“ am falschen rechten „R“ von mir angelötet worden ist. Also den Massedraht zurück zum Spannungs-Umkehrpunkt!! Nun gibt es andere Spannungs-Stromverhältnisse. Deshalb habe ich die U/I noch mal neu aufgenommen. Die R-Werte vom W 1-5 sind ja geblieben und deshalb nicht neu vermessen worden.
Die Ausgangsspannung vom Trafo ist AC=233,6 V.
   
Damit alle wichtigen U’s gleichzeitig zusehen sind, habe ich mir meine Sammlung aus dem Museumshof geholt. Ganz oben die "U" am Einspeisepunkt W5 mit DC 247 V.
   
Darunter die Stabi-Spannung mit nur 148V, aber mit den DMM-Chinesen waren es fast 150V. Das 2. Von unten dann die 100V Schiene und ganz unten die 60 V.
Alle „U“s wurden direkt an den W1-5 gemessen. Deshalb das Kabelgewirr!!
   
Der Gesamt U-Abfall am W1 zwischen Elko-Masse und W1 oben beträgt: 4,834 V.
   
Hätte aber laut Plan 1,5 + 4,5=6V haben müssen??
Der U-Abfall am W1 zwischen Elko-Masse und W1 Mitte beträgt: 3,317 V.
   
Laut Schaltplan sollten es eigentlich -4,5V sein??
Der U-Abfall am W1 zwischen W1 oben und W1 Mitte beträgt: 1,519 V.
   
Somit sind die „U’s“ fast ok??
Nun zu den Strömen:
Hier die Gesamtstrom-Aufnahme mit 48,43 mA am Einspeise „R“ W5.
   
   
Durch den Stabi fließen nach der Herstellung der Masseverbindung am Spannungs-Umkehrpunkt jetzt: 28,89 mA. 3544 Das rechte DMM zeigt die etwas Abgesunkene (Innenwiderstand des DMM) Stabi-Spannung von 148,3 V an.

Prüfung eine vorher ausgemessenen / bekannten EF80, die 5. Taste von links ist gedrückt:

Das W18 N in die waagerechte Arbeitslage gebracht. EF 80 Karte liegt auf und ich habe begonnen die Stifte für die Heizung usw. einzusetzen. Plötzlich ein Ausschlag am Instrument, obwohl noch keine EF80 eingesteckt war!! Alle Stifte raus und Fehlersuche. Nur 1 Stift in die 100V bleibt der Zeiger links!! Zur U-Kontrolle habe ich ein DMM an Masse Elko und Stift angeschlossen.
   
Der Stabi leuchtet noch hell!!
Danach den Stift 10 mA eingesetzt und sofort schlägt der Zeiger aus.
   
Die Stabi "U" bricht auf 22,2 V zusammen.

Hier mal ohne die EF80 Karte und die 6. Taste von links ist gedrückt: Der Messstift steckt diesmal in der 100V Schiene und der Stabi leuchtet schön hell!!
   
Jetzt den Stift für die 25 mA zusätzlich reingesteckt, der Stabi geht aus und die „U“ bricht auf 39,9 V zusammen. Jetzt den Stift für die 10 mA eingesetzt und der Zeiger geht zum Vollausschlag!!
   
Im Moment wunderbar zum überprüfen des Instrumentes aber nicht für Röhren?? Die Stabi U beträgt nur 40,6 V.
Das Problem mit dem Instrument, wurde durch die Verkabelung und wechseln des Lade-„R’s“ am Elko behoben. Großes „Danke“ an Manfred=Grießgram.

Dafür kommt nun eine weitere Baustelle auf mich zu.

VG Dieter der Antennenmann
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann mann noch schönes bauen. J.-W.-Goehte
Zitieren
#46
Hallo Dieter, das Problem der Reparatur muss man tiefgründiger angehen.
Ein Widerstandsmessgerät reicht da erst mal aus.
Zuerst prüfen ob an dieser Stelle der Massepunkt vorhanden und wirksam ist.
Es wird immer gegen den selben Bezugspunkt gemessen.


.jpg   Massepunkt 1.jpg (Größe: 68,81 KB / Downloads: 368)

Dann prüfen ob Verbindung zu diesen Punkten vorhanden ist.
Das ist der Massepunkt von f2, der wird über einen Schalter geführt.


.jpg   Massepunkt 2.jpg (Größe: 31,89 KB / Downloads: 367)

Und hier die Kathoden:


.jpg   Massepunkt 3.jpg (Größe: 25,69 KB / Downloads: 366)

Für die Fadenprüfung ist der Wert dieses Widerstands wichtig:


.jpg   Kontrollpunkt 1.jpg (Größe: 72,72 KB / Downloads: 365)

Und erst wenn die die Fadenprüfung funktioniert, dann können wir an die Emisssionsprüfung herangehen.
Dazu müssen diese Widerstände  die korrekten Werte haben.
Das sind die mit den Drahtlos-Verbindungen, also genau hingucken.
Und bedenken: Du hast selbst ermittelt daß der Endausschlag erst bei 1,69 mA erreicht wird.
Wie soll da ein 1 mA-Messbereich funktionieren?


.jpg   Kontrollpunkt 2.jpg (Größe: 72,38 KB / Downloads: 364)

Erst wenn das alles abgearbeitet ist würde ich eine Röhre einsetzen!

Ich fahre jedenfalls nicht noch drei mal gegen den Torpfosten um zu prüfen ob davon die erste Schramme wieder glatt wird.

Gruß Manfred
Wozu Fortschritt, wenn früher doch alles besser war?
Zitieren
#47
Hallo Freunde der WEIDA/Funke Röhren-Prüfgeräte,

Manfred hatte einige Fragen, und unten meine Antworten:

1. Der Massepunkt am W1-Spannungs-Umkehrpunkt wurde mit dem Ohmmeter durchgemessen und hat Masseverbindung!!
2. Der Massepunkt von f2, der wird über einen Schalter geführt und hat elektrisch und visuell Masseverbindung.

Ich habe in einem anderen Forum Berichte zum W18 N gefunden. Ein netter Kollege aus Zwickau hat den Tastensatz neu gezeichnet. Das war eine große Hilfe bei der Fehlersuche!!! Leider musste ich das Bild im Worddokument über die digiCam fotograhieren und als Bild hier einfügen. Einen direkten Weg über ?? habe ich nicht gefunden?? Wer den neu gezeichneten Tsdtensatz als Word-Bild benötigt kann mich anmailen!!
   
3. Die Kathoden am Kreuzschienenverteiler haben elektrisch und visuell Masseverbindung. Dazu habe ich den Kabelbaum aufgeschnitten und die Kathodendrähte freigelegt!!
   
4. Der Wert des W19 betrug vor der Reparatur ca. 20 K-Ohm. Eingesetzt zurzeit 20 K-Ohm.
       
+2 K-Ohm.
       
5. Der W6 links hat 51,15 Ohm
       
und der W7 hat 478 Ohm
       

Dann hatte ich noch eine Idee: wo ist eigentlich die Masse vom Spannungs-Umkehrpunkt angeschlossen. Der braune Draht geht an eine Verbindungslötöse(ganz vorn im Bild), weiter als grauer Draht im Kabelbaum zum Kreuzschienenverteiler = Sekundär-Trafomasse des oberen Trafos 10-100V.
Bei der Suche habe ich entdeckt, dass der gemeinsame Verbindungspunkt W6/W7 zu den Tasten Römisch I und II kontakte 27,33,34 geht. Diese Verbindungslötöse hatte Verbindung an der Minusseite des Lade-Elkos!!
   
Das ist falsch und darf nicht sein!!!!!

Durch meinen Austausch /  Neumontage des C1-Ladeelkos habe ich die große Unterlegscheibe zu nah an der Verbindungslötöse platziert und hatte dauerhaft oder nur sporadisch Kontakt!! Nach Trennung / Verdrehung im Winkel der Unterlegscheibe ist diese Verbindung dauerhaft unterbrochen.  
Danach Kontrolle ob der Zeiger beim Einstecken der Stifte in den 25 mA-Bereich / 200V ausschlägt. Der Zeiger bleibt links, also der Fehler war meine mangelhafte Platzierung der Elko-scheibe!! Bild vorher. Hier ist der Zeiger auf ca, 16 mA und der W7=500 Ohm wurde sehr heiß!!!
   
und nach der Neuplatzierung
   

Zum Messen der R-Werte wurde immer ein Bein abgelötet!!

Großes „Danke“ an Manfred=Grießgram.

Dafür kommt nun eine weitere Baustelle im Bereich der Anodenstrommessung auf mich zu!!
Dazu weiter im folgenden Bericht.

VG Dieter der Antennenmann
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann mann noch schönes bauen. J.-W.-Goehte
Zitieren
#48
Hallo Dieter, gut daß wir über das Problem geredet haben.
Zitat:
"Bei der Suche habe ich entdeckt, dass der gemeinsame Verbindungspunkt W6/W7 zu den Tasten Römisch I und II kontakte 27,33,34 geht. Diese Verbindungslötöse hatte Verbindung an der Minusseite des Lade-Elkos!! "
Zitatende
Das war dann ein direkter Kurzschluss der Anodenspannung über den jeweiligen Widerstand.
Da muss es qualmen, egal ob Röhre eingesteckt ist oder nicht. Und der Stabi verlischt. Ist normal.
Aber Ursache erkannt und beseitigt ist schon ein Schritt in die richtige Richtung.

Zur Strommessung:
Ich würde jetzt das Messwerk auslöten und durch einen Widerstand 240 Ohm ersetzen.
Und daran kannst Du jetzt eine Spannung messen.
Da kommt aber das Problem: Ein Digitalmultimeter muss 6 Stellen nach dem Komma können!
Können die aber nicht. China-Panel-Meter können 100 mV, bei Strom 1 mA.
Oszilloskop ist angesagt.
Und jetzt würde ich eine Schrott-Röhre einsetzen und daran meinen Versuch fahren.
Kommt nicht auf exakte Werte an sondern auf die Größenordnung.
Und wenn der Versuch erfolgreich ist, dann reden wir noch mal über die Anpasssung des Ersatz-Messwerks.
Gruß Manfred
Wozu Fortschritt, wenn früher doch alles besser war?
Zitieren
#49
Hallo Manfred,

für den Montagefehler könnte ich mich hinterher Ohrfeigen. Für die aufgewendete Zeit, hätte ich mit China Anoden / G2 / G1-Heizungs-Modulen fast ein RPG fertig gehabt. Was soll es. Danke für deine Geduld!!

Weitere Messungen: Oszi's habe ich im Museum genug, auch funktionstüchtige. Aber leider noch nie damit gearbeitet!! Da muss ich unsere alten Herren=TV-Radio-Meister fragen.

Muss jetzt zum Museumshof. Heute große Veranstaltung und der MDR kommt auch.

VG Dieter
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann mann noch schönes bauen. J.-W.-Goehte
Zitieren
#50
(06.06.2021, 09:13)Antennenking schrieb: Leider musste ich das Bild im Worddokument über die digiCam fotograhieren und als Bild hier einfügen. 

Für solche Zwecke gab/gibt es in der Windows-Welt das 'Snipping-Tool', war soweit ich das noch weiß bei WIN-7/WIN-8 im 'Zubehör'.
Ob es das allerdings für WIN-10 noch gibt, kann ich nicht sagen.

Bei anderen Betriebssystemen gibt es solche Tools auch, ich nutze unter UBUNTU/LUBUNTU 'ScreenGrab'.


Viele Grüße

Martin
Zitieren
#51
Danke Martin für deine Info. Muss mal schauen ob ich das hinkriege??

VG Dieter
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann mann noch schönes bauen. J.-W.-Goehte
Zitieren
#52
Die Anleitung zum Snipping Tool Win10 gibt es u. a. hier:
https://www.heise.de/tipps-tricks/Window...73137.html
Grüße aus Wassenberg,
Norbert.
Zitieren
#53
Guten Morgen an alle W18 N Leser,

@ Norbert danke für den Link. Ich habe das an meinen Schwiegersohn übergeben. Der kennt sich damit aus.

Zitat:Ein Digitalmultimeter muss 6 Stellen nach dem Komma können!
Können die aber nicht. China-Panel-Meter können 100 mV, bei Strom 1 mA.
Oszilloskop ist angesagt.
Ich wende mich an die Kollegen im Umkreis 80-100 Km von Dessau. Hat jemand so ein gutes DMM, oder kann dass mit seinem "Oszi" für mich machen??

Leipzig ist für mich kein Problem. Da bin ich öfter wegen Hausbau von meiner Tochter.

Danke im vorraus.

VG Dieter der Antennenmann
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann mann noch schönes bauen. J.-W.-Goehte
Zitieren
#54
Hallo Dieter, jetzt bitte nicht schmollen wenn ich hier einige Worte sage.
Aufgabenstellung war das vorhandene Röhrenprüfgerät möglichst original wieder herzurichten.
Da sind wir auf dem richtigen Weg.
Was noch nicht funktioniert ist die Anzeige / Werteausgabe.

Reduzieren wir doch mal:
Das Röhrenprüfgerät  ist kein Wunderwerk 
sondern 
- einige Stücke Eisenblech, 
- ein Haufen Draht und
- etwas Plaste, 
mehr nicht.


Ich schlage deshalb vor das Messwerk auszulöten und gut aufzuheben.
Wir ersetzen es durch einen Dummy mit dem Wert von 240 Ohm. 
Das können auch mehrere Teilwiderstände in Summe sein.

   

Über dem Vorwiderstand für die Fadenprüfung fallen jetzt bei eingesetzter Prüfröhre in Stellung Fadenprüfung
die 4,5 Volt an und wir können sie zur Anzeige nutzen.
Dazu löten wir eine LED in Reihe mit einem Widerstand polrichtig darüber.
Brennspannung der LED ist allgemein 1,5 Volt, also 3 Volt über dem Widerstand.
10 mA durch die LED ergibt 300 Ohm. Einfach mal nach dem vorhandenen Material dimensionieren.
Ein Stückchen Streifenleiterplatte und zwei Schaltdrähte tun hier gute Dienste.
Das kannst Du selber realisieren mit Material aus der Kramkiste und dient nur dem Nachweis der Funktionstüchtigkeit der Fadenprüfung und wird wieder entfernt wenn die Strommessung funktioniert.

Gruß Manfred
Wozu Fortschritt, wenn früher doch alles besser war?
Zitieren
#55
Hallo Manfred,

danke für diese Richtung. Aber ich gebe das Messwerk noch nicht auf und möchte weitere Mesungen machen. Morgen früh bekomme ich von meinem Museumskollegen, ein hoch-empfindliches analoges 100mV / 50 µA Messinstrument mit 100 er Teilung / Spiegelscala. Danach muss ich nach Leipzig wegen Hausbau Tochter. Die Messungen kann ich erst am Mittwoch durchführen!!

VG Dieter der Antennenmann
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann mann noch schönes bauen. J.-W.-Goehte
Zitieren
#56
Dieter, Manfred will das Instrument doch nicht aussortieren!
Das einzige was er sagt ist "Hör doch mal auf, Dich so auf das blöde Instrument zu fokussieren und bring erstmal das W18 GRUNDLEGEND wieder 100% in Ordnung. Für diese Instandsetzung wird das Instrument nicht benötigt".
Wenn die Funktion wiederhergestellt ist, DANN kann man sich dann entweder um das vorhandene und/oder ein Ersatzinstrument kümmern.
Also quasi erst gucken daß der Motor läuft, dann Reifen aufziehen und DANACH nach dem Spoiler sehen Wink
Hab ich das ungefähr richtig verstanden?
Gruß,
Uli
Zitieren
#57
Hallo Uli,
genau so ist es und so habe ich das in meiner Berufsausbildung mal gelernt und danach eisern praktiziert.
Und bin dabei gut gefahren.

Gruß Manfred
Wozu Fortschritt, wenn früher doch alles besser war?
Zitieren
#58
Hallo Freunde der WEIDA/Funke Röhren-Prüfgeräte,

hier nun ein weiterer Beitrag zu den „U“ und „I“ Messungen am Original-W18 N Instrument und der 240 Ohm Ersatzschaltung!

Die Out-Spannung 223 V für das W18 N wird über Stell-Trafo mit digitaler Anzeige bereitgestellt.
   
@ Manfred: alle folgen Messungen erfolgen mit dem Original-W18 N Instrument und das wurde einseitig abgelötet. Ein König DMM / DM 9008 wurde als mA mit Abgreifklemme eingeschleift. Der obere Chinese ist als mV parallel zum Instrument geschalten. In der Mitte wird die AC-Heizspannung angezeigt.

Eine EZ80 mit richtiger W18N Karte wurde aufgelegt und die Stifte eingesetzt.
   
Bei der Fadenprüfung schlägt das W18N-Instrument bis zur 6 auf der 25 Scala aus.
   
Für die Heiz-Fadenprüfung ist die linke Taste gedrückt und am Instrument oben liegen 252,3 mV an. Die Heizspannung ist abgeschaltet DDR DMM Mitte. Durch das König Instrument unten, fließen bei der Fadenprüfung 205 mA!!
   
Für die Anodenstrom-Messung wurde die 4. Taste von links mit römisch I beschriftet gedrückt. Am W18N Instrument liegen 87,29 mV (gemessen mit DMM-Chinesen oben) an. Die AC-Heizspannung beträgt 6,24V und durch das W18N Instrument fließen 79 mA DMM König unten.
   
Das W18N Instrument zeigt bei der Anodenstrommessung, nur bis zum 2.Strich auf der 25 Scala an!!
   
Nun wird das 2.System der EZ80 gemessen, dazu wird die 5.Taste von links mit römisch II beschriftet gedrückt. Am W18N Instrument liegen 84,75 mV gemessen mit DMM-Chinesen oben an. Die AC-Heizspannung beträgt 6,25V und durch das W18N Instrument fließen 69 mA DMM König unten.
   
Das 2.System der EZ80 ist etwas schwächer als das 1.System und wird vom W18N so ausgewertet!!

@ Manfred: alle folgen Messungen erfolgen mit der 240 Ohm Instrument-Ersatzschaltung!!!
Ein König DMM / DM 9008 wurde als mA mit Abgreifklemme eigeschleift. Der obere Chinese ist als mV parallel zum Instrument geschalten. In der Mitte wird die AC-Heizspannung angezeigt. Als Ersatzschaltung wurden 3 x "R" ausgemessen.
       
Für die Heiz-Fadenprüfung ist die linke Taste gedrückt und am Instrument oben liegen 73,56 mV an. Die Heizspannung ist abgeschaltet DDR DMM Mitte. Durch das König Instrument unten, fließen bei der Fadenprüfung 214 mA!!
   
Für die Anodenstrom-Messung wurde die 4. Taste von links mit römisch I beschriftet gedrückt. An der 240 Ohm Instrument-Ersatzschaltung liegen 88,28 mV (gemessen mit DMM-Chinesen oben) an. Die AC-Heizspannung beträgt 6,24V und durch das W18N Instrument fließen 70,1 mA DMM König unten.
   
Nun wird das 2.System der EZ80 gemessen, dazu wird die 5.Taste von links mit römisch II beschriftet gedrückt. Am W18N Instrument liegen 84,55 mV gemessen mit DMM-Chinesen oben an. Die AC-Heizspannung beträgt 6,28V und durch das W18N Instrument fließen 67,1 mA DMM König unten.
   
Das 2.System der EZ80 ist etwas schwächer als das 1.System und wird vom W18N auch mit der 240 Ohm Instrument-Ersatzschaltung so ausgewertet!!

Im Beitrag Nr.45 habe ich auch die -1,5 und 4,5V gemessen. Es waren aber bei der 4,5V nur 3,298 V. Hier fehlen 1,2V und wo soll ich hier mal weiter suchen / messen??
   
Deinen 2.Vorschlag mit der LED / Reihen "R" werde ich im Andschluss machen.

VG Dieter der Antennenmann
Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann mann noch schönes bauen. J.-W.-Goehte
Zitieren
#59
Hallo in die Runde, hallo Dieter.
Auch wenn ich mir für die jetzt folgenden Worte eine Verwarnung einhandele sage ich sie trotzdem:
Dieter, Du bist recht hartleibig und beratungsresistent.
Wir hatten herausgearbeitet daß dein Zeigermesswerk elektrisch defekt ist aber noch einen Rest Leben in sich hat.
Und da ist es genau richtig wenn man mit ihm noch weitere Versuche fährt und ihm den Rest gibt.
So  eine Ersatzschaltung ist nun mal nicht jedermanns Sache.
Dann sage ich noch folgendes: Deine Messwerte, bzw. deren Interpretation sind Humbug!
Ich begründe das so:
Du hast selbst den Widerstand W 18 mit 20 k'Ohm ermittelt. Da stimme ich zu, ist ok.
Dann willst Du in der Reihenschaltung aus Widerstand / Messwerk  / Heizfaden einen Strom von 205 mA gemessen haben.
Rechne mal selber: R=U/I oder U=I*R     ergibt 20000 * 0,2 gleich 4000 Volt !!!!!
Wo bitte hast Du in dem 'Röhrenprüfgerät diese 4000 Volt ???
Du hast aber 4,5 V, also das Komma muss noch drei Stellen nach links!!!

Erkläre mal lieber das Strommessgerät: 
Falscher Messbereich??? Überlauf bei 1 mA und deshalb die Anzeige 0,000205 A oder 205 µA???
Das würde passen und der Bereich der Fadenprüfung wäre voll in Ordnung bis eben auf das vorgeschädigte und damit falsch anzeigende Zeigermesswerk.

Gruß Manfred
Wozu Fortschritt, wenn früher doch alles besser war?
Zitieren


Gehe zu: